Meinungsfreiheit sichern und nicht bekämpfen!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt *)

Keine staatliche Aggression und Willkür gegenüber dem Volk

Gestern veröffentlichte conservo einen Beitrag zur bedrohten Meinungsfreiheit in Deutschland, geschrieben von Jörgen Bauer (siehe: https://conservo.wordpress.com/2017/04/17/anschlag-auf-die-meinungsfreiheit-gedanken-zur-woche/).

Jörgen Bauer ist voll zuzustimmen. Dieser Regierung fehlt es an echter Neutralität, aber keinesfalls an falschem Ehrgeiz und Ideologie.

Sie sollte sich besser mal fragen, wie es zu dieser Entwicklung überhaupt kommen konnte und nicht alles nur aufs Internet schieben. Auch das schon primitive Sich-Lustig-Machen mittels verkappter Beleidigungen per staatlicher Satire oder dubiosen „Kulturveranstaltungen“ provoziert solche Auswüchse geradezu und ist nicht mehr hinnehmbar. Ich sehe in diesem Verhalten eine Steigerung der staatlichen Aggression und Willkür gegenüber dem Volk.

So bezeichnete der NDR einmal seriöse Vertreter der Institution Familie nach einer „Demo für Alle“ (für den Erhalt der traditionellen Familie) in Stuttgart als „homophobe Arschlöcher“, oder man nehme den Vorfall an der Berliner Schaubühne, die sich groberVerunglimpfungen gestandener Frauen wie Frau v. Beverfoerde, Kelle, Kuby, v. Storch und Petry bediente.

Solche Vergehen sollten angezeigt und im Einzelfall von einem Richter beschieden werden, so finanziell aufwendig dies auch sein mag.

Von dem Vorfall in der Kölner Silvesternacht vor 1,5 Jahren will ich erst gar nicht reden. Solche Missstände dürften in einem angeblich zivilisierten Land eigentlich überhaupt nicht vorkommen. Wer jahrelang völlig unsinnig über eine Frau Zschäpe im NSU-Prozess die Akten von links nach rechts bewegt und den Steuerzahler mit exorbitanten Kosten belastet, der sollte und muss auch bereit sein, auf kleinerer Ebene Recht zu sprechen.

So dumm ist das Volk gar nicht und merkt sich das schon. Vor Bestrafung dürfen auch Politiker und Leute, die im staatlichen oder kirchlichen Auftrag handeln, nicht verschont bleiben, denn das Recht sollte gleichermaßen für alle gelten! Schon der Umgang durch die einseitigen Beschimpfungen einer nach demokratischen Regeln zugelassenen konkurrierenden Partei, die AfD, durch oppositionelle Politiker durch Vokabeln wie „Pack, Dödel und Rattenfänger“ zeigt die unterschiedlichen Maßstäbe, mit denen heute seitens der Politik gearbeitet wird. Wer grob beleidigt und z.B. Polizisten anspuckt, sollte künftig wieder zur Rechenschaft gezogen werden. Das gilt für Deutsche wie auch für Ausländer, oder wäre das etwa zu viel verlangt?

Man sieht, dass sich historische Fehler immer wiederholen. Dagegen hilft nur gutes, glaubwürdiges Regieren. Alles reflexartig immer nur schönzureden bzw. schönreden zu dürfen, führt zwangsläufig nur dazu, dass sich dann im Laufe der Jahre eine professionelle Kultur des Lügens und Vertuschens etabliert, ob man es wollte oder nicht. Das muss sich ändern. Das Volk hat ein Recht auf neutrale und objektive Information, wie sie sich tatsächlich darstellt. Wir sind nicht in der DDR und wollen es auch nie mehr sein. Wir wollen Frieden, und dazu gehören Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit. Dies sicherzustellen, sind die Aufgaben von Politik und Kirche.

Beste Grüße, Herr Bauer, und danke für Ihre wertvollen Hinweise und Erläuterungen. Gerade die Politik sollte eigentlich mehr als dankbar sein, dass es noch Leute gibt, die sich vor der fortschreitenden Verdummung der Bürger schützen konnten und noch für ein besseres Zusammenleben eintreten.

www.conservo.wordpress.com   19.04.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Meinungsfreiheit sichern und nicht bekämpfen!

  1. karlschippendraht schreibt:

    Ein wesentlicher Grund dafür , dass vornehmlich Michel-West die ständig wachsende Beschneidung der Meinungsfreiheit nicht erkennt ist DER , dass vornehmlich Michel -West aufgrund seiner politischen Dummheit gar keine eigene Meinung hat . Und er ist auch mehrheitlich nicht mehr fähig , sich eine eigene Meinung zu bilden denn dazu fehlt ihm das seit 1945 aberzogene Denkvermögen.

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