Konservative in CDU und CSU: Den Beruf des Soldaten ehren!

(www.conservo.wordpress.com)

von Peter Helmes

Gerade einmal drei Monate alt, aber schon ein Teil der Unionsparteien, auf den viele gewartet haben: Der „Freiheitlich Konservative Aufbruch“ (FKA) hat sich, auch zur „Überraschung“ der Führungsriege in CDU und CSU, durchgesetzt. So sind die Voraussetzungen gewachsen, in der Union wieder das konservative Element zu stärken. Zumindest kann die Union dem Einfluß des FKA nicht mehr ausweichen.

Es sind insbesondere jüngere Parteimitglieder, die den „Alten“ Feuer machen wollen und die man nicht so einfach in die Riege der „Ewiggestrigen“ abschieben kann. Es ist ein junger, frischer Aufbruch, der darangeht, die Union umzukrempeln. Die Unterstützung für den FKA wächst täglich, auch durch den Rückenwind von Mitgliedern des Bundestages und der Landtage.

Der FKA erhebt seinen Kernvorwurf an die Unionparteien: CDU wie CSU hätten ihre konservativen Wurzeln aufgegeben und sich dem Zeitgeist hingegeben. Der FKA fordert deshalb eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Union: eine liberale, eine konservative und eine christlich-soziale.

In seinem Gründungsmanifest bekennt sich der FKA klar zur Bundeswehr und erklärt u. a.: „Als Mitglied der freiheitlichen westlichen Wertegemeinschaft genießt Deutschland Sicherheit und hat Einfluß in der Welt. Diese Erfolge dürfen nicht gefährdet werden.

Wir fordern ein offensiveres Bekenntnis zur Freiheit und zur westlichen Wertegemeinschaft.

Wir stehen für die Verteidigung der Freiheit gegen totalitäre Ideologien und Fanatismus und fordern eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands entsprechend den Verpflichtungen in der NATO – 2% des BIP für Verteidigung…“

Nach den aktuellen Vorgängen in der Truppe wehrt sich auch der FKA gegen einen verallgemeinernden Vorwurf gegen die Bundesswehr insgesamt und verteidigt die Ehre der Soldaten. Hier die Pressemeldung dazu:

„Nicht die Staatsbürger in Uniform skandalisieren!“

Ingo Gondro zur Stellung des FKA zur Bundeswehr, zur negativen Konnotation der Streitkräfte und zu den Versäumnissen der militärischen sowie zivilen Führung.

Extremismus verhindern und Soldaten schützen

Die Bundeswehr steht seit Wochen unter kontinuierlichem medialen und politischen Dauerfeuer. Auf einen Skandal um vermeintliche Mißhandlungen von Rekruten folgte das Publikwerden einer voraussichtlich rechtsextremen, terroristischen Gruppe. Die Bundesministerin der Verteidigung kündigt grundlegende Veränderungen der Bundeswehr an.

Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Dachverbandes Ingo Gondro:

„Der Freiheitlich-konservative Aufbruch in der Union – Die WerteUnion – stellt sich bestimmt und eindeutig vor unsere deutsche Bundeswehr, im Besonderen vor jene Soldaten, die Tag für Tag treu und aufopferungsvoll ihren Dienst leisten. Der Beruf des Soldaten ist höchst ehrbar. Das Höchste was ein Bürger für sein Vaterland geben kann, ist das eigene Leben. Diese Bereitschaft unserer Soldaten treibt den Freiheitlich-konservative Aufbruch an, uns in diesen schwierigen Zeiten verstärkt für sie einzusetzen.“, so der stellvertretende Vorsitzende.

„Für Extremismus jeglicher Art ist in der Bundeswehr kein Platz. Die betroffenen Individuen gehören enttarnt, sofort vom Dienst entbunden und strafrechtlich verfolgt. Wir wünschen uns für diese Vorkommnisse eine symbolische und harte Präjudiz.

Es darf aber nicht sein, dass Taten einzelner Individuen dazu führen, eine Gruppe von annähernd 180.000 deutschen Staatsbürgern in Uniform zu skandalisieren. Hier sehen wir insbesondere auch die Verteidigungsministerin in der Verantwortung. Es muss nun zwingend Geschlossenheit und Stärke in die Truppe selbst, als auch nach außen gestrahlt werden.

Wir lehnen den sich anbahnenden Aktionismus der Verteidigungsministerin ab. Es bringt nichts, das Gedenken an verdiente deutsche, nicht am Vernichtungskrieg im Osten und nachweislich nicht überzeugte nationalsozialistische Soldaten aus den Kasernen und dem soldatischen Alltag zu verbannen. Politische Schulungen und eine intensivierte Auseinandersetzung mit der Thematik sollten nun das Mittel der Wahl sein. Eine weitere Verunsicherung der Soldatenschaft durch unüberlegte, launische Aktionen halten wir für fatal.

Man muss feststellen, dass um den Fall der rechtsextremen Gruppierung sowohl eklatante Versäumnisse im Bundesministerium der Verteidigung, als auch im innenpolitischen Ressort zu beklagen sind. Wir können uns nur wiederholen und feststellen, dass die Gruppierung nicht stellvertretend für die Streitkräfte ist. Etwaige Gruppierung hätten zu jeder Zeit auch in anderen gesellschaftlichen Zusammenschlüssen entstehen können.

Es muss nun intensiv nachgeforscht werden, warum dem MAD der Bundeswehr diese staatsgefährdenden Machenschaften erst so spät bekannt geworden sind. Auch muss geprüft werden, ob und wenn ja, in wie weit die Verteidigungsministerin informiert wurde. Ebenso ist fraglich, wie die rechtsextreme Gruppe deren Pläne und Aktionen vor Kameraden und – im Besonderen – vor Vorgesetzten vertuschen konnten.

Zwingend muss das BaMF und die deutsche Migrationspolitik im Allgemeinen erneut hinterfragt und kritisiert werden. Es ist absolut inakzeptabel für die innere Sicherheit, dass sich ein deutscher Staatsbürger als syrischer Flüchtling ausgeben kann, ohne weitere Überprüfung anerkannt wird und über Monate Leistungen bezieht. Dieser Fall ist symbolisch für eine breite Masse an Asylmissbräuchen, die tagtäglich in unseren innerdeutschen Grenzen stattfinden“, stellt Ingo Gondro fest. (https://www.facebook.com/WerteUnion/posts/1687623351545136)

www.conservo.wordpress.com   13.05.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bundeswehr, CDU, CSU, Politik Deutschland abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Konservative in CDU und CSU: Den Beruf des Soldaten ehren!

  1. karlschippendraht schreibt:

    Wer entscheidet , was rechtsextreme Gruppierungen sind – Wer maßt sich an , hierüber die Deutungshohheit allein zu besitzen ? Diese Hetzkampagne gegen unsere Bundeswehr ist eine Schande , noch zumal sie aus der CDU kommt . Und was heißt hier “ Wehrmachtsgeist “ ? Eine Armee ohne Traditionen ist wie ein Baum ohne Wurzeln . Selbstverständlich darf sich diese Tradition nicht einzig auf die Wehrmacht beziehen , auch der Geist von 1813 , auch Namen wie Scharnhorst , Gneisenau und Lützow müssen in der Tradition der Bundeswehr verankert sein . Aber es ist falsch , die Wehrmacht total auszuklammern . Diese Totalausklammerung käme einer unzulässigen Verunglimpfung gleich ! Unsere Väter waren keine Meuchelmörder und Welteroberer . Es waren in der absoluten Mehrheit einfache Menschen aus der Volksmasse , die einem Gestellungsbefehl folgen mussten . Als junge Menschen glaubten sie – wie unzählige Menschen in aller Welt auch – an eine gerechte Sache . Und in diesem Glauben haben sie ihre Jugend geopfert , haben ihre soldatische Pflicht erfüllt , haben sich zu Krüppeln schießen und von Minen verstümmeln lassen , sind in der Wüste verdurstet , sind in Russland erfroren oder haben sich von Partisanen bestialisch ermorden lassen , sind in U-Booten elendiglich krepiert, sind in Stalingrad verhungert und massenweise in russischen Gefangenenlagern oder auf den Rheinwiesen umgekommen . Unsere Väter haben unsägliche Strapazen auf sich genommen und furchtbare Qualen erlitten . Und nach dem Krieg haben sie aber auch von absolut namhaften Persönlichkeiten in entsprechenden Publikationen für ihre soldatischen Leistungen Anerkennung erfahren – auch als Besiegte. Und heute steckt ein Quentchen Wehrmachtsgeist in jeder Armee der Welt , sogar in der israelischen .
    Die deutsche Wehrmacht pauschal zu verunglimpfen ist schändlich und erbärmlich ! Als Sohn eines Obergefreiten der Luftwaffe ( Bordfunker ) verwahre ich micht gegen jegliche Verunglimpfungen dieser Art .

    Liken

  2. francomacorisano schreibt:

    Konservative in CDU und CSU?
    Gibt es die noch???

    Liken

  3. conservo schreibt:

    Aber, aber, lieber francomacorisano!!! Wat is mit mir??? Hab Dich aber verstanden. Liebe Grüße, Peter

    Liken

Kommentare sind geschlossen.