Wahl in Nordrhein-Westfalen – von Willkommenskultur bis Deutschland verrecke

(www.conservo.wordpress.com)

Von Herbert Gassen *)

Schaurig ist es zu verfolgen, wie in der Bundesrepublik immer noch Wahlen als ein Bestandteil ihres einstigen Versuches, unter den Regeln einer Demokratie leben zu können, durchgeführt werden.

Jede Wahl in unserer Bundesrepublik ist eine Farce, denn gleichgültig wo man das Kreuz macht, es trifft immer einen Vertreter der etablierten Parteien.

Ihre Programmatik reicht von Willkommensgrüßen an die Feinde unseres Volkes bis zur Realisierung: Deutschland verrecke!

Das Grundgesetz und der in ihm festgelegte Amtseid sind längst Makulatur für die Kulturträger unserer ehemaligen Feinde, der SED und ihrer Organe. Sie führen ihren einstigen Kampf gegen den Klassenfeind weiter und haben jeden Widerstandswillen gebrochen.

Die demokratischen Regeln haben sie vereinnahmt und verstehen, das Volk mit der dialektischen Auslegung zu paralysieren. Es ist ihnen gelungen, jede Identifizierung der Deutschen mit ihrem Vaterland, mit ihrer Nation und ihrer Kultur in einen selbstmörderischen Selbsthaß umzuprägen.

Wenn in der Bundesrepublik gewählt wird, kann niemand zwischen Programmen, sondern nur noch zwischen Figuren entscheiden. Die Wahl in Nordrhein-Westfalen ist der Beweis hierfür. Die Medien sprechen von dem Ergebnis als von einem Beben. Für den kritischen Beobachter jedoch ist das nicht erkennbar.

Verteidiger der seitherigen Macht waren die SPD und die Grünen. Daß etwas faul im Staate der Genossen war, hatte der vormalige Chef der Sozialdemokraten erkannt und sich aus dem Staub gemacht. Ein neuer Vorsitzender wurde gewählt. Die politische Qualität der hunderten von Delegierten war auf den Prüfstand gestellt.

Wer war ihr Kandidat? Ein hoher europäischer Repräsentant mit zweifelhaftem Ruf springt in den Ring. Welche politische Elite war mit ihm angetreten? Er mußte sich an Willi Brandt und Helmut Schmidt messen lassen. Ein Oberkommissar von Europa, doch ein nachweislich unbedeutender Mensch zum großen Schaden für die Zukunft des Kontinents – eine Niete als Chef des größten Komikparlaments der Welt.

Er kommt somit aus den höchsten politischen Gefilden, ohne weiteres Amt, so als Pensionär, und steht zur Verfügung. Er wird stimmungsmäßig aufgebaut als der Retter der Nation, als der Inbegriff aller sozialen Ideen: Martin Schulz, der Präsident aller Herzen. Die Delegierten seiner Partei waren aufgrund ihres politischen Über- und Weitblicks von ihm überzeugt und wählten ihn als den Unersetzlichen mit einem Ergebnis von 100%. Das war keinem Deutschen in der Geschichte seines Landes je vergönnt gewesen.

Dann kamen die ersten Landeswahlen unter ihm: Keine Erfolge für die SPD, ganz im Gegenteil. Dann schlug das Schicksal in S-H und NRW voll zu: Die Wähler liefen der Partei Schulzens zuhauf davon. Eine einzige Pleite von seinen 100% zu den 30% in NRW. Die Spitzendelegierten, die Vorturner der SPD, wurden von den Wählern mit einem ‚mangelhaft‘ bewertet.

Aber die CDU. Sie erlebte einen Tag des Glücks. Sie nahm gegenüber 2012 stark zu und fand die Mehrheit. Ihr Landesvorsitzender war wie vom kalten Schlag gerührt. Bescheiden wie er bisher aufgetreten war, stand er im vollen Rampenlicht.

Er will den ideologischen Schleim von Sozial- und Bildungspolitik entfernen und sich auf die alten Werte zurückbesinnen. Das klingt gut, aber Halt! Die Gefechtslage wird von der Merkeljunta in Berlin bestimmt werden! Laschet wird weder ein Dregger noch ein Kanther werden. Von oben wird ihm die Politik zur Lösung bzw. Nichtlösung des Immigranten- und Asylantenproblems vorgeschrieben. Ein lieber Junge, wie er ist, wird nicht widersprechen.

Der Flüchtlingskatastrophe seiner Vorsitzenden wird er keinen Einhalt gebieten können, weder dem finanziellen Ausbluten unseres Wohlfahrtstaates, noch der Umvölkerung, noch dem Anstieg der Verbrechensquoten, noch der Bildung von Parallelstaaten in den deutschen Großstädten, noch der Anwendung fremdartigen Rechtes.

Es wäre und ist einer der gravierendsten Irrtümer der deutschen Bevölkerung zu glauben, Frau Merkel würde ein Jota an ihrer seit Jahren nun praktizierten antinationalen Demontagepolitik zurücknehmen. Die Andeutungen, die geschaffenen Realitäten zu relativieren, sind dialektische Täuschungen.

Was wird er aus der Perspektive Düsseldorf zu der chaotischen Europapolitik im Zentrum Brüssel beitragen können?

Was dieser Parteiführung deutsches Leben, deutsche Kultur und deutsche Geschichte bedeuten, hat die CDU-Bundesministerin v.d.Leyen in den letzten Stunden demonstriert. Die Soldaten von einst, die auf politischen Befehl, also auch ihrer Vorgänger, ihr Leben einsetzen mußten, sind für sie ein Dreck. Das in der Tat verwirrende Verhalten einer kleinen Gruppe von Einzelgängern in der Bundeswehr, längst noch nicht bewiesen, kann nicht der Anlaß sein, Millionen von tapferen Soldaten der letzten Kriege pauschal der Vergessenheit anheim zu stellen. Es steht im Widerspruch zu dem grundgesetzlichen Gebot, daß die Würde des Menschen unantastbar ist. Immerhin, die Vernichtung der Wehrhaftigkeit der Bundesrepublik ist ein wesentlicher Teil der Politik der CDU (!).

Wessen Leistung ist dieses Ergebnis nun, das der Patrioten oder das der Verehrer der Bundestagsvizepräsidentin? Auch die Frage muß berechtigt sein, wieviel Wähler mit fremdreligiösem Immigrationshintergrund haben im Besitz der doppelten Staatsangehörigkeit ihre Stimme für die Umwandlung der Bundesrepublik in einen Staat ihrer Herkunft abgegeben? Hierfür garantiert die Kanzlerin, also CDU!

Dann kam die FDP, eine Partei, die einst an dem Aufbau an diesem Staat seriös mitgearbeitet hatte. Sie war bis dato von der Bildfläche verschwunden. Ihr Programm lautet Liberalität– aber wovon und wofür? Glauben viele ihrer Wähler, daß sie sich zwischen CDU und AfD positionieren könnte? Jedoch ist ihr das Kunststück gelungen, wieder als eine potentielle Koalitionspartei agieren zu können.

Tja, die AfD. Gut, sie ist mit Anhieb ins Parlament gerutscht. Aber niemand will sich mit ihr verbünden. Ihre ursprüngliche Kraft haben ihr fragwürdige Typen genommen. Ging es ihnen doch zunächst darum, in der Partei lebenssichernde Positionen zu beziehen. Um diskussionswürdig zu erscheinen, sind sie im Begriff, sich über die Frage zu spalten: Real- oder Fundamentalpolitik. Das war offensichtlich kein Kampf um Stimmen als vielmehr um Posten. Da zögerten viele, den Vertretern der systemzugewandten Seite ihre Stimme zu geben.

Eine gute Bereinigung der Parteienlandschaft erfolgte über die Schlappe der Grünen und gar dem Ausscheiden der Linken. Das Fatale ist jedoch, daß sie ihren Kampf gegen Deutschland weiterführen wird. Haben ihre militanten Eingriffe gegen den Ablauf demokratischer Meinungsbildung auch weiterhin das Gefallen der etablierten Politkaste. Die Antifa wird ihre außerparlamentarische Opposition auch zukünftig treiben können.

Diese Wahl ein Beben? Sie bietet die Möglichkeit, die politische Situation der Bundesrepublik zu analysieren. Da es nur um ein ‚Weiter so‘ gehen wird, sind wir den Globalisierern, oder wie man sie nennen will, bis zu dem unausweichlichen Ende ausgeliefert.

Es lebe Deutschland!

*) Herbert Gassen ist Dipl. Volkswirt, Bankkaufmann und regelmäßig Kolumnist auf conservo

www.conservo.wordpress.com  18.05.2017

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Wahl in Nordrhein-Westfalen – von Willkommenskultur bis Deutschland verrecke

  1. karlschippendraht schreibt:

    ……..und haben jeden Widerstandswillen gebrochen…….
    Würde ich etwas differenzierter sehen . Die westdeutsche Wohlstandsmasse hat nie einen Widerstandswillen besessen .( Ausnahmen bestätigen die Regel ) Besonders deutlich erkennt man das am immer noch hohen Anteil der SPD-Stimmen in NRW. Persönlich sehe ich eine Ursache darin dass in NRW aufgrund des allgemeinen Durchschnitts-IQ die unübersehbar auf uns zukommende Diktatur nicht erkannt wird und sich daher auch kein Widerstandswille entwickelt . Thomes P.M. Barnett hat es doch deutlich formuliert :……mit einem IQ von 90 , zu dumm um zu begreifen aber intelligent genug um zu arbeiten……!

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  2. wreinerschoene schreibt:

    „Es lebe Deutschland!“ Sehr richtig. Noch zu den Grünen, eine deutsche Partei die sich die Grünen nennen, möchte den Staat auflösen aus dem sie kommen. Widersinnig und völlig irrational. Somit sind die Grünen eine Partei der Hirnlosen, schuldigung, aber mir viel nichts anderes ein.Aber mal ehrlich gesagt, wie kann man eine Partei gründen in einem Staat den sie abschaffen wollen. Ebenso könnte man eine Erfindung machen, wobei man sich als Erfinder selbst vernichtet. Also diese Menschen besitzen eine Handvoll bunter Knete, wo andere ein Gehirn haben.

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