Selbstverliebt, arrogant, stur – und von gestern: Die Grünen im freien Fall

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Ins Stolpern gekommen – oder schon am Ende? Grün ist ergraut!

Erleichterung all überall! Die Grünen werden nicht mehr gebraucht. Selbst in den Fluren der Sozis ist die (hingehauchte) Botschaft zu hören: „Endlich sind wir sie los!“ Das Konzept, den Menschen bedingungslos der Natur unterzuordnen und seine Bedeutung auf ein „rein biologisches Gattungswesen unter anderen Tieren“ zu reduzieren – dieses Konzept ging schief.

Die Grünen: „Vom Bürgerschreck zum Kinderschreck!“

Die Grünen schrumpften und schrumpfen mehr und mehr hin zu einer Splitterpartei, wenn kein Kurswechsel kommt – aber ein solcher ist mit dem vorhandenen Personal nicht vorstellbar. Die „Gutmenschen“ von einst entpuppten sich in den letzten Jahren zunehmend als Altlasten mit sich herumschleppende, „kriminelle Bösewichte“, Anarchisten und – wie sich jetzt immer mehr zeigt – als Lobby für Pädophile: Die Grünen, deren Wurzeln bei den „68ern“ zu suchen sind, wandelten sich in der öffentlichen Wahrnehmung vom Bürgerschreck zum Kinderschreck.

„Gattungswesen“ wie Mensch, Orang Untan oder Fledermaus

Kritische Bürger haben längst erkannt, wohin die Reise mit der grünen Ideologie gehen sollte. Sie wollen den Neuen Menschen, die Neue Gesellschaft. Karl Marx und die„Frankfurter Schule“ lassen grüßen! Im Naturbild der Grünen ist der Mensch ein Gattungswesen wie alles andere in der Natur:

Das „Gattungswesen Mensch“ – auf gleicher Höhe wie die vom Aussterben bedrohten Orang Utans oder wie die weltweit gejagten Wale oder die „Fledermaus“, die vorrangig vor dem Bau der Dresdner Elbbrücke, dem Ausbau des Flughafens Hahn oder dem Bau einer Autobahn geschützt werden müsse. (Hierzu gibt es zahlreiche weitere Beispiele.)

Aus dieser Grundhaltung heraus erklärt sich z. B. auch die Lust auf sexuelle Freizügigkeit (jeder darf mit jedem), auch in abschreckender Form: Rufe nach Freigabe von Inzest, Sodomie oder Nekrophilie kommen nicht von ungefähr aus dem grünen Lager.

Daß wir als Menschen Teil der Natur sind, ist unbestritten. Daß der Mensch sich aber der von den Grünen neu definierten „Natur à la Marx“ unterordnen soll, ein solches Konzept, das auch unserem christlichen Schöpfungsauftrag wiederspricht, mußte über kurz oder lang politisch scheitern, weil es an der wahren Natur des Menschen vorbeizielt.

Sie haben sich totgelaufen. Zwischen Müsli, Klimakatastrophen, Eisbärsterben, Robben- und Waldsterben sehen sie ihrem baldigen Tod entgegen, weil sie wegen der schlechten Luft keine mehr zum Atmen finden. Nun siechen sie sie jämmerlich dahin. Ihre Zeit ist um, zumal sie komplett die Orientierung verloren haben.

„Am Bürger“ waren sie wohl noch nie, jetzt aber gar nicht. „Bestes“ Beispiel ist die einst von ihnen gefeierte „Energiewende“. Den Bürgern sind längst zwei Dinge klar: Die Energiewende wird immer teurer. Viele Leute können ihren Strom nicht mehr zahlen. Und da erinnert sich der brave Mann im Volke mit Ingrimm an die Behauptung Trittins, daß uns die „Energiewende“ lediglich „ein Bällchen Eis kostet.“

Und die zweite Erkenntnis: Diese „Energiewende“ bringt nichts, schon gar nicht in einem nationalen Alleingang. So wurden und werden die Grünen letztlich zerrissen zwischen ihrem Anspruch und der Wirklichkeit – „unterstützt“ von einer kaum zu überbietenden Arroganz der Führungsebene.

Wo sie einmal mitregieren durften, haben sie kläglich versagt, selbst auf den von ihnen bevorzugten Gebieten, wie Umweltschutz oder Bildung. Eine katastrophale Bilanz in NRW – dem größten Landesverband. Die Schulpolitik (Löhrmann) verprellte alle – Schüler, Eltern, Lehrer – und verdummte die „Lernenden“ (und Lernendinnen).Die „grüne“ Umweltpolitik stieß die arbeitende Bevölkerung vor den Kopf mit täglich neuen „Auflagen“ und bremste die Wirtschaft.

Die Haltung der Grünen zu ihren weiteren Lieblingsthemen wie Migration („Multikulti“) oder direkt Islamismus ist, höflich ausgedrückt, eher ein Ergebnis von Schwärmerei denn Bürgernähe, zumal sie beim Thema Innere Sicherheit „mauern“ und sich gegen eine härtere Gangart gegenüber Auswüchsen stemmen.

Es gehört keine Gabe der Prophetie dazu vorauszusehen, daß ihnen auch in der Bundestagswahl die Wähler weglaufen werden. Für Rot, Rot, Grün wird´s sowieso nicht reichen. Und taktische Spielchen und Streitereien zwischen Fundis und Realos werden den Niedergang noch forcieren. Fazit, jetzt schon ersichtlich: Die Grünen haben keine realistische Machtoption mehr.

Grüne, die das Ohr am Bürger haben und weitgehend respektiert sind, sucht man vergebens in der ersten Reihe der Partei. Sie werden in die Ecke gestellt (OB Palmer, MP Kretschmann). Jedenfalls sind sie dem grünen Kern der Partei nicht geheuer. Man schämt sich ihrer.

Und so kommt eins zum anderen. Die Grünen haben den Anschluß an die Wirklichkeit verpaßt. Sie wollten zu einer Volkspartei aufsteigen, aber gleichzeitig mit Inbrunst ihre vollständig „am Volk“ vorbeigehenden Themen wie Gender, „Geschlechtervielfalt“ oder Frühsex-Erziehung weiter pflegen. Das kann und konnte nur schief gehen. „Die Bürger“ nehmen zwar zähneknirschend in Kauf, daß ihnen Politiker (buchstäblich) „das Blaue vom Himmel“ versprechen. Aber einfach ignoriert zu werden, das verträgt niemand.

Die Kernpunkte des Versagens der Grünen:

  • Die Themen der Grünen sind nicht (mehr) relevant und zeitgemäß. Um es mit den gewählten Worten der Grünenchefin auszudrücken: Grüne Inhalte sind nicht mehr der “heiße Scheiß”.
  • Durch den Einfluß der Grünen – Folge der ´68er-Revolution – gilt nicht mehr das Primat des Rechts, sondern das Primat der richtigen moralischen Meinung. Grünen maßen sich an, mit dem erhobenen Zeigefinger in alle Lebensbereiche einzudringen und den Bürger in seiner Freiheit zu bedrängen.
  • Die in Teilen vernünftigen ökologischen Grundsätze der Grünen sind heute selbstverständlicher Bestandteil der Programme aller Parteien (bis weit ins konservative Lager), so daß den Grünen ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal abhandengekommen ist
  • Das Grünen-Multikulti-Konzept ist gescheitert!
  • Viele ihrer Kernforderungen stoßen ab, wie z. B. Ernährungs-Vorschriften („Veggie-
  • Day“), „autofreie Stadt“
  • Das Grünen-Führungspersonal ist unattraktiv und lebt im Gestern (Wer kennt Anton Hofreiter oder Simone Peters? – Antwort bestenfalls: Irgendwer bei den Grünen.)
  • Eine verklemmte Political Correctness, gepaart mit „Geschlechterproporz“ und Sprachverhunzung, stößt eher ab als neue Wählerschichten zu erschließen

Fazit: Die Zeit der Grünen scheint vorbei zu sein. Grün ist verwelkt. Kein Grund zu trauern!

www.conservo.wordpress.com   1.6.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, APO/68er, Christen, Die Grünen, Flüchtlinge, Islam, Kinderschänder/Pädophile, Kirche, Medien, Politik Deutschland, SPD, Umwelt, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Selbstverliebt, arrogant, stur – und von gestern: Die Grünen im freien Fall

  1. Querkopf schreibt:

    Die Grünen werden gesellschaftlich und politisch nicht mehr gebraucht, sind völlig überflüssig, haben schon mehr als genug Unheil in Deutschland angerichtet. Also Weg mit denen!
    Auch in der suktzessiven Zersetzungspolitik Deutschlands brauchen wir die Grünen nicht mehr, das macht Merkel mit ihrer Politik in einem gleich mit.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.