EGMR: Ehe nur für Mann und Frau!

(Auch in diesem Jahr wird auf den CSDs in Deutschland zuerst gegen die AfD demonstriert werden, dann für die Homoehe (c) Pixabay CC0)

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) hat bereits am 9. Juni 2016 eine Klage abgewiesen, in der zwei homosexuelle Franzosen die Ehe als diskriminierende Einrichtung bezeichnet haben, weil sie nur für Mann und Frau gilt.

Die beiden wollten erreichen, dass die Ehe im Sinne der Gleichheit und der Menschenrechte für alle zugängig sein sollte. (Casus: Chapin et Charpentier c. France, Urteil Nr 40183/07)

Der EGMR hat mit seinem einstimmigen (!) Urteil, dass die Ehe ihrem Grunde nach nur für Mann und Frau vorgesehen ist, sowohl juristisch wie auch gesellschaftspolitisch ein weitreichend wirksames Verdikt gefällt, das erstaunlicherweise trotzdem – oder gerade deswegen – in den Medien bisher kaum erwähnt wurde. – Man stelle sich vor, das Urteil wäre anders ausgegangen: Die Regenbogenparaden und die Berichte darüber wären wohl ohne Ende gewesen!

Fakt ist, dass der mediale Mainstream eine manipulative und selektive Facette beinhaltet. Das wissen wir nicht erst seit der Migrationskrise. Diese Form der Nicht-Berichterstattung über ein wesentliches Urteil des EGMR passt da genau dazu. Bei der aktuellen Thematik ist die öffentlich-mediale Ausblendung aber insofern hochinteressant und problematisch, als es in der Klage ja um die Menschenrechte geht und der EGMR ansonsten immer sehr gerne zitiert wird – bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Da herrscht doch einiger Erklärungsbedarf seitens der jetzt dazu so dröhnend schweigenden Medien.

Zur Sache selber: Die Richter bewiesen mit ihrem Spruch, dass der Zeitgeist nicht immer recht haben muss, sondern dass sich am Ende das Recht, der Hausverstand und die grundsätzlich vernünftigen gesellschaftspolitischen Überlegungen durchsetzen.

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist eine unikale Einrichtung, die ihrem Wesen nach eben nur Mann und Frau vorbehalten ist.

Alle Bestrebungen, die Ehe „für alle gleich“ zu machen, sind a priori falsch, da man Ungleiches auch durch noch so umfängliches Argumentieren nicht gleich machen kann. Das ändert nichts daran, dass es rechtlich abgesicherte offizielle Verbindungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern geben kann und soll – aber eben keine Ehe.

Auch das hat der EGMR schon festgelegt. Das ewig wiederholte Argument, es würde durch den Vorbehalt der Ehe für Mann und Frau eine Diskriminierung stattfinden oder es würde bestimmten Personen gar ein Recht (das es prinzipiell ja nie gab) vorenthalten, wurde durch den EGMR nun für nichtig erklärt.

Zum Grundsätzlichen: Auch wenn sich vieles auf dieser Welt ähnlich ist, kann niemand das Ähnliche gleich machen.

Und auch wenn viele Unterschiede und Ungleichheiten herrschen, von denen einige zweifellos zu bekämpfen sind, kann trotzdem niemand vernünftig belegen, warum man immer und überall die Gleichheit anstreben sollte. Weder unter dem Signum des Rechts noch mit  linksideologisch unterlegten Hinweisen kann das gelingen.

Apropos „gleich“ – dazu gleich ein einfacher Vergleich: Ein Löwe ist kein Tiger. Und es käme vernünftigerweise niemand auf die Idee, einen Tiger als diskriminiert zu bezeichnen, nur weil er kein Löwe ist – obwohl er doch wie dieser zu den Raubkatzen zählt.

Warum? Weil es dafür eben kein valides Argument gibt. Freilich könnte man durch akademisches Lavieren und langwierige Diskurse versuchen, den grundsätzlichen Unterschied zwischen den beiden wegzureden – aber am Ende würden die Zoologen wohl ein stichhaltiges Machtwort sprechen. Wir lassen also die Löwen und die Tiger einfach das sein, was sie sind. Und für die Ehe gilt das ab nun genauso.

******

*) Hier können Sie mehr von dem bekannten Autor aus Österreich lesen:

THE DAILY FRANZ

*******

Anmerkung Dr. David Berger:

Und für alle, die jetzt wieder fragen werden, wie ich – als homosexueller Mann – so etwas als Gastbeitrag bringen kann:

a) Ich kenne ganz ganz wenige Schwule, denen die Ehe an und für sich wichtig ist. Die Homoehe-Aktivisten machen oft kein Geheimnis daraus, dass sie die Homoehe nur als Schritt zur Abschaffung der Ehe generell sehen.

b) Nur weil ich homosexuell bin, muss ich nicht irrational argumentieren und auch nicht alles unter dem Aspekt meiner Sexualität beurteilen. Erfahrungsgemäß kann ich sogar sagen: die regenbogenfarbenen Sonnenbrillen vernebeln den Blick auf die reale Welt extrem!

c) Ist in folgendem Bild erklärt:

Motto Islam Appeasement

Spendenfunktion

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Christen, Die Grünen, Die Linke, Kirche, Kultur, Politik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu EGMR: Ehe nur für Mann und Frau!

  1. karlschippendraht schreibt:

    Die Vernunft ist glücklicherweise in Europa noch nicht ganz ausgestorben . Ich bekenne mich ganz offen zu echter Schadenfreude gegenüber diesen Gender-Wahnsinnigen .

    Gefällt mir

  2. floydmasika schreibt:

    Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Es ist keine menschenrechtswidrige Diskriminierung, eine Institution nur für Mann und Frau vorzusehen. Die Egalitärfrömmelei obsiegte in Straßburg nicht. Ihr ewiger Marsch im Namen der „Menschenrechte“ kommt vielleicht ins Stocken. Aber EGMR ist das Urteil schwer zu finden.

    Gefällt mir

  3. Gerd Taddicken schreibt:

    Danke für die Aufklärung in Form des Artikels!

    Möge diese Erleuchtung am Pfingsfest vor allem einigen komischen Kirchenbonzen sowie Linksgrünbuntroten widerfahren.

    Viele Grüße
    Gerd Taddicken

    TQFE_20:18_05.Jun.17/Mo/GT/nhm/

    xxx

    Gefällt mir

  4. floydmasika schreibt:

    Der EGMR weigert sich nur, die Staaten zur „Ehe für Alle“ zu zwingen.

    Gefällt mir

  5. Querkopf schreibt:

    Aus Toleranz gegen Diskriminierung von Minderheiten entsteht in Deutschland zunehmend Rebellion und Gesinnungsterror gegen die Mehrheitsgesellschaft. Das ist falsch verstandene Demokratie.

    Gefällt mir

  6. Hans Huckebein schreibt:

    Wenn Schwule (bzw. Lesben) untereinander heiraten dürfen und diese Verbindung als Ehe anerkannt wird, was spricht dann dagegen, daß ich meine Katze eheliche, nur um einen geringeren Steuersatz und das Ehegattensplitting zu bekommen?

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: