Der 17. Juni mahnt: Eine Wende ist dringend nötig

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Mein langjähriger Wegbegleiter Herbert Gassen hat mir Gedanken zugeleitet, die eigentlich einem anderen Thema galten. Vielleicht war es Zufall, vielleicht Absicht, daß mich seine Zeilen ausgerechnet zum wahren Tag der Deutschen Einheit erreichen. Vieles von dem, was er schreibt, gilt auch unter diesem Aspekt.

Gassen, fast 90 Jahre alt, hat sein politisches Leben lang in den Dienst unseres Volkes gestellt. Er kämpfte stets für Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz. Viele seiner Artikel habe ich bereits veröffentlicht, aus denen seine tiefe Sorge um unser Vaterland sprach. Er ist entsetzt über das, was sich einem kritischen Zeitgenossen heute bietet:

– Eine immer stärker und schneller um sich greifende Aufgabe nationaler Identität,

– eine immer stärkerer Einfluß unserer Kultur fremd oder gar aggressiv gegenübertretenden Menschen, vor allem aus dem islamischen Kulturkreis

– eine Aushöhlung der inneren und äußeren Vereidigungsbereitschaft und –Fähigkeit– ein politisches Establishment, das weit abgehoben vom Volke in bestens bestalltenPositionen lebt,

– eine zunehmende Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit

– eine Bevormundung des Bürgers durch staatlich gelenkte, maßlose Kontrolle und Denunziation durch grundgesetzlich nicht authorisierte „Organe“ („Maas-Kahane-Komplex“)

und vieles andere mehr.

Aufstand für Freiheit und Selbstbestimmung

Ich habe mich im folgenden Text weitgehend auf die Gedanken Herbert Gassens gestützt bzw. sie hier zusammengefaßt:

Der historische friedliche Aufstand unserer Deutschen in der diktatorischen DDR war ausgebrochen, um Freiheit und Selbstbestimmung unseres Volkes wiederzuerringen. Dieser Aufstand wurde, wie so viele andere, blutig niedergeschlagen.

Schon kurz nach der – vernebelnd so genannten – „Wende“ traten die Geister von Versailles wieder auf und versuchten, das einst ins Auge gefaßte Ziel zu erzwingen. Es geschahen die größten Verbrechen an der Souveränität unseres Landes. Diese Souveränität wurde niemals, so Schäuble, dem deutschen Volk gewährt. Seine erfolgreichste Währung mußte vernichtet werden, um einer Währung zu weichen, die von keinem Edelmetall noch Vertrag gesichert war. Mit ihr wurden die wirtschaftlichen Leistungen in eine virtuelle Kapitalwirtschaft umgeleitet und die Vermögenswerte der Bürger zur Deckung ihrer Verlustwirtschaft verpfändet.

Das Recht am Staat, an den Staaten Europas, wurde einem mehr als ominösen Kommissariat in Brüssel überantwortet. Das europäische Parlament wurde als Feigenblatt inszeniert und diente als Unterbringungseinrichtung für ‚verdiente‘ o.ä. Politiker.

Es war die deutsche Kanzlerin, die die Situation der BRD, der EU in ein gefährliches Wasser trieb. Weitaus besser in der bolschewistischen Dialektik ausgebildet als ihre politischen Mitstreiter des Kontinents, fällte sie selbstherrliche Entscheidungen, die als ungeheuerliche historische Verbrechen bezeichnet werden müssen:

– Verlustübernahmen der EU-Mitgliedsstaaten,

– Energie- und Klimapolitik,

– Immigrationspolitik,

– Auslöschung europäischer christlich-ethischer Kulturen,

– Festlegung: Der Islam gehört zu Deutschland,

– Globalisierung deutscher Interessen,

– Schaffung eines neuen Einheitsmenschen auf der Basis einer pervertierten

Multikulturpolitik, (auch ein Ideal der bolschewistischen Ideologie)

u.v.m.

Viele Bürger, die eine gewisse Vorstellung von Demokratie, Nation und Verfassung haben, sind getragen von der Hoffnung, eine Politik zu erleben, die diesen Vorstellungen entspricht.

Loyale Bürger unseres Vaterlandes wollen eine staatsrechtliche Option für ihr Land, die auf den höchsten sittlichen, moralischen und gesetzlichen Voraussetzungen basiert. Die Wähler Deutschlands haben es auf demokratischem Wege in der Hand, die politische Richtung im Sinne ihrer originären Werte zu ändern.

Die Alternative wären wieder ein Aufstand oder ein Putsch. Soweit darf es nicht kommen!

www.conservo.wordpress.com   17. Juni 2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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6 Antworten zu Der 17. Juni mahnt: Eine Wende ist dringend nötig

  1. karlschippendraht schreibt:

    Am 17. Juni 1953 habe ich in Halle/Saale als Schuljunge die Sache miterlebt , weil ich nicht weit vom Marktplatz in einer Hauptstraße wohnte , durch die sich der Zug der Arbeiter bewegte . In Halle waren russische Panzer stationiert , die ausgerechnet an diesem Tage aussehalb zu einer Großübung waren und daher nicht sofort zur Stelle sein konnten . Während dieser Zeit wurde das Polizeipräsidium von den Arbeitern umstellt und die VoPo schiss sich vor Angst in die Hosen . Später kamen dann die T34 und Stalin-Panzer und besetzten Hallmarkt und Marktplatz. Wer diese Plätze nach 18 Uhr noch betreten wollte wurde erschossen . Obwohl der 17. juni bis 1990 in der Bundesrepublik ein Staatsfeiertag war hatte die westdeutsche Masse keinen wirklichen Bezug zu diesem Tag sondern interessierte sich mehrheitlich dafür , dass dieser Tag arbeitsfrei war. Heutige Politiker haben diesen Tag garnicht mehr erlebt , aber sie geben verbalen Schwachsinn von sich .
    Eine besonders miese und fiese Rolle spielten die Gewerkschaften am 17. Juni 2003 , zum 50. Jahrestag . Die Verbände der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft machten in Berlin eine Gedenkveranstaltung , wozu auch die damals bereits kommunistisch unterwanderten Gewerkschaften eingeladen waren , die sich aber nicht scheuten , durch Fernbleiben ihre Geringschätzung gegenüber den Teilnehmern des Volksaufstandes zu offenbaren . Verantwortlich für dieses schändliche Verhalten zeichnete ein DGB-Boss Rainer Knerler .

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  3. wreinerschoene schreibt:

    Es ist richtig, im Grunde haben wir die gleichen Voraussetzungen wie 1953. Die selben Deppen sitzen fast an der gleichen Stelle. Ich kenne ihn nur von Erzählungen, kam erst zwei Jahre später. Mein Vater arbeitete in einen großen Chemiewerk am Ort. Das unter anderen auch Industrie Alkohol herstellte. Als am 17.Juni die Russen das Werk besetzten (schützten) kamen sie natürlich auch in den „Genuss“ diesen Alkohol zu finden. Man mahnte sie dieses Zeug zu trinken, sie dachten man will ihnen das Zeug nicht geben. Deshalb schossen sie, zwei Menschen starben. Nach einem Tag, waren 5 Russen erblindet, und diesmal erschossen sie deswegen vier weitere Arbeiter. Russen eben. Die Stadt aus der ich komme war eine erzkommunistische Stadt in der nähe Leipzigs, schon vor Adolfs Zeiten und sie blieb es bis heute.Deshalb waren Berufsverbote und Gefängnis Verurteilungen keine Seltenheit, man mußt nur nicht staatsgerecht schauen und schon war man weg vom Fenster.
    Ich wünschen allen Deutschen einen schönen und nachdenklichen 17.Juni 2017

  4. haluise schreibt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. Pingback: Der 17. Juni mahnt: Eine Wende ist dringend nötig | Conservo | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

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