Inge Steinmetz und der Sinn der Globalisierung (nach Merkel)

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Hallo Frau Bundeskanzlerin, ich bin blond und hab schon wieder eine Frage: Wie viele Männer haben SIE „eigentlich“?

Ich bin ja nicht so gut in Sachen „Digitalisierung“ wie Sie. Habe letztens erst gemerkt, dass ich nicht nur von Freunden auf FB Nachrichten bekommen kann, sondern auch Nachrichtenanfragen und gefilterte Nachrichten von Personen, mit denen ich NICHT befreundet bin.

Klicke da also rein, mich trifft der Schlag. So viele Verehrer hatte ich nicht mal, wie ich zwanzig war!!! SCHADE, dass es damals kein Internet und kein FB gab. Oder vielleicht sogar ganz gut? Ich hätte mich ja nie entscheiden können, wäre also heute noch Jungfrau upps Junggesellin!!! Na gut, ich wäre dann wohl in die Politik gegangen und hätte dort Karriere gemacht!

Aber zurück zu den Nachrichtenanfragen, die ich hauptsächlich Ihrer FB-Seite zu verdanken habe, da treiben sich so viele junge Männer rum und egal, was ich bei Ihnen poste, die sind begeistert!!! Jetzt weiß ich endlich, was Sie mit „Globalisierung“ meinen!!!! Dass wir von Menschen rund um den Globus angebaggert werden können, oder?Habe letztens sogar meinen ersten Heiratsantrag bekommen, von einem Menschen, mit dem ich bisher kein einziges Wort gewechselt habe! Und jetzt die Nachricht eines wohl „minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlings“ aus Tunesien, der mir schrieb „Ich liebe ditch“. SO SÜSS. Habe mich sofort zurückverliebt. Er wird jetzt zu mir ziehen, möchte mich unbedingt sofort heiraten. Ich hab es erst mal bei einer Verlobung gelassen, mich aber entschlossen, es den Männern gleich zu tun, die jetzt mit mehreren Frauen in Deutschland leben. Ich bleibe also – erst mal – mit meinem Erstmann verheiratet. Der süsse Tunesier wird hier einziehen als Untermieter. Da bekommen wir ganz gut Geld „vom Amt“ für Miete, Renovierung und Nebenkosten und so!!! Außerdem erhalten er und seine anderen Identitäten (ich kann mir nicht alle Namen merken, sie klingen für mich alle gleich) natürlich Harz IV! Zwölf mal IV macht? Naja, das können Sie ja am Computer ausrechnen!!!

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich endlich eine Hilfe für all die Renovierungen am Haus hier habe, die uns hier langsam zu viel werden!!! Wenn der kleine Schnuckiputz also nicht nur LIEBE zu geben vermag, sondern auch noch für 12 Leute arbeiten kann, dann sehe ich in der Globalisierung auch einen Sinn.

Muss gerade noch mal in die gefilterten Nachrichten schauen. Ich brauch auch noch jemanden für den Garten, Bäume müssen gefällt werden. Da sind bestimmt schon neue Anfragen!

(Quelle: https://www.facebook.com/inge.steinmetz.54)

www.conservo.wordpress.com   27.06.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist ein überzeugter Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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3 Antworten zu Inge Steinmetz und der Sinn der Globalisierung (nach Merkel)

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. text030 schreibt:

    „https://www.facebook.com/inge.steinmetz.54!

    Seite ist nicht erreichbar (28.06.17/8h). Weshalb?

  3. Paul schreibt:

    Werte Frau Steinmetz,
    Satire ist das einzige Mittel, um dieses Leben in Deutschland zu ertragen.
    Habe gestern zwei Stunden Pispers „Letzten Auftritt“ gehört. Leider nur gehört, weil ich zu blöd bin das Video aufzurufen. Zwei Stunden lang hat er dem immer wieder begeistert applaudierendem Publikum die von Ihnen selbst gewählten Politiker und ihre Dämlichkeiten „um die Ohren gehauen“.
    Das Publikum ist beschwingt und aufgeklärt nach Hause gegangen.
    Was hat es dort gemacht? Wieder die gleichen Parteien gewählt wie immer. Das ist dann die Satire nach der Satire?
    Nein, das ist die Wirklichkeit.

    Herzlich, Paul

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