Deutschland wird zertrümmert

(www.conservo.wordpress.com)

Von „bayernistfrei“ *)

Wir marschieren wie Lemminge in den Abgrund. Unsere Kinder und Enkel, sofern vorhanden, werden dereinst fragen, was wir während dieser entscheidenden Jahre und Monate taten.

Es gibt einen Schub aus Afrika heraus und einen Sog nach Europa herein. Für den Sog sind wir verantwortlich. Er hängt mit einer falschen Ideologie zusammen, die man am besten als „autoritären Humanitarismus“ bezeichnet. Autoritäre MenschenrechtlerInnen glauben, in Wohlfühl-Menschenrechten, die viel mit Zeitgeist und wenig mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu tun haben,  ein System von unverhandelbaren zivilisatorischen Errungenschaften gefunden zu haben, das ihnen und uns den Weg vorgibt, den Gesellschaftsvertrag aushebelt und jegliche Güterabwägung erübrigt.

Die Freiheit ist wie ein Muskel. Sie schrumpft, wenn man sie nicht ausübt. Der autoritäre Humanitarismus hat sich in den letzten 5 Jahrzehnten Schritt für Schritt ausgebreitet und im Rechtssystem Fuß gefasst. Dies zeigt sich in Straßburg ebenso wie Karlsruhe. Der Trend schreitet weiter fort und zeigt erstmals Anzeichen von Torschlusspanik.

Gerade weil die Probleme ganz wesentlich mit unserem Denken zu tun haben, haben wir einfachen Bürger die Möglichkeit, eine Änderung in Gang zu setzen. Dazu gilt es, die „Menschenwürde“ erst mal an uns selber zu verwirklichen.   Laut Menschenwürde-Vordenker Giovanni Pico della Mirandola (1486) besteht diese in der Fähigkeit, die eigene Entwicklung zu beherrschen.   Oder mit Kant gesagt, der Fähigkeit, sich ohne fremde Leitung des eigenen Verstandes zu bedienen.  Durch dauernde Ausübung dieser Fähigkeit gewinnt man an Überzeugungskraft (Klasse).    Mit bloßer Masse hingegen erreicht man politisch wenig.  Menschenwürde ist ein prekäres Gut, dem auch durch Verrechtlichung nicht unbedingt geholfen wird.

Wir sind Bürgerlobbyisten, die an verschiedenen Fronten Überzeugungsarbeit leisten. Auch Kundgebungen auf der Straße gehören dazu.

Überzeugungskraft ist Sache von Einstellungen, die wir in einem Verhaltenskodex zusammenfassen.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter irrte sich teilweise, als er in seiner Pogromnacht-Hetzrede an der Feldherrnhalle behauptete, die Volksbewegung gegen humanitäre Masseneinwanderung und Islamisierung bekäme gesellschaftlich keinen Fuß auf den Boden. Recht behielt er mit seiner Prognose bezüglich Pegida München e.V., einem Verein, dessen innere Kraft nicht reichte, um dem äußeren Druck stand zu halten. Politik ist nicht primär eine Frage der Masse, und es genügt nicht, einfach nur auf die Straße zu gehen, Gräuelvideos zu zeigen und Unmut (etwa gegen „schweinische Migranten„,  islamische Frauenunterdrücker und jüdische Kinderbeschneider) zu äußern. Wer das möchte, muss Gutmensch werden. Nur dann befindet er sich mit dieser Strategie in einer kostengünstigen Situation. Hass und Hetze ein Privileg der HumanitärfrömmlerInnen, und das sogar aus halbwegs verständlichen Gründen.

Entscheidend für unsere Überzeugungskraft ist neben der eigenen Kultur, die der Verhaltenskodex auszudrücken versucht, ferner unser politisches Wissen, insbesondere eine gute Kenntnis der Prozesse, aber auch der Akteure und der Fakten und Dossiers, auf die wir uns stützen können.

Schließlich ist es auch hilfreich, auf mögliche politische Lösungen verweisen zu können, wenngleich hier nicht unsere primäre Verantwortung liegt. Die Politiker reden sich aber gerne damit heraus, dass ihre Vorgehensweise alternativlos sei oder humanitären Imperativen gehorche. Als mündige Bürger eines selbstbestimmten Volkes glauben wir weder an Sündenböcke noch an Sachzwänge noch an absolute Moral- oder Rechtspflichten, denen alles unterzuordnen wäre.

Griechenland konnte 400 Jahre Osmanenherrschaft überleben. Gegen 40 Jahre EU-Menschenrechte hat es keine Chance. In Frankreich ist die angestammte Bevölkerung in den neusten Jahrgängen bereits in der Minderheit und die kognitiven Leistungen (Mathe, IQ) weit unter früherem europäischen geschweige denn ostasiatischem Niveau. Europa ist vielleicht in dieser Hinsicht nicht mehr zu retten, aber von uns kann ein Umdenken ausgehen, welches den auf UNO-Ebene fest verankerten autoritären Humanitarismus, der dies verursachte, dauerhaft im Interesse der gesamten Menschheit auf die Müllhalde der Geschichte befördert. Es ist nie zu spät, Fehlanreize abzustellen.

* https://bayernistfrei.com/politik/

www.conservo.wordpress.com   28.06.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Deutschland wird zertrümmert

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Der autoritäre Humanismus hat mit Humanismus so wenig zu tun wie Pferdeäpfel mit Obst. Menschenrechte müssen grundsätzliche universal und für ALLE Menschen gelten. Und es kann nicht sein, dass die einen Menschen, die Deutschen und Europäer, zu Sklaven gemacht werden und ein gutes Land für die anderen Menschen, Afrikaner und Moslems, aufbauen müssen. Das heißt, es darf nicht sein, dass die Menschenrechte der einen Gruppe für angebliche „Menschenrechte“ einer anderen Gruppe geopfert werden. Niemand hat ein Anrecht auf die Arbeitskraft des anderen, auf die Muskelzellen des anderen, auf die Gehirnzellen des anderen, auf die Arbeitszellen des anderen.
    Auch aus der Gleichheit vor dem Gesetz folgt, dass jeder die gleichen Rechte UND GLEICHEN PFLICHTEN hat.

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