Ein längst vergessenes Gefühl ist wieder da – sag ich es oder laß ich es?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Reiner Schöne *)

Jeder, der aus der Ex-DDR gekommen ist, weiß, was hier gemeint ist. Es ist das Unbehagen etwas zu tun, weil man nicht weiß, wer sich am anderen Ende befindet.

Herr Maas kann sich freuen, seine Art von Demokratie und Freiheit hat sich durchgesetzt. Mit seinen neuen Gesetzen, Menschen in Deutschland zu überwachen und Strafe dranzuhängen, bringt ein Gefühl wieder, was man als DDR Flüchtling längst vergessen hatte.

Das Gefühl, unsicher zu sein, wenn fremde Menschen einen ansprechen und politisch gleich loslegen.

Heute bekam ich eine „Freundschaftsanfrage“ auf Facebook, gut diese Seite ist umstritten, und gesperrt wurde ich auch schon zweimal, aber man bleibt halt doch, schon aus Protest.Diese „Freundschaftsanfrage“ war ein Mann, auf seiner Facebook-Seite war aber nichts zu lesen, weder wo er wohnt, keine Schulbildung, rein gar nichts.

Und da war es wieder. Klickt man auf ok, oder läßt man es lieber? Wer weiß, wer dahinter steckt. Stasi-Maas oder seine „Freunde“? Wer schickt einem Kritiker der heutigen Deutschland-Politik eine Freundschaftsanfrage, ohne sich zu erkennen zu geben?

Kahane, Maas, eine im Stillen arbeitende politische Polizei?

Wer könnte dahinter stecken?

Seit über 30 Jahren war dieses Gefühl nie wieder aufgetreten, und nun, mit den ganzen Vorzeichen einer neuen Überwachung, einer neuen Stasi-Zentrale, war es wieder da, das Gefühl der Unsicherheit darüber, wer steckt dahinter.

Soweit sind wir schon, soweit hat man uns getrieben. Wir haben uns geschworen, als wir in der Bundesrepublik ankamen, nie wieder lassen wir uns den Mund verbieten, von niemandem, weder einer Regierung, noch einzelnen Menschen. Vorbei, wir haben, Redefreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit.

Aber das Gefühl kam, die Unsicherheit kam.

Der Maas macht mobil, Brüder zur Sonne, zur Freiheit, hinter Gitter.

Deutschland hat den Pfad der Demokratie schon wieder verlassen und ist singend und freudestrahlend auf dem Weg zur Diktatur. In der Hand die rote Fahne, ein Rotfront-kämpferisches Lied auf den Lippen, und trägt mit lautem Geschrei und Freude die Demokratie zu Grabe

*) Reiner Schöne ist Unternehmer im Gesundheitssektor und regelmäßig Kolumnist bei conservo. Er betreibt das eigene Blog https://nachtgespraechblog.wordpress.com/
www.conservo.wordpress.com   5.7.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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6 Antworten zu Ein längst vergessenes Gefühl ist wieder da – sag ich es oder laß ich es?

  1. karlschippendraht schreibt:

    Mit Blick auf die Bundestagswahl muss ich an eine Propagandaparole der KPD aus der Weimarer Zeit denken : “ Wer Hindenburg wählt , wählt Hilter . Wer Hitler wählt , wählt Krieg “ . Das hat sich bewahrheitet. Aber ebenso scheint sich zu bewahrheiten :
    “ Wer Merkel wählt , wählt Maas . Wer Maas wählt , wählt Diktatur “ !

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Wir haben bereits DDR-Verhältnisse !

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  3. gelbkehlchen schreibt:

    Bei Freundschaftsanfragen ohne erkennbares Profil rate ich zu löschen. Mich hat jemand verpfiffen. Die Folge: Ich bin vor dem Landgericht Traunstein am 24.7.17. Es geht um angebliche Volksverhetzung und 2200€ + Gerichtskosten.

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  4. Eugenie Roth schreibt:

    Die letzte war es auch, schließlich waren das die NationalSOZIALISTEN. So war es, so ist es …

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  5. karlschippendraht schreibt:

    Als anerkanntes Stasi-Opfer kenne ich dieses Gefühl nur zu genau uns spüre fast körperlich dieses Unbehagen . Ich gehöre aber zu jenen “ Ehemaligen “ die vor der Stasi nicht kapituliert haben und daher ist es mir auch völlig schnurz und piepe , ob ich überwacht werde oder nicht . Aber die Person Heiko Maas bringt meinen Blutdruck in Schwung. Maas ist – nach meinem ganz persönlichen Empfinden und vor dem Hintergrund meines Leidensweges in der DDR – ein ausgesprochener gewissenloser Linksfaschist . Nur ist mir die Ursache für sein Agieren nicht ganz klar . Ist es unvorstellbare moralische Verkommenheit oder horrende politische Dummheit oder gar Beides zusammen ? Hinzu kommt noch das Fehlen jeglicher Lebenserfahrung , wie das bei westdeutschen Wohlstandsidioten typisch ist. Als das weibliche Gegenstück zu Maas könnte das Blondköpfchen Manuela Schwesig gelten .
    Eines aber ist bereits absolut klar : Die nächste Diktatur in Deutschland ist rot !!!

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    • wreinerschoene schreibt:

      Volle Zustimmung. Wer Herr Maas ist, nun sein wahres Gesicht zeigt er jeden Tag ein Stück mehr. Vor der Stasi hatte ich auch keine Angst, schon weil sie es so wollten, schaltete ich auf stur. Aber das Gefühl, war trotzdem klar zu erkennen. Wünsche einen schönen unsozialistischen Mittwoch 🙂

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