Mein Deutschland: Die Prügelknaben der Nation

(www.conservo.wordpress.com)

Von Zhang Danhong *)

Während des G20-Gipfels mussten sie um Leib und Leben fürchten. Dennoch ernten sie mehr Kritik als Anerkennung. Auch sonst müssen sie viel einstecken. Deutsche Polizisten können einem leidtun, findet Zhang Danhong.

Seit Monaten leuchtete vom Dach des linken Kulturzentrums „Rote Flora“ in Hamburg der Protest gegen den G20-Gipfel

Deutsche Polizisten sind arme Schweine. Dieser Tage habe ich von einem guten Freund aus Troisdorf erfahren, dass sich Polizisten in diesem einst idyllischen Städtchen im Rhein-Sieg-Kreis von herumlungernden Menschen mit schicken Turnschuhen und iPhones in der Hand als Nazi-Säue beschimpfen lassen müssen. Ihre Kollegen aus bestimmten Bezirken in anderen Städten bekommen es schon beim Ausstellen von Strafzetteln mit ganzen Familienclans zu tun.

Die Polizisten in meinem Bekanntenkreis können ihr Privatleben kaum noch planen, weil sie wegen Großveranstaltungen immer häufiger im Wochenenddienst sind und überdies ständig mit Terroralarm rechnen müssen.Arme Hauptstadt eines reichen Landes

Deutsche Polizeibeamte sind darüber hinaus schlecht ausgerüstet. Der Wochenzeitung „Die Zeit“ war zu entnehmen, dass sich die Polizei in der Hauptstadt selten Schießübungen mit echten Patronen leisten kann. Von einem anderen Bundesland haben die Berliner ausrangierte Pistolen erworben – zum symbolischen Preis von einem Euro.

DW-Redakteurin Zhang Danhong

Beim Verdienst sieht es kaum besser aus. Rund 2000 Euro netto erhält ein Durchschnittsbeamter, der auf der Straße Dienst tut, im Monat. Für die Verantwortung, die sie für das Land und die Bürger tragen, ist das nicht viel. Und sie bessern ihr Einkommen nicht durch Korruption auf, wie es in vielen anderen Ländern dieser Erde üblich ist.

Deutsche Polizisten nehme ich als höflich, anständig und kontrolliert wahr. Eine Zeitlang half ich der Kriminalpolizei als Dolmetscherin im Kampf gegen chinesische Schlepperbanden. Auch wenn beim Verhör gelogen wurde, bis sich die Balken bogen, hatten die Kommissare ihre Emotionen stets im Griff. Sarkasmus war das einzige Ventil, um etwas Dampf abzulassen. Wir können uns glücklich schätzen, dass die chinesische Redewendung „Polizei und Banditen gehören zusammen“ hierzulande nicht im Geringsten zutrifft.

Immer mehr Aufgaben bei immer heftigerer Kritik

Was war das übrigens für eine traumhafte Zeit, als es in erster Linie die italienische Mafia und asiatische Triaden waren, über die sich die Kriminalbeamten den Kopf zerbrechen mussten! Nun hat sich die Sicherheitslage grundlegend verändert. Zu Schlepperkriminalität riesigen Ausmaßes gesellen sich islamistische Terroristen und rechtsextreme Gewalttäter, was das Berufsrisiko der Polizisten enorm gesteigert hat.

Als ob dies alles nicht schon kräftezehrend genug wäre, so muss sich die Polizei auch noch gegenüber Politikern des grünen und linken Spektrums sowie dem Großteil der Medien für alles rechtfertigen. Nachdem zwei Polizisten vor rund einem Jahr in Würzburg einen 17-jährigen Afghanen erschossen hatten, der zuvor vier Menschen in der Bahn mit einer Axt schwer verletzt hatte, fragte die grüne Politikerin Renate Künast per Twitter, warum der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden konnte. Nach der Silvesternacht zu Beginn dieses Jahres warf die Grünen-Chefin Simone Peter der Kölner Polizei „racial profiling“ vor, da sie gezielt rund 1000 Nordafrikaner zur Personenkontrolle zwang.

Die Polizei in Köln sorgte zum Jahreswechsel dafür, dass sich die Silvesternacht 2015 nicht wiederholte und handelte sich dennoch Kritik ein

Kurzum: Hat die Polizei die Lage nicht im Griff und es passiert etwas, wird sie von allen Seiten kritisiert. Handelt sie hingegen entschieden und es passiert nichts, wird die Verhältnismäßigkeit ihres Einsatzes von Teilen der Politik und Medien in Frage gestellt.

Gute und schlechte Gewalt

Beim G20-Gipfel in Hamburg wurden die Beamten selber zur Zielscheibe der Gewalt, die in diesem Fall von sogenannten linken „Autonomen“ geplant und orchestriert wurde. Es ist nicht so, dass die linke Gewalt in Deutschland etwas Neues wäre. Nur solange sie einem vermeintlich guten Zweck dient, zum Beispiel um einen AfD-Parteitag zu stören oder um die Abschiebung von Flüchtlingen zu verhindern, wird sie von der Politik und den Medien toleriert und dadurch womöglich ermutigt.

Vor dem Gipfel staunte ich darüber, dass der Rechtsanwalt der Roten Flora, des inzwischen bundesweit bekannten Zentrums der linken Szene in Hamburg, auf allen Kanälen indirekt zur Gewalt aufrufen durfte. Dann folgte der Tweet des Spiegel-Kolumnisten Jakob Augstein: „Der Preis muss so in die Höhe getrieben werden, dass niemand eine solche Konferenz ausrichten will.“

Die Plünderung eines Supermarktes – auch das war angeblich Protest gegen den G20-Gipfel und die Globalisierung

Der Preis stieg in der Tat beträchtlich: abgefackelte Autos, geplünderte Geschäfte, massenhaft verletzte Polizisten. In ihrer Gewalt und Wut stehen die Linksextremisten den rechtsextremen Brandstiftern in nichts nach. Doch diesen Vergleich dürfe man nicht vornehmen, mahnt Jakob Augstein. Denn hier stünden legitime Demonstranten gegen schwer bewaffnete Polizisten, während dort wehrlose Flüchtlinge angegriffen würden, sagt der Journalist im Streitgespräch mit seinem konservativen Kollegen Jan Fleischhauer. Es hat also offenbar etwas Heldenhaftes, Polizisten mit Steinen zu bewerfen. Andere Kommentatoren geben der Hamburger Polizei eine Mitschuld für die Exzesse, da sie selbst mit Gewalt vorgegangen sei.

Gewalt hat mit links nicht zu tun – von wegen

Wie und aus welchen Gründen der Ort eines solchen Gipfels konkret ausgewählt wird, weiß ich nicht genau. Ich stelle mir nur vor: Da will die Kanzlerin kurz vor der Bundestagswahl schöne Bilder aus ihrer Geburtsstadt haben und das Stadtoberhaupt fühlt sich geschmeichelt. Starke linke Szene? Zeichen der Vielfalt. Gewaltpotenzial? Ach was, der Linksextremismus ist doch nur ein aufgebauschtes Problem. Die Polizei hat bei alledem keine Alternative – sie muss sich auf die „Mission impossible“ einlassen.

Und für die fatale Fehleinschätzung der Politik mussten die Einsatzkräfte heftig büßen. Knapp 500 Verletzte – eine Zahl, die sonst eigentlich nur in einem Bürgerkrieg vorstellbar ist. Dafür, dass sie ihr Leben riskiert haben, gebührt ihnen eigentlich Dank und Anerkennung. Doch wo kommen wir hin, wenn die bösen Bullen mit ihren Wasserwerfern und Pfefferspray auch noch gelobt werden? Vor allem für Politiker aus dem grünen und linken Lager steht fest, dass die Sicherheitskräfte selbst an der Eskalation der Gewalt Schuld sind, weil sie den Randalierern direkt zum Auftakt des Gipfels die Grenzen des Demonstrationsrechtes gezeigt haben. Eine für Außenstehende schwer verständliche Logik.

Die armen Polizisten – sie haben mein Mitgefühl.

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*)Zhang Danhong ist in Peking geboren und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. (Quelle: http://www.dw.com/de/mein-deutschland-die-pr%C3%BCgelknaben-der-nation/a-39667540)

www.conservo.wordpress.com   14. Juli 2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Mein Deutschland: Die Prügelknaben der Nation

  1. Querkopf schreibt:

    Ja, die armen Polizisten! Aber das Problem geht viel, viel tiefer. Das linke Establishment aus Grünen, Linken und SPD wollen einen Umsturz, wollen die Demokratie in Deutschland zuerst destabilisieren und zersetzen, um dann durch einen zentralistisch-sozialistischen Superstaat EU ersetzen, eine Art EUdSSR.
    Dazu muss alle Staatsgewalt, d e r bestimmende Grundpfeiler unseres demokratischen Staates, erschüttert, diskreditiert und beseitigt werden, dazu gehören neben der Polizei, die Geheimdienste und besonders auch die Bundeswehr. An letzterer „sozialistischen Zersetzungs-Baustelle“ arbeitet mit äußerster Akribie eine von der Leyen im Auftrag von SED-Merkel. Von der Leyen diskreditiert die Bundeswehr, wo es nur geht, obwohl viele Soldaten ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit für Deutschland im Ausland aufs Spiel setzen, vergleichbar mit der Polizei.
    Und auch die Justiz ist bereits weitgehend auf sozialistischem Regierungskurs umgeschaltet, also auf Demokratiezersetzungskurs, wie man leicht aus den „Skandalurteilen“ der Gerichte, des BVG, des EUGH aus der letzten Zeit ersehen kann.
    Deutschland befindet sich inmitten einer Kulturrevolution und einer Umsturzpolitik von oben.
    Aber davon bekommt die Mehrheit des dummen und naiven deutschen Volkes gar nichts mit, die schaut sich lieber „Bauer sucht Frau“, „Dschungelcamp“ oder den nächsten „Tatort“ an. –
    Ja, armes Deutschland!

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