Gottlose Kirche, der „Neue Mensch“ und die „Neue Gesellschaft“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Evangelische Kirche und Reformation – Ein Paradigmenwechsel

Die evangelischen und katholischen „Kirchenfürsten“ haben offensichtlich brandaktuelle und größere Herausforderungen der Zeit zu bestehen: die Bekämpfung der AfD und die Annäherung an den Islam.

Sie behaupten, Christ sein und gleichzeitig AfD´ler …. DAS ginge nicht. „Unser Kreuz hat keine Haken“, behaupten diese Pharisäer.

Wie sie die Gewichte in ihrem „Glaubenskampf“ wirklich einsetzen, sieht man an ihrem Verhalten: Daß die AfD sich eindeutig zum Christentum bzw. Abendland bekennt, interessiert sie nicht. Aber um ihre (völlig mißverstandene) Toleranz gegenüber dem Islam zu zeigen, verhüllen sie kriecherisch und feige ihr Bischofskreuz bei ihrem Besuch auf dem Jerusalemer Tempelberg, um die moslemischen Brüder (Schwestern gibt´s da ex cathedra wohl keine) nicht in ihren Gefühlen zu verletzen.

Sehen Sie, liebe Leser, da, ja genau da, funktioniert die Ökumene bestens, und das sogar im Lutherjahr. Wundern wir uns noch über leere Kirchen?Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen durch „Einwanderer“ auch gegen eigene Kirchenmitglieder. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete.

Gravierend ist auch die zunehmende Verunsicherung der Gläubigen in beiden Kirchen in Glaubensfragen. Alles verweltlicht, jeder glaubt, was er will. Medien und Gutmenschen versuchen sich gegenseitig beim Klagen gegen die Kirchen zu übertreffen – und die Kirche „öffnet sich“, selbst unter Preisgabe alter Überzeugungen. Nicht der Glaube, sondern der Zeitgeist leitet die Kirche(n).

Und es geht noch weiter – brav nach dem Diktat des Zeitgeistes und der political correctness:

Eine unter vielen Meldungen, die Kopfschütteln und Protest bei den (wirklich) Gläubigen auslösen:

Evangelische Kirche mit eigenem Wagen beim CSD

Die Evangelische Kirche wird mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day in Berlin teilnehmen. Dort wird sie Kondome mit Sprüchen wie „Für Huren* und Heilige*. Trau Dich!“ verteilen und gegen rechts werben.

Im letzten Jahr war die Evangelische Kirche offiziell noch nicht beim CSD dabei.

Die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wird am 22. Juli mit einem großen Truck am Christopher Street Day (CSD) in der Hauptstadt teilnehmen. Es ist das erste Mal, dass eine der großen Volkskirchen ganz offiziell bei der Homosexuellen-Parade vertreten ist.

(Quelle: Emilia David, https://www.berlinjournal.biz/evangelische-kirche-wagen-beim-csd/)

*****

Wenn Sie den folgenden Schriftwechsel lesen, werden Sie erkennen, welchen Irrweg die Kirche gerade beschreitet:

Mail vom 12.07.2017 11:46 von Dr. Hans Penner <fachinfo@unity-mail.de>:

An: Wolfgang.Brjanzew@ekiba.de, von Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

„Herrn Oberkirchenrat Wolfgang Brjanzew, Beauftragter der Evang. Landeskirche in Baden für die Reformationsdekade

Sehr geehrter Herr Brjanzew,

für Ihr gestriges Schreiben danke ich. Gerne lasse ich mich korrigieren, wenn meine Ansichten falsch sein sollten. Meine Fragen sind diese:

  1. Entspricht das Sola-Scriptura-Prinzip Ihrer persönlichen Überzeugung? Dieser Kern der Reformation ist unvereinbar mit der Historisch-Kritischen Theologie, die sich in der Evangelischen Kirche durchgesetzt hat.
  2. Lehnen Sie die Entscheidung der Badischen Landeskirche ab, Kindern homosexuelle Paare als Elternersatz aufzuzwingen?
  3. Lehnen Sie es ab, daß die Evangelische Kirche sich am CSD beteiligt, der vermutlich von der Bevölkerung überwiegend als sittenwidrig empfunden wird?
  4. Leisten Sie Widerstand gegen die Irrlehren der EKD-Reformationsbotschafterin, die das Apostolische Glaubensbekenntnis für falsch erklärt?
  5. Leisten Sie Widerstand gegen den EKD-Chef, der ein islamisches Deutschland anstrebt?

Ich will mir ein realistisches Bild von der Evangelischen Kirche machen. Mein Eindruck ist, daß die destruktiven Kräfte in der Evangelischen Kirche überwiegen. Für verantwortungsbewußte Christen dürfte es überzeugende Gründe für den Kirchenaustritt geben.

Falls Sie antworten, würde ich Ihre Antwort gerne ins Internet stellen unter http://www.fachinfo.eu/brjanzew.pdf. Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

*****

Am 12.07.2017 um 13:11 antwortete Wolfgang.Brjanzew@ekiba.de:

Sehr geehrter Herr Dr. Penner,

da Sie eine klare Ansage nicht verstehen oder verstehen wollen, landen Ihre Mails künftig automatisch dort, wo sie hingehören: beim Spam.

Evangelischer Oberkirchenrat Wolfgang Brjanzew

Beauftragter der Evang. Landeskirche in Baden für die Reformationsdekade

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Gesendet: Donnerstag, 13. Juli 2017 um 10:26 Uhr

Von: „Dr. Hans Penner“ fachinfo@unity-mail.de, An: Wolfgang.Brjanzew@ekiba.de:

Betreff: Re: Evangelische Kirche und Reformation

Sehr geehrter Herr Brjanzew,

Ihre Reaktion auf mein gestriges Schreiben betrachte ich als Nein auf meine Fragen. Als Reformationsbeauftragter der Landeskirche haben Sie mein Bekenntnis zur Reformation als Datenmüll bezeichnet. Es ist eindeutig, daß die Badische Landeskirche keine „Kirche der Reformation“ ist. Sie lehnt das Sola-Scriptura-Prinzip, also den Wesenskern der Reformation, ab. Die Badische Landeskirche verwirft das unmißverständliche Zeugnis der Bibel, wonach das Praktizieren von Homosexualität gegen den Willen Gottes ist. Zum Stil Ihres Schreibens brauche ich mich nicht zu äußern.

Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens. Es geht um die Zukunft des Protestantismus in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

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13.07.2017 11:18

Von Klaus Hildebrandt <Hildebrandt.Klaus@web.de> An Wolfgang.Brjanzew@ekiba.de:

Sehr geehrter Herr Brjanzew,

ich möchte mich nicht in Ihre bilateralen Dinge und Konflikte einmischen, doch was die Sache betrifft, so hat Dr. Penner doch Recht. Wenn das noch etwas mit Kirche auf der Grundlage der Bibel bzw. des Evangeliums zu tun hat, dann weiß ich’s nicht.

Am 22.07.2017 will sich die Ev. Kirche in Berlin am so genannten Christopher-Street-Day mit einem eigenen Wagen beteiligen und kostenlos Kondome verteilen. Machen Sie da auch mit? Aus meiner Sicht ist das Sodom und Gomorrha. Ihre Kirche ist ein reiner Geldumverteilungsverein, mehr nicht.

Machen Sie sich nicht die Mühe, meine mails für den Spam-Ordner zu programmieren, denn Sie werden ohnehin nichts mehr von mir hören. Den BCC-Verteiler Herrn Dr. Penners lasse ich übrigens auch mitlesen. Vor der Wahrheit braucht man sich nicht zu schämen.

Freundliche Grüße, Klaus Hildebrandt

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Schlußkommentar von conervo:

Man sähe solche „rege Beteiligung“ und ein solches lautes, bekenntnisfreudiges Auftreten der Kirche(n) auch gerne ´mal bei Demos gegen die Tötung ungeborenen Lebens („Abtreibung“), gegen die unwürdige und unsere Kinder verführende „Lehre“ von der Frühsexualisierung oder gegen ein „Sterben in Würde“ (Hilfe zum Suizid), beim „Marsch für Leben“ etc.

„Mein ist die Hoffnung, spricht der Herr.“

www.conservo.wordpress.com   18.07.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Gottlose Kirche, der „Neue Mensch“ und die „Neue Gesellschaft“

  1. satsadhu schreibt:

    Beide Kirchen sind zu einer mafiöser Sekte verkommen.
    Es wird Zeit, dass sich diejenigen, die ihren Glauben ernst nehmen, von diesem Verbrecherhaufen distanzieren.

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  2. David schreibt:

    Das ist – um es auf den Punkt ein gottloses Pack, das sich da um Scheinereignisse kümmert und dabei den Menschen vergißt. Die evangelische Kirche hat sich überlebt, sie ist menschenfeindlich und so fern von der Bibel, wie man nur sein kann.

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