Warum ich nicht alle Zuschriften beantworten kann

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes *)

…und eine große Bitte um Verständnis

Es tut mir als wohlerzogenem Menschen psychisch weh, nicht jede Zuschrift beantworten oder in der nötigen Gründlichkeit lesen zw. beantworten zu können.

Nach 14 Tagen Versand der Schulz-Broschüre z.B. erhielt ich knapp 500 e-mails – ohne die durchschnittlich 250-300 Zuschriften, die ich täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) zu allen möglichen Themen registriere. Da muß ich einfach kapitulieren. (Das hohe Zuschriften-Aufkommen wie bei der „Schulz-Broschüre“ gilt generell, wenn ich neue Schriften herausgebe.)

Es wäre schön, wenn Sie dafür Verständnis zeigten. Viele können das wohl nicht, weil sie meinen, gerade IHR Brief verdiene eine Antwort, und sind verständlicherweise verärgert, daß ich nicht antworte. Aber bitte einfach mal mitrechnen:3 Tage unterwegs (z.B. oft im Krkhs.), bei der Rückkehr warten rd.

800-900 neu eingegangener Mails (und Briefe),

plus 500 „Schulz-Mails“=

  1. 1.400 – 1.500 Mails.

Wenn ich fürs Lesen und Antworten nur (unrealistische) 5 Minuten ansetze, sind das bereits:

1.500 x 5 Min. = 7.500 Minuten

Zum „Spaß“ mal geteilt durch 60 (wg. 60 Min. pro Std), das ergibt dann: 125 Std.

(Ein Arbeitstag hat 8 Std, also 125:8 = rd. 16 Arbeitstage)

16 Arbeitstage bräuchte ich also jetzt, um den derzeitigen „Berg“ abzutragen. Das ist wiederum unrealistisch, weil ich nicht 8 Std am Stück Post bearbeiten kann, sondern viel mehr Zeit aufbringen muß, um neue Artikel (fast täglich) und Bücher zu schreiben.

In der Zwischenzeit kämen wieder neue Zuschriften, die einen noch größeren Antwortstau auslösen würden.

Will heißen, es ist schlicht unmöglich, so viele Zuschriften zu lesen und zu beantworten.

Nochmals herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Peter Helmes

______________________________________________________________

Hier zum Beispiel eine ausgesprochen nette Zuschrift:

—–Original-Nachricht—–

Betreff: Gratuliere

Datum: 2017-07-03T09:29:48+0200

Von: „oku @blu > An: „Peter.Helmes@t-online.de“ <Peter.Helmes@t-online.de>

Sehr geehrter, lieber Herr Helmes,

ich wollte die Gelegenheit ergreifen, Ihnen zu Ihrer neuesten Broschüre über M. Schulz zu gratulieren.

Sie haben nicht viel Zeit – schon gar nicht, um zu antworten. Ich weiß es – aber Sie sollen dennoch wissen, daß viele Menschen Ihnen dankbar sind.

Ich – und ich sage auch: WIR – lassen es uns nicht ausreden, FÜR das Vaterland zu fühlen; viele leiden unter der gegenwärtigen Situation in Deutschland, unter den zunehmenden Repressalien und der offenkundigen Inkompetenz der Politkaste, zu deren abstoßendsten Vertretern der genannte Schulz zählt…

Viel Kraft und Erfolg Ihnen!

Ihr Dr.med. K…

www.conservo.wordpress.com   17.07.17
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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5 Antworten zu Warum ich nicht alle Zuschriften beantworten kann

  1. Querkopf schreibt:

    Lieber Peter, danke für diese Deine nochmals erläuternde Nachricht!
    Die meisten von uns haben sehr großes Verständnis für Deine persönliche Situation und für Deine „Email-Bearbeitungsbegrenzung“. Ich verstehe und unterstütze Dein Vorgehen voll und ganz, es ist richtig und vernünftig!
    Ich appelliere an die Vernunft und die Toleranz aller „Noch-Nicht-Versteher“ im Blog, zumindest zu versuchen, Deine anstrengende und aufreibende Arbeitssituation nachzuvollziehen und zu verstehen oder, wenn das nicht geht, Deine Situation wenigstens zu tolerieren und zu akzeptieren.
    – Gesundheit geht immer vor!!!

  2. David schreibt:

    Wieviele Kommentare und E-Mails habe ich schon geschrieben – ohne eine Antwort erhalten, diese aber auch nicht erwartet zu haben. Das ist völlig in Ordnung, lieber Herr Helmes! Schon gesundheitliche Gründe erzwingen dies. Mir ist es VIEL lieber, ab und zu etwas „Originäres“ von Ihnen zu hören – insbesondere aber zu hören, daß es Ihnen so gut wie möglich geht.

    Etwas anderes ist es übrigens, wenn ich mich an BT-Abgeordnete o.ä. wende. Da hätte ich schon gern eine Antwort – und erhalte diese in letzter Zeit auch ziemlich regelmäßig. Der Grund ist klar: Die Wahl steht vor der Tür.

    Ihnen alles erdenklich Gute!

  3. conservo schreibt:

    Lieber David, herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Ob Sie aber mit Ihrer Bemerkung über die Beantwortung von Politikern recht haben, darf ich bezweifeln. Bei mir häufen sich die Hinweise auf geschriebene, aber nie beantwortete Briefe – die an Merkel vorweg.
    Private Anmerkung: Ich bin Einzelkämpfer und habe kein „Büro“, das die Arbeit für mich erledigen könnte. Abgeordneten und Bundeskanzlerin steht aber ein ganzer Stab zur Verfügung.

  4. francomacorisano schreibt:

    Peter, la lucha continua! Venceremos!!!

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