Falschspielerei – Die Ehe für alle

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jörgen Bauer

Gedanken zur Woche *)

diesen Newsletter der Stuttgarter Nachrichten erhielt ich am 28. Juni 2017:

Ein geschickter Schachzug

Angela Merkel hat das Heft wieder in der Hand. Mit ihrer Aussage zur Ehe für alle zeigt sich erneut ihr politisches Geschick – und sie düpiert die Konservativen in der Union, meint Politik-Redakteur Christoph Link.

Und darauf konnte ich nur, wie folgt, spontan antworten:

Wirklich ein geschickter Schachzug? Ich sage hierzu rückgrat- und charakerlos, wie es für ein wetterwendisches Chamäleon typisch ist, das, um seine Macht zu erhalten, vor wirklich gar nichts zurückschreckt. Mit dieser Frau sind wir hart gestraft, aber scheinbar will man es nicht anders.

Von mir aus darf jeder so leben, wie es ihm beliebt, und wenn es ihm gefällt, auch nach Herzenslust herumferkeln. Aber das, was hier geschieht, ist die Legalisierung des Abartigen und Widernatürlichen – und dagegen muss man etwas haben.Das Bundes-Chamäleon ist für “geschickte Schachzüge” bekannt, bei denen man nicht weiß, ob ihre undurchsichtige Art des Taktierens bewunderns- oder verachtenswert ist, wobei ich zu Letzterem neige.

In Sachen unserer Spielerin habe ich den Eindruck, dass sie nicht irgendwelchen persönlichen Vorstellungen oder Idealen folgt, sondern aus reiner Berechnung – man nennt das “pragmatisch” – handelt, so wie man als Frau einen Mann nur deshalb heiratet, weil er wohlhabend ist und ein sorgloses Leben verspricht.

Unsere Spielerin hatte sich lange Zeit für die Kernenergie stark gemacht, bis es dann zur “Reaktorkatastrophe” in Fukushima kam, die, den tatsächlichen Fakten zuwider, medial gewaltig aufgebauscht wurde, wobei klar war, dass es bei uns zu keiner derartigen Katastrophe kommen kann.

Die clevere Spielerin erkannte jedoch sofort ihre Chance, indem sie spontan die “Energiewende” ausrief. Ihren politischen Gegnern, insbesondere den Grünen, die ständig die Angst vor der Atomkraft schüren, die mittlerweile weite Bevölkerungskreise erfasst hatte, nahm sie den Wind aus den Segeln, indem sie deren Sache einfach zu ihrer eigenen machte.

Die noch offene Frage ist allerdings, ob und inwieweit sich die Energiewende als der größte Flop aller Zeiten erweisen wird. Aber auch in einen solchen Fall wird die Spielerin durch einen schnellen Frontwechsel eine Lösung finden.

Ein spezielles Thema ist der sogenannte Klimawandel, der angeblich durch den erhöhten CO2 Ausstoß bewirkt wird. Dass das grober Unfug ist, müsste der Spielerin als Physikerin bekannt sein. Welchen Zweck sie mit diesem Schwindel verfolgt, ist mir noch nicht klar.

Das sind aber nur zwei Beispiele für die Wandlungsfähigkeit der Spielerin, wo bei das von ihr, durch diverse Rechtsbrüche, verursachte Flüchtlingschaos bislang der Höhepunkt ihres “Könnens” war, der geeignet ist, unser Land an die Wand zu fahren.

Der jüngste Hammer, war jetzt die Sache mit der Ehe für alle, die besonders viel Zündstoff barg, weil viele Politiker ein Faible für diese Form der Unordnung haben.

Die Spielerin hat sich auch hier wieder als sehr clever erwiesen, indem sie das “Problem”, das ihr bei künftigen Koalitionsverhandlungen zu einem Hemmschuh hätte werden können, einfach durch eine “Gewissensentscheidung” aus der Welt schaffte.

Sie hat das auch ganz geschickt eingefädelt, indem sie bei einer Plauderei beim Frauenmagazin „Brigitte“ meinte, dass in Sachen Homoehe eine Gewissensentscheidung das Beste wäre, wobei es verwundert, wie schnell das dann in die Tat umgesetzt wurde, wobei die Spielerin selbst nicht für die Ehe für alle stimmte.

Im Zusammenhang mit der “Ehe für alle” wurden zuvor tolle Vergleiche angestellt, die sich ungefähr so anhörten:

“Führerscheininhaber werden gegenüber Piloten mit Fluglizenz diskriminiert, weil sie gezwungen sind, auf dem Boden zu bleiben. Es ist deshalb notwendig, den Pkw-Führerschein mit der Fluglizenz gleichzustellen, damit auch Pkw-Fahrer Flugzeuge fliegen können.”

Es ist unschwer erkennbar, dass dies eine absolut unnütze und sinnlose Forderung ist. Aber genau auf dieser Ebene bewegten sich auch die “Argumente” für die “Ehe für alle”, bei der es letztlich um eine als “Gerechtigkeit” kaschierte linksideologische Gleichmacherei geht, bei der geleugnet wird, dass die Menschen höchst unterschiedlich sind und es zudem Männer und Frauen gibt.

Und da hat jeder andere Begabungen und Fähigkeiten, durch die er für bestimmte Tätigkeiten, Aufgaben und Lebensstile geeignet oder weniger bis gar nicht geeignet ist. Das gilt insbesondere auch für Menschen mit Behinderungen, die schicksalhaft bedingt, mit besonderen Problemen fertig werden müssen, deshalb aber nicht weniger wert sind.

Nach biblischem Zeugnis hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen mit dem Auftrag, fruchtbar zu sein, sich zu mehren und die Erde zu füllen.

Die Homosexualität ist Gott, nach eindeutigem biblischen Zeugnis, ein Gräuel.

Alle gewundene Wortakrobatik und alle Versuche, biblische Aussagen mit neuen Sinninhalten zu füllen, um eine “Ehe” zwischen gleichgeschlecht- lichen Partnern rechtfertigen zu können, muss deshalb nicht nur scheitern, sondern es muss solchen Versuchen auch ganz energisch widersprochen werden.

Hierüber kann überhaupt nicht vernünftig diskutiert werden.

Aus der merkwürdigen Entscheidung des Bundestages für die “Ehe für alle” stellt sich die Frage, inwieweit der Bundestag noch ernst genommen werden kann und inwieweit sich unser Land damit aus dem Kreis der Kulturnationen verabschiedet.

Aber das ist erst der Anfang. Es sind bereits Forderungen nach der Polygamie, nach Inzest und anderem zu hören.

Und besonders interessant ist diese Mitteilung:

Das neue Gesetz “Ehe für alle” geht vielen Grünen nicht weit genug. Nun fordern die Partei-Fundis auch die Ehe mit Tieren. Grünen Fraktionssprecherin Katrin Göring-Eckardt spricht von einer “klaffenden Gerechtigkeitslücke”.

Man mag das kaum glauben. Aber nachdem diese Thematik bereits von an deren Medien aufgegriffen und bewitzelt wurde, muss wohl was dran sein. Typisch banal und nichtssagend und damit ganz in der Art der gewohnten kirchlichen Verkündung ist folgende Meldung, die unter der Überschrift “Ein neues Bewusstsein ist nötig” in ideaSpektrum Nr. 27 vom 5. Juli 2017 veröffentlicht wurde:

Landesbischof Bedford-Strohm (München) hatte die Entscheidung (Ehe für alle) begrüßt. Er wünschte sich auf Facebook, dass “jetzt weder Triumphgefühle auf der einen noch Bitterkeit auf der anderen Seite den Ton angeben”.

Vielmehr sei ein neues Bewusstsein nötig “für das wunderbare Angebot der Ehe, in lebenslanger Treue und Verbindlichkeit miteinander leben zu dürfen”.

Es ist sehr bedenklich und lässt Schlimmes ahnen, wenn die Funktionäre des Vereins zur Pflege religiösen Brauchtums (EKD) solche Ansichten äußern, denn Bedford-Strohm steht mit dieser Auffassung nicht allein.

In Verbindung mit Leuten wie der Spielerin ergibt das eine brisante Mischung, weil man nicht weiß, auf was die noch alles kommen.

Wie ist das alles zu bewerten?

Zum Gesetzgebungsverfahren im Deutschen Bundestag habe ich aus dem Internet folgende Kurzfassung herauskopiert:

Ein Gesetzgebungsverfahren regelt den Weg von der Gesetzesinitiative bis zur Verkündung des Gesetzes.

Am Anfang eines Bundesgesetzes steht der Gesetzentwurf, der von Bundesregierung, Bundesrat und aus den Reihen des Bundestages eingebracht werden kann. Der Bundestag berät das Vorhaben in drei Lesungen und stimmt schließlich darüber ab. Dann leitet er das Gesetz dem Bundesrat zu.

Der kann gegen ein beschlossenes Gesetz Einspruch einlegen, der nur mit einem Mehrheitsbeschluss des Bundestages zurückgewiesen werden kann. Bei einem so genannten zustimmungspflichtigen Gesetz wird in diesem Fall der Vermittlungsausschuss einberufen.

Haben Bundestag und Bundesrat einem Gesetz zugestimmt, fertigt der Bundespräsident nach Gegenzeichnung durch die Regierung das Gesetz aus.

Danach wird es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und damit rechtskräftig. Das ist also, in groben Zügen, das Gesetzgebungsverfahren, wobei hier nicht auf alle Besonderheiten eingegangen werden kann.

Ich bin kein Experte in Sachen Verfassungsrecht. Bei Durchsicht des Grundgesetzes habe ich keinen Hinweis gefunden, wonach aus dem Stand heraus, von jetzt auf gleich, durch “Gewissensentscheid”, Würfeln oder Losen, die Rechtsordnung auf den Kopf gestellt werden kann. Und eines ist ganz sicher: Der “Gewissensentscheid” kann eigentlich nur deklaratorischen Wert haben, weil zur Umsetzung nicht nur Gesetze neu formuliert werden müssen, sondern es zusätzlich auch neuer Richtlinien und Verfahrensvorschriften bedarf, bevor überhaupt eine “Ehe” der neuen Art rechtsverbindlich geschlossen werden kann.

Mit der “Ehe für alle” sind nicht alle einverstanden. Es gibt erheblichen Widerstand und so bleibt abzuwarten, ob es zu Einsprüchen und Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht kommt.

Was erschreckt und verwundert ist der Einfluss, den die Spielerin hat. Sie braucht nur zu rufen und sofort kuscht alles. Sie scheint hauptsächlich von Ja-Sagern ohne Rückgrat und Format umgeben zu sein, denen in erster Linie an ihrer eigenen Karriere gelegen ist.

Und das ist sehr schlecht für unser Land und wirft die Frage auf, wie es um die Demokratie (Volksherrschaft) insgesamt bestellt ist.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?  

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bild, zum Bilde Gottes schuf  er ihn und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan. (1. Mose 1, Verse 27 und 28)

Das sind knappe, aber klare und zeitlos gültige Aussagen, aus denen Gottes Wille und seine unveränderliche Schöpfungsordnung erkennbar werden, die solange besteht, wie es die Erde geben wird.

Und das ist eine sehr gute Ordnung, nach der sich die Menschen und Kulturen aller Zeiten ausrichteten und die auch nie infrage gestellt wurde.

Nun ist es aber so, dass der Mensch, als Rebell gegen Gott, immer wieder versucht, Gottes Schöpfungsordnungen „zu verbessern“, was, wie alle bisher gescheiterten Ideologien zeigen, immer nur Unheil und Schaden stiften kann. Und so wird es auch mit der “Ehe für alle” enden.

Für alle Fehlentwicklungen gilt: Meidet den ersten Schritt!

Der erste Schritt in Sachen “Ehe für alle” mit der jetzt auch widernatürliche Verbindungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern als “Ehe” bezeichnet werden sollen, war das “Lebenspartnerschaftsgesetz” wodurch es möglich wurde, dass gleichgeschlechtliche Partner – in Anlehnung an die Ehe – eine Lebenspartnerschaft eingehen konnten.

Eigentlich war das ein Unding, nichts Halbes und nichts Ganzes, und das war auch allen Beteiligten, insbesondere der Homo-Lobby, klar, die hier nur einen Einstieg in die “Ehe für alle” sahen und die seither ständig in diese Kerbe schlägt und dafür sorgt, dass homosexuelles Verhalten, z.B. durch den Einbau in Fernsehsendungen, als “normal” wahrgenommen wird.

Dazu tragen auch die unappetitlichen Homoparaden bei, für die kirchliche Funktionäre eine Vorliebe zu haben scheinen. Dazu folgende Meldung, die im Internet – pro Christliches Medienmagazin – nachzulesen ist:

Die Evangelische Kirche wird mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day, am 22.07.2017, in Berlin teilnehmen. Dort wird sie Kondome mit Sprüchen wie „Für Huren* und Heilige*. Trau Dich!“ verteilen und gegen Rechts werben.

In den gleichgerichteten Medien wird von einer breiten Akzeptanz homosexuellen Verhaltens gesprochen, was als “großer Fortschritt” bezeichnet wird, „wobei der Toleranz jetzt die Akzeptanz folgen muss”.

Aber wie es sich bereits abzeichnet, ist die “Ehe für alle” noch nicht der Höhepunkt des “gesellschaftlichen Fortschritts”. Ruhe wird erst dann sein, wenn die herkömmliche Ehe abgeschafft und alle sonstigen Abartigkeiten gesellschaftsfähig geworden sind, so wie sie seit jeher vornehmlich linken Idealvorstellungen von Fortschritt und Freiheit entsprechen.

Aber es sind nur wenige, die sich hier gegen den Zerfall engagieren. Die Leisetreterei, das Grundübel, das uns noch zugrunde richten wird, spielt auch hier eine Rolle.

Man möchte nichts sagen, um nicht als „rechtspopulistisch“ diffamiert zu werden.

Hat man eigentlich aus der deutschen Vergangenheit nichts gelernt, wo die Leisetreterei – die uns immer wieder vorgehalten wird – Deutschland und der Welt zum Verhängnis wurde? Wir haben im Gegensatz zu damals hierzulande immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung!

Und etwas gibt noch zu denken: Man sorgt sich ständig um die Befindlichkeit unserer muslimischen Mitbürger. Aus islamischer Sicht sind die Ungläubigen, also wir, schlimmer als Tiere und den Affen und Schweinen gleich. Und diese „Beurteilung“ wurde jetzt, durch die ”Gewissensentscheidung” Ehe für alle, glänzend bestätigt.

Ob sich ein muslimischer Mitbürger wohl in eine solche Gesellschaft integrieren möchte? Ich wollte es nicht!

Wir Christen dürfen uns durch die “angeblichen“ Mehrheitsmeinungen, wie sie in den Medien bejubelt werden, in keiner Weise beeinflussen lassen, sondern müssen für die Wahrheit eintreten, die sich letztendlich immer wieder durchsetzen wird.

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist im Übrigen ein Abbild der Gemeinschaft zwischen Gott und Menschheit.

(*) Nachlesbar in den FCDI Christlichen Impulsen, www.christliche-impulse.de
www.conservo.wordpress.com   28.7.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, APO/68er, Christen, Kirche, Kultur, Merkel, Politik Deutschland abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Falschspielerei – Die Ehe für alle

  1. Querkopf schreibt:

    Ehe für alle: ein Geschenk Merkels an die Deutschlandvernichtungspartei der Grünen zwecks Vorbereitung einen möglichen Jamaika-Koalition nach der Wahl. Diese Frau ist wirklich das Allerallerletzte! Wie bekommen wir dieses bösartige Subjekt bloß los?

    Liken

  2. labolg schreibt:

    Ehe für alle bringt Diskriminierungsgefahr von Kleinkindern: Das eigentlichen Problem ist die Homo-Adoption von Kleinkindern: Sicher wird das volle Adoptionsrecht hinzukommen. Aber das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation bzw. Diskriminierung, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt (Fehlende Aktivierung von wichtigen Spiegelneuronen).
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

    Liken

Kommentare sind geschlossen.