General Tauber und die Verhöhnung der CDU-Mitglieder und Interessenten

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

 Textbausteine aus dem Adenauerhaus versus pointierte Kritik

Peter Tauber

Peter Tauber, promovierter Oberleutnant der CDU, ehemaliger (angeblicher) Konservativer und jetzt Tausend-Prozent-Merkelianer, hat seinen Einsatzbefehl wohl mißverstanden: Er sollte die Truppen sammeln – und nicht verjagen.

Zu seinen strategischen Überlegungen (er ist schließlich Offizier) gehört wohl, Deutschland zu entnationalisieren und die CDU zu „entwerten“. Die taktischen Schritte dazu lassen sich leicht erkennen: Allem voran steht die Vernebelung der Strategie: „Wir tun nur Gutes“ – selbstverständlich „aus christlicher Verantwortung“ – und Pfeifen auf die alten Werte.Alte Werte sind konservativ, will heißen: Sie bewahren. Klar, dieses Bewahren läßt sich mit den Zielen einer Entnationalisierung, einer Ent-Wertung und einer „Öffnung für alle und alles“ nicht vereinbaren. Kultur ist hinderlich. Wir schaffen den Neuen Menschen. Raus mit Abendland, rein mit Karl Marx nebst seiner Frankfurter Schule!Merkt dieser Taube nichts? Er ist Steigbügelhalter für die „Neue Gesellschaft“. Wie bitte, das sei Polemik? Mitnichten! Die Vernichtung der alten Werte ist nahezu das Programm der Merkel-CDU! Zwar nie Teil eines (von den Mitgliedern beschlossenen) Partei- wohl aber eines Merkelschen Regierungsprogramms.

Zur Erinnerung ein paar Stichworte. Zur „Bilanz“ der Merkel-CDU gehören u.a.: Familien-Aus, Ehe-Aus, Wehrpflicht-Aus, Atomenergie-Aus, Europäische Gesetze-Aus, Grundgesetz-Aus, Deutsche Souveränität-Aus usw. usw.)

Weitere Einzelheiten kann ich mir hier ersparen; denn jeder weiß, wie die „Merkel-Agenda“ aussieht. Zur Bilanz dieser vom Osten gestählten Frau – ich vermeide eine deutlichere Lokalisierung – gehört deshalb auch das Ergebnis: Die Mitgliederzahl der CDU hat sich unter Merkel nahezu halbiert, die meisten Wahlen gingen verloren – ein ungeheurer Aderlaß der vor allem liberalen und konservativen Kräfte in der CDU war die Folge Merkelscher Prinzipienlosigkeit – verharmlosend Pragmatismus genannt, wofür einst stolze CDU-Namen als Zeugen stehen: Friedrich Merz, Roland Koch, Christean Wagner usw.

Die Ernennung des camouflierenden Peter Tauber zum Generalsekretär war der Sargnagel der „alten“ CDU. Kaum in Amt und Pfründen, vergaß er seine (vorgebliche) konservative Grundüberzeugung und wurde zu einem glühenden Verkäufer der Werte-freien Merkel.

Sie meinen, dies hier Gesagte sei eine Philippika, eine Polemik eines Enttäuschten? Mitnichten! Ich habe 58 Jahre in dieser Partei gekämpft und fast 4 Jahrzehnte aktive ehren-und hauptamtliche Aufgaben eingenommen, auf lokaler, regionaler, nationaler und besonders auf internationaler Ebene der CDU – vom Plakatekleben, Prospekteverteilen bis zur Formulierung von Programmen.

Bei einem solch außergewöhnlichen Einsatz darf man eigentlich erwarten, daß ein Brief beantwortet, eine Meinung gehört wird. Fehlanzeige! Ganz unübersehbar gehöre ich zu den Kritikern der derzeitigen CDU-Führung. Gibt dies dieser Führung das Recht, mich zu ignorieren? Zwölf unbeantwortete Briefe an Merkel, zehn an Tauber? Alle ohne Antwort. Aber immer noch besser als das, was die Taube-Parteiführung dem Bundesvorsitzenden des (Merkel-kritischen) „Freiheitlich Konservativen Aufbruchs der CDU/CSU (Werte Union)“, Alexander Mitsch, zumutet:

Auf seinen kritischen Brief an den Generalsekretär der CDU, Dr. Peter Tauber, erhält er eine Stellungnahme, die ohne jedes Niveau ist und den kritischen Frager verhohnepiepelt. Rein äußerlich gesehen, ist auch die Einordnung des Adressaten zu sehen: Mitsch´s Originalbrief war an den CDU-Generalsekretär gerichtet. Der Anstand erfordert, daß dieser auch antwortet – wobei verständlich ist, daß der GS die Antwort nicht selbst fertigen kann, sondern einer Bevollmächtigten überläßt. Normalerweise beginnt eine solche Antwort mit der Bemerkung „im Auftrag des Generalsekretärs…“

Nicht so bei Mitsch! Ihm antwortet eine Dame ohne Funktions- und Auftragsangabe. Da wird also ein über drei Jahrzehnte Einsatz höchst verdientes, aktives Parteimitglied ohne jeden Respekt beschieden. Das, werter Herr Generalsekretär, ist niveaulos und skandalös!

2.8.2017, Peter Helmes, Mitglied des Landesvorstandes des FKA-RLP

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Nachfolgend der Briefwechsel:

* Gesendet: Mittwoch, 26. Juli 2017 um 14:23 Uhr

Von: CDU-Mitgliederbrief mitgliederbrief@cdu.de, An: Alexander.Mitsch@gmx.de

Betreff: Lieber Herr Mitsch, Ihre Unterstützung ist entscheidend für unseren Erfolg am 24. September!

Berlin, 26.07.2017

An die Damen und Herren Mitglieder der CDU Deutschlands

Sehr geehrter Herr Mitsch,

nach unseren Erfolgen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen haben wir im Bund beste Chancen, unsere erfolgreiche Regierungsarbeit fortzusetzen. Die gute Stimmung, der Zuspruch zu unserem Programm, zu unserer Partei und zu unserer Bundeskanzlerin motivieren uns. Es zeigt sich: Wir sind auf dem richtigen Weg. Unsere Themen kommen an, gutes Regieren zahlt sich aus.

Es entscheiden sich jedoch immer mehr Menschen immer später, wen sie wählen. Diese Unentschlossenen möchten wir erreichen. Deshalb laden wir Sie ein, sich aktiv im Wahlkampf einzubringen! Ihr Ansprechpartner ist hier das Unterstützernetzwerk connect17, das wir gemeinsam mit der Jungen Union aufgebaut haben.

Im Fokus von connect17, steht der Tür-zu-Tür-Wahlkampf, der bei dieser Bundestagswahl zum ersten Mal flächendeckend durchgeführt wird. Dass dieser Ansatz richtig ist, hat sich in den Landtagswahlen gezeigt. Die Auswertung der Haustürbesuche zeigt, dass wir beispielsweise im Saarland jeden dritten Wähler erreicht haben. Die Wahlbeteiligung und unser Ergebnis sind schließlich über 5 Prozentpunkte gestiegen. Und in allen drei Landtagswahlen konnten wir die größte Gruppe der vormaligen Nichtwähler für uns gewinnen. Das war nur mit dem Engagement unserer vielen Unterstützer möglich.

Heute möchten wir Ihnen deshalb die connect17-App empfehlen. Diese haben wir bereits erfolgreich in den zurückliegenden Landtagswahlkämpfen genutzt. 6.000 Downloads sprechen für sich! Nun setzen wir die App auch großflächig im Bundestagswahlkampf ein. Mit der App können Sie aktiv am Wahlkampf teilnehmen. Und: die App macht Spaß! Für alle erfassten Wahlkampf-Aktivitäten erhalten Sie Punkte. Vielleicht klopfen Sie bald selbst an Türen. Uns würde es freuen. Denn der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern macht uns stark.

Machen Sie also mit! Registrieren sie sich unter www.connect17.de und laden Sie sich die App noch heute auf Ihr Smartphone (Android und iOS)! Helfen Sie uns, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Tauber MdB, CDU-Generalsekretär

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Darauf antwortet der angeschriebene Alexander Mitsch:

(mitgliederbrief@cdu.de. Betreff: Aw: Lieber Herr Mitsch, Ihre Unterstützung ist entscheidend für unseren Erfolg am 24. September!)

Sehr geehrter Herr Tauber,

wichtigstes Ziel der CDU kann nicht sein, „dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt“, sondern dass wir mit einem guten Programm und der folgenden Umsetzung eine gute Politik für Deutschland machen.

Dazu bedarf es aber noch einiger Anstrengungen seitens der Bundespartei. Insbesondere muss es gelingen, den anhaltenden ungeregelten Zustrom von Migranten nach Deutschland wirkungsvoll und nachhaltig einzudämmen und die fast 500.000 Personen ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland wieder abzuschieben. Diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, wenn wir auch mittelfristig die europäisch-westlichen Werte in Deutschland erhalten wollen. Dies wird im Übrigen auch von einer deutlichen Mehrheit der Deutschen so gesehen. Wenn wir deren Stimmen erhalten wollen, muss die CDU konsequent handeln.

Die WerteUnion hat hierzu in einem Positionspapier „Einwanderung begrenzen und steuern“  Stellung genommen. Die Umsetzung der darin enthaltenen Forderungen wird für mich und viele andere ein wesentliches Kriterium für die Stimmabgabe sein.

Mit freundlichen Grüßen, Alexander Mitsch

——

Alexander Mitsch: Frau Schiffer aus der Parteizentrale hat auf mein Schreiben an Herrn Tauber geantwortet (s.u.).

Ehrlich gesagt bin ich entsetzt, auf welchem Niveau versucht wird, Mitglieder und Wähler für die Union zu gewinnen. Da ich weiß, dass einige Mitglieder ein ähnliches Schreiben verschickt haben, würde mich interessieren, ob Sie auch diese armselige Antwort bekamen. Ich habe Frau Schiffer geantwortet:

Guten Tag Frau Schiffer, danke für Ihr Schreiben.

Leider muss ich aus dem Inhalt schließen, dass Sie entweder

– Textbausteine ohne Sorgfalt benutzen oder/und

– die Realität in Deutschland nicht kennen oder/und

– mein Anliegen nicht ernst nehmen oder/und

– mich für uninformiert, vielleicht sogar für blöd, halten.

All dies kann mich als Wähler, aber vor allem als Mensch, der sich seit 32 Jahren in der CDU engagiert und dafür viel Zeit, Geld und Idealismus eingebracht hat, nicht zufrieden stellen.

Ich will dies an dem plakativen Beispiel des Islamisten darstellen, der jüngst in Hamburg einen Menschen ermordete und weitere verletzte. Er kam im Rahmen der durch die Bundesregierung zugelassenen unkontrollierten Masseneinwanderung nach Deutschland und konnte u.a. nicht abgeschoben werden, weil er keinen Ausweis hatte. Obwohl ähnliche Fälle seit längerem bekannt sind, wandern auch 2017 hochgerechnet fast 200.000 Menschen, davon viele ohne Ausweisdokumente, weitgehend ungehindert unter dem Vorwand „Asyl“ nach Deutschland ein. Hunderttausende sind ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland und werden nur zu einem winzigen Prozentsatz abgeschoben. Die Zahl der Abschiebungen ist zuletzt sogar zurückgegangen.

Im Übrigen wandern täglich bis zu 3.000 Personen aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa ein, teilweise durch staatliche Schiffe transportiert.

Die CDU-geführte Bundesregierung handelt hier viel zu langsam, inkonsequent, ja vielleicht sogar fahrlässig. Und das Schlimme ist, dass sie offensichtlich die Probleme nicht zur Kenntnis nehmen will bzw. verleugnet, wie Ihr Schreiben zeigt.

Ich hätte erwartet, dass man die Probleme offen anspricht und Maßnahmen benennt und umsetzt – Fehlanzeige. Wie soll ich für eine solche Politik werben?

Mit freundlichen Grüßen, Alexander Mitsch

——

Hier die Antwort der CDU an Herrn Mitsch:

(Gesendet: Mittwoch, 02. August 2017 um 16:28 Uhr, Von: „Schiffer, Helene“ helene.schiffer@cdu.de An: „Mitsch, Alexander“ <Alexander.Mitsch@gmx.de>)

Betreff: CDU CRM:09443817)

Sehr geehrter Herr Mitsch,

ich danke Ihnen für Ihr Schreiben und die damit einhergehenden kritischen Anmerkungen.

Wir nehmen die kritischen Fragen, Meinungen und Anregungen, die uns aus den Reihen unserer Mitglieder und Sympathisanten erreichen, sehr ernst. Denn wir wissen auch, dass manche notwendige und oft schnelle Entscheidung unsere Unterstützer sehr gefordert hat.

Meinungsäußerungen sind ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Ringens um den besten Weg für unser Land zu gestalten und von daher auch dann immer willkommen, wenn sie Kritik und Ablehnung signalisieren. Gerne werde ich Ihre Kritik und Ihre Anmerkung an die entsprechende Stelle im Hause weiterleiten.

Die CDU ist und bleibt die Volkspartei der Mitte. Hier finden nach wie vor Konservative, Christen und Patrioten ihre Heimat. Das bestätigt sich geradezu in unserer Flüchtlingspolitik. Wir handeln christlich und nach dem Prinzip der Nächstenliebe und Barmherzigkeit, was nicht nur gegenüber Christen gilt.

Wir handeln aber auch konsequent mit Blick auf die innere Sicherheit. Die Gruppe der sicheren Herkunftsländer wurde erweitert. Asylsuchende, die wegen krimineller Delikte verurteilt worden sind, werden auch schon bei Bewährungsstrafen abgeschoben. Menschen, die ohne Asyl- oder Fluchtgrund zu uns kommen, sollen konsequent abgeschoben werden. Schließlich handeln wir nach dem patriotischen Prinzip Konrad Adenauers, dass das deutsche und europäische Schicksal zwei Seiten derselben Medaille sind.

In den letzten Wochen ist die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, auf einen Bruchteil geschmolzen. Das hat nicht nur mit dem Schließen der „Balkanroute“ zu tun. Die Außengrenzen werden besser geschützt. Die Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen wird kleiner. Jetzt gilt es, europäisch geschlossen zu handeln und Fluchtursachen zu bekämpfen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen. Sollten Sie anderweitige Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne jederzeit wieder bei uns melden. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin verbleibt

Helene Schiffer

CRM-Team, Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle

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Kommentar P. Helmes: So kann man besorgte und engagierte Mitglieder nicht abfertigen! Keinerlei Eingehen auf die vorgetragenen Sorgen des Briefschreibers, stattdessen vorgestanzte Formulierungen aus dem „CDU-Texthandbuch der Mitgliederverdummung“. Das ist, gelinde ausgedrückt, oberflächlich – in Wirklichkeit aber eine Verachtung der (doofen) Mitglieder.

Bravo, Herr Generalsekretär, Sie haben Ihr Genie zur Unglaubwürdigmachung der CDU eindrucksvoll unter Beweis gestellt!

www.conservo.wordpress.com   2.8.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu General Tauber und die Verhöhnung der CDU-Mitglieder und Interessenten

  1. Querkopf schreibt:

    Tauber: ein Mensch ohne Rückgrad, ohne Charakter und ohne Ehre. Ein Kriecher und Ja-Sager.

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  2. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Lieber Peter Helmes,
    Ursache für die starke Enttäuschung der konservativen Stammwählerschichten der CDU scheint mir, dass deren emotionales Verhältnis zur Partei als politische Heimat, Treffpunkt für gleichgesinnte Mitstreiter vor Ort, gemeinsame Erlebnisse in Wahlkämpfen von der hauptsächlich aus mediokren Nutzwuseln bestehenden hauptberuflichen Funktionärsschicht offenkundig nicht geteilt wird.
    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: bereits in meiner (recht kurzen) Zeit in der JU in den 80ern dominierte dort der smarte Möchtegern-Karrierist mit Attaché-Köfferchen, Lacoste-Poloshirt und modischer Bundfaltenhose. Da er wußte, wo man den Kopf hinstecken mußte und sich demzufolge bevorzugt an Abgeordnete und Funktionsträger heranwanzte, waren in der Regel die Karrierestufen in den Kreis- und Landtag rasch genommen.

    Bei dieser Klientel herrscht lediglich der interessengeleitete Wunsch nach persönlicher Absicherung durch Kabinettssessel und Parlamentsmandat bzw. das persönliche Vorankommen auf der Karriereleiter vor. Um dies sicher zu stellen, helfen keine emotionalen Bindungen, ethischen Werte oder politische Grundüberzeugungen, sondern natürlich nur rationales Kalkül. Mit welchen anderen „Partnern“ erlangt man eine Parlamentsmehrheit, um an die Verfügungsmacht über Positionen und Finanzmittel zu kommen respektive diese zu behalten? Mit welchem potentiellen Koalitionspartner müssen die wenigsten, die eigenen Wähler verschreckenden, Kompromisse gemacht werden? Diese werden dann professionell als „geringeres Übel“ verkauft (fällt jemandem auf, dass es für den „normalen“, arbeitenden, religiösen Steuerzahler seit über 40 Jahren ausschließlich „Übel“ gibt? Welche linke „Reform“ wurde je zurück genommen?).
    Das gescheiterte Vorzeigeprojekt der sog. „modernen Großstadtpartei CDU“ basiert auf der kühlen Überlegung, dass die konservative Stammklientel wegstirbt, die Anzahl der kirchlich geprägten Menschen (Stammwählerschichten) in der Gesellschaft generell zurückgeht und selbst jüngere Kirchgänger durch die nachkonziliare Verdünnung (keine Katechese, „Religionenkunde“ statt Religionsunterricht, gestaltete Eventgottesdienste usw.) eher zum „grünen“ Lebensgefühl neigen. Da auf der anderen Seite bei den Wahlberechtigten die Zahl der Konfessionslosen, Alleinerziehenden und Einpersonenhaushalte steigt, müssen eben diese im Sinne des Erhaltes der Parlamentsmandate als Wähler gewonnen werden, notfalls halt mit einer linksliberalen Politik. Und die übrig gebliebenen Fußlahmen des Fortschritts, Kirchgänger und versprengte Konservative wählen eh‘ die CDU, dachten solch famose Strategen wie Herr Doktor Tauber.

    Kurz auf den Punkt gebracht: An der derzeitigen „C“DU leiden nur diejenigen, die für die Politik leben, die von ihr leben (und das in der Regel recht gut) arrangieren sich schmerzfrei mit Frau Merkel.
    Womit wir wieder bei unserem ausgewiesenen rhetorischen Feingeist („Drecks-Nazi!“, „A****loch!“) aus dem Main-Kinzig-Kreis wären…

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