Vorsicht, es wird am Erbgut des Menschen gebastelt!

(www.conservo.wordpress.com

Von Klaus Hildebrandt *)

Den kritischen Worten der Vorsitzenden des Europäischen Ethikrats, Frau Susanne Woopen, sowie der Bundesvorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, kann ich nur zustimmen. Bei solchen tiefgreifenden Themen muss eine intensive gesellschaftliche Diskussion erfolgen, denn die Reichweite solcher Maßnahmen ist vielen Bürgern nicht bewusst. Ohnehin muss alles was aus Brüssel kommt, mit großer Skepsis betrachtet werden. Ich möchte nicht, dass hier wieder gegen den Willen des Volkes ein Gesetz schon nach 30 Min. Diskussion im Deutschen Bundestag (s. Beispiel Homo-Ehe) verabschiedet wird, nur weil gewisse Lobbys sich für etwas stark machen und möglicherweise wieder wie wild mit der Diskriminierungskeule um sich schlagen. Deutschland ist für seinen Hang zur Sauberkeit mithilfe medizinischer Technik bekannt!

Hier geht um die Menschheit, und nicht um angebliche Menschlichkeit.

Der ALFA-Beitrag enthält auch einen Hinweis auf den diesjährigen Berliner Marsch für das Leben am 16.09.2017. Bitte nehmen Sie zahlreich daran teil. Unsere Gesellschaft braucht dringend wieder ein besseres Verständnis für das Leben. Zum Schutz dessen müssen manchmal auch Grenzen gesetztwerden. Zurzeit werden die natürlichen Grundlagen unserer Gesellschaft durch die Politik gezielt abgebaut. Dazu zählt auch die Zerschlagung der Familie, an der sich inzwischen alle Parteien, – auch die CDU -, beteiligen. Abhilfe dagegen kann nur das Volk selbst bringen, indem es sich zu Wort meldet. Kritische Stimmen werden dabei regierungsseitig gerne wegzensiert.

CRISPR/Cas9: Forscher verändern Erbgut

Berlin (ALfA) In Deutschland ist eine bioethische Debatte um den Einsatz des sogenannten Genome-Editings beim Menschen mit Hilfe der CRISPR/Cas9-Technologie entbrannt. Das berichtet die katholische Zeitung „Die Tagespost“.  Am Mittwoch hatte ein Team von Wissenschaftlern um den Klonforscher Shoukhrat Mitalipov von der Oregon Health and Science University in Portland im Fachmagazin „Nature“ berichtet, es habe das Erbgut im Labor erzeugter menschlicher Embryonen erstmals erfolgreich mit Hilfe der CRISPR/Cas9–Technologie verändert und in 42 von 58 Embryonen erfolgreich ein mutiertes Gen korrigiert, das eine hyperthrophe Kardiomypathie auslösen kann, die zu einem plötzlichen Herzstillstand führen kann.

Nachdem bereits chinesische Forscher zweimal die CRISPR/Cas9-Technologie an menschlichen Embryonen getestet hatten, brachte das Team von Forschern aus den USA, Südkorea und China, die neuartigen molekularen Genscheren erstmals in die noch unbefruchtenen Eizellen ein. Anschließend befruchteten sie diese mit Samenzellen, deren Träger das mutierte Gen besaßen, das korrigiert werden sollte. Nach der genetischen Korrektur wurden die Embryonen noch bis zum fünften Tag am Leben gelassen. In den USA ist es verboten, genetisch manipulierte Embryonen in die Gebärmutter einer Frau zu transferieren.

Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats (EGE), die Kölner Medizinethikerin Christiane Woopen, sprach von einem „eindrucksvollen Beispiel für gesellschaftsvergessene Forschung und die Isolation eines Forschungssystems von der Gesellschaft, in die es eigentlich eingebettet ist“. Die langjährige frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats fordert eine intensive gesellschaftliche Diskussion, bevor durch einzelne Wissenschaftler Tatsachen geschaffen werden.

Während der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, der protestantische Theologe Peter Dabrock von „unseriösen Heilungsversprechungen“ sprach und kritisierte, dass Wissenschaftler anscheinend „keine Grenzen mehr kennen“, erklärte die Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann, Stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, das Bundesregierung und Parlament in bioethischen Fragen berät, die Studie zeige, dass das Verfahren beim Menschen grundsätzlich einsetzbar sei. Die Frage, ob die Technik wünschenswert ist, könne nicht pauschal beantworten werde, sondern hänge vom Einzelfall ab. Grundsätzlich verwerflich finde sie die Forschung nicht. „Wer das Verfahren mit dem Argument möglicher Folgen kritisiert, muss zumindest begrüßen, dass man diese Folgen untersucht“, so Wiesemann. Verbote auf Vermutungen zu stützen, sei unseriös.

Der katholische Moraltheologe Franz-Josef Bormann, ebenfalls Mitglied des Deutschen Ethikrates, sagte dem Kölner domradio, das Ziel der Versuche sei „moralisch nicht zu beanstanden“. Es sei legitim, Menschen zu helfen, die an einem genetischen Defekt litten. Problematisch sei jedoch, „dass man eine Technik, über deren Nebenwirkungen man noch gar nicht ausreichend Bescheid weiß, jetzt schon in einem so sensiblen Feld wie der menschlichen Embryonenforschung zum Einsatz bringt“. Eine solche Technik könnte erst einmal in Tierexperimenten zu einer größeren Reife entwickelt werden, bevor sie im Humanbereich angewandt werde. Zudem habe das US-Forscherteam bestimmte Embryonen gezielt hergestellt, um sie nach dem Experiment wieder zu vernichten. Nach deutschem Recht sei eine solche „verbrauchende Embryonenforschung“ verboten.

Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, wertete die Forschungsergebnisse als „gefährlichen Auftakt für unbegrenzte Manipulationen am menschlichen Genom“. „Auch wenn die Hauptargumentation – wie auch in diesem Falle – immer eine angestrebte Verhinderung oder Beseitigung von bestimmten Erbkrankheiten ist, geht es doch im Kern bei dieser Gentechnik um die Schaffung eines neuen Menschen, um Designerbabys, die ganz bestimmte Merkmale tragen oder nicht haben sollen.“ Ziel sei offensichtlich eine industriell anmutende, qualitätsgeprüfte, familienunabhängige „Reproduktion des Menschen durch den Menschen“, wie dies schon Karl Marx als Vision in seinen „Frühschriften“ ausgedrückt habe.

Eingriffe in die Keimbahn: Wissenschaftsorganisationen mahnen zur Vorsicht

Maryland/Bethesda (ALfA) Eine internationale Gruppe von elf Fachgesellschaften aus dem Bereich der Genetik hat sich in einem im „American Journal of Human Genetics“ veröffentlichten Positionspapier gegen den vorzeitigen Einsatz des Genom-Editings in der Reproduktionsmedizin ausgesprochen. Die Wissenschaftsorganisationen fordern aber eine verstärkte und mit öffentlichen Mitteln geförderte Grundlagenforschung in diesem Bereich. Das berichtet das Online-Portal des Deutschen Ärzteblatts.

Einen gentechnisch veränderten Embryo in die Gebärmutter einer Frau zu transferieren und somit eine Schwangerschaft herbeizuführen, sei „derzeit unangemessen“, schreiben die Organisationen in der Fachzeitschrift „The American Journal of Human Genetics“. Es gebe jedoch keinen Grund, eine Genveränderung im Reagenzglas „mit angemessener Aufsicht und Zustimmung“ zu verbieten. „Während die Grundlagenforschung zur Bearbeitung von Genen in den kommenden Jahren voranschreiten wird, fordern wir alle Beteiligten dazu auf, diese wichtigen ethischen und sozialen Diskussionen zusammen zu führen“, schreiben die Wissenschaftler um Kelly Ormond von der Stanford University.

Die Erklärung wurde unter anderem von der American Society of Human Genetics, der Canadian Association of Genetic Counsellors und der International Genetic Epidemiology Society unterzeichnet. Auch länderübergreifende asiatische Verbände sowie solche aus Großbritannien und Südafrika schlossen sich an.

Wie die Forscher schreiben, sei das Positionspapier zwischen August 2015 und Januar 2017 entwickelt worden.

Chile: Neues Abtreibungsrecht nun doch durch’s Parlament

Santiago de Chile (ALfA). Abtreibungen sind in Chile unter bestimmten Bedingungen nun doch straffrei. Ab sofort gelten vorgeburtliche Kindstötungen als legal, wenn sie das Leben der Mutter gefährden, beim Kind ein schwerwiegender Gendefekt vorliegt, der dessen Überleben nach der Geburt unwahrscheinlich macht oder wenn die Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung verursacht wurde.

Nachdem Mitte der Woche zuerst das Repräsentantenhaus dem Gesetzentwurf zustimmte, votierte anschließend auch der Senat für das neue Gesetz. 22 Senatoren stimmten für das Gesetz, 13 dagegen.

Wie „Radio Vatikan“ berichtet, traf die Entscheidung des Parlaments auf heftige Kritik der chilenischen Bischofskonferenz. Die Bischöfe Chiles bezeichneten das Gesetz als eine „ungerechte Diskriminierung wehrloser menschlicher Wesen, deren Leben der Staat garantieren und schützen sollte“. Außerdem sehen sie in der Teil-Legalisierung der Abtreibung keine „humanitäre Antwort auf die großen Dramen, die Frauen in Extremsituationen erleben“.

Vor zwei Wochen war die von Chiles sozialistischer Präsidentin Michelle Bachelet im Wahlkampf versprochene Novellierung der Abtreibungsgesetzgebung noch an einer fehlenden Stimme im Repräsentantenhaus gescheitert.

Die konservative Opposition hat nun das Verfassungsgericht des Landes angerufen, das das Gesetz begutachten soll. Chile war jahrzehntelang eines der wenigen Ländern, in denen vorgeburtliche Kindstötungen unter allen Umständen verboten war.

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In eigener Sache

Freitag, 15. September 2017, Berlin BVL-Fachtagung „Fachgespräch Bioethik und Menschenwürde“ Beginn: 14:00 Uhr Ende: 17:00 anschl. Gemeinsames Abendessen für Interessierte ———————–

Samstag, 16. September 2017, Berlin Marsch für das Leben Beginn: 13:00 Uhr, vor dem Reichstag

Newsletter im Web

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*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo

www.conservo.wordpress.com   7.8.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Vorsicht, es wird am Erbgut des Menschen gebastelt!

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….. Ohnehin muss alles was aus Brüssel kommt, mit großer Skepsis betrachtet werden…….
    Diesen Satz unterschreibe ich .

    Schade dass eine erschreckend große Masse mit dem Begriff “ Metropolis “ nichts anfangen kann . Wir dürfen aber mit absoluter Gewissheit davon ausgehen dass diese ganze Gen-Forschung unter dem Tarnmantel einer vorgeblich erfolgreichen Krankheitsbekämpfung in Wirklichkeit eine teuflische Zielstellung hat . Und auch hier treten die tatsächlichen Auftraggeber – wie immer – nicht selbst in Erscheinung . Viele Bürger wissen inzwischen , wer dahinter steckt und wie teuflisch dieser Plan ist .

  2. greypanter schreibt:

    Die kirchliche Inquisition ist immer noch lebendig. Fundamentales religionsbestimmtes Denken wird als „die reine Wahrheit“ angeboten, ohne die vom klaren Verstand gebotenen Fragen zu stellen: Warum soll gerade die von mir gelebte Religion die reine Wahrheit besitzen, wo doch Millionen Menschen eine andere Religion als absolute Wahrheit betrachten? Darf die wissenschaftliche Erkenntnis aus den eigenen Überlegungen verbannt werden? Wo sind Himmel und Hölle der vergangenen Jahrhunderte zu suchen, wenn Astronomie und Geologie mit ihren Erkenntnissen als Realität anerkannt werden. Wie wird sich die Menschheit in weiteren hundert Jahren zur Religion stellen?

    Niemand will den Religionsfanatikern ihre Betrachtungsweise wegnehmen. Diese sollten jedoch aufhören, ihre antiquierten Vorstellungen immer noch der Allgemeinheit aufzwingen zu wollen. Wenn sie die geistige Unfreiheit wählen, so sollten sie doch unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung respektieren und anderen Menschen ein wissenschaftsorientiertes, liberales Denken zugestehen. Niemand will von einer Frau verlangen, sich eine genmanipulierte Eizelle implantieren zu lassen. Wenn sie dies aus wohlüberlegten Gründen anstrebt, so darf ihr das nicht wegen der religiösen Überzeugung einer agitatorischen Minderheit verwehrt werden.

    Maoistische Manipulation des Denkens, indem feststehenden Begriffen eine neue Bedeutung untergeschoben wird, muss aufgezeigt und als gesellschaftliche Verlogenheit gebrandmarkt werden. Es gibt weder die „Ehe für Alle“, noch ist „Abtreibung“ mit „Kindstötung“ identisch. Einen Embryo als Kind zu bezeichnen, dient einer manipulativen Bewusstseinsveränderung.

  3. karlschippendraht schreibt:

    .Hallo Herr greypanter..
    Ich selbst habe hier schon mehrmals deutlich betont dass ich überzeugter Atheist bin und gegen jegliche Religion und jegliche Ideologie bin . Aber über deutlich mehr Lebenserfahrung und politische Kenntnis verfüge als die Masse . Daher empfinde ich Ihre Argumente nur als Begleitmusik ,das eigentliche Thema erwähnen Sie hier leider nicht .

    • greypanter schreibt:

      Was betrachten Sie, „karlschippendraht“ als das eigentliche Thema? Für mich ist es der immer noch praktizierte Wunsch der klerikal beeinflussten Personen, ihre Meinung der gesamten Gesellschaft aufzuzwingen. Das erstreckt sich bis in den Bundestag hinein, betrifft aber auch den im vorangegangenen Beitrag zur pränatalen Diagnostik vorgetragenen Aufruf zu einer mit falschen Argumenten operierenden Demonstration bei pharmazeutischen Unternehmen. Im vorliegenden Beitrag von Klaus Hildebrandt ist es die maßlose Übertreibung einer visionären Züchtung des Idealmenschen, die mit den tatsächlichen Bemühungen um Früherkennung und Vermeidung von Erbkrankheiten absolut nichts zu tun hat.
      Geht man mit einem agnostischen Denkansatz auf die Lehren Darwins zurück, so stellt sich die Wirkung der heutigen ärztlichen Tätigkeit als ganz gewaltiger Eingriff in die Humangenetik dar. Während in früheren Jahrhunderten die darwinsche Regel von „survival of the fittest“, dem Überleben des Stärksten und am besten seiner Umwelt angepassten galt, hat die moderne Medizin diese Regel außer Kraft gesetzt und alle Neugeborenen überleben, gleichgültig wie schlecht sie an die Umweltbedingungen und das vorhandene Nahrungsangebot angepasst sind. Die etablierte Ethik verbietet uns die Frage, wie lange wir mit dieser Denkweise weitermachen wollen. Bis 10, 20 oder 100 Milliarden Menschen die Erde bevölkern und der überwiegende Teil krank dahinsiecht?

  4. karlschippendraht schreibt:

    Hallo Herr greypanter , ich sehe , Sie erfassen es nicht .Ihre Argumentation geht völlig am eingentlichen Hintergrund vorbei ! Ich selbst könnte Ihnen das erklären – will Ihnen das aber nicht erklären , aus strafrechtlichen Gründen . Vermutlich können Sie mit dem Wort “ METROPOLIS “ nichts anfangen . Sie können aber mit Sicherheit davon ausgehen dass es hier viele Leser des Forums gibt , die den Kern der Sache kennen , die aber ebenfalls aus strafrechtlichen Gründen keinen Klartext reden . Sie müssen schon allein dahinterkommen , worum es wirklich geht .

    • greypanter schreibt:

      Es ist schlechter Stil, seinen Kontrahenten für dumm zu erklären. Ich denke, dass mein Stichwort von „ Züchtung des Idealmenschen“ genügen muss, um auf die rabulistische Abschweifung vom eigentlichen Thema hinzuweisen. Um für oberflächliche Leser das Thema zu präzisieren: Es geht um eine restriktive Gesetzgebung zur weitgehenden Verhinderung von Eingriffen in die Keimbahn, welche Gendefekte reparieren sollen. Dies hat nichts mit der im ursprünglichen Beitrag angesprochenen Züchtung des Idealmenschen zu tun. Genau dieses Abschweifen dient einer maoistischen Bewusstseinsveränderung durch absichtliche Begriffsumdeutung, sodass das eigentliche Thema aus dem Bewusstsein verschwindet und ein beliebiges Szenario suggeriert wird. Dazu gibt es genug Beispiele des Nebelkerzen Werfens, wie Genmais, Chlorhühnchen, Küken schreddern, strahlende Atommeiler, Homoehe. Ihr Stichwort Metropolis ist vage gegenüber meiner Formulierung. Allerdings muss man Texte genau lesen, um sie zu verstehen. Wenn durch Ihren Kommentar an die Paarung blonder, blauäugiger Menschen in der Nazizeit erinnert werden soll, so betrachte ich dies ebenfalls als den Versuch, durch abschweifen vom Thema ein Horrorszenario aufzubauen. Ich traue mich übrigens sehr wohl, über die Verfehlungen und die abartige Denkweise der Nazizeit zu schreiben, ohne mich als deren Sympathisant anprangern zu lassen. Auch jeden andeutungsweisen Versuch dieser Art weise ich zurück. Dass man das Thema Genetik besser nicht anfasst, weil jede objektive Diskussion sofort auf Merkmale nazistischer Formulierungen abgeklopft wird, um einen vermeintlichen Gegner an den Pranger zu stellen, ist mir sehr wohl bewusst.

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