Die Zerstörung des Industriestandortes Deutschland

(www.conservo.wordpress.com)

Der größte Schuft im ganzen Land ist der Autofabrikant!“

Von altmod *)

So lautet inzwischen offenkundig das Credo der Aufklärer und Meinungsführer von den „Naturschutz“-Organisationen im Verbund mit allen Aufklärungsorganen.

Da glaubt der Michel, dass er nach der intensiven Bearbeitung der Automobilindustrie mittels „Abgaskandal“, „Dieselgate“ etc. einmal durchatmen und sich – wenn er möchte – auf wirklich wichtige Nachrichten konzentrieren kann, da erreicht seine Nase der Duft einer neuen medialen Stinkbombe, die in Richtung der neuen Hassbranche geworfen wird. So kann man heute hören oder lesen:

Bei Autos und Motorrädern haben Hersteller offenbar auch bei den Lärm-Grenzwerten getrickst. Wie das ARD-Magazin „Plusminus“ berichtet, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen offiziellen Messungen und dem tatsächlichen Alltagsbetrieb. So würden bei der Zulassung neuer Typen die Geräusche nur bei Tempo 50 gemessen. Bei höheren Geschwindigkeiten seien einige Fahrzeuge erheblich lauter. Das sei „bewusst so konstruiert“, heißt es bei „Plusminus“.

Das berichten die ARD-Qualitätssender – von MDR bis BR5 – heute in ihren Nachrichtenprogrammen.

Die Umweltorganisation BUND zieht laut dem Bericht Parallelen zum Abgasskandal. Einige Motorräder seien so programmiert, dass sie die Prüfungssituation erkennen könnten. Dann werde die Auspuffklappe geschlossen, so Holger Siegel von der Umweltorganisation.

Jetzt gerät also auch das Motorrad in den Fokus der vereinten Umwelt- und Naturretter.

Das spezielle Thema „Motorrad“ und Motorradfahrer will ich aufgrund persönlicher Voreingenommenheit mal außen vor lassen. Als ehemaliger Orthopäde und Unfallchirurg habe ich so meine ganz speziellen Erfahrungen sammeln können mit den häufig fatalen und leidvollen Folgen des Hobbys dieser „Freiheits-“ und Freiluft-Fetischisten.

Zurück zur eigentlichen Frage.

Was wird durch die Benzinkutschen nicht alles angerichtet: Zwischen 15.000 und 75.000 Toten – Zahl je nach Sichtweise und Gutdünken – fordert das Automobil angeblich jährlich in Deutschland allein durch Ausstoß von Feinstaub oder Stickoxiden. Und dabei ist das „Frühabsterben“ durch das jetzt (wieder mal) publik gemachte „Lärmtrauma“ durch Autos noch nicht dazu gerechnet. Jährlich 3600 Verkehrstote durch Rasen, Alkohol und sonstige Verstöße gegen Verkehrsregeln sind da vergleichweise eine Petitesse.

(Nebenbei: Staubsaugen und Fensterputzen sind inzwischen deutlich gefährlicher, kommen doch fast 10.000 Menschen durch Unfälle im Haushalt ums Leben. Dabei kann sich diese Statistik nicht nur auf Schätzungen oder Hochrechnungen berufen, sondern auf ermittelbare Fakten.)

Die links-grünen Ökoaufklärer in den Medien und den ach so uneigennützigen Umweltverbänden verfahren in der jetzigen Kampagne gegen das Auto einmal mehr nach der 68er-Spontidevise: „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“. Sie sind die Kumpels und Genossen dieser Leute, die auch schon mal „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ skandieren. Es geht denen allen mehr oder weniger um die Zerstörung des „Standortes“ Deutschland, behaupte ich. Oder ist das jetzt eine neue „Verschwörungstheorie“?

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Verve gegenwärtig auf die deutsche Schlüssel- und Spitzenindustrie eingedroschen wird. Die Konkurrenten der Deutschen diesseits und jenseits des Atlantik und im Fernen Osten können in diebischer Freude bei diesem Szenario zuschauen. Es gab wohl unstreitig Versäumnisse und Unkorrektheiten bis hin zu semikriminellen Manipulationen in der Automobilbranche, aber man will dies hierzulande so darstellen, als sei es ein reines, typisch deutsches Problem. Keiner erwartet von der Presse, dass Auffälligkeiten und Probleme unter den Tisch gekehrt werden, aber ein regelrechter Vernichtungsfeldzug, wie er derzeit abläuft, kann durchaus auch als (politisch) kriminell apostrophiert werden.

Die zur Ideologie geratene Technikfeindlichkeit verbunden mit deutscher Selbstbezichtigung verheißt uns nichts Gutes. Wer oder was gerät als Nächstes ins Visier unserer ach so fürsorglichen Politiker- und Medienkaste?

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*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de), Facharzt und Philosoph sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com   13.08.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Die Zerstörung des Industriestandortes Deutschland

  1. anvo1059 schreibt:

    Nun das gerade jetzt die Automobilbranche zu Buhmann gemacht wird, hat nicht nur politisch-wahltaktische Ursachen. Den Autobauern ging es Jahrzehnte viel zu gut. Exorbitante Renditen, Löhne weit über dem Durchschnitt, einen übermächtigen Einfluss aif die Politik, der gescheiterte
    Versuch der Amis via Opel Einfluss in Europas Autoindustrie zu erlangen……Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Nun versucht man brachial der Autoindustrie die „guten Spitzen“ zu nehmen. Und diese lässt sich das nur zu gern gefallen angesichts der zig tausenden Autos auf Halde, dem aussichtslopsen Kampf um neue Modell, trend Neurungen. Alles ausgereizt und das ja wohl auch noch mit allen Tricks…..Die Verantwortilchen in der Autolobby und ihre politischen Handlanger haben ihr Schäfchen im Trockenen. Bluten müssen die kleinen Aktionäre und der Steuer-Michel.

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