Zurück in den Tod: Bundesinnenministerium verteidigt Ablehnung getaufter Asylbewerber

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Mannheimer *)

(Graphik-Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Apostasy_in_Islam)

WIR WERDEN VON GEMEINGFÄHRLICHEN UNINFORMIERTEN REGIERT

Was der Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) in einem Brief an den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck über vom Islam zum Christentum konvertierte Moslems schreibt, ist geradezu kriminell. Denn diesen Konvertiten drohe, so dieser ahnungslose Staatssekretär, „in der Regel <keine> begründete Verfolgungsfurcht”.

Es ist genau umgekehrt: Im Islam gibt es kein schwereres Verbrechen als das der Konversion zu einer anderen Religion.

Die Ablehnung von zum Christentum Konvertiten Moslems als Asylanten entspricht fiktiv etwa der Ablehnung von zum Judentum konvertierten Deutschen (ab den Rassengesetzen 1936) durch ein x-bebieges Ausland, diese als Asylanten zu akzeptieren – und sie zurück nach Deutschland zu schicken mit der Begründung, dass dort „in der Regel keine begründete Verfolgungsfurcht” gegeben sei.

APOSTASIE GILT ALS DAS SCHWERSTE VERBRECHEN IM ISLAM, SCHWERER ALS MORD

Yousef Al-Qaradhawi, einer der renommiertesten und populärsten Islamgelehrten unserer Zeit, streicht im folgenden Video die überlebenswichtige Bedeutung der Todesstrafe bei Apostasie heraus und weist auf folgendes hin:

„Wenn sie die Todesstrafe bei Apostasie abgeschafft hätten, gäbe es heute keinen Islam mehr.“

„Der Islam hätte mit dem Tod des Propheten aufgehört zu existieren.“

„Also hat das Festhalten an der Todesstrafe bei Apostasie geholfen, den Islam bis heute zu erhalten.“ (Quelle: http://derprophet.info/inhalt/abfall-vom-glauben-htm/)

Diese Aussagen sind vielschichtig und beinhalten unter anderem:

  1. Ohne permanenten Zwang und damit verbunden permanenter Angst vor tödlicher Strafe hätten die Gefährten Mohammeds und deren Nachfolger sowie die Untertanen der frisch eroberten Gebiete die neue Religion wieder verlassen.
  2. Der Islam ist ohne Gruppenzwang und Gruppenkontrolle nicht überlebensfähig.
  3. Die Institution des Islam ist permanenter Gefährdung von außen ausgesetzt.

Für einen Muslim („der sich Unterwerfende“) ist die Todesstrafe bei Glaubensabfall die logische Konsequenz eben dieser Unterwerfung und Ausdruck der barmherzigen Rechtleitung Allahs derjenigen, die den Apostaten umbringen.

Auf die Gefährdung der totalitären muslimischen Einheitsgesellschaft Umma weist auch A.Th. Khoury in den untenstehenden Ausführungen hin:

“ … gilt doch die Apostasie als Auflehnung gegen Gott und als Aufkündigung der Mitgliedschaft in der islamischen umma und ist damit eine direkte Gefährdung dieser Gemeinschaft in ihrem Bestand.“

Oder wie es die dritte unten aufgeführte Fatwa formuliert:

„Ein Mensch gilt als vom Islam abgefallen, wenn er den Islam verlässt oder einen Teil des muslimischen Glaubens aufkündigt.

Die Hinrichtung des Abgefallenen ist kein Verstoß gegen die Menschenrechte oder die Glaubensfreiheit.

Ganz im Gegenteil; der Islam garantiert die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit …. Die Tötung eines vom Islam Abgefallenen ist eine Bewahrung der Menschenrechte, denn der Abgefallene begeht ein gravierendes Verbrechen durch seinen Abfall von Allahs Religion.“ (Quelle: http://derprophet.info/inhalt/abfall-vom-glauben-htm/)

Islamisches „Menschenrecht“ beinhaltet also das Recht der umma, den Apostaten für sein „gravierendes Verbrechen durch seinen Abfall von Allahs Religion“ mit dem Tod zu bestrafen. Ja, Menschenrechte und Glaubensfreiheit werden durch die Todesstrafe bei Glaubensabfall ich der Glaubenslehre des Islam überhaupt erst garantiert und bewahrt.

AUCH DER PROPHET MOHAMMED BEFÜRWORTETE DIE TODESSTRAFE FÜR APOSTASIE

‚Abdullah Ibn Mas’ud berichtete, dass der Gesandte Gottes (d. h. Mohammed) sagte: Das Blut eines Muslims, der bezeugt hat, dass kein Gott da ist außer Gott, und dass ich der Gesandte Gottes bin, darf nicht vergossen werden, außer in einem von drei Fällen:

(1) Im Fall der Unzucht durch einen, der geheiratet hat;

(2) im Fall der Wiedervergeltung für Mord und

(3) wenn derjenige von seinem Glauben abfällt und seine Bindung zur Gemeinschaft (der Muslime) löst. (Nummer des Hadith im Sahih Muslim [nur auf Arabisch]: 3175)

„Wer seine Religion ändert, den töte!.“ (Mohammed, nach Sahih Al-Bukhary Nr. 6922)

Die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher schreibt über die Apostasie:

„Schon der Unglaube (arab. kufr) eines Menschen an sich, der sich Gott nicht unterwirft, gilt im Koran als schwere Sünde. Wer jedoch diesen Glauben kennt, sich dann aber wieder von ihm abgewandt hat, versündigt sich viel schwerwiegender. Der Koran greift den Abfall vom Glauben an mehreren Stellen auf:

„Und wenn sie sich abwenden, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer!“ (4,89).

Dieser Vers wurde als unmittelbare Anweisung zur Behandlung von Apostaten (Abgefallenen) aufgefasst und die Todesstrafe als eigentliches Strafmaß für Apostasie festgesetzt. Der berühmte, zur Apostasiefrage häufig zitierte Kairoer Theologe Muhammad Abû Zahra (1898 – 1974) spricht von drei Fällen, in denen über einen Muslim die Todesstrafe verhängt werden darf:

Bei Apostasie, bei Unzucht nach rechtlich gültiger Eheschließung und bei Mord, der keine Blutrache ist.” (Quelle: https://www.igfm.de/themen/scharia/apostasie/wenn-muslime-christen-werden-glaubensabfall-und-todesstrafe-im-islam/)

WAS DER KORAN ZUR APOSTASIE SAGT

Verschiedene Koranstellen beziehen sich auf den Abfall vom Islam, z. B. Sure 88, 23+24:

„Wer sich aber abkehrt und ungläubig bleibt, den peinigt Gott mit der größten Pein.“ (vgl. außerdem S 16,106-109; 3,86-91; 4,137; 2,217)

Hier wird Menschen, die Muslime waren und sich dann wieder vom Islam abgewandt haben, das Strafgericht Gottes angekündigt. Darüber, wie die muslimische Gemeinschaft mit einem Abgefallenen verfahren solle, wird nichts gesagt.

Viele Korankommentatoren haben aus diesen Versen herausgelesen, dass jemand, der vom Islam abfällt, getötet werden solle. (Sure 4,88+89 spricht davon, dass „Heuchler“ bekämpft und getötet werden sollen, die allerdings wohl für die Muslime in Medina eine politische Gefahr darstellten.) (Quelle: https://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/abfall_vom_islam/)

GEFÄHRLICHE  AHNUNGSLOSIGKEIT DES DEUTSCHEN STAATSSEKRETÄRS

ÜBER DIE PRAKTIKEN DES ISLAM

Der Staatssekretär, der in der Apostasie von vom Islam abgefallen Moslems keine Gefährdung sieht und diese wieder zurück in ihrer Heimat schicken will, schickt diese Menschen direkt in den Tod.

Das ist ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit – begangen von einem deutschen Spitzenpolitiker, der sich – niemand weiß es außer ihm – seines Verbrechens womöglich gar nicht bewusst ist,

Es zeigt aber die Ahnungslosigkeit der deutschen Polit-Elite über den Islam, die diese Mord-und Eroberungsideologie in der Tarnung einer Religion millionenfach nach Deutschland importiert haben, ohne auch nur die leiseste Ahnung davon zu haben, dass sie mit ihm eines der totalitärsten, inhumansten und demokratiefeindlichsten Ideologien nach Deutschland bringen.

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Hierzu meldet „MMnews“, 08.08.2017:

Bundesinnenministerium verteidigt Ablehnung getaufter Asylbewerber

Das Bundesinnenministerium hat die Asylpraxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bei Flüchtlingen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, verteidigt.

„Allein der Glaubensübertritt führt in der Regel nicht zu einer begründeten Verfolgungsfurcht“,

schreibt Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) in einem Brief an den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. [Den Artikel weiterlesen:. https://michael-mannheimer.net/2017/08/12/bundesinnenministerium-verteidigt-ablehnung-getaufter-asylbewerber-diese-werden-direkt-in-den-tod-in-heimatlaendern-gechickt/]

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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Viele seiner Artikel erscheinen auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können.

www.conservo.wordpress.com   13.08.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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Eine Antwort zu Zurück in den Tod: Bundesinnenministerium verteidigt Ablehnung getaufter Asylbewerber

  1. floydmasika schreibt:

    Will jetzt auch Michael Mannheimer, dass wir jedem Moslem, der dank Nichtzurückweisungsprinzip zu uns gelangt, die Möglichkeit eröffnen, sich nachträglich einen Asylgrund zu verschaffen?

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