Gender-Fraktion der CDU/CSU strebt in die Machtzentren der Union

(www.conservo.wordpress.com)

Von Mathias von Gersdorff *)

Mathias von Gersdorff

In konservativen Kreisen herrscht bei manchen die Hoffnung, die CDU könnte wieder christlicher und konservativer werden, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel den Vorsitz der Bundespartei abgibt.

Was gesellschaftspolitische Themen (Gender, Homo-Privilegien etc.) angeht, ist das aber andere als sicher. Denn die gesellschaftspolitisch links tickenden CDU-Politiker schielen schon auf die entscheidenden Schaltzentralen innerhalb der Partei.

So hat Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins gegenüber der „Rheinischen Post“ erklärt (siehe unten): „Es wird irgendwann eine Nach-Merkel-Zeit geben. Wir wissen nicht wann. Aber wir sehen, dass sich – historisch untypisch – während einer CDU-Kanzlerschaft eine neue Riege von Ministerpräsidenten aufbaut, die zusammen mit vielen weiteren jüngeren Leuten in Regierungsverantwortung eine Fülle von Potenzial für eine Nach-Merkel-Ära garantieren.“

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 15. August 2017 kommentierte diese Einschätzung folgendermaßen: „Daniel Günther und Jens Spahn (dieser CDU-Politiker nahm am Interview teil) sahen Anlass, schon einmal öffentlich über die Nach-Merkel-Zeit zu reden, obwohl die Wahl noch gar nicht verloren ist. Das Spieglein an der Wand hatt trotzdem beiden schon gesagt, dass die CDU über eine >Führungsriege< verfüge, der es jedenfalls an Selbstbewusstsein nicht mangelt“.

Und ob: Daniel Günther erklärte nach seinem Sieg bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Mai 2017, dass er sich auf Bundesebene für die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare einsetzen würde. Außerdem hat er massiv Gender (unter dem Namen „Queere Erziehung“) in seinem Bundesland ausgeweitet.

Auch Jens Spahn gehört zum linken Flügel innerhalb der CDU, was gesellschaftspolitische Themen angeht. Seit Jahren wirbt er innerhalb der Union für die Homo-Ehe.

Im selben Interview bekundeten beide Politiker deutliche Sympathien für eine Koalition der CDU mit den Grünen.

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem „Like“ unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ .Danke!

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Prominente CDUler werben für Schwarz-Grün im Bund – kommt der totale Gender Staat?

Der gesellschaftspolitisch linke Flügel in der CDU wirbt sechs Wochen vor der Bundestagswahl stark für eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene.

Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins und Jens Spahn äußerten sich in diesem Sinne in einem Interview für die „Rheinische Post“.

Insbesondere Daniel Günther lobt seine Jamaika Koalition (zusammen mit FDP und Grünen) in den höchsten Tönen: „Jamaika ist in der Verbindung von Ökologie und Ökonomie ein spannendes Zukunftsprojekt“.

Über Günthers Sympathien für die Grünen kann man sich nicht wundern. Was Gender bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich der offizielle Name in Schleswig-Holstein) angeht, hat der CDU-Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig (SPD) weit links überholt: Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht, Günther weitet diese Förderung noch weiter aus.

Gleich nach seinem Wahlsieg im Mai 2017 erklärte Günther, er wolle sich für die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare einsetzen. Damals war die offizielle Linie der CDU gegen die sog. Homo-Ehe.

Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien Schleswig-Holsteins hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . . Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“

Jens Spahn setzt sich innerhalb der CDU für Homo-Privilegien ein. Bei der Abstimmung über die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare gehörte er zur Minderheit innerhalb der CDU, die mit Ja gestimmt hat.

Dass sich CDU-Prominente für eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene einsetzen, ist alarmierend.

Die Liste der Angriffe der Grünen auf die Ehe, die Familie, die Kinder und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes ist lang:

  • In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
  • „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
  • Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen – und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Mit solchen Forderungen zeigen „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei sind, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

In allen Bundesländern, wo die Grünen mitregieren, ist man dabei, einen radikalen Gender-Durchmarsch zu führen:

In Hamburg sieht der „Aktionsplan des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ die systematische Anwendung der Gender-Ideologie in den Kitas(!) vor. So wurde beispielsweise im Kapitel „Kindertagesbetreuung“ festgelegt, dass „auch Fragestellungen der geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierung dort Berücksichtigung finden sollen.“

Um das zu gewährleisten, sollen die Fachkräfte der Kindertagesbetreuung besonders geschult werden.

Der absolute Gau, was Gender-Indoktrination betrifft, ist Hessen, wo eine Koalition aus CDU und Grünen regiert. Die Grünen haben es in Hessen geschafft, komplett ihre Gender-Agenda der CDU aufzudrücken: Ab der ersten Klasse in der Grundschule sollen die Kinder lernen, was Homosexualität, Transsexualität, Patchwork-Familien etc. sind. Gender ist laut den neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ sogar eine „Querschnittsaufgabe“, soll also in allen Fächern und in allen Altersstufen behandelt werden. Ausdrücklich wird im Hessischen Lehrplan die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gefordert.

Die christliche Basis Deutschlands kann sich auf keinen Fall mit diesem Wahnsinn abfinden.

Deshalb bitte ich Sie, an unserer Aktion „Keine Koalition mit den Grünen teilzunehmen“ http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem „Like“ unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ .Danke!

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*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der Blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
www.conservo.wordpress.com  18.08.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Gender-Fraktion der CDU/CSU strebt in die Machtzentren der Union

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Jetzt noch die ominöse „christliche Basis Deutschlands“ als reine Wunschvorstellung erkannt, Herr von Gersdorff, dann steht realistischem Handeln nichts mehr im Wege……..

    Das unterschreibe ich !
    Auch ich habe kein Verständnis dafür , der immer bedrohlicher werdenden Entwiklung mit christlichem Gehabe enzgegentreten zu wollen . Es ist heute keinerlei Platz mehr für irgendwelche christlichen Werte oder Tugenden . Es geht inzwischen um weitaus mehr als nur um die Unversehrtheit des Christentumes , es geht um das Schicksal der gesamten Menschheit , die von einer ganz bestimmten außereuropäischen Seite her bedroht wird . Der Islam ist nur Werkzeug , bemerkt es aber aufgrund seines niederen IQ nicht . Der vielgeschmähte Ostblock ( Polen , Ukraine ausgenommen ) ist heute ein Überlebensträger , Die Konsumenten von DSDS , Dschungel-Camp u.s.w sowie “ das beste Publikum der Welt “ sind aber bereits zu verblödet um diesen Sachverhalt zu erkennen .

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  2. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Ah, da bewegt sich was beim geschätzten Autor. Die „Hauptsache-Merkel-weg-und-dann-stimmts-wieder!“-Haltung bröckelt, Realismus keimt auf. Allerdings nur zaghaft, denn „die gesellschaftspolitisch links tickenden CDU-Politiker“ sind bereits in den „entscheidenden Schaltzentralen innerhalb der Partei“, darauf geschielt wurde in den letzten 10 – 15 Jahren, die Phase ist abgeschlossen.
    Schwarz-grün wurde im Industrieland Hessen als Pilotprojekt erprobt und steht nunmehr für den Bund bereit. Alle Stolpersteine sind weg (Einwanderung, Wehrpflicht, AKW’s), die geeigneten Figuren werden im Artikel ja genannt. Für motzende Stammwähler wird – siehe NRW-Wahlkampf – zur Sedierung Herr Bosbach als Kasperle-Handpuppe nach dem Motto „Tri-tra-trullala, die alte CDU ist wieder da!“ eingesetzt und anschließend wieder in die Mottenkiste geworfen.
    Aber immerhin, es bewegt sich was in der Wahrnehmung.
    Jetzt noch die ominöse „christliche Basis Deutschlands“ als reine Wunschvorstellung erkannt, Herr von Gersdorff, dann steht realistischem Handeln nichts mehr im Wege… 😉

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