Weilers Wahrheit: Barcelona, Sprechblasen und die Dumpfheit der Deutschen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Weilers *)

Sprechpuppen

Als Reaktion auf den islamischen Terror in Barcelona werden sie jetzt wieder reihenweise von deutschen Spitzenpolitikern abgesondert.

Worthülsen, Floskeln und einstudierte Beileidsbekundungen.

Wie Sprechpuppen, bei denen eine bestimmte Platte einlegt und der „An-Schalter“ gedrückt wird, wirken die Statements wie auswendig gelernt, abgelesen und alles andere als glaubhaft.

Besonders beliebt sind Textbausteine wie etwa „Unsere Gedanken sind bei Soundso“, „Wir stehen an der Seite von XYZ“ oder „Wir dürfen unsere Lebensweise deswegen nicht ändern“.Mal ganz davon abgesehen, dass wir unsere Lebensweise schon längst geändert haben, oder sind wir früher etwa mit Pfefferspray herumgelaufen, fällt mir eine Floskel immer besonders auf.

Werte! Immer, wenn die Rede von Werten ist, werde ich nämlich hellhörig.

Befragt zu den Geschehnissen in Barcelona, betonte der Grünen-Politiker Cem Özdemir, in einem Interview mit N24 die „Werte der offenen Gesellschaft“.

Hätte ich die Gelegenheit mit ihm zu sprechen, würde ich ihn fragen was er damit denn genau meint.

„Werte der offenen Gesellschaft“?

So spricht doch kein normaler Mensch.

Offen für was?

Zuwanderung? Terror? Islamisierung? Kryptische Aussagen von Politikern?

Für was?

Und ganz besonders würde ich ihn fragen, welche Werte denn gemeint sind, von denen deutsche Politiker immer so gerne daherreden und für die man ganz offensichtlich auch bereit ist mit dem Blut der eigenen Bevölkerungen zu bezahlen.

Menschliche Werte? Islamische Werte? Finanzielle Werte?

Die Deutschen hinterfragen einfach nichts.

Leider.

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Michael Weilers ist seit Jahren Kolumnist auf conservo
www.conservo.wordpress.com   18.08.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Weilers Wahrheit: Barcelona, Sprechblasen und die Dumpfheit der Deutschen

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Einen interessanten Aspekt zu besagten „Werten der offenen Gesellschaft“ findet man im Werk „Der Sinn der Geschichte“ von Friedrich Romig, 2. korr. Aufl., erschienen im Regin-Verlag. Dieses Werk sei allerdings nur Menschen empfohlen, die zur Reflektion bereit sind und offen für eine Argumentationskette, vor der sie in unseren Medien allerdings zuverlässig bewahrt werden. Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich also besser weiterhin von Gundula Gause um Viertel vor zehn die Welt erklären lassen.

    In § 7 (Seite 101 ff.) beschreibt er detailliert die besagten „Werte“: „Die >offene Gesellschaftoffenrationaleoffen<, weil wertentleert und repressiv.“
    Also genau die Gesellschaft, in der wir heute leben…

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  2. War auf einmal anscheinend zu viel.
    Also in Häppchen:
    n § 7 (Seite 101 ff.) beschreibt er detailliert die besagten „Werte“: „Die >offene Gesellschaftoffenrationale< verwissenschaftlichte Industriegesellschaft bietet keinen von der Arbeitswelt unterschiedenen geistigen Lebensraum, kein Feld für geistige, zwecklose, gesellschaftlich relevante und anerkannte Aktivität. Sie hält sich Künstler, Literaten, Geisteswissenschaftler, Anarchisten, Idealisten, Utopisten wie exotische Vögel in den Käfigen der Spießbürger oder in zoologischen Gärten, sorgsam ausgesperrt vom wirksamen Einfluß auf die Arbeitsstruktur und Arbeitswelt.“
    Alles, was nicht zumindest mittelbar eine Funktion im Produktionsprozeß erfüllt, gerät zunehmend unter einen rigiden Legitimationszwang: Familie, Hobbies, Vereinsleben etc.

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  3. Jeder darf auf seine von ihm selbst gewählte Weise verblöden und zum alles glotzenden Konsumidioten werden, da herrscht absolute Toleranz. „(Die Gesellschaft) ist tolerant bis zum Exzeß, wo sie die Kontrolle ausübt oder die Tore verschlossen hält. Der Einzelwille, die Konsumwahl ist frei, den die Großzahl wird zum Massenbedarf, der isolierte freie Einzelwille hat keine Qualität, er wird in Quantität „umgeschlagen“. Ohne den geistigen, gesellschaftlich relevanten Lebensraum erkennt sich der Einzelne nicht im Denken, sondern in seinen Funktionen, die er erfüllt und in den Produkten, die er kauft“.
    Innerhalb der offiziellen (straf-)rechtlichen oder zumindest der inoffiziell gesellschaftlich vorgegebenen Grenzen darf jeder sanktionslos meinen, was er will – habe er eine Ahnung vom Gesprächsgegenstand oder nicht.

    Dieses Gesellschaftsmodell benötigt „die Öffnung, die die Widerstände abbaut, die der universalen Geltung von Technologie, Industrie, Verwaltungs- und Militärbürokratie heute noch im Wege stehen. Seine (also Poppers) Gesellschaft ist >offen<, weil wertentleert und repressiv.“
    Also genau die Gesellschaft, in der wir heute leben…

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  4. Querkopf schreibt:

    Um so mehr sind nun die aktiv gefordert, deren Hirn noch nicht rausoperiert ist.
    Es waren und sind immer kleine intelektuelle Minderheiten, die Veränderungen in Gang setzen, die Revolutionen entfachen, die den Geist der Freiheit in sich tragen. DIE sind jetzt gefordert, – aber schnell!

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Werte? Ich habe oft geschrieben, dass die Werte, von denen unsere Politiker und die EU Politiker schwafeln, Arschlochwerte einer Arschlochmoral sind. Einer Moral. die den staatstragenden, gesellschaftstragenden deutschen Bürger unterdrückt, ausbeutet, terrorisiert und mit Kriminalität überzieht, und die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung mit Füßen tritt und die faulen Migranten, die ja nur deshalb hierher kommen, weil sie zu faul und zu blöde sind, bei sich zu Hause ein gutes Land aufzubauen, in den Himmel hebt und sie zu heiligen Kühen erklärt und nur deren Menschenrechte bedenkt.
    Diesen Kommentar habe ich auf Focus online geschrieben, der natürlich abgelehnt wurde:Ihr Beitrag:

    „Warum müssen alle Menschen in Westeuropa unter den Multikultiträumen einiger weniger linksgrünen Gutmenschen leiden? Alle Moslems und alle Gutmenschen raus aus Europa! Gibt es gute Moslems? Nein, alle befürworten den gewalttätigen Koran und tun nichts gegen ihre terroristischen Glaubensbrüder.“

    wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht.

    Es gibt mehrere mögliche Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

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  6. karlschippendraht schreibt:

    ……..Die Deutschen hinterfragen einfach nichts……….

    Dafür werden sie schon bald ihre wohlverdiente Strafe beklommen . Die Dummen ( große Mehrheit ) wissen garnicht , was sie hinterfragen sollen und die Wissenden sind zahlenmäßig zu schwach um mit ihren Fragen gegen massiven Widerstand durchzudringen .

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  7. keddy1992 schreibt:

    Hat dies auf Udos Blog rebloggt.

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