Argumentationshilfe Folge XIII: Genderwahn

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D und Publizist

Angela Merkel hat es als Parteivorsitzende nicht geschafft, in ihrer Partei die absurde „Genderfrage“ zu unterdrücken und gegen die Ausuferung dieser Irrlehre in Schulen und Universitäten, an denen es in Deutschland über 150 Lehrstühle für dieses gibt, zu kämpfen, die von „Steuerzahlenden“ alimentiert werden.

Folgen:

– Für die Vertreter dieses gehobenen Unsinns ist das jeweilige Geschlecht nicht mit der Geburt biologisch geklärt, sondern wird durch die Gesellschaft künstlich konstruiert – durch Milieu, Bildung und Erziehung.

– Die deutsche Sprache wurde verunstaltet. Im offiziellen Sprachgebrauch wurde das Geschlecht weitgehend eliminiert.

Aus Radfahrern und – innen wurden „Radfahrende“; aus Studenten und Studentinnen        wurden „Studierende“.  Auf weitere Beispiele wird verzichtet.Angeblich gibt es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mittlerweile über 20 verschiedene Geschlechter, Grün-Gegenderte gehen gar von mindestens 60 aus. Für öffentliche Toiletten wird eine dritte Toilette für Personen gefordert, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen. Die Steigerung ist die Forderung nach Pissoirs, die Frauen das „Pinkeln“ im Stehen ermöglichen sollen. Die Vollendung der Gleichberechtigung.

  • In TV -Talkshows erhalten fanatisierte Personen die Chance, ihre Bücher vorzustellen und für ihre geistige Verwirrung zu kämpfen.
  • Solange diese Frage eine persönliche Orientierung war, konnte man das tolerieren, aber nicht die pseudo-wissenschaftliche, vom Steuerzahler finanzierte öffentliche Präsentation.
  • Mit dem Gesetz „Ehe für alle“ gibt es weitere Varianten von Ehen.
  • Dringend notwendige Konsequenzen:
  • Steuergelder für diese Irrlehre – z.B. für Lehrstühle – sind sofort zu streichen.
  • Die deutsche Sprache muss im offiziellen Sprachgebrauch wieder auf die beiden Geschlechter „Mann“ und „Frau“ reduziert werden.
  • Medien sollten das Thema als das behandeln, was es verdient: Ein Thema für eine kleine Randgruppe. Das sollte auch für die Arbeit der Parteien gelten. Sie müssen nicht über jedes Stöckchen springen, das ihnen hingehalten wird.

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Anmerkung: In einer lockeren Folge sind bereits Argumentationshilfen für ausgesuchte Themen der deutschen Politik erschienen, weitere werden erscheinen.

Mit Blick auf die Wahlen am 24. September 2017 wird hier eine Bilanz gezogen, die jeder Leser aufgrund seiner Erfahrungen ergänzen kann.

Wenn Sie die einzelnen Folgen kopieren und vielleicht auch weitergeben können, wären wir Ihnen dankbar. Sie haben damit die „gängigsten“ Argumente zum Wahlkampf an der Hand.

Bisher sind die nachstehenden Folgen erschienen:

www.conservo.wordpress.com   30.08.2017 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Argumentationshilfe Folge XIII: Genderwahn

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    „Angela Merkel hat es als Parteivorsitzende nicht geschafft, in ihrer Partei die absurde „Genderfrage“ zu unterdrücken und gegen die Ausuferung dieser Irrlehre in Schulen und Universitäten, an denen es in Deutschland über 150 Lehrstühle für dieses gibt, zu kämpfen, die von „Steuerzahlenden“ alimentiert werden“ – eine erschreckend oberflächliche „Analyse“. Gibt es überhaupt Anzeichen dafür, dass diese Frau „es schaffen“ wollte? Hat sie es auch „nicht geschafft“, in der Talkrunde der Frauenzeitschrift Brigitte beim Thema „Ehe für alle“ einfach den Mund zu halten? Ist jemand wirklich so naiv zu glauben, dass in einer Kanzlerpartei diese ratiophobe Psychopathologie ausbrechen könnte, wenn dies nicht „von oben“ gefördert und gelenkt wird? Warum steuert die „C“DU/“C“SU in Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein etc. mit Lehrplänen und Koalitionsverträgen Richtung Gender? Warum kommen weitflächig die Genderisten in der Union plötzlich ans Tageslicht und gerieren sich dreist als gesellschaftlich „neue Mitte“? Eine eiskalte Machttaktikerin samt ihr höriger, weil ausschließlich karriereorientierter Funktionärsschicht hat die damalige CDU zur „modernen Großstadtpartei“ „C“DU umgebaut, um nach links koalitionsfähig zu werden und auch in der anbrechenden linksformierten Gesellschaft Ministersessel und Mandate zu behalten.

    Nein, dass es Frau Merkel einfach persönlich verschusselt hat, ist hier wohl etwas zu einfach gedacht.

  2. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

  3. karlschippendraht schreibt:

    Bereits in den 70ern gab es mal eine von Grünen und SPD durchgesetzte Idiotie “ Mengenlehre “ . Das hat man aber schnell wieder abgeschafft weil diese Idiotie zu offensichtlich war und die Schulkinder dadurch ein erhebliches Bildungs-Defizit erleiden mussten . Die heutige Gender-Idiotie ist dagegen unendlich gefährlicher weil sie die Naturgesetze brechen will . Und die Natur hat sich noch niemals dauerhaft brechen lassen sondern wird irgendwann zurückschlagen , in Form gewaltiger gesellschaftlicher Konflikte .

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