Von Peter Helmes
Endlich ´mal eine Auszeichnung, die einen „Würdigen“ trifft!
Die EKD – das sind die braven Christenmenschen der Protestanten – hat offensichtlich (auch hier) den Bezug zu Deutschland verloren: Statt Deutsch sprechen sie gerne Denglisch.
Man sieht, der Zeitgeist macht auch nicht vor der Kirche halt. Ob das aber dazu beiträgt, die verlorenen Schäflein in die Kirche zurückzutreiben, darf füglich bezweifelt werden. Daß der Urvater der Evangelen, Martin Luther, oft tagelang über ein richtiges deutsches Wort für seine Bibelübersetzung nachdachte, wissen die Kreuzeverstecker sicher nicht. Wozu auch, es versteht sie eh niemand – auch im Sprachmutterland England niemand.
Also erinnern wir mal (auszugsweise):
Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) steht u. a. für
- Sexuelle Früherziehung
- Ehe für alle
- „Schwangeren-Konfliktberatung“ (Abtreibung) oder „Sterben in Würde“ (Euthanasie)
- „Ergebnisoffene Suizidberatung
- Multikulturalismus
- Öffnung zum Islam („der gleiche Gott für alle“)
- die Meinung, das Apostolische Glaubensbekenntnis stimme mit dem Islam überein
- die Meinung, „der Ruf des islamischen Muezzins sei glaubensstärkend“ (Bischof Bedford-Strohm). Der Muezzin-Ruf verkündet jedoch, daß der Christusglaube Gotteslästerung sei.
- Die Forderung, flächendeckend an öffentlichen Schulen den Islam zu lehren – ungeachtet der islamischen Lehre, der christliche Glaube an Jesus sei Gotteslästerung.
- Verrat an der deutschen Sprache
Christen aller Konfessionen gefallen sich darin, ihre Traditionen und Werte zu verniedlichen oder über Bord zu werfen. Wofür die Kirche heute noch steht, läßt sich vielfach nicht mehr ausmachen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung kann es aber nur dann geben, wenn man wieder festen Boden unter die Füße bekommt und das eigene Bekenntnis ernstnimmt. Wir träumen z. B. weiter vom „friedlichen Dialog der Religionen“, haben aber die Überzeugung an unsere eigene Religion verloren – oder so verfremdet, daß sie nichts mehr mit der christlichen Botschaft zu tun hat.
Verhöhnung Martin Luthers
Warum dann also noch richtiges Deutsch sprechen und schreiben. Der Verein Deutsche Sprache hat heuer also einen „richtigen“ Preisträger gewählt. Hier der Auszug der Pressemeldung des Vereins (Hervorhebungen durch P.H.):
Mit deutlichem Abstand wurde die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) zum Sprachpanscher des Jahres 2017 gewählt.
„…Den Negativpreis bekommt sie unter anderem für die Einrichtung sogenannter „godspots“ (gemeint ist kostenloses WLAN), die es neuerdings in vielen evangelischen Kirchen gibt, und die Sprachfreunde als Verhöhnung von Martin Luther ansehen, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern suchte. Auch das Programm mit dem Motto „Segen erleben – Moments of Blessing“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg, mit der interaktiven Installation „BlessU-2“, hätte den großen Reformator sicherlich empört.
Und daß gewisse EKD-Verantwortliche – zum Glück denken nicht alle so – im letzten Kirchentagsgesangbuch die bekannte Liedzeile „und unsern kranken Nachbarn auch“ zu einem scheinbar geschlechtsneutralen „und alle kranken Menschen auch“ umdichteten, hat sogar die ansonsten eher bedächtige Frankfurter Allgemeine Zeitung einen „Kulturfrevel“ genannt. (Politisch korrekt hätte es geändert werden müssen in „und unseren kranken Nachbarinnen und Nachbarn“.)
Die Evangelische Kirche Deutschlands befindet sich übrigens in „guter“ Gesellschaft:
Den zweiten Platz 2017 belegt der/die/das Berliner Profx Lann Hornscheidt für die öffentliche Kampagne zur Geschlechtsneutralisierung der deutschen Sprache.
Es folgt CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber auf dem dritten Platz. Dieser war den Sprachfreunden mit seiner „#cnight“ im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin aufgefallen, inklusive „Innovation-Pitch“ und „Working-Spaces“ zu Themen wie „Bildung reloaded“ oder „eSports“.
. Zu den bisher Gewählten zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer.
Aber auch der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V., wurde einmal gewählt; er war Sprachpanscher des Jahres 2001 für seine Mitverantwortung dafür, dass es in Deutschland seit Dezember 2000 den Ausbildungsberuf des „Funeral masters“ gibt.
Gefällt mir Wird geladen …
Ähnliche Beiträge
Über conservo
ÜBER MICH, CONSERVO
Liebe Leser,
dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort.
Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten.
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12)
Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen.
Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch.
Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben.
Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung.
Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz.
„Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3)
Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat.
Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen.
„Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33)
Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“
Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren.
Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen.
Maria Schneider
Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org
Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung.
Rechtlicher Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen.
Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links.
Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Websites ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden jedoch derartige Links umgehend entfernen.
Maria Schneider
10.11.2020
Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.
LikeLike
Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.
LikeLike
Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:
…
LikeLike
Am 11. März des „Lutherjahres“ fand in Hildesheim als zentrales Ereignis ein Buß- und Versöhnungsgottesdienst statt, der von den beiden Antichristen Reinhard Kardinal Marx und dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm gemeinsam geleitet wurde; unter Anwesenheit einer Pfarrerstochter und ehem. FDJ-Sekretärin aus der DDR und eines ehebrecherischen, ehemaligen Pastors aus Rostock mitsamt Lebensgefährtin. Der Gottesdienst stand unter dem Stichwort „Healing of Memories“.
Luther hätte wohl auch hier gegen die Verhunzung seiner – unserer – deutschen Sprache sein Wort erhoben. Gewiss mit heute nicht mehr zitierfähigen Ausdrücken und er würde den Sprach- und Glaubensverhunzern wohl „kräftig eine aufs Maul geben“.
Über weiteren Firlefanz im Lutherjahr siehe hier: http://altmod.de/2017/04/deutschland-lutherland/681/
LikeLike
EKD und KKD, alles m.E. dieselben Volksverdummer, nur auf verschiedenen Wegen. Für einen wirklichen Christen, egal welcher Spezies er angehört, ist dies unbegreifbar. Was ist nur aus diesen „Glaubensbekennern“ geworden. Beide verleugnen das Kreuz und verstecken es um andere Religionangehörige nicht zu berüskieren. Ich fasse es einfach nicht. Da habe ich sogar Repekt vor dem Islam, denn diese Anhänger würden niemals Allah verleugnen. Oder sind vielleicht beide Erstgenannte ideelle Förderer, die Zug um Zug ihre Schäfchen auf die NWO einschwören? Ich nehme es stark an.
LikeLike