Drohendes Debakel: Fliegen die Grünen aus dem Bundestag?

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

Nach der neuesten Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA zur Bundestagswahl liegen die Grünen nur noch bei 6 %. Das heißt die Wahrscheinlichkeit ist weiter gestiegen, dass die Grünen die 5%-Hürde verfehlen und damit nicht mehr in den Bundestag einziehen können.

Mit diesem drohenden Debakel setzt sich die erdrutschartige Talfahrt der Grünen in der Wählergunst weiter fort. Ein Prozess, der absehbar war. Nicht nur wegen der Politiker, deren Gesichter repräsentativ für dieses Partei stehen. Sondern vor allem deshalb, weil sie sich seit Jahren nur noch als die kleine, etwas unterbelichtete Version der gemerkelten, linksgrün abgedrifteten CDU fühlen dürften.

(„Die Spitzenkandidatin wirkt wie der traurige Schatten der Kanzlerin.“ (Wolfram Weimer) (c) Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)%5D, via Wikimedia Commons)

Treffend bemerkte gestern der bekannte Publizist Wolfram Weimer in einem Kommentar für n.tv und „The European“ über die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckard:

„Die Spitzenkandidatin wirkt wie der traurige Schatten der Kanzlerin.“

Ein Eindruck, den die ganze Partei inzwischen macht. Daher kamen die Grünen auch in der auslaufenden Legislaturperiode in den seltensten Fällen ihren Aufgaben einer Oppositionspartei nach.

Noch hoffen viele bei den Grünen trotz dieser Prognosen weiterhin über eine Jamaica-Koalition an die Macht zu gelangen. Ein geradezu suizidaler Wunsch.

Was der FDP nur über eine Regierungskoalition mit Merkel gelang, das haben die Grünen schon von der Oppositionsbank hingekriegt, indem sie sich brav in den Beifall klatschenden Hofstaat Merkels eingereiht haben – der keine Parteien und keine Opposition mehr kennt, sondern nur noch aus ehrfürchtigen, wie brave Schoßhündchen zur großen Kanzlerin aufschauenden „Wir schaffen das“-Höflingen besteht.

Während man für die SPD nur hoffen kann, dass sie bald keine Regierungsverantwortung mehr übernimmt und sich dann in ihrer Oppositionsrolle zu Merkel wiederfinden wird, kann man selbst diese Hoffnung bei den Grünen getrost aufgeben. Wie man es auch wendet und dreht:

…die Grünen sind so überflüssig geworden wie die Sojawürstchen mit Fleischgeschmack, die sie uns an ihrem „Veggie-Day“ servieren wollten.

Ihre Rolle hat nicht inhaltlich, aber strukturell die AfD übernommen. Die mit analogen Kinderkrankheiten zu kämpfen hat wie dereinst die Grünen in ihrer Entstehungsphase. Trotz dieser Schwierigkeiten und einer gigantischen Kampagne der Nannymedien, die sich derzeit in peinlichste Höhen steigert*, geht die AfD mit eine zweistelligen Ergebnis als drittstärkste Kraft in die letzte Woche vor der Wahl.

* (Wir warten auf eine Schlagzeile in der „Welt“ mit dem Titel: „Alice Weidel hat vor vier Jahren eine Dose mit grünem Punkt im Restmüll entsorgt!“)

(Quelle: https://philosophia-perennis.com/2017/09/14/drohendes-debakel/)
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*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. phil. Dr. theol. David Berger betreibt das Blog https://philosophia-perennis.com/
www.conservo.wordpress.com   14.09.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Drohendes Debakel: Fliegen die Grünen aus dem Bundestag?

  1. conservo schreibt:

    Armin Apfel schreibt an conservo (via E-Mail):

    Lieber Herr Helmes,
    INSA ist sehr vorsichtig zu bewerten, weil Sie mit den Ergebnissen mit den anderen
    Instituten erheblich abweichen.

    Meine Partei will unbedingt eine CDU, FDP, Grüne Koalition (siehe das Interview) mit
    Özdemir mit Schäuble.

    Bei einer Regierung mit CDU, FDP und Grüne wird die Regierung nach meiner Ansicht
    Nach 2 Jahren auseinanderfallen. Diese Koalition hätte keine Stabilität, weil die politischen
    Anmaßungen dieser undemokratischen Partei nicht mehr zu kontrollieren sind vor
    allem in der Energiepolitik bis 2030 nur noch erneuerbare Energien (ohne das das Kerosin
    bei Flugzeugen angetastet wird), die irren Vorgaben für die Nutzung von Elektroautos usw.)

    Die Grünen sind nicht verfassungsgemäß nach dem Grundgesetz.

    Trotzdem hoffe ich, dass die Grünen als linkssozialistische Partei dem Bundestag in der nächsten
    Periode nicht mehr angehören.
    Viele Grüße
    Ihr
    Armin Apfel

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  2. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  3. Querkopf schreibt:

    Richtig: die roten Grünen raus aus dem Bundestag!

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  4. anvo1059 schreibt:

    Wenn dieser GRÜNE Verein aus dem Bundestag flöge ind die FDP gar nicht erst wieder einzöge, das wäre ein Segen für unser Land !
    *Also liebe Wahlberechtigte : Wägt sorfältig ab, wem ihr eure Stimmen gebt !*

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