„Wenn Merkel stürzt, hat sie keine Freunde mehr“

(www.conservo.wordpress.com), aktualisiert am 27.09.2017

Von Hans S. Mundi *)

Noch steht sie da und hält leere Reden. Aber wie lange noch? (Foto: Durch Jan von Uxkull-Gyllenband/Shutterstock)

Von Hans S. Mundi *)

Ein CDU-Mann über das Innenleben der Partei: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union

Mehr als 50 Jahre verbrachte unser Informant in der CDU. In diversen Funktionen und auf allen Ebenen in Bund und Ländern, im In- und Ausland engagierte er sich für sein christlich-konservatives Menschenbild. „Ich kam aus einem konservativen Elternhaus, und die CDU war mehr als eine Partei, sie war unsere Heimat, wie eine Familie. Wenn du das heute jemandem in der CDU sagst, dann schauen die sich an, als ob du von einem anderen Planeten kommst.“

Alle Ebenen hat er durch. Von der Jungen Union bis zu Bundesausschüssen, über Orts- und Landesverbände bis hin zu den höheren Etagen, wo die Luft schon dünner wird.

„Wenn der Helmut Kohl mich sah, fragte er schon mal meine Parteifreunde, warum ich denn immer noch Mitglied der CDU sei. Wir mochten uns nicht – und ich habe mich mit meinem kritischen Verhältnis zu Kohl nicht getäuscht: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union, Angela Merkel hat ihn vollendet.“

Sätze wie Peitschenhiebe von einem, der vorsichtig unterm Radar segelt, denn Abweichler und Andersdenkende leben unter der Aufsicht der absolutistisch agierenden Kanzlerin gefährlich. Das System Merkel ist eine moderne Variante machiavellistischer Machtausübung, wenig demokratisch und anmaßend, dem Totalitarismus näher als der Demokratie. Eine Katastrophe für Deutschland.Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil „Machtmensch Helmut Kohl präsentierte sich als Erlöser und gab uns allen damals bei seinem Antritt Hoffnung auf die von ihm lauthals angekündigte ‚geistig-moralische Wende‘ – die aber niemals kam.“ Was hier der Mann aus dem rheinischen Großraum zu berichten weiß, ist ein rasanter Ritt durch mehr als ein halbes Jahrhundert Parteigeschichte, damit auch ein Zeitzeugnis. Es ist außerdem die Basis, um zu verstehen, was Angela Merkel ihrer Partei in mehr als zwölf Jahren so alles angetan hat. Es ist unglaublich, aber wahr. „Kohl umgab sich anfangs mit einer Schar exzellenter Politiker: Biedenkopf, Späth, Bernhard Vogel, der junge Heiner Geissler. Die hatten Biss und vor allem Format, waren intellektuell auf hohem Level – dann hat er einen nach dem anderen weggedrängt, um die Macht komplett an sich zu reißen. Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil.“

Macht vor Inhalt – die Kanzlerpartei

Interessant sind natürlich solche Vergleiche, aber wie konnte aus einer christlich-konservativen Partei, die nach dem Krieg u.a. ehemalige Mitglieder der Zentrumspartei, „Stahlhelmer“ und progressiv-liberale Marktwirtschaftler erfolgreich eingesammelt hatte, eine sozialdemokratische Beliebigkeitspartei werden?

„Kohl hat sicherlich seine Verdienste, wenn es um die deutsche Wiedervereinigung ging, aber sein Machtstreben ebnete schon damals den Weg für einen obskuren Pragmatismus. Nicht Werte standen ganz oben auf der Skala sondern der politische Erfolg, das Erringen von Einfluss, das Regieren, die Ministersessel in Bund und Ländern.“

Wie aber äußerte sich das konkret? Heute sehnen sich konservative Kräfte doch oft zu Kohl zurück? „Die Öffnung der CDU zu Modernismen, hin zum Zeitgeist, fand kaum in der Öffentlichkeit statt. In der CDU wurde tatsächlich eine geistige und moralische Wende eingeleitet – nur in die entgegengesetzte Richtung, also ebenfalls in die Richtung des sich seit 1968 ausbreitenden linken Politikverständnisses, welches unserem Land nachhaltig schadete. Kohl war es, der innerhalb der Partei plötzlich statt der Ehe von Lebenspartnerschaften sprach, er setzte also fragwürdige Begriffe ein, wobei er gleichzeitig einer Wertediskussion bewußt auswich. Wenn wir ihn dann dazu zur Rede stellten, wurde er äußerst aggressiv – und dann war da jener Tag, als er in die Runde brüllte: ‚Die CDU war nie konservativ!‘ – ich war geschockt und wußte nun, dass wir uns alle in ihm schwer getäuscht hatten und er sich durch Macht zu einem Chamäleon entwickelt hatte. Ab da kam Macht vor Inhalt, was bis heute so blieb.“

Die deutsche Wende der Wendehälse

Nun zur Ära Merkel. Wie konnte es von Kohl ausgehend zu dieser Entwicklung unter Merkel kommen, die wohl niemand mit ihren dramatischen Konsequenzen, wie Atomausstieg, EU-Bankenrettung und Grenzöffnung, mitsamt dem Kniefall vor dem politischen Islam, so vorausgesehen haben konnte?!

„Das lag an der Persönlichkeitsstruktur von Helmut Kohl, dass er – sicherlich unbewußt und ungewollt – der CDU und Deutschland diese Frau an der Spitze bescherte. Ich behaupte, dass ihm die damals noch so unscheinbare Merkel ins System passte. Er wird sich gedacht haben, dass er diese Pfarrerstochter gut führen und leiten könnte, sie ihm in seiner Machtfülle nicht gefährlich werden würde. Das erklärt auch, warum Angela Merkel nur zwei Jahre nach ihrem Eintritt in die CDU von Kohl zur Ministerin ernannt wurde – das hatte es niemals vorher in der CDU gegeben!“

Es folgt nun eine weitere Typisierung, diesmal von der Nachfolgerin Helmut Kohls, der der Kanzler kräftig auf den Leim ging, die den „Königsmord“ an ihm vollzog, der er nicht gewachsen war, was hier auch etwas mit dem einstigen Ost-West-Krieg der Systeme und der Glaubensrichtungen zu tun hatte. Der Kommunismus entließ 1989 seine geschulten und fanatisierten Strategen und Kämpfer – nun gelangten sie in den freien Westen. Wieder gab es eine geistig-moralische Wende in Deutschland, diesmal war es eine Wende der Wendehälse. Eben noch FDJ und SED, nun über Nacht irgendwas mit „Demokratie“, in irgendeiner Partei, nicht nur in der dieser linken Tradition weiterhin treuen SED-PDS-Linkspartei, nein, überall hinein gingen die Ex-Genossinnen und Genossen.

Merkel führt das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter

„Merkels Wesen ist uns allen fremd. Wir im Westen kannten solch eine Art des Denkens und Handelns nicht. Merkel ist zutiefst geschult im dialektischen Materialismus von Marx und Engels, auch geprägt durch die geistige Schule von Lenin und Stalin. Sie ist sozialistisch geschult, was knallharten Kampf gegen alle politischen Gegner bedeutet, bei dem so ziemlich jedes Mittel recht ist. Gegner sind in dieser Denke Feinde, der Sozialismus kannte für diese barbarische Straflager, Folter und Erschießungen – das wird heute von den Linken gerne unter den Tisch gekehrt.

Wer aus diesem System kommt, der ist ein anderer Mensch, der ist gefährlich und man darf wohl auch sagen, äußerst hinterhältig.“ Merkel immer noch eine Kommunistin…?! „Nein, sie hat mit der Wende ihre alte Identität bewußt abgelegt und dann schnell erkannt, dass sie mit der CDU schneller weiterkommt, wenn sie durch ihren kalten Pragmatismus die alte Programmpartei beseitigt.

Und sie führte dabei dann das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter, verfeinerte es, wurde noch raffinierter. Unter Merkel wurde seither dann jeder ‚abrasiert‘, der auch nur ansatzweise etwas Format hatte. Merkel umgibt sich fast ausschließlich mit Hofschranzen, aber das, was sie einst in der DDR gelernt hat, das dürfte ihr heute immer noch nützlich sein.“

Merkel umgibt sich mit Hofschranzen

Merkel umgibt sich mit Hofschranzen. Wie geht so etwas? Die CDU ist keine kleine Partei, wie bringt man so viele Mitglieder und Instanzen unter Kontrolle? Und was ist mit Schäuble, der Mann hat durchaus Format, was ihm wohl auch jeder Gegner attestieren würde. „Ich lernte Schäuble schon zu Zeiten der Jungen Union kennen, konnte seinen Werdegang beobachten. Er ist sicherlich die Ausnahme unter Merkels Hofschranzen, es scheint aber dennoch zu passen. Als Schäuble begann, in der CDU Karriere zu machen, wurde Insidern schnell klar, was es mit ihm auf sich hatte. Jeder, der ihn kennt, wird es bestätigen: Schäuble ist ein eiskalter Pragmatiker, ein Manager der Macht, ein emotionsloser Machtpolitiker – insofern passt er zu Angela Merkel, die ihn wohl auch nicht mehr als gefährlich für sich einstuft, schon durch sein Alter und auch durch seine Behinderung.“

Angela Merkel ist die Spinne im Netz

Das System Merkel beschreibt der intime Kenner als „ein Netz, welches über der Partei ausgeworfen wurde. Und Angela Merkel ist die Spinne im Netz.“ Sie habe in Analogie zum bereits installierten System Kohl die Aufzucht und Kontrolle der Mitglieder als dienende Gefolgschaft perfektioniert.

„Dafür braucht man durchschnittliche Menschen, keine gestandenen erfolgreichen Persönlichkeiten, keine Unternehmer oder andere Selbständige, die auf eine Parteikarriere nicht angewiesen sind. Vom Kanzleramt bis runter in den kleinsten Ortsverband hat Merkel alles unter ihre Kontrolle gebracht, sie nimmt seismografisch auf, was in der Partei vor sich geht. Das läuft über Abhängigkeiten, die geschaffen werden, was eben nur mit einfachen Mitläufern geht, die hier eine Chance auf Karriere sehen, die sie woanders nicht hätten. Und dann wird eben mal ein verdienter Claqueur auf den Posten des stellvertretenden Landrats gehievt, gibt es Belohnungen durch Pöstchen. In diesem System der Abhängigkeiten fragt Merkel dann selbst oder durch Kontrolleure diese politischen Diener, ob sie denn nun bei diesem oder jenem mitwirken wollen, denn sonst benötige man sie ja nicht.“

Subtiler Druck, wenig Demokratie, dafür Kontrolle und Kommando.

Merkels DDR-Herkunft wird da durchaus erkennbar. Ein internes System wie bei der Mafia oder in einem kriminellen Clan, nur diese Fassade glänzt viel mehr, und man muss keine kriminellen Geschäfte machen, um ein gutes Auskommen zu haben, dafür sorgt schon der gebeutelte Steuerzahler, der in diesem System nur als Trottel, als Melkkuh, als blöder Untertan eine Rolle spielt.

Angela Merkel will mit den Bürgern nichts zu tun haben

Deutschland vor wie nach der Wahl. Wer ist Angela Merkel? Lauschen wir dem Merkel-Kenner, der das Eindringen dieser Frau in einen Haufen, den er seit fünfzig Jahren kennt, erleben durfte – der nun inmitten eines Scherbenhaufens steht, denn die CDU hat Leib und Seele an den Teufel verkauft.

„Merkel zeigt keinerlei Emotionen, das verbietet sie sich.

Also folgt sie Gedanken und einem Vorhaben, welches nicht sichtbar werden soll und durch gezeigte Gefühle verraten werden könnte. Merkel hat keinerlei Herzenswärme, sie ist eiskalt und gefühllos, eine Technikerin der Macht, eine rationale Physikerin, die alles für sich analysiert und definiert, aber niemals in Abstimmung oder Einheit mit ihrer Partei, ihren Wählern und den Bürgern dieses Landes handelt. Vor allem kommuniziert sie nicht gerne, mit fast niemandem! Ihre Sprache verrät viel.

Sie webt einen Kokon aus Sprechblasen, ihre scheußliche Rhetorik hat keinerlei Originalität, es gibt keine Reaktionen oder echte Begeisterung in ihrer Sprache. Sie trägt nicht frei ihre Meinung vor, sie liest vom Blatt oder gibt öde Nullsätze von sich, die sie vermutlich vorher mit ihren Redenschreibern einstudiert hat. Vor allem mit den Bürgern will sie nichts zu tun haben! Sie beantwortet strikt keine offenen Briefe von Bürgern an sich – das hat sie offen zugegeben. Doch dadurch erstickt sie Kritik und Diskussionen, was sie in diesem Land außerdem zum obersten Prinzip der medial gelenkten Öffentlichkeit gemacht hat.“

Deutschland ist Merkels Labor, die Bürger sind ihre Versuchskaninchen – Angela Merkel, die eiskalte Wissenschaftlerin mit dem Charme eines Dr. Frankenstein. Deutschland ist ihr Labor, die Bürgerinnen und Bürger sind ihre Versuchskaninchen. Sie ist die diabolische Herrscherin über ein Volk, welchem von dreisten „Integrationsbeauftragten“ (Özoguz) ihrer Bundesregierung eine eigene Kultur und Identität „jenseits der deutschen Sprache“ abgesprochen wird. Sie regiert ein Land, in dem es inzwischen verpönt ist, die deutsche Flagge zu zeigen, von einer Nation zu sprechen und sich zur Heimat zu bekennen.

Unter Angela Merkel breiteten sich an unseren Hochschulen „Gender-Lehrstühle“ aus, so wie einst in der DDR der „wissenschaftliche Sozialismus“ den gesellschaftlichen Stillstand im Geistesleben markierte. Für diesen Stillstand sorgt auch ihr Bundeszensurminister Maas, ein linker Kampfgefährte des sozialistischen Genossen Lafontaine aus dem Saarland, weshalb sich hier hinter den Kulissen viele ideologische Gemeinsamkeiten bei den Mitgliedern des Merkel-Regimes vermuten lassen. Und das alles mitsamt der CDU. Total verrückt.

S.O.S. – Hilfe, wir werden entseelt…!

„Natürlich ist nicht alles an Fehlentwicklung nur Angela Merkel geschuldet, aber sie ist die Speerspitze eines fatalen Zeitgeistes, der uns regelrecht entseelt. Heute wird auch in Manager-Seminaren der blanke Opportunismus empfohlen und gelehrt. Was bringt mir das? Womit habe ich schnell den meisten Profit?! Investitionen sind nicht mehr wichtig, das Unternehmen als Heimstatt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, alles passé. Jeder ist austauschbar, alles ist beliebig, wir bauen nicht mehr langfristig auf, wir zocken kurzfristig ab! In dieser schönen neuen Welt ist Angela Merkel zuhause, denn sie empfindet Werte entbehrlich, sie will keine Werte vertreten, auch sie sagt den Leuten nur das, was diese vermeintlich hören wollen, regiert wird dann aus dem Hinterzimmer, wo dem einfachen Volk der Zutritt strengstens verboten ist.“

Mama Merkel mutterseelenallein – kommt die Wende der Wende?

Deutschland kurz nach der krachend verlorenen Wahl. Was kommt jetzt? Unser CDU-Mann hat da eine interessante Alternative für den Horizont: „Mag sein, dass Angela Merkel wieder eine Regierung unter ihrer Führung zusammen bekommt, was wohl diesmal etwas schwerer sein wird. Aber wann immer sie stürzt, und sei es durch einen kapitalen Fehler, der ihr unterläuft und der sie aus dem Amt kippt, schon am Tag danach wird Merkel nicht einen einzigen Freund mehr in der CDU haben – und alle werden sie kritisieren, alle werden über sie herfallen, keiner will dann jemals etwas mit ihr zu tun gehabt haben. Wetten, dass….?!“

(Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/24/deutschland-packt-aus-teil-viii-wenn-merkel-stuerzt-hat-sie-keine-freunde-mehr/)

www.conservo.wordpress.com   27.09.2017
 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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12 Antworten zu „Wenn Merkel stürzt, hat sie keine Freunde mehr“

  1. Genau so ist das.
    In aller gebotenenen Kürze, Ausführliches auf meinem Blog: Viele betroffene CDU-Mitglieder fragen sich bestürzt (https://kirchfahrter.wordpress.com/2016/10/03/wie-konnte-ich-mich-in-meiner-partei-so-taeuschen/) , was wohl „schief gelaufen“ sein mag. Wenn man anfängt, über die Ära Kohl/Geißler ruhig und ohne Scheuklappen zu reflektieren, schwankt förmlich der Boden (https://kirchfahrter.wordpress.com/2016/12/08/auf-schwankendem-boden/). Fazit: die CDU ist nurmehr Funktionspartei des social engineering (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/08/31/von-der-cdu-zur-cdu-transformation-von-einer-buergerlichen-volkspartei-ueber-die-moderne-grossstadtpartei-zum-modul-des-parteienkartells/), aber die Wurzeln der Umgestaltung liegen weit in der Vergangenheit (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/21/kommentar-vom-ursprung-der-merkel-cdu-die-tagespost-de/).

  2. Mighty schreibt:

    Guter Beitrag, der eigentlich alles aussagt. Merkels „luziferische Führung“ kommt nicht von ungefähr. sondern ist vorprogrammiert. Kenner wissen das. Nicht umsonst titulierte BK Kohl die Murksel als „mein Mädchen“, was er auch immer damit ausdrücken wollte. Sie ist in der Tat in seine Fußstapfen getreten und keiner, aber auch keiner wird sie bremsen oder nur versuchen, dies zu tun. Dadurch fühlen sich viele CDU u. CSU-Politiker schlicht weg überrumpelt und diejenigen, die gegen sie aufmüpfig geworden sind, wurden kalt gestellt und sind von der Bildfläche verschwunden. Macht euch auf etwas gefasst, was nach dieserr Pseudowahl .noch auf uns zukommen wird. M.E. ist es übrigens völlig egal, ob Murksel oder Kasperl das „Rennen“ gewinnt, es wird so enden, wie es die eigentlich im Hintergrund Herrschenden vorgeben.

  3. Mighty schreibt:

    Guter Beitrag, der eigentlich alles aussagt. Merkels „luziferische Führung“ kommt nicht von ungefähr. sondern ist vorprogrammiert. Kenner wissen das. Nicht umsonst titulierte BK Kohl die Murksel als „mein Mädchen“, was er auch immer damit ausdrücken wollte. Sie ist in der Tat in seine Fußstapfen getreten und keiner, aber auch keiner wird sie bremsen oder nur versuchen, dies zu tun. Dadurch fühlen sich viele CDU u. CSU-Politiker schlicht weg überrumpelt und diejenigen, die gegen sie aufmüpfig geworden sind, wurden kalt gestellt und sind von der Bildfläche verschwunden. Macht euch auf etwas gefasst, was nach dieserr Pseudowahl .noch auf uns zukommen wird.

  4. karlschippendraht schreibt:

    Wenn Merkel stürzt wird sie zuerst von ihren eigenen Hofschranzen zerfleischt werden . Alle vormaligen Speichellecker werden sich plötzlich als bedauernswerte Opfer einer Merkel-Diktatur offenbaren . Das kann auch schon passieren bevor Merkel endgültig stürzt , es genügt ein Moment der Schwäche und die politischen Kannibalen werden sie zerfleischen .

  5. anvo1059 schreibt:

    Sie ist leicht in’s Wanken gekommen, aber nicht gefallen. Sie kann schon wieder Plattitüden loslassen !
    „Gegen uns kann keine Regierung gebildet werden….“ Uff…das war knapp……
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_82273580/bundestagswahl-2017-afd-drittstaerkste-partei-union-und-spd-mit-verlusten.html

  6. francomacorisano schreibt:

    Ich wünsche Merkel eine harte Landung in der Realität.
    Wenn sie ihren Hofschranzen nichts mehr bieten kann, ist sie allein zu Hause!
    16 Jahre Kohl waren zu viel.
    16 Jahre Merkel unerträglich!
    Merkel geht spätestens in zwei Jahren oder wird gegangen werden….!

    • Frau Merkel wird von ihrer Aufgabe abgezogen werden, wenn die Transformation der Gesellschaft durchgeführt wurde. Im Nach-Merkel-Buntland werden dank social engineering Homo-„Ehe“ samt „Diversität“, Überschwemmung mit raumfremden Kulturvorstellungen (Kinderehe, Ehrenmord etc.), einseitige Medienkampangnen und eine entpolitisierte sowie formierte Gesellschaft bis weit in die bürgerliche Mitte als Normalität akzeptiert, Kritik daran wird als rechtspopulistisch/rechtsextrem stigmatisiert. Der linksliberale Lebensstil (Abtreibung, Homo-„Ehe“, Gender) wird für weite Schichten als Ausdruck der sog. „westlichen Werte“ gelten, somit ein schwuler CDU-Spitzenkandidat selbstverständlich sein (eine lesbische AfD-Spitzenkandidatin ist dies ja bereits jetzt…).

      Christliche Positionen werden kriminalisiert (erste Politiker-Aufrufe zur Beobachtung der Priesterbruderschaft St. Pius X. durch den Verfassungsschutz), ProLife-Demonstrationen werden zunehmend in die Ecke extremistischer Sektierer gerückt werden – der „C“DU-Wähler will bitte nicht mit Abtreibung behelligt werden, da würde er gesellschaftlich nur unangenehm auffallen.

  7. strafjustiz schreibt:

    Optimaler Artikel von S. Mundi: Das ist immer so (gewesen) bei Autokraten = Einzelmasken-Regierung > Volks-(Ver)führer, die sich nur mit ….Hofschranzen, Höflingen, Zu-, & Wasserträger, Clique und Claque umgaben. Auch die Jünger Jesu waren wackere Handwerker, aber ungebildet in Judenlehre und Rhetorik, d.h. a) wenn sie nicht gerade ob seinen brutalen Worten flüchteten > Mt. 14,50; Mt. 26,56, so b) stauchte er sie zusammen, behandelte er sie von oben herab, zeihte er den gutmeinigen Petrus gar mal als „Satan“.Mt. 16,23 // Und bei Franco Spanien ab 1936 und im 3. Reich? > Nur Höflinge, Speichellecker, noch schlimmer als der „Chef“ selber können in so einem Denunziantenumfeld zu überleben.// So auch mit Merkel : Jeder SPUK findet mal sein Ende.

  8. Jürgen Fritz schreibt:

    Ganz toller Artikel! Hab ihn auf meinem Blog empfohlen. (y)

    • conservo schreibt:

      Herzlichen Dank! Ihr Lob ehrt mich. Herzlichst, PH

      • Jürgen Fritz schreibt:

        Lieber Peter Helmes, Ihren Artikel „Beispielloser Niedergang: Verdientes Ende der einstigen Volkspartei SPD“ auf PP finde ich auch toll. Darf ich den auf meinem Blog zweitveröffentlichen? Mit David Berger habe ich eine entsprechende Absprache, dass wir einander immer austauschen, wenn gewünscht, aber natürlich nur mit Ihrem Einverständnis.
        Beste Grüße
        Jürgen Fritz

        • conservo schreibt:

          Lieber Herr Fritz,
          das ist auch für Sie selbstverständlich! Ich habe eine solche Vereinbarung mit David Berger, Thomas Böhm und Michael Mannheimer.
          Sie können jederzeit – ohne extra zu fragen – Beiträge von conservo übernehmen (gilt auch für Gastartikel auf conservo).
          Ohne Bedingung – meine Zusage steht – darf ich das auch mit Ihren Beiträgen (natürlich stets mit Quelle)? Es würde mich freuen, ist aber, wie gesagt, keine Bedingung (ich kann Sie auch jeweils bei einzelnen Artikeln fragen).
          Ihnen – und uns allen – eine bessere Politik wünscht
          Peter Helmes

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