Aktion Kinder in Gefahr: In Sachsen droht Gender-Ideologie total

(www.conservo.wordpress.com)

Mathias von Gersdorff

Von Mathias von Gersdorff *)

Sachsen macht Durchsetzung von Gender zur Landesaufgabe und beschimpft Kritiker wüst

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, bekräftigte am 27. September 2017 im Sächsischen Landtag das Vorhaben der Landesregierung (CDU und SPD), Gender im Rahmen des „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ flächendeckend und mit Nachdruck einzuführen.

Kritiker werden wüst beschimpft

Dabei sparte sie nicht mit Beschimpfungen der Kritiker der Gender-Ideologie. Diese Kritik käme nämlich aus antifeministischen, ausländerfeindlichen und religiös-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Strömungen, die sich häufig mit homo-und transphoben Einstellungen verbänden. Kurz: Für die sächsische Landesregierung sind Kritiker von Gender schlicht Feinde der Menschheit, die gegen den sog. „Gender-Wahn einer offenen und liberalen Gesellschaft“ zu Felde ziehen.

Es ist unglaublich, dass sich eine staatliche Stelle (Frau Köpping redet da nicht als SPD-Politikerin oder als Privatperson, sondern als Staatsministerin) in einer solchen Art und Weise über die Kritiker eines politischen Projektes auslässt.

Umso euphorischer berichtete Staatsministerin Köpping über ihren Gender-Lehrplan: „Wir wollten eine Polarisierung der Gesellschaft vermeiden. Wir zielen mit unserem Aktionsplan auf einen breiten Konsens, der das Thema ‚Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt‘ auch an diejenigen heranträgt, die ihm fürs erste noch skeptisch oder mit Vorbehalten gegenüberstehen“.

Sachsens Schulen werden zu Gender-Indoktrinationsstätten

Die Durchsetzung der Gender-Ideologie macht nicht halt vor den Schülern. Ausdrücklich wird die Akzeptanz der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ angestrebt: „Die Sexualerziehung soll für die unterschiedlichen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein.“ Diese Zielsetzung des sächsischen Schulgesetzes (§ 36, Abs. 1) impliziert auch die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.“ (Landesplan, Seite 23).

Dieses Ziel soll mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog für Schüler und Lehrer erreicht werden. Ferner sind auch Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Hochschulen vorgesehen.

Was die sächsische Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) durchzusetzen will, ist ein Skandal und erfordert unser rasches Handeln.

Deshalb bitte ich Sie, unten stehenden Brief (Vorschlag, Sie können natürlich einen anderen Text verwenden) an Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu verschicken:

„Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, am 27. September 2017 hat Staatssekretärin Petra Köpping im sächsischen Landtag den „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ vorgestellt.

Dieser Aktionsplan ist nichts anderes als ein Plan zur Durchsetzung der Gender-Ideologie im Freistaat Sachsen. Diese absurde Ideologie soll auch in den Schulen Sachsens Eingang finden.

Auf Seite 23 des Landesplanes wird ausdrücklich die „Akzeptanz“ der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ durch die Schüler angestrebt. Hierzu wird ein Maßnahmenkatalog präsentiert, um Schüler und Lehrer in der Gender-Ideologie zu unterweisen. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Staatsministerin Petra Köpping die Kritiker von Gender mit wüsten Beschimpfungen angegriffen hat. Die Kritik gegen den „Gender-Wahn“ käme nämlich aus antifeministischen, ausländerfeindlichen und religiös-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Strömungen, die sich häufig mit homo-und transphoben Einstellungen verbänden.

Ist das die Art und Weise, wie die Landesregierung Sachsens die Bürger von der Notwendigkeit der absurden Gender-Ideologie überzeugen will?

Sie können diese Beschimpfungen in der Presseerklärung „Sachsen setzt sich für die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen ein“ vom 27. September selber nachlesen.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident: Stoppen Sie die Durchsetzung des „Landesaktionsplanes zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“, insbesondere, was die Indoktrinierung der Schüler angeht. Bitte entlassen Sie Staatsministerin Petra Köpping, die ihre Stelle offenbar als Frontkämpfern der Gender-Ideologie begreift und sich nicht scheut, Kritiker ihres Credos im Landtag zu beschimpfen. Mit freundlichen Grüßen, Peter Helmes“

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Kontaktdaten Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden, Telefon: +49 351 564-0, Telefax: +49 351 564-1025, E-Mail: info@sk.sachsen.de Bürgerbüro Telefon: 0351 564-1080, E-Mail: buergerbuero@sk.sachsen.de

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*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

www.conservo.wordpress.com   4.10.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Aktion Kinder in Gefahr: In Sachsen droht Gender-Ideologie total

  1. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  2. Hebel schreibt:

    Es bedarf dringend einer umfassenden Information über das eigentliche Ausmaß des mehr oder weniger verborgenen Inhalts der grün-rot geplanten und neuerdings auch in CDU mitregierten Ländern eingeführten Bildungspläne, um Beschädigung der inneren Identität unserer Kinder zu vermeiden. Denn die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst immer stärker nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa). [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 nachzulesen]

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