Veränderung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone

(www.conservo.wordpress.com)

Von floydmasika *)

Veränderungen erreichen wir als Bürger, indem wir auf die öffentliche Meinungsbildung einwirken. Es kommt darauf an, politische Mechanismen zu verstehen, nützliche Schritte als solche zu erkennen und sie gezielt zu propagieren. Stimmabgabe ist nur ein Hebel unter vielen. Die Kleinmütigen schicken ihre Mitbürger in den humanitären Frondienst oder in den Bürgerkrieg und rufen dazu „Wir schaffen das“, weil sie selbst nicht einmal auf der geistigen Ebene etwas schaffen. Die Veränderung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone oder, um mit Kant zu sprechen, dem Ausgang aus der selbstverschuldeten (politischen) Unmündigkeit.

Die Zuwanderungs-Obergrenze ist ein Schlüssel zur Veränderung, denn Rationalität beginnt mit Rationierung. Sie ist ein politischer Hebel. Wer den Schritt zur Rationalität vollzogen hat, geht nicht mehr zurück. Mündiger Bürger sind Akteure, nicht Prognostiker. Sie fragen nicht, wie die Grünen vielleicht die Obergrenze ruinieren werden. Sie fragen vielmehr, was sie selbst für die weitere Propagierung der Obergrenze unternehmen können.

Die CSU mit verbalem Radikalismus zu überbieten, ist einfach. Politisch etwas durchzusetzen, ist etwas völlig anderes. Die Verbalradikalen verkennen unsere Probleme und agieren ähnlich fremdbestimmt wie Gutmenschen, die stets primär ihre eigene perfekte Konformität mit den angesagten Werten unter Beweis stellen wollen. Wenn es darum geht, die Krankheit zu diagnostizieren, scheut BayernIstFREI nicht vor scharfen Aussagen zurück. Diagnose muss an die Wurzel (radix) gehen. Leider versagen da wiederum viele der Bürger (einschließlich Verbalradikale und AfD), die dann bei der Heilung Negativdenken pflegen oder Himmelfahrtskommandos fordern, statt das Positive zu fördern und Politiker beim Wort zu nehmen. Wirkung kommt nur vom Positiven.  Dies auch im Wahlkampf.  Die AfD schadet sich mit tagespolitischen Negativbotschaften nur.   Wer dann auch noch Heilungsansätze anderer Parteien madig macht, um eine Verelendungsstrategie zugunsten der AfD zu betreiben, setzt seine Kinder und Enkel als die Elenden ein.  Wer glaubt, durch undifferenzierte Verbreitung von Wut die Befreiung herbeiführen zu können, steuert auf endlose Enttäuschungen zu.

Jede Bewegung zur Veränderung braucht möglichst viele starke Schultern, an die sich die Konformisten anlehnen können, und opferbereite Mitstreiter, die sich auch dann über Erfolge freuen, wenn dabei der politische Konkurrent ein paar Früchte erntet. Es kommt weniger auf Parteien als auf verbreitete Ideen und weniger auf verbreitete Ideen als auf selbstdenkende Mitbürger an.  Gerade weil wir die Tiefe des Sumpfes kennen, sind wir in der Lage, jeden Klimmzug nach oben wertzuschätzen und positiv zu propagieren.

* (Quelle: https://bayernistfrei.com/2017/10/09/veraenderung-komfortzone/)

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– siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2017/10/12/obergrenze-ein-irrer-begriff-oder-ein-begriff-von-irrenden-bayernistfrei-eine-revolutionaere-idee/

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2 Kommentare hierzu:

Seibert:

Das, was als Einigung mit Obergrenze verkündet wurde, ist Augenwischerei. Hier wird nichts festgeschrieben, sondern es sind alles maximal Absichtserklärungen. Man will, könnte etc. Wo steht, man wird die bestehenden Gesetze einhalten? Nirgends, wie üblich. Die letzte Klatsche war wohl nicht heftig gemug. Und auch das übliche AfD-Bashing fehlt nicht. Macht so weiter und bei der nächsten Wahl haben die mindestens 20%. Selber schuld.

n0by:

Professorale, pathetische polit-priesterliche Aufrufe von anonymen Internet-Predigern rühren mich mit ihrer clownesken Kraft – zum Lachen.

Was als „kleinmütige“ Verführung von fehlgeleiteter Bürgerbereitschaft zur „Schaffe-Das!“ Hilfe von Asylanten hier beschrieben wird, ist doch eher ein immensen Geschäft für nationale Gewinnmaximierung an Konsumenten, Kunden und Arbeitskräften, ein geopolitisches Gewinngeschäft zur Grenzentlastung der einzigen Demokratie in Nahost wie eine gewollte Destabilisierung Europas im allgemeinen und besonders in Deutschland, um somit die transatlantische Zentralmacht USA zu stärken.

Die Komfortzone unserer Schreibtischfantasie zu verlassen, heißt zum ersten sich mit offenem Gesicht seine Ansicht öffentlich zu vertreten, auch wenn dies heißt, sich dem Hass politischer Gegner auszusetzen.

Weitaus mutiger, sich aus der Komfortzone seiner Schreibtischfantasie zu verziehen, ist ein öffentlicher Diskurs, vielleicht erst einmal übungshalber in kleinen Gruppen. Wer sich dort mit scharfer Schnauzer als politischer Büttenredner qualifiziert, mag sich in noch unkomfortableres Kampfgetümmel öffentlicher Auseinandersetzungen stürzen, wobei die Straßenagitation das härteste Pflaster ist, sich nervlicher Belastung des Mobs zu stellen.

Wer erfolgreich gehärtet aus diesem emotionalen Feuersturm als Straßenagitator hervorgeht, vermag als Büttenredner gegen Kratzkatzen und Bullenbeißern widriger, medialer Mikrofone und Kameras bestehen.

Der hier getitelte Aufruf „Veränderung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone“ und als Text dazu gestapelten „guten Wünsche“ belustigt Kritiker, sofern sie sich überhaupt das wohlmeinende Mühen unseres hochverehrten Floydmasikas reingezogen haben.

www.conservo.wordpress.com   14.10.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Veränderung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone

  1. Paul schreibt:

    Hallo noby,
    ich kann mir meinen Kommentar ersparen. Sie haben den Schwachpunkt des Theoretikers erkannt.

    In der Theorie ist er gut, in der Praxis 6: setzen.

    Ich habe die Komfortzone längst verlassen und mich im Diskurs in kleinen Gruppen mit scharfer Schnauze dem Praxistest gestellt. Jetzt gelte ich als Rechthaber und streitsüchtig. Wenn wir irgendwo zu Besuch gehen, bittet mich meine Frau: „Fang nicht wieder an zu diskutieren.“
    Dabei meine ich es doch nur gut. 😦

    Herzlich, Paul

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  2. Querkopf schreibt:

    „Veränderung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone“ — Stimmt genau, aber dazu gehört auch das Eingehen von persönlichen Risiken und der Mut zum Kampf gegen die Tyrannen dieser Tage.

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