conservo-Diskussionen: Bitte Form und Stil wahren!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Streit ja, aber in Würde

Liebe Leser,

seit Jahren betreibe ich dieses Blog und bin sehr froh, daß ich mich noch nie von einem Diskussionsbeitrag distanzieren mußte. (Zuschriften, die ich aus meiner Sicht als unerträglich und unserem Niveau nicht angepaßt empfinde, lösche ich direkt.)

Seit einiger Zeit beobachte ich den Stil der Auseinandersetzung zwischen „Kirchfahrter Archangelus“ (KA) und Michael Mannheimer (MM) mit zunehmenden Unwillen, der ganz offensichtlich durch provozierende Formulierungen des KA geschürt wird.

Für mich und etliche meiner Leser ist die Form der Auseinandersetzung nach dem Mannheimer-Artikel https://conservo.wordpress.com/2017/10/13/benedikt-xvi-beklagt-eine-verdunkelung-gottes-in-der-liturgie-gerichtet-an-die-adresse-des-amtierenden-papstes-franziskus/ nicht in Ordnung.

Ich erhielt ungewöhnlich viele Mails, die allesamt ohne Ausnahme den Tenor des MM-Beitrages unterstützen (siehe auch Kommentare direkt unter dem Artikel).

Verehrter, lieber KA, aus vielen Ihrer Kommentare schätze ich Sie als Meister des wohlgesetzten Wortes. Warum lassen Sie sich ausgerechnet bei MM so gehen?Atheist

Sie wissen, lieber Herr KA, daß ich katholisch bin und aus einer tiefschwarzen Familie stamme. Trotzdem habe ich früh gelernt, tolerant zu sein und „die ganz Anderen“ nicht nur zu ertragen, sondern auch zu respektieren (was nicht dasselbe ist wie akzeptieren).

Atheist

MM ist bekennender Atheist, trägt das aber nicht wie eine Monstranz vor sich her. Im Gegenteil, ich kenne keinen anderen Atheisten, der unsere tradierten christlichen(!) und abendländlichen Werte so verteidigt wie MM. Sein gesamtes Schaffen, seine Reden und seine Werke, atmen den Geist des Abendlandes (und der Aufklärung). Dafür bin ich ihm dankbar.

Er ist mein Freund – was ich selten von jemandem sage. Aber ich würde ihm jederzeit meine Meinung „geigen“, wenn ich mit seinen Überlegungen nicht einverstanden wäre.

Kurzum, ich habe den Eindruck, daß Sie MM anders sehen und seine atheistische Haltung nicht gutheißen. Das ist Ihr gutes Recht! Es darf aber nicht dazu führen, daß Sie einen Dialog mit ihm dadurch eröffnen, daß Sie MM in die „Dummen-Ecke“ stellen, ihn „peinlich“ finden und wegen Formulierungen angreifen, die aus (als solche kenntlich gemachten) Zitaten stammen, die MM verwendet hat.

Nur am Rande: MM ist ein hochgebildeter, polyglotter Mann, der eben aus seinem dadurch erreichten Weitblick nicht nur über ein enormes Wissen, sondern auch ein hohes Maß an Toleranz verfügt.

Daß er sich gegen Ihre Verbalinjurien wehrt – und das nicht gerade zimperlich, was ich MM ebenfalls geschrieben habe – ist als Reaktion verständlich.

Um denen, die das nicht so intensiv gelesen haben, die Sätze klarzumachen, um die es geht, habe ich sowohl die von KA als auch die von MM zusammengestellt:

KA zu MM

– „Nicht zum ersten Mal zeigt der Autor oberflächliches Schubladen-Denken mittels unverstandener Begriffe…“

– „Benedikt gar als „Traditionalisten“ zu bezeichnen, zeigt eine peinliche Unkenntnis der Materie, die wirklich unangenehm berührt…“

Nein, die vom Autor willkürlich verwandten, weil von ihm nicht verstandenen Begriffe dienen lediglich der politischen „Abrechnung“ mit Papst Franziskus. Damit dieser, marktschreierisch als „vermutlich schlimmster Papst der Kirchengeschichte“ verschrien, noch finsterer erscheint, wird sein Vorgänger liebedienerisch als der „klügste bzw. gebildetste Papst der Geschichte der römischen Kirche“ bezeichnet.

Plump und vulgär, man sieht die Absicht und ist verstimmt.

– „Ihre Flut an Verbalinjurien spricht für sich – Kommentar meinerseits überflüssig. Ich bezweifle übrigens, dass sich „die Gegenseite“ (wer immer in Ihrer Wahrnehmung diese Rolle spielen mag) sich die Mühe machen müßte, „Ihren Namen in den Dreck zu ziehen“, dies besorgen Sie mit Ihren Artikeln (und nicht zuletzt Ihrem unflätigen Kommentar) gründlich selbst. Im eigenen Interesse sollten Sie lernen. mit sachlicher Kritik umzugehen und Ihre Artikel sauber zu recherchieren. In der derzeitigen Fassung erweisen Sie unserer Sache nämlich einen „Bärendienst“.“

– Kann jemand „die wissenschaftliche Erkenntnis ernst nehmen“ – ich verwende Ihre Worte – und ohne sorgfältige Recherche zu einem fundierten Urteil kommen? Wohl kaum, vorstellbarer ist eher, dass man seine vorgefasste Stereotypen loswerden will und diese mit unverstandenen Begriffen drapiert. Eventuell die typisch verengte Sicht aller Religionskritiker? 😉

Übrigens bin ich ein entschiedener Kritiker der politischen Ansichten des Papstes, verteidige aber ihn und jeden anderen, ob Christ, Atheist, Buddhist oder sonstwas, der niveaulos ohne jegliche Beweise geschmäht wird. Wenn Polemik und harte Kritik, bitte fundiert, mit Stil und schlüssig – soviel Anstand muß schon sein, finden Sie nicht?

MM zu Kirchfahrter Archangelus:

– „Sie sind – mit Verlaub – ein pseudointellektueller Großkotz, der sich hier nur wichtig machen will. Sie unterschlagen, dass der Hauptartikel, auf den sich mein Vorwort bezieht – (die Kritik des Ex-Papstes Benedikt), eine Artikel des Radiovatikan ist.“

„Ihr Leserbrief ist verleumderisch, böse, feindselig im Inhalt – und bewusst verfälschend. Ich halte sie für einen Agenten der politischen Gegenseite, der bewusst oder nicht, bezahlt oder freiwillig, meinen Namen in den Dreck ziehen soll. Es wird Ihnen nicht gelingen.“

– „In meinen Augen sind Sie, sollten sie tatsächlich katholisch sein, ein bigotter Widerling, ein Pharisäer, der bewusst Lügen streut und bösartige Verleumdungen in die Welt setzt. Dieser Menschentyp hatte vor noch nicht allzulanger Zeit Hochkunjunktur in der katholischen Kirche: Sie würden sich mit ihren verlogen und bewusst verfälschenden Aussagen bestens als ein Neu-Inquisitor der mit dem Islam paktierenden Kirche eignen.“

– „Für diesen unqualifizierten und erneut bösartigen Kommentar von ihnen gilt dasselbe, was ich in meiner Hauptentgegnung gegen Sie geschrieben habe. Sie sind die in Stein gemeißelte Selbstgerechtigkeit. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.“

**********

Mein Papst ist er nicht!

In der Diskussion zwischen KA und MM geht es um Papst Franz, einem Mann, dem ich mit größter Skepsis begegne. Aus den Äußerungen vieler meiner Leser weiß ich, dß ich wohl einen der kritischsten Artikel über diesen Papst verfaßt habe. Der Artikel endet mit dem Satz: „Mein Papst ist er nicht.“

Hier finden Sie den kompletten PH-Artikel:
https://conservo.wordpress.com/2016/12/18/papst-franz-80-j-und-niemand-scheints-zu-interessieren/

Auszüge

– „Meine Stammleser wird nicht überraschen, daß ich dies (ganz) anders sehe. Die Geste der offen gezeigten Demut und Bescheidenheit hat dieser Papst zu seiner Marke erhoben, er zelebriert sie – ganz unbescheiden. Nähme ich ihn ernst, müßte ich (als Rheinländer) ihm eine alte rheinische Weisheit entgegenhalten: Verzicht ist gut – aber manchmal des Guten zuviel. Wer nicht richtig feiern kann, hat ein Defizit!

Gottes Kinder sind fröhlich – und keine Trauerklöße. Und die Botschaft Jesu wird als „Frohbotschaft“ bezeichnet – und nicht als Aufruf zu kollektiver Trauer!

Sein Vorgänger, Papst Benedikt XIV., war (ist) ganz gewiß ein besonderes Muster von Bescheidenheit. Übertriebene Askese ist seine Sache aber nicht – eben weil Benedikt die Stärken und Schwächen eines Menschen sieht. Seine eigene “Masche“ oder „Marke“ öffentlich ins Schaufenster zu stellen, wäre Papst Benedikt niemals eingefallen.

Und auch das vorweg zu nehmen: Immer, wenn ich mich kritisch zu diesem Papst Franz äußerte, kamen reflexartig Vorwürfe – allerdings nur von Wenigen – mit dem Tenor: „Aber einen Papst darf man doch nicht kritisieren, schon gar nicht so!“ Oder: „Wo ist Ihr Respekt vor dem hl. Vater?“

„Nicht kritisieren“? „Hl. Vater“? Haben wir´s nicht ´ne Nummer kleiner? Selbstverständlich darf jeder den Papst kritisieren – auch und erst recht ein Gläubiger. Der Mensch Papst ist nicht ohne Fehler! Unfehlbar ist er nur bei der Glaubensverkündung!

– „Zurück zum Papst – und zurück zu den Niederungen seines Pontifikats: Ein Papst hat eine „Ankerrolle“, er soll dem Schiff Kirche Sicherheit geben. Und was ist die Bilanz dieses Papstes Franz? Er verunsichert die Gläubigen! „Mal so, mal so“ – ein Quodlibet päpstlicher Tageslosungen, die allesamt die Kirche in Glaubensmanöver stürzen…“

– „Du bist Petrus der Fels, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen! Und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen …“ (Matthäus 16, 15-20).

Die damit verbundene Führungsrolle – der Fels, auf den sich die Kirche stützen soll – nimmt dieser Papst nicht wahr. Denn die grassierende Verunsicherung vieler Gläubigen und Klerus-Mitgliedern steht dafür als Beweis. Papst Franz läßt die Ortsgeistlichen bei wichtigen Fragen im Regen stehen – aber verkauft dies als „mehr Freiheit“ für die Pfarrer.

„Kirchenfürsten“ biedern sich dem Islam an oder huldigen einer satanischen Genderlehre. Sie haben offensichtlich ihren „Anker“ verloren. Und der Papst läßt sie im Stich.“

– „…Papst Franz gibt uns noch weitere Rätsel auf. Ich gestehe, daß auch ich nicht so recht weiß, wohin er will – obwohl seine ersten Jahre im Amt durchaus beeindruckend waren. Zweifel kommen mir immer dann auf, wenn ihm, dem Argentinier, ein bestimmtes Etikett aufgeklebt und er in eine Schablone oder Schublade gesteckt wird. Zuletzt deut(sch)lich erkennbar am Etikett „Papst der Armen“ oder „Anwalt der Armen“. Und da sickert viel Nebel der „Befreiungstheologie“ durch die Meinung und Haltung dieses südamerikanischen Kirchenführers…“

Jeden, der ein wenig von der Universal-Kirche und vom Papsttum versteht, schüttelt es bei solchen Etikettierungen, wie sie gerade deutsche Journalisten der besonderen Klasse zu lieben scheinen. Sie sind irrwitzig. Es gibt keinen „Papst der Armen“, wie es auch keinen „Papst der Reichen“ geben könnte.

„Diese Wirtschaft tötet…

…Man darf aber doch die Frage stellen, wieviel die Kirche von Wirtschaft versteht, wenn Papst Franz folgender Satz zugeschrieben wird: „Diese Wirtschaft tötet“ (FAZ 24.12.13). Es ist auch nicht zu übersehen, daß solche Aussagen von „aufgeschlossenen, modernen“ Priestern Sonntag für Sonntag gepredigt werden (man schaue nur ´mal „Das Wort zum Sonntag“). Der Satz des Papstes klingt sehr radikal und absolut. „Diese Wirtschaft tötet!“

„Nein, und nochmals nein, von diesem Papst geht kein Impuls zur Verteidigung des Christentums aus! Er läßt seine zweifelnden Glaubensbrüder (und –Schwestern) im Stich, ebenso wie die verfolgten und unterdrückten Christen in der muslimischen Welt. Hat der Papst je die Absicht bekundet, in diese Länder zu reisen und Solidarität zu zeigen? Hat er je öffentlich „Halt!“ gerufen? Hat er je Flüchtlingsheime besucht, in denen CHRISTEN verfolgt und bedrängt werden?

Nicht mein Papst!

Nein, er läßt uns und diese Verfolgten allein! Er läßt uns allein, weil wir nicht mehr sehen, daß (und wie) dem Angriff des Islam auf die tradierten Werte in der „alten Welt“ begegnet werden kann. Er taugt jedenfalls nicht zum Vorbild eines wahren Religionsführers! Und solange das so ist, halte ich alle seine „Bescheidenheits- und Demutsbekenntnisse“ für Theater, für Placebos für die leichtfertig Glaubenden.

Nein, der Glückwunsch für diesen „Stellvertreter Gottes auf Erden“ bleibt mir im Halse stecken, weil er selbst die verpflichtende Rolle nicht wahrnimmt. Dem Menschen Bergoglio gilt mein Glückwunsch zu Erreichung des 80. Lebensjahres, dem Papst Franziskus I. nicht – er ist nicht mein Papst!

(P.H., 18.12.2016)

*****

Will heißen, liebe Leser, Härte in der Auseinandersetzung darf sein, sie darf aber nicht beleidigend werden.

Mit herzlichen Grüßen, Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com   7.10.17

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Christen, Islam, Kirche, Kultur, Politik abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu conservo-Diskussionen: Bitte Form und Stil wahren!

  1. Sehr geehrter Herr Helmes,

    Ihre Auffassung, meine Kritik sei beleidigend, vermag ich nicht nachzuvollziehen, da ich dem Autor – wie nachlesbar – nicht zum Vorwurf gemacht hatte, Atheist zu sein (ist alleine seine Privatsache), sondern schlampig zu arbeiten. Ich halte es einfach für hochproblematisch, wenn seine Feststellungen ausserhalb der „Echokammer“ der Conservo-Leser von jedem ohne Mühe widerlegt werden können.

    Wie auch immer: Wenn Sie hinter dieser fragwürdigen Arbeitsweise stehen (sei es aus Überzeugung, sei es aus mißverstandener persönlicher Freundschaft), dann nehme ich dies zur Kenntnis. Ich für meinen Teil halte jedenfalls nicht so und bitte Sie daher, meine, von Ihnen unverlangt auf Conservo.de genommenen, Beiträge zu entfernen, da ich einen anderen Anspruch an die Recherchequalität habe.

    Ich wünsche Ihnen persönlich, vor allen gesundheitlich, alles Gute,

    Adieu
    Kirchfahrter Archangelus

    Liken

  2. floydmasika schreibt:

    Ich musste auch schon Tiefschläge von KA hinnehmen, als es um das Konzept der Zuwanderungs-Obergrenze und er meine akribischen Widerlegungen seiner Beiträge wie zuletzt https://conservo.wordpress.com/2017/10/12/obergrenze-ein-irrer-begriff-oder-ein-begriff-von-irrenden-bayernistfrei-eine-revolutionaere-idee/#comment-9334 nur noch mit unlauterem Ad Hominem beantwortete.

    Liken

  3. floydmasika schreibt:

    Gegen die Beiträge von Michael Mannheimer gibt es viel einzuwenden. Schlampige Arbeit kann man manchmal darin finden. Aber der Anspruch von Kirchfahrter Archangelus, Vertreter einer gewissenhafteren Art des Argumentierens zu sein, hält nicht mal dort, wo das Argumentieren relativ wenig Denk- und Rechercheaufwand erfordert, einer genaueren Überprüfung stand.

    Liken

  4. floydmasika schreibt:

    Man nehme wieder die Diskussion um die CSU-Obergrenze als Beispiel. Alles was Kirchfahrter dort vorbringt, zeugt von Ignoranz der Materie, und da, wo das restlos klar wird, bricht er ab und geht zu persönlicher Schmähung über. Grund für das Missverhältnis zwischen Sachkenntnis und Schmähung einer Partei, hier der CSU, ist genau wie man es Mannheimer im Bezug auf den Globalistenpapst unterstellen kann, eine gewisse faktiöse Animosität gegen jemanden, den man nur noch schmähen will, weil man ihn als Feind erkannt hat.

    Liken

    • floydmasika schreibt:

      Leider werden es viele Beiträge, weil ich hier nicht ändern kann. Klarstellung zum obigen: KA geht von unsachlicher Schmähung der CSU dort, wo die Unsachlichkeit deutlich wird, zu unsachlicher Schmähung meiner Person über.

      Liken

  5. floydmasika schreibt:

    Mit seiner Forderung an Peter Helmes, frühere Artikel zu entfernen, offenbart sich KA als jemand, den zumindest einige der Schmähungen von MM zu Recht treffen.

    Liken

  6. conservo schreibt:

    Der letzte Satz, lieber floydmasika, ist sozusagen der finale Schuß. Er wird MM guttun.

    Liken

  7. francomacorisano schreibt:

    Komm, vertragt Euch wieder!
    Wenn Konservative sich streiten, freut das nur die Linken!

    Liken

    • Paul schreibt:

      Lieber francomacorisano
      ich denke, dies musste von Herrn Helmes mal gesagt werden. Eine gewisse Ordnung muss in einem Blog schon herrschen, sonst wird er zur Wüstenei.
      Dass Herr Helmes nicht großzügig ist, kann wohl wirklich nicht gesagt werden. Immer wieder bin ich verwundert was er alles veröffentlichen lässt. Wenn das mein Blog wäre, wäre ich höchstwahrscheinlich nicht so großzügig.
      Gro0zügigkeit sollte aber nicht ausgenutzt werden.

      Ach so: Eingeschnappt sein ist keine angemessene Reaktion auf Kritik.

      Herzlich, Paul

      Liken

  8. conservo schreibt:

    Herzlichen Dank, werter Herr Paul!

    Liken

  9. Querkopf schreibt:

    Wenn wir Konservative uns derart streiten, dann reibt sich das rot-grüne Lager der vereingten Linken genüsslich die Hände. – „Begreift doch bitte „Streit als Zeichen der Gemeinsamkeit“, vielleicht wäre das ein Kompromissvorschlag für alle Seiten?

    Liken

    • Paul schreibt:

      Lieber Herr Querkopf,
      der Streit ist das Salz in der Suppe. Volle Zustimmung. Ich weiß wovon ich schreibe, ich streite mich sehr gerne. Meine Umgebung nennt mich auch schon mal streitsüchtig.

      Der Streit darf aber nie in Beschimpfung, falschen Unterstellungen und Beleidigungen ausarten. Es muss immer um die Sache gehen und nie um die Person.

      Überprüfen Sie mal unter diesem Gesichtspunkt den hier diskutierten Vorgang.
      Über KA war ich erschrocken.
      Bei MM habe ich geschmunzelt. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

      Ach so, die Linken sollen sich reiben was und wo sie wollen. Das interessiert mich nicht. Die streiten sich aber auch und nicht zu knapp. Interessiert mich auch nicht. Auch wenn mein Nachbar sich mit seiner Frau streitet, interessiert mich das nicht die Bohne.

      Herzlich, Paul

      Liken

Kommentare sind geschlossen.