Konservative Revolution in Japan: Abe siegt haushoch

(www.conservo.wordpress.com)

Eigener Bericht/bayernistfrei

Gestern, Sonntag, wurde in Japan das gesetzgebende Parlament, das Unterhaus, neu gewählt.

Wenige Leute in Deutschland haben mitbekommen, dass sich in Japan dank Alternativen Medien eine Art Konservative Revolution ereignet hat.  Kurz vor Bekanntwerden der Wahlergebnisse, die die im Artikel geäußerten Erwartungen noch übertrafen, stellt Japan-Kenner und Japanisch-Simultandolmetscher Hartmut Pilch die Kalküle hinter der Wahl und das politische Klima Japans anschaulich dar.  (https://bayernistfrei.com/2017/10/22/inada/)

Der von deutschen Leitmedien einschließlich FAZ jahrelang als bitterböser Rechtsextremist bekämpfte Premierminister ABE Shinzô hat das Parlament vor einem Monat im Hinblick auf das nordkoreanische atomare Säbelrasseln mit allerlei wohlklingenden Gründen aufgelöst, aber in Japan macht niemand ein Geheimnis daraus, dass solche Parlamentsauflösungen, die sehr oft statt finden, ein strategisches Mittel des Preminierminsters sind, der stets darauf bedacht ist, zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt seine Mehrheit für ein paar weitere Jahre zu sichern.

Der bitterböse Abe stützt sich ähnlich wie Viktor Orbán auf eine Zweidrittelmehrheit.

Taktische Parlamentsauflösung ermöglicht neue 2/3-Mehrheit       Diese Zweidrittelmehrheit braucht Abe auch, um die von den Amerikanern 1949 oktroyierte pazifistische Verfassung zu ändern, die Japan vorschreibt, keine ordentliche Armee zu unterhalten und sich in außenpolitischen Fragen stets auf „friedliebende Völker der Welt“ zu verlassen. Ferner will die regierende Partei laut zirkulierenden Änderungsentwürfen auch Verweise auf UNO und fremdbestimmte „Menschenrechte“ aus der Verfassung streichen, was zu erheblicher Lobbyarbeit von UNO, MenschenrechtlerInnen und Leitmedien geführt hat. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzungen ist der Koalitionspartner Kômeitô (Partei einer buddhistischen Sekte) aus der 2/3-Koalition abgesprungen.

Andererseits ist erst kürzlich die größte Oppositionspartei, die ideologisch instabile aber in wesentlichen Teilen linksliberale „Demokratisch-Progressive Partei“ (Minshintô, bis vor kurzem „Demokratische Partei“ Minshutô) implodiert, und die zukunftsfähigeren Teile sind zu einer neuen konservativen Formation namens „Partei der Hoffnung“ der ehemals innerparteilichen Konkurrentin von Premier Abe, KOIKE Yuriko, übergelaufen. Die „Partei der Hoffnung“ ist ähnlich wie die „Demokratische Partei“ ein loser Haufen ohne einigende Werte, aber zumindest ihre Vorsitzende und Alleinherrscherin Koike ist ebenfalls eine Befürworterin der geplanten Verfassungsänderungen.

In dieser Situation erschien es taktisch geschickt, das Parlament aufzulösen. Dank dem chaotischen Zustand der Opposition besteht für Abe sogar die Chance, für seine Liberaldemokratische Partei (Jimintô) allein eine 2/3-Mehrheit zu sichern und Verhältnisse wie in Ungarn und Russland zu schaffen.
Konservative Revolution durch Netzbürger und Alternative Medien Japan war nach 1945 jahrzehntelang linksliberal dominiert und um 1950 sogar sozialistisch regiert. Mit dem ersten stabilen Premierminister <a href=“2017/10/21/faber/“>http://bayernistfrei.com/2017/10/21/faber/„>NAKASONE Yasuhiro</a> drehte sich der Wind zur „Generalabrechnung mit der Nachkriegszeit“ (vgl Kohls „geistig-moralische Wende“) hin, aber daraus wurde lange nichts, da der angebliche Konservativismus zunächst eine Ideologie des Kalten Krieges und insoweit globalliberal war. Erst in den letzten 10-20 Jahren ist die politische Stimmung zunehmend zum nationalstaatlichen Paradigma zurück gewandert.

Einen wesentlichen Anteil hieran hatte eine neue Netzöffentlichkeit. Als Abe 2012 gegen das Geschrei der weltweiten Leitmedien Premierminister wurde, schrieb die führende linksliberale Zeitung Japans, Asahi Shinbun, dass er dies der „Netzrechten“ (netto uyoku) verdanke. Tatsächlich hatte sich unter anderem um den <a href=“https://www.youtube.com/user/SakuraSoTV„>Netzfernsehsender Sakura TV</a> herum eine recht starke Bewegung gebildet, die bislang als rechtsradikal verfemte Intellektuelle mit dem regierenden Lager und mit Straßendemonstranten verband und Berührungsängste, wie sie von wehrhaften Wächterräten der Leitmedien und dem Ausland aufgebaut worden waren, weitgehend abbaute.

Auch Premierminister Abe und einige seiner engsten Vertrauten, darunter die Verteidigungsministerin und mögliche Nachfolgerin INADA Tomomi, gehören zum Kreis der Studiogäste des Internet-Senders, der in seiner genossenschaftlichen Organisationsform der Jungen Freiheit ähnelt, aber hierzulande als „rechtstextrem“ gelten würde, weil er zum militaristischen Japan der Vorkriegszeit ein ungezwungenes Verhältnis pflegt und auch den Shintô-Staatskult mit Kriegstotenverehrung am Yasukuni-Schrein pflegt und sich um Reinwaschung Japans von Kriegsverbrechensvorwürfen der Alliierten bemüht.

Dennoch erreichte dieser Sender schon 2012 einen Großteil politisch interessierten Bürger und der politischen Klasse Japans, und seitdem ist noch eine viel breitere Szene von neuen Medien gewachsen, deren Macher ebenfalls regelmäßige Gäste in den Diskussionssendungen des Sakura-Studios sind. Ohne diese neuen Medien wäre Abe innerhalb seiner Partei der verschrieene „Rechtsaußen“ geblieben, aber jetzt ist er schon einer der längstdienenden Premierminister Japans nach 1945.

Konsens gegen Asylmigration, Streit um Fachkräfte-Einwanderung   In der Flüchtlingsfrage ist Japan recht hart geblieben. Von den eingehenden Asylanträgen werden jedes Jahr deutlich weniger als 10 positiv beschieden. Premierminister Abe erklärt hier, dass Japan seine Ressourcen gerne großzügig für die Linderung des Leids von Flüchtlingen und die Bekämpfung der Fluchtunrsachen einsetzt, aber dies lieber nicht in Japan:
Innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei gibt es ähnlich wie auch bei Trump, Orbán und Putin einen beträchtlichen Einfluss von Konzernlobbyisten und Globalisten, die im Namen der „Wettbewerbskraft“ des Landes häufig Vorschläge unterbreiten, die den Sozialstaat auszuhebeln und den Nationalstaat zu zerrütten geeignet sind. Hierzu gehört auch der Vorschlag, die Wettbewerbskraft Japans durch Aufnahme ausländischer Fachkräfte zu stärken. Einige junge Ökonomen, die oft bei Sakura aber auch in leitmedialen Fernsehstudios diskutieren, stellen sich sehr energisch gegen diesen Vorschlag. Hierzu zählt MITSUHASHI Takaaki, dessen Auftritte man hier mit Untertiteln verfolgen kann:
Mitsuhashi argumentiert, dass die Verknappung der Fachkräfte zur Roboterisierung und zur Erhöhung von Löhnen führen werde, und das beides in Japan heute angesichts der Deflation in höchstem Maße erwünscht sei.

Mitsuhashi hat auch Europa besucht und warnt, hier ebenfalls untertitelt, vor schwedischen und deutschen Zuständen:
In beiden Filmen sieht man auch Auftritte vor einer japanischen Flagge, die vom Sender Sakura organisiert wurden. ‚Sakura‘ bedeutet ‚Kirschblüte‘, ein Symbol der japanischen Kultur.

„Nationalistin“ Inada als aufsteigender Stern

Ohne Untertitelung kann man im Folgenden Sakura-Video Wahlkampfauftritte der Verteidigungsministerin und Sakura-Mitstreiterin INADA Tomomi beobachten: INADA trägt hier ein Stirnband mit japanischer Flagge und der Aufschrift „Unbedingt Siegen“. Die Auftritte sind hochemotional und man bemerkt eine gewisse nah am Wasser gebaute emotionale Erschütterbarkeit, die ihr auch als Verteidigungsministerin manchmal zu schaffen macht, weil das nicht sehr soldatisch ist. INADA ist bei patriotisch gesonnen Japanern mittleren und höheren Alters geliebt und verehrt, aber mancher fragt sich dennoch, ob es klug war, sie ausgerechnet an die Spitze des Militärs zu setzen.

Inada ist von Haus aus Rechtsanwältin und sie ist sehr gut darin, ihre Gegner sowohl vor Gericht als auch im Parlament zu „jagen“, wie es auch bei uns nicht erst seit Alexander Gaulands skandalisierter Äußerung heißt. Ihr war stets die Überwindung des Nationalmasochismus das erste Herzensanliegen. Hier kann man einen der Glanzauftritte von Inada aus dem Jahr 2011 verfolgen, als sie den damaligen Premierminister HATOYAMA Yukio (seinem Namen und seiner Politik nach auch „Die Taube“ genannt) wegen dessen Befürwortung des Ausländerwahlrechts im Parlament in die Enge trieb und zum Stammeln brachte. Auch hier zitiert sie zunächst aus diversen Äußerungen wie „Japan gehört nicht nur den Japanern“. Sie empört sich nicht etwa über diese Äußerungen sondern geht methodisch vor, so dass am Schluss das Publikum die Äußerungen empörend findet und der Premierminister wie eine „abgeschossene Taube“ dasteht.
Der Auftritt von Inada gegen „Taube“ Hatoyama zeigt deutlich, dass das von der Taube vertretene antivölkisch-humanitärfrömmlerische Paradigma besiegbar ist, wenn sich genügend politisch versierte Menschen in einem Land finden oder heranbilden lassen.

Anhang

Wie unvoreingenommen inzwischen auch japanische Leitmedien über PEGIDA berichten, sieht man hier mit Untertiteln:
In Tschechien <a href=“2017/10/21/landderaufgehendensonne/“>http://bayernistfrei.com/2017/10/21/landderaufgehendensonne/„>wurde gestern der japanischstämmige Rächzextremist OKAMURA Tomio zum Königsmacher.

Der Historiker NISHIO Kanji, der gelegentlich in deutschen Diskussionen zitiert wird, <a href=“https://www.youtube.com/watch?v=bMQK0rjv7tg„>warnt</a> in einem neuen Buch, dass das herrschende Wertesystem in Japan letztlich immer noch egalitärfrömmlerisch-links sei und keine echte konservative Revolution stattgefunden habe.

Sakura TV hat zur vollendeten Parlamentswahl ab 19.00 (14.00 MEZ) eine <a href=“https://vk.com/wall-113930409_2059„>Live-Sendung</a>. In der Tat waren die Ergebnisse für die konservativen Verfassungsänderer noch besser als erhofft.

www.conservo.wordpress.com   23.10.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Konservative Revolution in Japan: Abe siegt haushoch

  1. anvo1059 schreibt:

    Ein sehr interessanter Beitrag, der Einblicke in die japanische Politik gibt, die mir bisher unbekannt waren. Bisher hielt ich Abe für einen Kriegstreiber und Revisionisten. Nun werde ich mein „Weltbild“ wieder ein mal korrigieren müssen…..😉☺☺

  2. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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