Die heuchlerische MeToo-Kampagne

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jürgen Fritz *)

Sawsan Chebli

Ein Hollywood-Widerling, der Schauspielerinnen jahrelang sexuell ausbeutete. Was für ein gefundenes Fressen für die neuen Linken, um der sexuellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen den Kampf anzusagen. Doch worum geht es diesen Heuchler(inne)n wirklich? Handelt es sich vielleicht nur um ein gigantisches Ablenkungsmanöver?

I. Der Kampf gegen sexuelle Gewalt
Ein neues Kapitel im Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder soll aufgeschlagen werden. Endlich, werden Sie denken. Endlich wird den nicht selten illegalen und seltsamerweise doch immer wieder nicht nur hereingelassenen, sondern auch noch geduldeten Immigranten aus Afrika und dem islamischen Kulturkreis der Kampf angesagt. Jenen Eindringlingen, welche eine Serie von Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen verursacht haben, wie es sie in der gesamten Geschichte der Bundesrepublik niemals zuvor gab. Übergriffe und Gewalttaten, denen zumeist Mädchen und Frauen zum Opfer fallen. Jung und alt, von 18 Monate bis 90 Jahre. Doch weit gefehlt. Nicht die verbrecherischen, brutalen, gewalttätigen Immigranten sind der ausgemachte Feind, der die sexuelle Integrität von Frauen und Mädchen schwer beschädigt, sondern ein ganz anderer. Dazu gleich mehr.

Der „Mißbrauchsbeauftragte“ springt auf die Kampagne auf, die unter dem Schlagwort #MeToo aus den USA zu uns herüber schwappte. Doch worum geht dabei in Wirklichkeit? Nicht um den Schutz von Frauen und Mädchen, so viel kann ich Ihnen schon jetzt sagen. Nein, wie meist geht es bei Grünen und Linken in Wahrheit um ganz anderes als vorgegeben wird. Es geht um den Krieg gegen das Feindbild der neuen Linke per se.

II. Der böse alte weiße Mann
Der Feind der neuen Linken ist nicht mehr die Obrigkeit der Feudalherrschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis zur Französischen Revolution, also nicht mehr König, Klerus und Adel, welche die Bauern und Bürger ausbeuten und unterdrücken. Der Feind ist auch nicht mehr wie im 19. und frühen 20. Jahrhundert der Großkapitalist, der das Proletariat, vor allem die einfachen Arbeiter hemmungslos ausbeutet und in elender Armut dahinvegetieren lässt.

Das neue Feindbild ist seit einigen Jahrzehnten der ‚böse alte weiße Mann‘ überhaupt und an sich. Der Imperialist, der Ausbeuter der Welt. Ihm gilt der Kampf und für diesen Kampf darf alles mobilisiert, alles instrumentalisiert werden, was sich nur irgend mobilisieren, was sich irgendwie instrumentalisieren lässt. Gestern die armen ausgebeuteten „Flüchtlinge“ aus Afrika und der muslimischen Welt, denen die bösen weißen Männer solange Gewalt angetan haben, was es nun gut zu machen gilt, koste es was es wolle. Heute sind es die Frauenrechte, morgen wieder was anderes.

III. Kommt Weinstein im Grunde wie gerufen, um als Ablenkungsmanöver zu fungieren?
Die neue Welle begann mit Berichten über die Ausschweifungen des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Dieser vergab offenbar jahrelang Filmrollen gegen entsprechendes sexuelles Entgegenkommen. Selbst vor Vergewaltigungen soll er dabei nicht zurückgeschreckt haben. Ein widerlicher Typ? Ja natürlich! Was denn sonst? Das Seltsame und tiefe Einblicke Gestattende ist aber, dass diese Dinge in Hollywood und auch darüber hinaus seit vielen, vielen Jahren ein offenes Geheimnis waren. Warum erfolgten all die Jahre keine Aufschreie gegen Weinstein? Weshalb kommen diese gerade jetzt?

Jahrzehntelang schwiegen die Hollywoodstars, die es dank Weinstein nach ganz oben geschafft haben. Schließlich machten sie so Karriere. Und noch etwas kam hinzu. Die Medien ließen den Filmmogul ebenfalls in Ruhe. Aber weshalb denn nur? Doch nicht etwa weil es sich um einen großzügigen Sponsor der Demokraten (US-amerikanische SPD) handelte? Hillary Clinton, die nicht wenig von Weinstein profitierte, distanzierte sich nur spät und widerwillig von dem Widerling.

IV. Heuchlerische Frauen, die sich zu Opfern stilisieren und dies für ihre Karriere zu nutzen wissen
Beim Sexismus gehe es immer um Macht, meint Noch-Familienministerin Katarina Barley (SPD). Auch sie wollte diese Gelegenheit natürlich nicht auslassen und sprang schnell auf den Zug auf. Sofort kam die Forderung nach schärferen Gesetzen, aber natürlich nicht gegen immigrierte afrikanische respektive muslimische Gewaltverbrecher, sondern gegen böse alte weiße Männer. Außerdem brauche man noch mehr Frauenquoten, noch mehr Lohndirigismus, um die Macht des weißen Mannes zu brechen. Die Masche ist durchschaubar: Weiße Männer werden pauschal zu Tätern und alle Frauen pauschal zu Opfern stilisiert, um Vorteile für die eigene Karriere herauszuschlagen.

Aberwitzige Züge bekam das Ganze im Falle der muslimischen Sozi-Staatssekretärin Sawsan Chebli, bei der man den Eindruck nie ganz loswird, dass sie ihre steile Karriere in SPD und Staat vor allen Dingen zwei Argumenten verdankt. Nein, nicht was Sie jetzt denken! Zwei anderen Argumenten, ihrer Zugehörigkeit zu den zwei Gruppen, die vom bösen weißen Mann am meisten ausgebeutet werden: Frau und zugleich Muslimin mit palästinensischer Abstammung. Na wenn das nicht reicht um Karriere zu machen?!

Die geistig wohl eher etwas simpel gestrickte Dame versuchte auf ihre mehr als plumpe und dümmliche Art Profit aus dem Empörungstheater zu schlagen. Zu einer Veranstaltung, zu der sie eingeladen war, zu spät kommend, stellte sie sich nicht vor, setzte sich auch noch falsch hin, nicht auf die reservierten Plätze und regte sich dann auf, dass der bereits auf der Bühne sprechende Botschafter a.D., ein älterer Herr über 80, sie nicht bemerkte.

Seine Ungeschicklichkeit, dass er die Situation irgendwie retten wollte und mit einem deplatzierten Kompliment reagierte, er habe keine so junge und schöne Frau erwartet, schlachtete unser muslimische Intelligenzbestie gnadenlos aus. Sie habe ja schon einiges an ‚Sexismus‘ erlebt, aber so was noch nie, schrieb sie anschließend, zerrte den kleinen lächerlichen Vorfall ans Licht der Öffentlichkeit und stellte den Ex-Botschafter bloß. Warum auch zimperlich sein im Kampf gegen den ‚bösen alten weißen Mann‘.

V. Das Trachten nach Eunuchisierung des Überlegenen
Schließen möchte ich mit einem Zitat von dem geschätzten Michael Klonovsky, der die Dinge wie so oft auf den Punkt zu bringen vermag:
„Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.“

Was übrigens hinter all dem Hass der Linken steckt, ist im Grunde etwas ganz Schlichtes, wenn auch Niederes: Nein, nicht das Streben nach Gerechtigkeit. Linke haben den Gerechtigkeitsbegriff niemals wirklich verstanden. Etwas anderes: Ein tiefes Minderwertigkeitsgefühl, dem sie, so ihr fast schon religiöser, um nicht zu sagen wahnhafter Glaube, nur entkommen können durch die Eunuchisierung der ihnen Überlegenen, um so ihrem Gleichheitsfetisch zu huldigen. Dass sie dabei alles an Kultur und Zivilisation zu zerstören drohen, was die letzten Jahrhunderte und Jahrtausende in Europa geschaffen wurde – und das nicht von den geistig Schlichten und nicht von Linken -, das ist ihnen dabei egal. Hauptsache sie können das tief in Ihnen brennende Minderwertigkeitsgefühl endlich loswerden. So ihre vergebliche, weil utopische und doch nie nachlassende Hoffnung.
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Bild: Youtube-Screenshot
Quelle: https://juergenfritz.com/2017/10/28/meetoo-kampagne/
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*) Jürgen Fritz zählt zu den renommiertesten politischen Bloggern (https://juergenfritz.com/). Es ist mir eine Ehre und Freude, ihn seit Oktober 2017 zu den Gastkommentatoren von conservo zählen zu dürfen.
Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie (Schwerpunkte: Erkenntnis-/Wissenschaftstheorie und Ethik), Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Für seine philosophisch-erziehungswissenschaftliche Abschlussarbeit wurde er mit dem Michael-Raubal-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.
http://www.conservo.wordpress.com   29.10.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Die heuchlerische MeToo-Kampagne

  1. Pingback: Pussy- und Buntblödel-Terror | Bayern ist FREI

  2. gelbkehlchen schreibt:

    Hier sind meine Antworten dazu, durch einen gewissen Johannes provoziert:https://conservo.wordpress.com/2017/10/28/me-too-ihr-mich-auch/#comments

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