Inge Steinmetz und der SPIEGEL

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Spieglein, Spieglein an die ……

Gestern musste ich zu einer kleinen Untersuchung ins Krankenhaus. In den fast VIER Stunden, die ich – trotz eines Termins – warten musste, hatte ich genug Zeit in den ausgelegten Zeitschriften zu blättern. So kam mir auch der SPIEGEL vom 9.9.2017 in die Finger. Auf Seite 58 entdecke ich den Artikel „Unter der Haut“ von Redakteurin Dialika Neufeld, die sich fragt „Was macht der Rechtspopulismus mit Deutschland?“ !!! Die Geschichte fängt so an:

„Ich muss mir noch nicht einmal Mühe geben, um die ersten Glatzen zu treffen. Sie verstecken sich nicht. Es reicht, sich an einem normalen Tag im Mai an einen Bahnhof in Sachen-Anhalt zu setzen, in Halle an der Saale zum Beispiel. Dort warte ich keine fünf Minuten, zwischen Obstgeschäft und Brezelverkäufer, und der erste Neonazi schiebt sich an mir vorbei. „100% PURE VIKING BLOOD“ steht auf seinem Sweater, er trägt dazu ein Paar glänzende Springerstiefel. Auf einer Bank schräg gegenüber hockt der nächste, auf der schwarzen Jacke den Schriftzug „Skinhead A.C.A.B.“, das ist die Abkürzung für „All Corps are bastards“. als ich auf mein Gleis hochgehe, treffe ich auf einen übergewichtigen Familienvater, der mit einer Blondierten und seiner kleinen Tochter reist. Er ist rot und schwitzt und zählt sich zum „Germanenvolk“, so steht es auf sein T-Shirt geschrieben. Dazu „Traue den fremden Heiden nicht“. Im Zug Richtung Bitterfeld sitzt mir ein Mann mit Zahnruinen gegenüber und starrt. Auf seinem Mittelfinger ist ein Eisernes Kreuz tätowiert. Ich starre zurück, und da ist es wieder: das mulmige Gefühl, dass sie etwas gedreht hat in unserem Land. Dies ist der Bericht über eine Reise, die diesem Gefühl folgt. Über eine Expedition in meine persönlichen No-go-Areas, wenn man so will, an Orte, die ich mein Leben lang gemieden habe…..“ So also fing der Text an, es folgte auch noch „Denn seit der Flüchtlingskrise, seit es Pegida gibt und AfD und sich der Rechtspopulismus im Land verteilt hat wie Fußpilz in öffentlichen Schwimmbädern, ist dies ein anderes Land.“

Ich habe mir mal Gedanken um die Redakteurin gemacht, über ihre Wortwahl. Warum soll sich ein Mann mit Glatze verstecken? Weil die gute Frau und ihre Kollegen ihn sofort als Neo-Nazi titulieren? Was ist schlimm, wenn man auf 100 % Wikingerblut stolz ist? Wären die „Springerstiefel“ schmutzig gewesen, hätte ihr das besser gefallen? Wieso „hockt“ der nächste Neonazi, wieso sitzt er nicht??? Warum ist es wichtig, dass der Familienvater „übergewichtig“ ist, rot ist und schwitzt? Weil er auf dem T-Shirt „Germanenvolk“ stehen hat???

Oder berichtet die „Redakteurin“ auch über andere Menschen, die übergewichtig, rot und schwitzend sind? Und dann auch noch ein Mann mit „Zahnruinen“, der ein Eisernes Kreuz auf den Finger tätowiert hat und „starrt“!!! Und da fragt man sich, warum die Verkaufszahlen des SPIEGEL so rapide zurückgehen? Nein, nicht MAN sollte sich das fragen, der Verlag!!!

Ich war übrigens dieser Tage auch in Sachsen-Anhalt, habe sehr nette Menschen getroffen, die mir hilfsbereit den Weg gewiesen haben, sich nett mit mir unterhalten haben. Vor mir haben sich wohl die „Glatzen“ versteckt, es hat keiner irgendwo gehockt, mir ist auch kein übergewichtiger, schwitzender und roter Familienvater (noch dazu in Begleitung einer Blondierten!!!) begegnet, kein Neonazi mit Zahnruinen hat mich angestarrt. Oder hab ich nur nicht aufgepasst? Wahrscheinlich weil mir andere Dinge aufgefallen sind, die in diesem Land nicht stimmen (siehe mein Post mit den Bauruinen!).

Eines würde mich aber dann doch mal interessieren. Ob Frau Dialila Neufeld von diesen Menschen, über die so herrlich rumzieht, ob sie irgendwie von diesen Menschen belästigt oder angegriffen wurde. Oder ob sie einfach nur gerne über Menschen hetzt, denen SIE SELBST Rassismus unterstellt! Und ich überlege, mit welcher Seuche ich die Redakteure des SPIEGEL vergleichen kann, denn das Wort „Fußpilz“, das reicht mir da nicht!!! Dialila Neufeld fragt sich, was der Rechtspopulismus MIT Deutschland macht, ich frage mich, was die Hetze der Redakteure AUS Deutschland macht!

(Original: https://www.facebook.com/groups/128674131082714/)
www.conservo.wordpress.com   3.11.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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