„Klimaschutz“ – ein tatsachenresistenter Glaubensakt!

Dr. Wolfgang Thüne

(www.conservo.wordpress.com)

Von Wolfgang Thüne *)

„Alle Jahre wieder“, nun tagt das „Megaevent“ COP 23 in Bonn

Seit Monaten rauscht es immer häufiger und intensiver im Medienwald, ein Großereignis ankündigend. Der „Weltklimarat“ der Vereinten Nationen hat zur 23. Nachfolgekonferenz der Konferenz von Rio de Janeiro 1992 eingeladen und etwa 25 000 kleine, mittlere und große Klimaexperten aus aller Welt werden an dem Klimareigen teilnehmen. Ausrichter als Staat sind die Fidschi-Inseln, die technische Leitung hat Deutschland und logistische Unterstützung liefert das UN-Klimasekretariat in Bonn.

Zur Einstimmung des bundesdeutschen Publikums brachte DIE WELT Kompakt vom 6. November 2017 ein Interview mit Maria Krautzberger, Chefin des Umweltbundesamtes: „Klimaschutz wird unterschätzt“, um dann richtig zu stellen, „Klimaschutz“ ist „das größte unterschätzte Umweltproblem“. Doch was das ernste Problem am „Klima“ sein soll, sagt sie nicht. Der so gelobte „Musterschüler“ Deutschland werde sein selbst gestecktes „Klimaziel“ deutlich verfehlen und daher müsse man schleunigst „den klimaschädlichen Kohlestrom aus dem Netz“ nehmen und „die klimafreundlichen Gaskraftwerke“ besser auslasten. Die UBA-Präsidentin redet so selbstverständlich vom Klima, als ob dieses ein mess- und spürbarer Naturvorgang wäre. Ein Klick bei Google hätte sie des besseren belehrt, denn beim Klick auf Fidschi-Inseln taucht für Urlauber zuerst das Stichwort „Wetter & Klima“ auf. Als Soziologin hat sie eine Affinität zum „Klima“, denn sie befasst sich mit der „Gesellschaft“ und vergisst dabei die vielen diese bildenden Menschen. Exakt so ist beim „Klima“ und den Klimatologen. Sie ignorieren das Wetter, obgleich sie wissen, dass dessen Mittelwerte aus 30 Jahren oder 10 957 Tagen erst „Klima“ machen. Diese geben an, wie hoch die mittlere höchste und tiefste Temperatur im November ist und wie viele Regentage im Mittel auftreten. Doch damit weiß kein Mensch, wie das tatsächliche Wetter am 6. November 2017 dort ist.Die Frankfurter Allgemeine vom 6. November 2017 titelte „Deutschland zahlt Milliarden fürs Klima“. Andreas Mihm: „Deutschland lässt sich den Klimaschutz viel Geld kosten. Allein für die Förderung erneuerbaren Energien zahlen die Deutschen jedes Jahr einen Aufschlag auf die Stromrechnung von 25 Milliarden Euro.“ Auch ist Deutschland „einer der großen Klimaschutzfinanziers in der Welt.“ Zuletzt flossen 3,4 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in den „Klimaschutz“. Bei der COP 23 sollen weitere Zusagen über 1,4 Milliarden Euro gemacht werden. Der größte Batzen kommt aus dem Etat von Minister Gerd Müller, „weshalb man sich im BMZ auch gerne als Klimaaußenministerium versteht“. Doch das sind nur Teilwahrheiten, denn was uns Bürger der Spruch „KLIMA RETTEN“ tatsächlich kostet, bleibt im Geheimen.

Zur Rolle der Medien und der Journalisten in der „Klimapolitik“

Die Medien, ob privat- oder öffentlich-rechtlich, haben eine Informations-, aber auch eine Kontrollpflicht zugunsten der Bürger. Dieser hat mehr und mehr das Gefühl, dass gerade die sehr wichtige Kontrollpflicht vernachlässigt wird, denn ansonsten würden die eben zitierten Äußerungen nicht so unkommentiert im Raume stehen bleiben. „Lügen wie gedruckt“ muss nicht willentlich geschehen, sondern kann auch Ausdruck mangelnder Courage sein, eklatante Lügen auch offen zu legen. Der Journalist steckt so gesehen in einer Zange. Er genießt zwar Pressefreiheit, aber die ist relativ, wie der Journalist Shams Ul-Haq mit dem Hinweis andeutet, Dass „Journalisten nicht blauäugig der Wahrheit frönen“ können, wenn diese der Arbeitgeber nicht mag und sie ihren Job behalten wollen.

Im Journalistenblatt 3/2017 empfiehlt der Journalist Albrecht Ude die „Suche nach der Wahrheit“. Ude: Fact Checking, das ist das beweiskräftige Überprüfen von Tatsachen, ist eine journalistische Kernkompetenz. Sie gilt als Königsweg gegen Fake News.“ Er gibt zu, dass es die Verbreitung falscher Nachrichten weiter geben wird, solange sich das propagandistisch oder wirtschaftlich lohnt.“ Warum dieses kritische Überprüfen von Fake News bei den Aussagen von „Klimaexperten“ nahezu total unterbleibt, hat wohl eher politische Gründe. Man will sich zeitgeistkonform verhalten und verbreitet jede Lüge, weil, ja weil sie aus dem Munde von „Klimaexperten“ kommt, vom Staat gern gesehen wird und damit sakrosankt erscheint.

Klimalügen

Der Vorwurf „Lügenpresse“ ist zwar objektiv wahr, aber die „Klimalügen“ dienten einem guten Zweck, seien politisch korrekt und damit praktisch vor Strafverfolgung sicher. Nach Ude ist das eigentliche Problem an Fake News, dass es sich lohnt, sie zu verbreiten. Es ist zwar physikalisch ausgeschlossen, dass sich die Erde, die unentwegt seit ihrer Entstehung Strahlung in Form elektromagnetischer Energie aussendet, Energie verliert und sich abkühlt, erwärmen könnte. Aber in Verbindung mit den „Treibhausgasen“ hat sich der Gedanke an eine „Erderwärmung“ aus eigener Kraft verfestigt und wird kritiklos von den Medien nachgebetet. Mit der „Treibhauslüge“ kann man Aufsehen erregen, die Auflagen steigern und viel Geld verdienen. Beispiele kolossaler Fake News sind der SPIEGEL vom 10. August 1986 mit dem „Kölner Dom in der blauen Nordsee“ oder der FOCUS vom 23. September 2017 mit dem Titelbild „Unsere Erde brennt“.

Viele beschimpfen die Medien als „Lügenpresse“, doch dieser Vorwurf stimmt nicht. Sie haben sich die Schlagworte „Klimakatastrophe“, „Treibhauseffekt“ oder „Erderwärmung“ nicht ausgedacht. Sie haben diese Lügen verbreitet, emotional mit Bildern von kalbenden Gletschern oder hungernden Eisbären aufgeladen, und zu Wahrheiten umgebogen. Ihr eklatantes Versäumnis ist, Presseerklärungen von Klimainstituten und Ministerien nicht auf faktische Richtigkeit überprüft zu haben. Sie haben die Sensation verstärkt, die Bildung von Ängsten befördert, obgleich sie wissen, dass Angst seit Urzeiten ein probates Herrschaftsinstrument ist, ein ideales Manipulationsmittel. Nach Albrecht Ude kann jeder Journalist mit einer „soliden Schulbindung“ zumindest erkennen, ob eine Argumentation plausibel ist.

Sind Wissenschaftsjournalisten die besseren Journalisten oder die hörigeren?

Wer über das „Klima“ schreibt und sich als Wissenschaftsjournalist ausgibt, hätte als erstes zumindest einen Blick auf die Webseite des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg werfen müssen. Dieses Institut ist 1975 gegründet worden und erklärt leicht verständlich den Unterschied zwischen Wetter und Klima, so wie er in der Schule gelehrt und in allen Lexika zu finden ist. Einzig existent in der Natur und natürlich ist das Wetter. Der Wetterbericht ist fester Bestandteil aller Nachrichten. Ihm sind wir ausgesetzt, ob es uns passt oder auch nicht. Das Wetter nimmt keine Rücksicht auf menschliche Aktivitäten unter freiem Himmel, ob bei Autorennen, Fußballtournieren, olympischen Spielen oder nur Grillfesten. Sind Erdbeben oder Vulkanausbrüche unvorhersehbare Naturereignisse, so gilt dies auch für das Wetter. Es ist nicht menschengemacht und alles, was heute an Wettergefahren prophezeit wird, hat es schon immer in der Erdgeschichte gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Der ewige Wettereinfluss und Wetterwandel hat die Erdoberfläche geomorphologisch geformt, bis hin zu gigantischen tiefen Schluchten, der Vikos-Schlucht in Griechenland, der Xing-Schlucht in China, dem Kali Gandaki Tal in Nepal, der Tara-Schlucht in Montenegro, dem Grand Canyon in der USA.

Das Klima ist vom Wetter abgeleitet, es ist eine Arbeitsgröße für Zeiten, in denen und aus denen es keine Wetterbeobachtungen gibt. Neuerdings, seit der Existenz von Barometern, Thermometern und anderen meteorologischen Messinstrumenten, wird das Klima berechnet. Aber das führt zu keiner Existenz von Klima. Man sich an dem Konstrukt Klima nicht versündigen, wie der Vorwurf „Klimakiller“ unterstellt. Und schon gar nicht wirkt das „gekillte“ Klima auf das Wetter ein, um sich zum Racheengel aufzuschwingen. Auch die FOCUS-Formulierung „Wenn die Erde sich rächt…“ ist unsinnig. Unsere eigene Niedertracht sollten wir der Erde nicht andichten, nicht dem Wetter und erst recht nicht dem „Klima“, das nur ein künstliches Definitionskonstrukt ist und kein „Maßstab“, an dem sich das Wetter ausrichten und orientieren müsse.

In der WELT vom 21. August 2017 erschien von Norbert Lossau ein Artikel „Eine Mafia der Vernunft“. Es ging um den TV-Journalisten Jean Pütz, der die Sendung „Hobbythek“ von 1974 bis 2003 moderierte. Darin befinden sich einige Kernsätze, die allerdings nie beachtet wurden, wie: „Es gibt unumstößliche Naturgesetze, die man auch nicht mit Mehrheitsbeschluss ändern kann“. Oder aber: „Wenn ein Populist einen Gesetzesantrag stellen würde, die Schwerkraft abzuschaffen, würden das viele unterstützen. Wir leben heute in einer postfaktischen Welt, in der alles verquatscht wird und Politiker fast alles ungestraft behaupten können.“ Wo ist hier das ‚mea culpa’?

Und die ganze Klimawelt, die wir schützen wollen, ist eine postfaktische Welt. Klima kann erst berechnet werden, wenn die Wetterdaten als „Geld im Kasten“ liegen und zu „Klima“ geldbringend veredelt werden. Das Wetter geht dabei weiter, ist längst über alle Berge. Geht dies in kein Wissenschaftsjournalistengehirn? Was soll das Vorhaben „Schutz der Wettervergangenheit“, das als „Klimaschutz“ verkauft wird? 1984 lud Prof. Dr. Ulrich Lohmar, Direktor des Bonner Instituts für Kommunikationsforschung, nach Mayschoß an der Ahr ein, mit Unterstützung des Forschungsministers Dr. Heinz Riesenhuber. Geladen waren die zehn wichtigsten Wissenschaftsjournalisten. Im Jahr 1986 kam es in Bonn zur Gründung der Wissenschaftskonferenz WPK. Man nannte sich „Mafia der Vernunft“, hielt jede Woche eine Pressekonferenz ab und warb mit dem Slogan „Vernunftbegabte aller Länder vereinigt euch!“

„Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“

Das Ganze war ein Rohrkrepierer oder wurden die Wissenschaftsjournalisten, zu denen auch Jean Pütz gehörte, darauf politisch eingeschworen, die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“, die von dem Bonner Physiker Prof. Dr. Paul Heinloth im Namen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. am 20. Januar 1986 im Hotel Tulpenhof den Pressevertretern vorgetragen wurde, nicht als irreal zu verreißen, sondern als real zu verkaufen? Was hat sich hinter den Kulissen abgespielt? Ein investigativer Journalist hätte hier ein dankbares Betätigungsfeld.

Gleichgültig, was in Bonn bei der COP 23 beschlossen werden möge, das Wetter wird sich nicht darum kümmern. Es ist unbestechlich, auch nicht mit astronomisch noch so hohen Milliardenbeträgen. Lustig ist der Begriff „Klimaziele“. Ich weiß nicht, welches Ziel das „Klima“ hat. Ist es die CO2-freie Atmosphäre? Das halte ich für absolut ausgeschlossen, denn dann gäbe es keine Fotosynthese, keine grünen Pflanzen, keine Nahrung für Tier und Mensch. Auch das Wetter hat kein Ziel, außer dass es sich vom Charakter her den Jahreszeiten und damit dem Strahlungsangebot der Sonne anpasst.

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(Anm. d. Red.: siehe auch https://conservo.wordpress.com/2017/11/09/welt-klimakonferenz-wir-werden-fuer-bloed-gehalten/)
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*) Wolfgang Thüne (www.derwettermann.de) ist Diplom-Meteorologe und Dr. phil. Er war 16 Jahre lang „Wetterfrosch“ des ZDF und ist regelmäßiger Kommentator auf conservo.
                                                          www.conservo.wordpress.com  9.11.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu „Klimaschutz“ – ein tatsachenresistenter Glaubensakt!

  1. Paul schreibt:

    Lieber Herr Thüne,
    Sie sind der Rufer in der Wüste auf den niemand hört. Selbst meine Katholische Kirche, die sonst eher zögerlich auf aktuelle Ereignisse reagiert, ist inzwischen dem Klimawahn verfallen. Papst Franziskus hat mit seiner Enzyklika „Laudato si“ die Richtung vorgegeben. Selbst in meiner Kirchenzeitung gibt es aktuell einen Artikel: „Die Schöpfung ist in Gefahr – Wie sieht eine radikal christliche Klimapolitik aus?“ Den Artikel hat Andreas Lienkamp, Theologe und Umweltethiker (was es nicht alles gibt) an der Uni Osnabrück, geschrieben.

    Hat schon mal jemand von den Verantwortlichen darüber nachgedacht wie umweltbelastend eine Konferenz mit 23 000 Teilnehmern aus fast 200 Ländern ist? Pro Land sind das mehr als 100 Teilnehmer! Alles Wetterfachleute? Wer beobachtet in dieser Zeit die Wetterereignisse auf der Welt?

    Herzlich, Paul

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  2. Peter Helmes schreibt:

    Lieber Herr „Paul“: Die Gutmenschen sterben nicht aus. Siehe im nächsten Artikel von Dr. Penner den Beitrag von „Befindlichkeiten“.
    (Persönl. Anm.: Manchmal frage ich mich, warum ich das hier alles veranstalte. Lernt irgendwer irgendwas daraus???)

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  3. Paul schreibt:

    Lieber Herr Helmes,
    diese Frage stelle ich mir auch manchmal.

    In den vergangenen Tagen habe ich mich intensiv zu diesem Thema im Tagesspiegel eingebracht. Dort bin ich manchmal zugange. Es ist der Kampf gegen Windmühlen. Außer Verunglimpfungen „ernte“ ich nichts. Es wird dann immer sehr persönlich. Bei anderen Themen bin ich schnell der Nazi. Aber auch beim Thema Klima werde ich schon mal, derzeit noch nicht so häufig, in die rechte Ecke gestellt.
    Aber Thüne und Penner und nicht zuletzt auch Sie halten mich dann doch bei der „Stange“.

    Inzwischen mehren sich aber auch die Stimmen von Fachleuten, die andere Fakten darlegen oder Fehlbeurteilungen richtig stellen. Bei den Politikern dauert es etwas länger, bis sie etwas begreifen.

    Trump nennt die Dinge beim Namen. Leider werden seine Aussagen durch die Art und Weise der Darstellung konterkariert. Das führt dazu, dass man ihm nicht argumentativ entgegnet sondern nur durch persönliche Diffamierung.

    Die Klimadiskussion erinnert mich ganz stark an einen Schwimmlehrer, der einem Nichtschwimmer das Schwimmen beibringt indem er ihn ertrinken lässt und ihn dann wiederbelebt.
    Die Menschheit muss sich wohl durch die „Bekämpfung des Klimas“ erst ruinieren, bevor sie zur Einsicht kommt. Wie immer, kämpfen wir Deutschen da an vorderster Front. Viele Drittweltstaaten haben das Abkommen nur ratifiziert, weil sie dadurch Geld bekommen. Das kann ich verstehen. Sie geben Verpflichtungen ab, die sie nicht einhalten und deren Einhaltung nicht kontrolliert werden. Werden durch Kontrollen Verstöße festgestellt, werden sie nicht sanktioniert. Es gibt nur den erhobenen Zeigefinger und eine Mahnung.

    Die UNO hat sich der „Klimabekämpfung“, warum auch immer, angenommen. Warum soll sie auf diesem Gebiet sinnvolleres vollbringen als auf vielen anderen Gebieten?

    Herzlich, Paul

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    • conservo schreibt:

      Lieber Herr Paul.
      weder Sie noch ich können die „Welt retten“, jedenfalls nicht alleine. Aber das bedeutet doch nicht, einfach sitzenzubleiben und stoisch alles zu ertragen. Sie kämpfen, ich kämpfe; denn wer aufgibt, hat keinen Anspruch mehr zu stellen.
      Ihre Kommentare, die ich stets mit Freude und Zustimmung lese, bestätigen mir, daß es noch Menschen gibt, die mitdenken, mitarbeiten – ja, und mitleiden. Irgendwann wird sich das Blatt wenden. Nicht verzagen!

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  4. Aufbruch schreibt:

    Herr Thüne, ich lese Ihre Berichte und Analysen immer mit Vergnügen. Schon als Sie noch „Wetterftosch“ im ZDF waren, habe ich Ihren Ausführungen andächtig gelauscht, weil das Wetter für mich ein fascinierendes Phänomen ist. Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen, dass der Mensch das Wetter ändern könnte. Ich versichere Ihnen, auch die, die jetzt vorgeben, „Klima“-Retter spielen zu wollen wissen, dass die das nicht können. Es sind Scharlatane, die die Welt und die Menschheit betrügen.

    Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass da, wo Geld eine Rolle spielt, die Wahrheit auf der Strecke bleibt. Zunächst spielten die Protagonisten aus Politik und Wirtschaft hinsichtlich der „Klima“-Erwärmung ein schlechtes Gewissen vor, das sie dann auf alle Menschen übertrugen. Wer ein schlechtes Gewissen hat, ist eher bereit, zu bereuen, Buße zu tun und die „Klima-Katastrophe“ zu bekämpfen und sich zu unterwerfen. Dafür wurden Milliarden in die Hand genommen und noch mehr Milliarden verdient. Und das ist immer noch so und muss so bleiben. Daher dieser Wahnsinnsaufwand mit den „Klima“-Konferenzen, bei denen zig-tasusende von Menschen in Marsch gesetzt werden, die für diese Unterfangen Mengen des von ihnen so verteufelten CO2 produzieren. Also Scheinheiligkeit hoch drei. Hier wäre ein satirischer Zeitungstitel angebracht: „Klima-Retter“ als „Klima-Killer“.

    Nur, Herr Thüne, erleben wir das gleiche Spiel nicht auch bei der „Flüchtlings“-Politi?. Wieder wurde den Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht, dass man unwidersprochen Millionen von Migranten unkontrolliert ins Land lassen konnte und eine „Flüchtlings“-Industrie mit Milliarden-Umsätzen aus dem Boden stampfte. Dass man damit Deutschland auch noch mit einen zerstörerischen Multikulturalismus überzieht, ist ein zusätzlich gwollter Aspekt. „Klima“-Rettung, „Flüchtlings“-Rettung – das alles ist Wahnsinn, aber dieser Wahnsinn hat Methode.

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  5. SVEN GLAUBE schreibt:

    Deutschland sollte lieber In Wahre Echte Richtige Zukunftsenergie-Technologien Investieren wie dem DFR und MSR !!!!

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