Inge Steinmetz und die Geschichte von der Abrissbirne

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Hallo Frau Bundeskanzlerin, ich bin blond und habe eine Frage: Heute schon zugeschlagen?

Bei meiner Tante im Ort gab es mal eine chemische Fabrik, die früher Ameisensäure und später Schaumstoffe herstellte. Fast jede Familie war mit dieser Firma irgendwie verbunden, viele Menschen hatten dort ihren Arbeitsplatz, andere lebten als kleine Handwerker von Aufträgen dieser Fabrik. Diese Aktiengesellschaft – ursprünglich ein Familienunternehmen – wechselte leider im Laufe des letzten Jahrhunderts öfter den Eigentümer, sprich es waren große Konzerne, die die Firma übernahmen und denen nichts mehr am Erhalt der Arbeitsplätze lag, sie hatten keinen persönlichen Bezug dazu, waren weit weg.

Anfang der 80er, also noch vor dem Fall der Mauer, kam ein schlauer Konzernchef auf die Idee, dass an der Zonengrenze die Arbeitsplätze billiger seien als hier im Ballungszentrum. Hunderte Arbeitnehmer wurden entlassen, das Fabrikgelände stand über Jahre leer. Was tun mit den alten Hallen, den hohen Schornsteinen und dem Wasserturm? Ich mag ja diese schönen – noch mit Liebe zum Detail gebauten – Backsteinbauten, aber leider fand sich damals niemand, der diese besonderen Gebäude gerettet und und einem neuen Zweck zugeführt hat. Also wurden eines Tages die Schornsteine und der Wasserturm gesprengt, für die Fabrikhallen rückte eine Abrissbirne an.Wenn man bedenkt, wie mühsam es war, das alles aufzubauen, wie grundsolide es auch noch nach hundert Jahren da stand, und dann wurde alles in kurzer Zeit platt gemacht. Ich bin damals tatsächlich über den Platz gelaufen, hab Backsteine in den Händen gehalten und war den Tränen so nahe. Jahre später wurde auf dem Gelände eine andere Fabrik aus Beton lieblos hochgezogen, Hauptsache schnell und kostengünstig. Inzwischen hat auch diese Fabrik die Besitzer gewechselt, nach Polstermöbeln werden jetzt u.a. künstliche Fingernägel dort hergestellt, sie sind für mich auch ein Zeichen unserer Zeit, in der etwas vorgegaukelt wird, was nicht da ist, aber auch Promis, die dafür Reklame machen, müssen ja von irgend etwas leben!

Der jetzige Firmenchef ist auch ein schlauer Bursche, er spart – wo immer möglich – Geld ein, ob bei der Belegschaft, dem Getränkekühlautomaten für die Arbeiter oder beim neuen Rasenmäher für den Gärtner der Grünanlagen! Man muss halt Prioritäten setzen und das Geld lieber in Autos stecken, die es weltweit nur ein paar Male gibt.

Die Abrissbirne, wie kam ich jetzt auf Sie? Miley Cyrus, amerikanische Sängerin und Schauspielerin, schaukelt lasziv zu einem Song auf einer Abrissbirne in ihrem Musik-Video und der Gedanke an Sie ist da.

Nein, ich möchte mir nicht vorstellen, wie Sie, Frau Bundeskaanzlerin, nackt auf einer Abrissbirne ihr Lied „Wir schaffen das“ trällern. Aber, was momentan hier in Deutschland passiert, das erinnert mich an damals. Alles was mal mit Sinn und Verstand entwickelt und aufgebaut wurde, worauf wir stolz sein konnten, alles wird in kürzester Zeit platt gemacht, entsorgt und lieblos ersetzt, unsere Gesetze, unsere Kultur, die Bevölkerung. Nur, auf der Abrissbirne sitzt keine Frau, die ein bisschen schocken will, nein, die Frau ist selbst die Abrissbirne aus nacktem Stahl, die alles niederreißt, was ihr in den Weg kommt. Und niemand ist fähig oder willig, das nackte, kalte Etwas anzufassen und zu stoppen!

(Quelle: https://www.facebook.com/groups/551315658412405/permalink/702439546633348)
www.conservo.wordpress.com   29.11.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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