Inge Steinmetz und das dritte Geschlecht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Hallo Frau geschäftsführende Bundeskanzlerin, ich bin blond und habe – ganz klar – eine Frage! Wie wäre es mit einem neuen Gesetz?

Wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter das erleben würde, was andere Menschen in jungen Jahren erfahren: mein Coming-Out!!!

Zur Welt kam ich als Mädchen, auf alle Fälle wurde es mir von meinen Eltern und meinem Umfeld so suggeriert. Ich fühlte mich auch scheinbar wohl in meiner mir zugedachten Rolle, spielte brav mit Puppen, trug Kleider, war ganz Mädchen, später gerne junge Frau. In allen Formularen wurde „weiblich“ angekreuzt, ich wurde als Mädchen und Frau eingetragen und auch so angesprochen!!! Ich habe sogar geheiratet und zwei Kindern das Leben geschenkt. Ich genoss das Frau Sein, und die Schwangerschaften und die Zeiten des Stillens waren für mich die Zeit, in der ich meinen eigenen Körper, mein Geschlecht noch intensiver wahrnehmen konnte und durfte!

Mein ganzes Leben wäre also immer weiter in diese falsche Richtung verlaufen, hätte nicht das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass es ein drittes Geschlecht gibt, dass es einen weiteren Eintrag ins Geburtenregister geben muss. Schlagartig wurde mir klar, dass ich im falschen Körper stecke, meine Umwelt mich zu einem Mädchen, einer Frau gemacht hatte, dass aber etwas ganz anderes in mir schlummert. Ich fühle mich nicht mehr weiblich, auch nicht männlich, ich fühle mich – wie soll ich sagen – halt wie das dritte Geschlecht!!! Und als dieses möchte ich in Zukunft respektiert und behandelt werden.

Jetzt werden Sie, Frau Bundeskanzlerin – die wahrscheinlich nie Probleme mit ihrer Weiblichkeit hatte oder haben wird – denken „Was will die gute Frau denn? Da reden wir sie einfach statt mit `Sehr geehrte Frau` mit `Sehr geehrtes Etwas` an und dann hat sie ihren Willen“, aber SO einfach ist das nicht!!! Nur auf dem Papier nützt mir das nichts. Ich erwarte da auch mehr als nur die dritte Toilette in einem Gasthaus, wobei man noch überlegen muss, wie die auszusehen hat. Nein, es gibt da noch einiges, was sich ändern muss, wenn ich nicht dagegen klagen soll. Auf Flughäfen werde IMMER ich rausgepickt, weil bei der Sicherheitskontrolle angeblich (es findet sich nie etwas) Metallenes an mir ist. Dann muss ich zur Seite gehen und werde von einer Frau (igitt) abgetastet. NEIN, das kann man mit mir dem dritten Geschlecht nicht mehr machen. In Krankenhäusern gibt es Stationen und Zimmer, die für Frauen oder Männer ausgelegt sind. Das muss sich ändern!!!

Und sollte mich die Polizei festnehmen sollte, weil ich wieder mal meine Klappe in den sozialen Netzwerken zu sehr aufgemacht habe und deshalb zur Rechenschaft gezogen werde, so erwarte ich, dass weder ein Polizist noch eine Polizistin mich einer Leibesvisitation unterziehen. An meine Wäsche lasse ich nur eine andere intersexuelle Person, ich möchte von einem Polizisten abgetastet werden.

Ach ja, gestern war ich in der Stadt, in den Kaufhäusern gibt es immer noch Damen- und Herrenabteilungen, auch das ist für mich ein Grund Klage einzureichen. Ich fühle mich dort ausgegrenzt!!! Jetzt zu Ihnen. Logischerweise möchten meinesgleichen und ich von den Damen, Herren und dritten Geschlechtern im Bundestag und ihren Sprechrohren, den öffentlichen Medien nicht mehr Sachen wie „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“ oder „die Wählerinnen und Wähler“, „Soldatinnen und Soldaten“ etc. hören, das ist die absolute Diskriminierung unseres Geschlechtes. Es gehört folglich nicht nur abgeschafft sondern auch auf`s Schärfste bestraft.

Für den „Umgang mit rechtswidriger Diskriminierung des dritten Geschlechtes“ muss der, die. das zuständige/r/s Justizminister/in/us eine neue Task-Force einrichten, Sie kennen das noch vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz!!! Mitarbeiter dafür zu finden dürfte nicht schwer sein, es soll noch immer Menschen mit IM-Vergangenheit geben, die für einen solchen Job prädestiniert sind. Ich bitte, nein ich fordere deshalb, einen Antrag für ein Drittes-Geschlecht-Durchsetzungsgesetz einzureichen!!!

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www.conservo.wordpress.com   12.12.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Inge Steinmetz und das dritte Geschlecht

  1. Hera schreibt:

    und demnächst gibt es die „optimierte“, gen-designte Reichenclique, eine „zweite Evolution“, lebensverlängernd, verschönernd….während die konventionelle Evolution vor sich hin darbt.

  2. MoshPit schreibt:

    Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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