Merkel muss weg – Vera Lengsfeld: „Frau Merkel, treten Sie endlich zurück, bevor Sie vom Souverän dazu gezwungen werden!“

(www.conservo.wordpress.com)

von Vera Lengsfeld

Neujahrsansprache einer Bürgerin an ihre Kanzlerin

Liebe Frau Merkel,

ich bin keine Mitbürgerin, wie Sie mich zu titulieren belieben, sondern eine Bürgerin. Dieses Wort nehmen Sie seit Jahren nicht mehr in den Mund, weil Ihnen selbstständig denkende und handelnde Individuen so suspekt sind, dass sie nicht einmal erwähnt werden sollen. Für Sie sind wir „Menschen“, wie Sie den Souverän allenfalls bezeichnen, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Als solche sind wir entweder Ausbeutungsobjekte, die man mit der zweithöchsten Steuerquote Europas und zahlreichen mehr oder weniger versteckten Abgaben, wie die für die verkorkste „Energiewende“ oder die Zwangsgebühr für den Staatsrundfunk abzockt.

Oder wir sind Objekte der immer umfangreicher werdenden staatlichen Betreuung, die den Betreuten jede Selbstständigkeit und jedes Verantwortungsgefühl systematisch abgewöhnt. Dazwischen stehen die immer zahlreicher werdenden Empfänger von staatlichen Subventionen. Das ist ein Klientel, das sich darauf spezialisiert hat, Förderanträge zu schreiben und sich so einen bequemen Lebensunterhalt verschafft, zum Beispiel als tapferer Kämpfer gegen „rechts“.Sie behaupten dreist, Sie hätten 2017 „zahlreiche Gespräche“ bei nicht genauer bezeichneten „Begegnungen“ geführt und dabei erfahren, dass sich viele „Sorgen über den Zusammenhalt in Deutschland“ machen.

Welchen „Zusammenhalt“ meinen die sorgfältig ausgewählten „Menschen“, die in akribisch vorbereiteten, bis ins Detail abgestimmten Szenarien das Wort an Sie richten durften? Waren Sie nur in SPD-Ortsgruppen unterwegs, wo „Zusammenhalt“ eine beliebte Leerformel ist?

Nein, wenn es ein Panne gab, wie neulich in einer Fernsehsendung, wo tatsächlich die authentische Stimme einer Erfurterin zu Wort kam, …

…hörten Sie, was die Bürger tatsächlich bewegt: Die Folgen der von Ihnen selbstherrlich ausgelösten chaotischen Einwanderung von überwiegend jungen Männern aus frauenfeindlichen Kulturen.

Bis heute wissen wir nicht genau, wer diese „Neubürger“(sic!) sind, woher sie wirklich kommen, noch welches Alter sie haben.

Von den wirklichen Problemen wollen Sie nichts hören, das hat Ihre Nicht-Antwort auf die Frage der Erfurterin klar gemacht. In Ihrer Neujahrsansprache gibt es dazu nur einen Satz:

„Die sich fragen, wie wir die Zuwanderung in unser Land ordnen und steuern können.“ Mit „die“ sind wieder die „Menschen“ gemeint. Aber wer ist „wir“? Hinter diesem diffusen „wir“ verstecken Sie die konkrete Verantwortlichkeit der Politik und damit Ihre.
Sie denken gar nicht daran, Zuwanderung zu „ordnen“, denn dann müßten sie erstmal einen Stopp verhängen, bis alle wissen, wer zu uns kam, wie alt er ist und aus welchem Land er stammt.

Stattdessen „steuern“ Sie und ihre willigen Helfer die nächste chaotische Zuwanderungswelle auf die Bürger unseres Landes zu.

Es werden nicht nur entsprechend verschiedener, der Öffentlichkeit nicht bekannter, Abmachungen immer neue „Schutzsuchende“ per Flugzeug ins Land geholt, die Politik bereitet den so genannten „Familiennachzug“ vor, der nach Schätzungen mindestens 1.200 000 „Neubürger“ ins Land holen wird.

Um die „Menschen“ nicht zu verunsichern werden von der Politik Zahlen im Zehntausender-Bereich genannt. Es gibt aber mehr als 300 000 „Flüchtlinge“ mit subsidärem Schutz. Wenn die nur ihre Ehepartner nachholen würden, wären das schon über 600 000 „Neubürger“. Kommen nur zwei Kinder hinzu, sind wir bei den 1.200 000.
Sie sagen, die „Menschen“ sorgten sich „dass es zu viel Kriminalität und Gewalt gibt“. Bei Ihnen klingt das, als wäre diese Sorge ganz unbegründet.

Über die mindestens vier Frauen, die allein im Dezember von „Schutzsuchenden“ umgebracht wurden, verlieren Sie kein Wort. Die gehören für Sie wahrscheinlich zu denen, „… die nicht mit dem Tempo unserer Zeit mitkommen“.

Ich erspare mir, den Unsinn zu analysieren, den sie in Ihrer Ansprache über den starken Staat erzählt haben, der weitere Arbeitsplätze schaffen muss, damit es Deutschland auch in 10-15 Jahren gut geht.

Der Staat schafft nur Fake-Arbeitsplätze, die an staatlichen Subventionen hängen. Die wirkliche Wertschöpfung entsteht allein in der freien Wirtschaft, die von Ihnen und ihren politischen Mitstreitern immer mehr gegängelt wird. Handwerker finden keine Lehrlinge mehr, Inhaber mittelständischer Betriebe keine Nachfolger. In zehn Jahren wird man, wie einst in der DDR, Monate oder Jahre auf die Ausführung notwendiger Reparaturen warten müssen. Das ist heute schon absehbar. Diesen Erfolg können Sie als Ergebnis ihrer Politik verbuchen!

Am Tag nach Ihrer Ansprache kam die Meldung über den Ticker, dass Deutschlands Stromnetze wegen der von Ihnen als „Klimakanzlerin“ maßgeblich verantworteten „Energiewende“ unter Druck stehen. Allein der Stromnetzbetreiber Tennet musste nach eigenen Angaben deshalb 2017 fast eine Milliarde Euro für Noteingriffe ins Netz zahlen. Geld, das natürlich auf die Strompreise umgelegt wird, die heute schon zu den höchsten in Europa gehören und die auch unsere Wirtschaft beeinträchtigen.

Sie nehmen die Realitäten genauso wenig zur Kenntnis, wie einst das Politbüro. Wenn Sie noch vier Jahre so weitermachen dürfen, destabilisieren Sie unser Land, so, wie die Politbürokraten ihr Land destabilisiert haben.

Wer hat Ihnen gesagt, dass die „Menschen“ dringend von Ihnen eine „stabile Regierung“ wollen? Zeigt man ihnen die Umfragen nicht, aus denen hervorgeht, dass inzwischen die Mehrheit unserer Bürger will, dass Sie endlich Ihre Niederlage anerkennen und abtreten?

Die Bürger wollen keine „stabile“ Regierung, sondern eine, die ihre Interessen vertritt und einen Kanzler, der seinen Amtseid wieder ernst nimmt.

Der lautet:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Beides werden wir mit Ihnen nicht bekommen. Also, treten Sie endlich zurück, bevor Sie vom Souverän dazu gezwungen werden!

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Der Beitrag erschien zuerst auf dem äußerst lesenswerten Blog von VERA LENGSFELD

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*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog PHILOSOPHIA PERENNIS
www.conservo.wordpress.com   2.1.2018

Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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5 Antworten zu Merkel muss weg – Vera Lengsfeld: „Frau Merkel, treten Sie endlich zurück, bevor Sie vom Souverän dazu gezwungen werden!“

  1. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

  2. MECKERER schreibt:

    2018 :
    1. Beginn der „Neuen Zeitrechnung AM ( nach Merkel ) “
    2. Beginn der “ ENTMERKELFIZIERUNG “ aller Beteiligten.
    3. Beginn der Abschiebung ALLER, die hir NICHTS zu suchen haben !

    Ein schönes, spannendes Jahr 2018 an Alle….

    • Aufbruch schreibt:

      Ihre Wünsche in Gottes Ohr. Bisher hat Jahr 2018 nur eines gebracht, die Beerdigung der Meinungsfreiheit im Netz. Frau von Storch hat das schon schmerzlich zu spüren bekommen. Nun ist das Jahr 2018 noch lang und es steht einiges an. Unter anderem eine Regierungsbildung. Alle Ihre Wünsche können nur dann in Erfüllung gehen, wenn Merkel wirklich „entsorgt“ werden kann. Wohin ist egal. Sie darf einfach einer neuen Regierung nicht mehr angehören, schon gar nicht ihr vorstehen. Es mehren sich die Stimmen, dass Merkel ziemlich alleine dastehe (s. auch Cicero.de). Aber, sie ist noch nicht weg. Leider.

      Es fehlt der Hebel, Merkel aus ihrer Verankerung zu hieven. Einzig und allein ihre Partei könnte sie abservieren. Aber ein Verein solcher Memmen, der es zulässt, dass er von ihrer Vorsitzenden demontiert und marginalisiert wird, bringt das nicht fertig. Also darf sie keine Mehrheit bekommen. Lindner hat das erkannt. Aber die SPD schlüpft unter Nennung einiger Bedingungen wieder mit Merkel in das wärmende Regierungsbett. Und der von unseren „Etablierten“ so verhasste Bürger? Nun, der hat es im September letzten Jahres verasst, dieses Trauerspiel zu beenden. Vielleicht beschert uns die SPD doch noch ein Wunder und es gibt Neuwahlen. Dann kann der Bürger beweisen, was er drauf hat. Nur dann könnten Ihre drei Wünsche in Erfüllung gehen.

  3. gelbkehlchen schreibt:

    Man kann fast denn glauben an den Gesunden Menschenverstand der Frauen verlieren, wenn man die Politik von Angela Merkel betrachtet, wenn man Äußerungen der Grüninnen wie Claudia Roth oder Kathrin Göring-Eckardt oder Simone Peter betrachtet, Oder wenn man sieht, dass die meisten Bahnhofsklatscher weiblich sind und dann aber die Vergewaltigungopfer natürlich auch weiblich. Oder wenn man den Kommentar der Journalistin Sabine Hamacher in der Frankfurter Rundschau über den Mordfall in Kandel liest, die sich praktisch mit Worten dafür einsetzt, das Mord und Totschlag besser in Deutschland passieren als in Afghanistan.
    http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/fall-kandel-eine-tragoedie-wird-politisch-ausgeschlachtet-a-1417621
    Schwachsinniger geht es nicht mehr, offensichtlich verachten und belasten diese Frauen die eigene Gemeinschaft in unmenschlicher Weise, die aber auch aus Menschen besteht. Ich aber Frau Vera Lengsfeld, danke Ihnen ausdrücklich, dass mir ihr Artikel wieder sehr starke Hoffnung auf den gesunden Menschenverstand der Frauen macht. Ich und ich denke kein Mann will dumme Frauen haben. in ihrem Artikel sind sehr viele gute Erkenntnisse, 1000 Daumen hoch und dass sie meinen Glauben an die Frauen gestärkt haben.

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