Paradies der politischen Korrektheit

(www.conservo.wordpress.com)

Empfehlungen von Adrian F. Lauber *)

Als Ergänzung zu meinen Artikeln „Der Hass bricht sich Bahn“, „Don’t back down, Mr President!“, „Israel – ein Nazi- und Apartheidstaat?!“, „Tenenbom und ich über Deutschlands Judenknacks“ etc. (https://conservo.wordpress.com/2017/12/07/jerusalem-und-der-arabisch-israelischer-konflikt-dont-back-down-mr-president/ sowie https://conservo.wordpress.com/?s=israel+-+eine+Nazi

Ohne die Medien aus dem Ausland wüsste ich nicht, was ich täte in diesem „Paradies“ der politischen Korrektheit.

Aber es gibt tatsächlich auch noch deutsche Zeitungen und Zeitschriften, die zu lesen sich lohnt. Cicero ist eine davon.

Auch dort hat man die Verlogenheit unserer politischen Klasse, die Unterwerfung gegenüber islamischem Fundamentalismus, die Selbstaufgabe und das in Wahrheit keineswegs so erfolgreiche Lernen aus der Geschichte registriert.

Am 7. Dezember 2017 schrieb Alexander Kissler auf Cicero Online unter dem Titel „Mekka ist das neue Rom“ aus aktuellem Anlass:„Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, offenbart eine doppelte Entfremdung. (…) Auf zwei internationale Partner konnte sich Israel in den vergangenen Jahrzehnten verlassen: auf die Bundesrepublik Deutschland und den Vatikan. Diese Zeit hat ein Ende. Papst Franziskus zeigt sich lieber als Freund der Araber und Muslime, denn als Freund der Juden. Für die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Sigmar Gabriel gilt dasselbe. Während der SPD-Mann gern den inoffiziellen Handelsvertreter der antiisraelischen iranischen Regierung gibt, hat die CDU-Vorsitzende die für unverbrüchlich gehaltene Solidarität mit Israel aufgeweicht. (…)

Jerusalem ist seit mehr als 3000 Jahren die Kapitale des Judentums, wird vielhundertfach in der Thora erwähnt, kein einziges Mal im Koran. Und wer sich in seinem politischen Handeln von terroristischen Drohungen beeinflussen lässt, hat das Heft des Handelns bereits in die Hände der Gewalttäter gegeben. (…)

Angela Merkel, Trägerin des Leo-Baeck-Preises 2007, hat derweil erklären lassen, die Bundesregierung unterstütze Trumps „Haltung nicht, weil der Status von Jerusalem im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung auszuhandeln ist“. Was Trump freilich gar nicht präjudiziert wissen will. Kein Wort aus Merkels Mund, dass Israels Bevölkerung den Schritt mehrheitlich begrüßt, kein Wort zur Dankesadresse des israelischen Ministerpräsidenten an Trump. So wie es zuvor kein klares Wort der Kanzlerin gab zum wachsenden muslimischen Antisemitismus in Deutschland, einer Folge der von Merkel vorangetriebenen Flüchtlingspolitik.

(…)

Papst Franziskus hat sich derweil von der „Theologie des Einen Bundes“ verabschiedet, die für seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. unhintergehbar war. Das Bewusstsein, vielleicht auch das Wissen um den einzigartigen Stamm, aus dem Judentum und Christentum gemeinsam hervorgingen, fehlt dem Argentinier. Wojtyla und Ratzinger sahen in den Juden „unsere älteren Brüder“ beziehungsweise „unsere Väter im Glauben“. Bergoglio denkt auch hier säkular und politisch und will die wachsende muslimische Welt durch Umarmungsgesten pazifizieren. Sein gänzlich untheologisches Plädoyer, in Jerusalem alles beim Alten zu lassen, trägt den Reizbarkeiten der Palästinenser Rechnung.“ https://www.cicero.de/aussenpolitik/streit-um-jerusalem-mekka-ist-das-neue-rom

Tja, was soll ich dazu sagen. Nichts Neues … Jedenfalls nicht, wenn man das Wirken unserer „Eliten“ lange genug aufmerksam verfolgt hat.

Es sind solche Augenblicke, in denen die Möglichkeit, dass Deutschland eher zum Islam konvertiert als dass es seine Werte verteidigt und Lektionen aus der Geschichte beherzigt, weitaus wahrscheinlicher erscheint, als dass Deutschland, wenn es hart auf hart kommt, zu Israel und den Juden steht.

Über Papst Franziskus habe ich mich öfters ausgelassen, als man mich noch nicht bei facebook verbannt hatte. Wäre ich Katholik, wäre das Pontifikat dieses Mannes der Grund für mich gewesen, aus dieser Kirche auszutreten.

Man kann mit guten Gründen viel gegen die katholische Kirche vorbringen, aber bisher war sie wenigstens noch eine Institution, die die zivilisatorische Identität dieses Kontinents einigermaßen verteidigt hat. Unter Päpsten wie Johannes Paul II. und Benedikt XVI. galt das noch. Unter Franziskus gilt das nicht. Der Mann ist eine Katastrophe auf dem Heiligen Stuhl.

Ich warte nur noch darauf, dass er eines Tages beim Segen „urbi et orbi“ „Allahu Akbar!“ skandiert.

Es ist schwer erträglich, wie dieser Mensch die Wahrheit verdreht, um sich der islamischen Welt anzubiedern. Er zieht lieber das Christentum in den Schmutz, als seine Werte zu verteidigen und wirbt für die Fortsetzung der Islamisierung durch Masseneinwanderung. https://www.youtube.com/watch?v=p-YXOT0HtCE

Nicht einmal an Weihnachten konnte er predigen, ohne wieder eine politische Mahnung daraus zu machen …

Alexander Kissler hat sich wenige Tage später, am 11. Dezember, wiederum aus aktuellem Anlass nochmals bei Cicero unter dem Titel „Nichts gelernt“ zu Wort gemeldet und Stellung bezogen zu den aufflammenden Hass-Demos nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Trump. Da finde ich einiges von dem bestätigt, was ich in „Der Hass bricht sich Bahn“ und anderen Artikeln geschrieben habe:

„Es ist wieder soweit: Auf Deutschlands Straßen wünscht man Juden den Tod. Israel soll brennen, der Judenstaat verschwinden, beim lodernden Davidstern und der angezündeten Landesflagge macht man den Anfang. Das waren die Bilder und Botschaften der zurückliegenden Tage, eines Wochenendes der Schande. Unweit des Bundestags, wo in Sonntagsreden ein „Nie wieder“, ein „Wehret den Anfängen“ risikolos beschworen wird, in Rufnähe zum Stelenfeld, das an die Ermordung der europäischen Juden erinnert, die in Berlin von Deutschen organisiert und umgesetzt wurde, hier, wo eine Nation sich selbstgewiss auf die Schulter klopft für ihre „Lehren aus der Geschichte“, kehrt der öffentliche Antisemitismus brachial zurück.

Ob es ein deutscher Antisemitismus ist, ein Antisemitismus von deutschen Staatsbürgern, bleibt ungewiss. Es ist ein muslimischer Antisemitismus auf deutschem Boden, und er wird von der publizistisch-politischen Betroffenheitselite eher verschämt, auf jeden Fall verzögert wahrgenommen. (…)

Dass Donald Trump angekündigt hat, die US-amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und somit als Hauptstadt Israels anzuerkennen, genügte, um den in der islamischen Welt weit verbreiteten Judenhass vor das Brandenburger Tor zu tragen. Und später nach Neukölln, nach Stuttgart, auch nach Wien und Göteborg und London. Überall Miasmen des Hasses, Fratzen der Unmenschlichkeit. Der Mob von nebenan tobte.

Die Bundeskanzlerin lobte derweil die neue ICE-Strecke von Berlin nach München, fuhr ein kleines Stückchen mit und ließ sich feiern. Ihr Regierungssprecher bewies Talent für schlechtes Timing, als er am Sonntag, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, einen derzeit imaginären „Geist der Brüderlichkeit“ zitierend beschwor (…)

SPD-Vize Ralf Stegner teilte derweil mit, er drehe in Bordesholm adventliche Runden, und improvisierte über „schneebedeckte Böden und Dächer“. Am Montag reichte er seine „Bewerbungsrede auf dem SPD Bundesparteitag in Berlin“ nach, nichts sonst. Justizminister Heiko Maas, der Hass auch da orten kann, wo scharfe Kritik am Regierungshandeln geäußert wird, freute sich über den Medienpreis „Goldene Ente“ für die saarländische Ministerpräsidentin. Erst sonntagabends um halb acht bequemte Maas sich zu dem recht lahmen, unspezifischen Statement, „jede Form von Antisemitismus ist ein Angriff auf uns alle. Antisemitismus darf nie wieder einen Platz haben.“ CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn gab immerhin schon am Freitag ein „fassungslos!“ zu Protokoll und wandte sich am Sonntagmittag gegen „importierten Antisemitismus“. Unbeantwortet lässt Spahn freilich, wer für den „Import“ verantwortlich ist.“ https://www.cicero.de/innenpolitik/antisemitismus-judentum-islam-trump-demonstration-fluechtlingspolitik

Auch dazu fällt mir nicht viel ein …

Alles erwartbar in dieser verlogenen, von ihrer eigenen eingebildeten Moral besoffenen Gesellschaft.

Ich weiß schon, warum ich nur noch schriftlich zur Kenntnis nehmen, was Frau Bundeskanzlerin von sich gibt. Wenn ich diese … Person auch noch sehen und hören muss, besteht die ernsthafte Gefahr, dass ich meine gute Erziehung vergesse. Bei unserem selbst ernannten Bundesgesinnungsprüfungsminister Heiko Maas, dem engagierten Kämpfer gegen die Meinungsfreiheit, sowieso.

Nicht nur auf deutschen Straßen brach sich nach der Anerkennung Jerusalems der Hass Bahn. In der Türkei ist jetzt richtig was los! In sozialen Medien wird ein regelrechter „genozidaler Hass“ rausgelassen, wie es der Journalist Uzay Bulut formulierte.1

Mit „gutem“ Beispiel voran geht der Staatschef höchstpersönlich, seine Majestät Sultan Recep Tayyip I.

Am 10. Dezember sprach Erdogan in Ankara eine nur sehr leicht verklausulierte und deshalb deutliche Drohung aus: „Jene, die heute glauben, dass ihnen Jerusalem gehört, werden morgen nicht einmal in der Lage sein, Bäume zu finden, um sich dahinter zu verstecken.“2

Das ist eine glasklare Anspielung auf ein Wort des Propheten Mohammed, der laut Hadithen sagte: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange die Muslime die Juden nicht bekämpfen (…) und sie töten, bis sich die Juden hinter einem Stein oder einem Baum verstecken und der Stein oder Baum ruft: Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm her und töte ihn.“

Erdogan äußert sich nicht zum ersten Mal in dieser Art. Er hat seine Maske schon längst fallen lassen, und es hätte längst der Ausschluss der Türkei aus dem westlichen Bündnis in die Wege geleitet werden müssen. Für eine von diesem Mann geführte Islam-Diktatur sollte es in der NATO keinen Platz geben. Punkt.

Im Februar 2013 bezeichnete Erdogan, damals noch Ministerpräsident der Türkei, der Zionismus sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“3 Übersetzen wir das mal: Zionismus ist die Bezeichnung für die Idee der im späten 19. Jahrhundert entstandenen jüdischen Nationalbewegung, eine neue Heimstätte für die Juden zu schaffen. Erdogans Worte kann man also so verstehen: für die Existenz Israels zu sein, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Im Sommer 2014 behauptete Erdogan, während Israel sich mit der Operation „Protective Edge“ gegen die Terrororganisation Hamas zur Wehr setzte, Israel habe Hitlers Barbarei übertroffen.4

Eine untragbare und völlig unhaltbare Verleumdung, die nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hat. (Siehe meine Serie über die Dämonisierung Israels: https://conservo.wordpress.com/?s=lauber+israel).

Im Mai 2015 schwärmte Erdogan von der zukünftigen Eroberung Jerusalems durch die Muslime.5

Im Mai 2017 unterstellte er Israel eine rassistische Politik und nutzte – wie so viele muslimische Führer – die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem, um mal wieder richtig Stimmung zu machen. Man werde Jerusalem vor der „Judaisierung“ schützen, sagte Erdogan.6

Der türkische Diktator ist ein Dschihadist und Antisemit reinsten Wassers. Dass er sich ab und zu auch mal ganz diplomatisch und konziliant benehmen kann, kann darüber nicht hinwegtäuschen.

Immer wieder bandelt der Autokrat mit Organisationen wie der Muslimbruderschaft oder der Hamas oder dem iranischen Mullah-Regime an. In diese Kreise passt Erdogan definitiv gut hinein.7

Mag sein, dass man aus strategischen Gründen den Rauswurf der Türkei aus dem westlichen Bündnis scheut. Ich sehe auch ein, dass das nicht über Nacht zu machen ist. Andere NATO-Mitglieder müssten nachrüsten, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses trotz Rauswurf der zweitstärksten Militärmacht aufrechtzuerhalten. Aber es wird höchste Zeit, die notwendigen Schritte zu unternehmen, damit man Ankara in absehbarer Zeit endlich das überfällige Adieu sagen kann.

Ich bin ja meinen Lesern als Unterstützer von Donald Trump bekannt, aber das ist ein Punkt, den ich an seinem bisherigen Verhalten als Präsident kritisiere, dass er Erdogan nicht endlich klare Kante zeigt und ein Machtwort spricht. Man sollte erwarten, dass der Regierungschef des führenden NATO-Landes endlich mal über diese sehr grundsätzliche Frage, ob die Türkei weiter dazu gehören soll oder nicht, Tacheles redet. Noch arbeiten Washington und Ankara zusammen – vermutlich fürchtet Amerika auch die Möglichkeit, dass sich Irans Macht in der Region vergrößert, falls die Türkei sich endgültig auf dessen Seite schlägt. Nun haben die beiden Länder vereinbart, gemeinsam Terrororganisationen bekämpfen.8 (Fragt sich, ob die Türkei, wenn es so weitergeht, nicht eines Tages selber eine Brutstätte des dschihadistischen Terrorismus sein wird! Abgesehen davon, dass es noch nicht so lange her ist, dass die Türkei dabei geholfen hat, den Aufstieg von Dschihadisten in Syrien zu fördern.9)

Ich sehe ein, dass die so genannte Realpolitik es manchmal erfordern kann, dass man mit Leuten zusammenarbeitet, denen man privat sonstwas an den Hals wünschen würde. Trotzdem hoffe ich darauf, dass in dieser Sache noch ein Umdenken stattfindet und eine lohnende Alternative zu einer Kooperation mit Erdogans Pseudo-Sultanat gefunden wird.

Der Judenhass erstarkt mit fortschreitender Islamisierung auch in der Türkei.10 Man kann nur hoffen, dass die wenigen noch dort lebenden Juden rechtzeitig Maßnahmen zu ihrer Sicherheit ergreifen oder – wenn es keinen anderen Weg gibt – diesem Land den Rücken kehren …

Seit ab den Vierziger Jahren die Juden in der islamischen Welt Entrechtung und Pogromen zum Opfer gefallen und zu hunderttausenden größtenteils nach Israel geflohen sind, gibt es in der islamischen Welt insgesamt kaum noch Juden.11 Möglich, dass die letzten Reste des Judentums bald auch noch von dort verschwunden sind.

Quellen:

  1. Gatestone Institute, 31.12.2017: „Turkish Twitter Explodes with Genocidal Jew-Hatred“ by Uzay Bulut https://www.gatestoneinstitute.org/11619/turkey-twitter-jew-hatred
  2. ebd.
  3. Spiegel Online, 1.3.2013: „Scharfe Kritik an Erdogans Zionismus-Entgleisung“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-und-israel-kritisieren-erdogan-wegen-zionismus-kommentar-a-886324.html
  4. Focus Online, 20.7.2014: „Erdogan: Israel hat Hitlers Barbarei übertroffen“ http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/wegen-der-gaza-offensive-erdogan-vergleicht-israels-vorgehen-mit-dem-hitlers_id_4003798.html
  5. Welt Online, 31.5.2015: „Erdogan schwärmt von der Eroberung Jerusalems“ https://www.welt.de/politik/ausland/article141707165/Erdogan-schwaermt-von-der-Eroberung-Jerusalems.html

Gatestone Institute, 17.7.2017: „Turkey: Erdogan’s Obsession to Take Jerusalem“ by Burak Bekdil https://www.gatestoneinstitute.org/10638/turkey-erdogan-jerusalem

  1. Der Tagesspiegel, 8.5.2017: „Erdogan bezeichnet Israels Politik als rassistisch“ http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkei-erdogan-bezeichnet-israels-politik-als-rassistisch/19774018.html

The Jerusalem Post, 8.5.2017: „Turkey’s Erdogan Calls On Muslims of the World to Flock to ‚Al-Aksa’“ by Tovah Lazaroff http://www.jpost.com/Israel-News/Turkeys-Erdogan-lashes-out-against-Muezzin-Bill-US-embassy-transfer-490142

The Jerusalem Post, 9.5.2017: „Turkish President: We Will Protect Against the Judaization of Jerusalem“ by JPost.com Staff, Tovah Lazaroff http://www.jpost.com/Israel-News/Turkey-President-We-will-protect-against-the-Judaization-of-Jerusalem-490186

  1. Cicero Online, 17.8.2016: „Muslimbrüder, Hamas, Dschihadisten: Die gefährlichen Verbündeten der Türkei“ von Martin Gehlen http://cicero.de/weltbuehne/muslimbrueder-hamas-und-dschihadisten-die-islamistischen-verbuendeten-der-tuerkei

Ynet News, 25.6.2016: „Ahead of expected rapprochement with Israel, Istanbul hosts Hamas leader“ by Reuters http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4820094,00.html

Cicero Online, 19.4.2017: „Raus aus der Nato“ von Christoph Schwennicke

https://www.cicero.de/aussenpolitik/tuerkei-und-das-Militaerbuendnis-Raus-aus-der-Nato

Joachim Steinhöfel, 11.6.2010: „Die Türkei muss die Nato verlassen“

https://www.steinhoefel.com/2010/06/die-turkei-muss-die-nato-verlassen.html

Der Tagesspiegel, 4.10.2017: „Warum die Türkei und der Iran jetzt kooperieren“ von Susanne Güsten http://www.tagesspiegel.de/politik/naher-osten-warum-die-tuerkei-und-der-iran-jetzt-kooperieren/20407808.html

  1. Handelsblatt, 25.11.2017: „Trump und Erdogan in Anti-Terrorallianz“ http://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-stoppen-waffenlieferung-trump-und-erdogan-in-anti-terrorallianz/20630748.html
  2. Focus Online, 6.7.2014: „Türkei macht Islamisten wieder fit für den Dschihad“ https://www.focus.de/politik/ausland/geheime-krankenhausabteilung-in-kilis-tuerkei-macht-islamisten-wieder-fit-fuer-den-dschihad_id_3970651.html
  3. the algemeiner, 17.9.2017: „Pro-Erdogan Media in Turkey Inciting Antisemitism Over Kurdish Independence Referendum“ by Ben Cohen https://www.algemeiner.com/2017/09/17/pro-erdogan-media-in-turkey-inciting-antisemitism-over-kurdish-independence-referendum/

Tablet Magazine, 19.10.2017: „In Erdogan’s Post-Coup Turkey, Anti-Semitism is on the Rise“ by Sophia Pandya http://www.tabletmag.com/scroll/247381/in-erdogans-post-coup-turkey-anti-semitism-is-on-the-rise

  1. Botschaft des Staates Israel: „Die vergessenen jüdischen Flüchtlinge“ (Broschüre, Februar 2016) http://embassies.gov.il/berlin/departments/offentlichkeitsarbeit/Publikationendocs/JewishRefugee_Broschuere_A5_2016.pdf

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*) Adrian F. Lauber: Wir freuen uns sehr, daß mit dem bekannten Blogger Adrian F. Lauber seit November 2017 ein weiterer renommierter Autor auf conservo tätig ist.

www.conservo.wordpress.com     5.1.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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