2018, ein Jahr der negativen und schmerzlichen Erinnerung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Bernd Stichler

Im Jahre 2018 werden für am Weltgeschehen teilhabende Menschen vermutlich zwei besondere Erinnerungen wach : Das Entstehen der 68er Terrorbewegung in Deutschland und die brutale Niederschlagung der tschechoslowakischen Refombewegung durch sowjetische Panzer vor 50 Jahren.

Bei beiden Ereignissen war die Demokratie das Angiffsziel linksradikaler und linksfaschistischer Kräfte . Während der Entstehung der linken Terrorbewegung in Deutschland keinerlei nachvollziehbare politische Gründe als Auslöser zugeordnet werden konnten und können sah es im Ostblock anders aus . Die Kommunisten in Moskau und Ostberlin hatten die Volksaufstände von 1953 in der DDR und 1956 in Ungarn keinesfalls als erledigt betrachtet , sondern die Furcht vor Volkserhebungen war bei den Kommunisten   bis 1990 in den Ostblockstaaten allgegenwärtig .

Aus dieser Furcht heraus wurde jede noch so kleine Lockerungsbestrebung sogleich gewaltsam im Keim erstickt . In der Tschechoslowakei des Jahre 1968 wollte man keinen Volksaufstand und auch keinen Umsturz vom Zaune brechen , sondern lediglich dem realen Sozialismus etwas mehr Menschlichkeit verleihen . Aber bereits ein solcher Gedanke war für Moskau existenzbedrohlich , weil man bei solchen Bestrebungen , wenn sie denn von den Sowjets geduldet würden , eine Kettenreaktion durch die übrigen Ostblockstaaten fürchtete und somit auch einen gewissen Verlust der absoluten sowjetischen Macht .

Das durfte auf keinen Fall passieren , würde die Duldung solcher Bestrebungen doch den Westmächten offenbaren , dass auch die sowjetische Diktatur Schwachstellen aufzuweisen hatte . Die Machthaber in Moskau wussten ganz genau , dass im Ernstfall auf die Bevölkerung ihrer Satellitenstaaten kein Verlass war , eher das Gegenteil . Von daher wurde 1953 in der DDR , 1956 in Ungarn und auch 1968 in der Tschechoslowakei sofort mit Waffengewalt und verschärfter Unterdrückung reagiert . Das zarte Pflänzchen , aus dem sich zum Schrecken Moskau`s vielleicht eine Demokratie entwickeln könnte , wurde von sowjetischen Panzerketten zermalmt . Das war 1968 das herausragende Ereignis im Ostblock .

In der Bundesrepublik gab es 1968 keine existenziellen Probleme . Es ging spürbar aufwärts , die Menschen waren zufrieden und genossen das Leben in einer wirklichen Demokratie . Aber es gab auch Genossen , die genossen das friedliche Leben in der Demokratie bewusst nicht mit , weil es ihnen inzwischen zu langweilig geworden war . Sie hatten keine materiellen Probleme , keine kulturellen und auch keine politischen . Und weil sie keine wirklichen Probleme hatten , erfanden sie welche . Es wurde ein Popanz geschaffen , den man als junger , verwöhnter und unreifer Weltverbesserer unbedingt unschädlich machen musste . Dieser Popanz war die bis dato reibungslos funktionierende staatliche Ordnung , die von diesen angeblichen Weltverbesserern in „Schweinesystem“ umbenannt wurde .

In der Bundesrepublik ging ab 1968 der gewaltsame Terror also keinesfalls von einer Besatzungsmacht aus , auch nicht von einer unterdrückten Bevökerung sondern von einer Horde gelangweilter Wohlstandsidioten . Dieser linken Terrorbewegung lag keinerlei politische Notwendigkeit zugrunde sondern es war eine Erscheinungsform von wohlstandsbedingter Dekadenz . Aber im Jahre 1968 entstand hiermit aus den Phantasien einer wohlstanfsgelangweilten Verbrecherclique eine Bewegung , die sich zunehmend radikalisierte und zur Mordbewegung steigerte . Auch diese Gewaltverbrecher drückten dem Jahr 1968 ihren Stempel auf . Und bei beiden verhängnisvollen Entwicklungen , sowohl in der Tschechoslowakei als auch in der Bundesrepublik , spielte der Buchstabe D die entscheidende Rolle . In der Tschechoslowakei stand der Buchstabe D für Fortschritt und Demokratie , in der Bundesrepublik stand der Buchstabe D für Terror , Gewalt und Mord .

Das gute D für Dubcek , das böse D für Dutschke !!!

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Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu 2018, ein Jahr der negativen und schmerzlichen Erinnerung

  1. Karl Schippendraht schreibt:

    Wer diese Zeit bewusst miterlebt hat und die Welt mit wachen Augen betrachtet hat wird zugeben müssen , dass es wirklich so war .

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  2. Hajo schreibt:

    Aus heutiger Sicht so durchaus akzeptabel. Ich war 1968 19 Jahre alt, diente bei der NVA Volksmarine und musste im „Prager Sommer“ wegen erhöhter Gefechtsbereitschaft in Wolgast Wache schieben. CSSR-Urlauber, von den Osteebädern Usedom kommend, bewarfen uns Marineblaue aus dem vorbeifahrenden Zug mit Bierflaschen. Uns wurde was von Konterrevolution und Infiltration durch westliche Diversanten erzählt. aber wir hatten auch Kofferradios, aus denen die Nachrichten über die Ereignisse in der CSSR von Radio Luxembourg, DLF oder Europawelle Saar heimlich gehört wurden. Unter der Gefahr, dabei von Vorgesetzten erwischt zu werden und mit empfindlichen Strafen rechnen zu müssen.

    Die 68er in der Bundesrepublik umgingen den Bundeswehrdienst, indem sehr viele nach Westberlin zogen, weil der Status der Stadt sie von der Wehrdienstpflicht befreite.
    Als der Schah von Persien die Stadt besuchte, war da die Hölle los, die Protest-Demo’s der 68er-Studenten, APOs usw. eskalierte in Straßenschlachten mit der Tschako-Polizei.
    Dann die bewaffnete Gewalt durch die RAF, harter militanter Kern um Baader-Meinhoff.

    Man müsste einmal den vor wenigen Jahren aus der Haft entlassenen Christian Klar befragen, wie er die Dinge heute sieht. Aber- der ist abgetaucht, In den Medien kommt der nicht mehr vor. Aufenthalt unbekannt.

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