Der demographische Suizid

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Dass Europas Selbstzerstörung heute eine realistische Option ist, liegt in erster Linie an den Europäern selbst. Es ist immer leichter, auf andere – z. B. auf muslimische Migranten – zu zeigen.

Gewiss, diese zügellöse Einwanderung stellt eine Bedrohung für das zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar. Dafür bedanken können wir uns bei unserer politischen Führung, die offenbar nicht daran interessiert ist, dieses Land (bzw. diesen Kontinent), seine Identität und seine Werte zu verteidigen.

Aber diese Einwanderung müsste uns vielleicht nur halb so viel Sorgen machen, wenn die Europäer nicht gerade dabei wären, eine Art demographischen Selbstmord zu begehen.

Über lange Zeit verharrte die Geburtenrate in Deutschland bei durchschnittlich 1,3 Kindern pro Frau. (2,1 wären nötig, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten) Bei unseren Nachbarn sieht es größtenteils ähnlich aus.Inzwischen dauert dieser Zustand schon so lange an, dass sich eine Alterung und Schrumpfung der einheimischen Populationen nicht mehr abwenden lassen. Ein Kind kann zahlenmäßig eben nur einen seiner Eltern ersetzen und nicht beide.

Das allein wäre nicht automatisch existenziell bedrohlich, wenn nicht gleichzeitig eine Masseneinwanderung aus islamischen Ländern stattfinden würde, deren Bevölkerungszahlen explodieren.

Aber selbst wenn es gelingt, die Masseneinwanderung und den schleichenden Bevölkerungsaustausch zu stoppen – was durchaus möglich ist –, wäre damit die existenzielle Krise der Europäer nicht gelöst.

Das demographische Problem bliebe ja trotzdem bestehen – worauf soll das eigentlich hinauslaufen? Auf eine Population, die irgendwann einmal zu 40, 50, 60, 70 Prozent aus Rentnern besteht und die so langsam ihrem endgültigen Ende entgegen vegetiert – versorgt hauptsächlich von Robotern, weil die relativ wenigen jungen Leute genug anderes um die Ohren haben und nicht mit den Belangen der vielen Senioren behelligt werden wollen?

Ein Science-Fiction-Szenario, könnte man meinen. Aber mir scheint, völlig abseitig ist es nicht. In mancher deutschen Gemeinde kommt man sich ja heute schon vor wie im – pardon – Freiluft-Seniorencenter – besonders, wenn man sie mit dem Straßenbild in so manchem asiatischen Land vergleicht, das von jungen Leuten dominiert ist.

Alternde Gesellschaft verlieren ihre Vitalität und ihren Willen zur Selbstbehauptung. Ich will den Alten damit nicht zu nahe treten, von denen sehr viele äußerst vital und aktiv sind, aber tendenziell ist es nun einmal so, dass die Älteren doch nach einem arbeitsreichen Leben eher ihre Ruhe haben und nichts großes Neues mehr auf die Beine stellen wollen – zumal man mit 70, 80 einfach nicht mehr in derselben körperlichen Verfassung ist wie mit 30. Man will lieber noch etwas entspannen und genießen, ein bisschen die Früchte der eigenen Arbeit ernten. Das ist verständlich und völlig legitim.

Die Überalterung einer Gesellschaft macht sich ab einem gewissen Punkt bemerkbar. Irgendwann gehen der Gesellschaft Wagemut und Lebenskraft verloren – zumal irgendwann selbst für elementare Aufgaben nicht mehr genug Nachgeborene zur Verfügung stehen.

Ich stelle mir zum Beispiel vor, wer in einer Seniorengesellschaft eigentlich noch die Polizei und die Armee und den Grenzschutz stellen soll. Wer macht das? Die paar jungen Hanseln, die in Europa dann noch übrig sind (von denen ja wiederum nur ein Teil bereit wäre, sich für solche Aufgaben zur Verfügung zu stellen), sehen ziemlich alt aus gegen die Massen von Jungmännern, die in der islamischen Welt nachwachsen und von denen sich viele gerne hier niederlassen wollen. (Und durchaus bereit sind, sich ggf. mit Gewalt Zutritt zu verschaffen, wie man bereits mehrfach mitverfolgen durfte …)

Selbst wenn es vorerst gelingt, die Masseneinwanderung zu stoppen: sofern nicht auch das demographische Problem gelöst wird, wird der Selbstmord Europas damit nur verzögert und nicht verhindert. Der Grenzschutz löst nur ein Problem, aber keineswegs schon die zivilisatorische Krise dieses Kontinents.

Die demographische Krise ist das Ergebnis der Zerstörung der Familie. Man schimpft gern auf Moslems, weil die ja so viele Kinder in die Welt setzen, aber was können sie eigentlich dafür, dass den indigenen Europäern Familienwerte inzwischen, auf Gutdeutsch gesagt, am Allerwertesten vorbeigehen?

Über die Gründe dafür kann ich nur mutmaßen. Ich schreibe einige Gedanken dazu nieder und vielleicht erfasse ich ja auch etwas richtig.

Ich vermute, folgende Faktoren spielen eine Rolle:

1.) Das Absterben der Religion: Das Christentum bedeutet in weiten Teilen Europas nur noch Folklore. Dass die Kirchen sich zu Vollstreckern der links-grünen Open-Border-Ideologien und zu Fürsprechern des Islam (Papst Franziskus!) gemacht haben, macht die Sache auch nicht besser. Es bestätigt vielmehr, dass die Überlebenschancen für das Christentum in unseren Breiten gering sind. (In Amerika sieht das noch etwas anders aus.) Ich selbst bin als nicht-religiöser Mensch ein Paradebeispiel für diese Entwicklung. Warum auch immer, aber es ist nachweisbar, dass religiöse Menschen wahrscheinlicher eine kinderreiche Familie gründen werden als nicht-religiöse. Vielleicht hat es damit zu tun, dass religiöse Menschen noch eher das angeblich göttliche Gebot „Seid fruchtbar und mehret Euch“ beherzigen, was weiß ich?

2.) Ein kühler Blick auf die Welt: Wenn man die Welt absolut kalt und trocken betrachtet, kann man sich sagen: Ich bin dann und dann geboren, dann und dann werde ich sterben. Was kümmert es mich, was vor mir war und was nach mir kommt? Lass ich’s mir doch einfach gutgehen, solange ich lebe, und verzichte ich auf so eine große Verantwortungslast, wie sie die Familie eben auch ist. Im Grunde ist der Glaube, eine Ahnenreihe gebührend fortsetzen zu müssen, ja durchaus irrational, das gestehe ich zu. Kein Hahn kräht danach, wenn eine Familie oder sogar ein ganzes Volk ausstirbt. Dieser Planet dreht sich trotzdem weiter. Gegen diese Logik fallen mir gar keine rationalen Argumente ein, nur emotionale: viele Familienfeinde könnten eines Tages – wenn es zu spät ist – ihre Lebensentscheidung bereuen, wenn ihnen ganz plötzlich auffällt, wie einsam es um sie geworden ist; wenn ihnen bewusst wird, dass sie sterben werden, ohne in Gestalt von Kindern dieser Welt ein Erbe zu hinterlassen.

3.) Infantilisierung: Ich habe mich manches Mal gefragt, ob ich mir das nur einbilde, aber da ich inzwischen mehrere Texte von Leuten gelesen habe, denen das auch aufgefallen ist, meine ich, dass ich mit meiner Wahrnehmung nicht völlig daneben liege. Ich habe den Eindruck, dass diese Gesellschaft furchtbar infantil geworden ist. Menschen, die um die 30 sind, benehmen sich vielfach noch immer wie Teenager. Sie kleiden sich kindlich, sie pflegen kindliche Hobbys, manchmal sogar eine kindliche Sprache. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Vielleicht sind diese Menschen durch den großen Wohlstand dieser Gesellschaft einfach so massiv verwöhnt worden, dass ihnen ein Leben als reifer, verantwortlicher Erwachsener gar nicht mehr zumutbar erscheint. Also versuchen sie, die eigene Kindheit künstlich zu verlängern. Dass man dann auf die Gründung einer Familie verzichtet oder sie solange vor sich her schiebt, bis die biologische Uhr der Frau ausgetickt hat, ist konsequent. Wer selber zumindest im Geiste ein Kind, frei von überschüssigen Verantwortungslasten, sein will, der wird sich doch nicht eine enorme Verantwortung wie die Fürsorge für Nachwuchs aufbürden!

4.) Die Illusion, alles haben zu können: viele Menschen reden sich ein, sie könnten ohne Abstriche alles aus dem Leben rausholen: eine glänzende Karriere ohne jeden Knick, dazu noch ein erfülltes Familienleben und als Sahnehäubchen oben drauf auch noch ein ordentliches Pensum Zeit für sich allein. Tatsache ist aber, dass einen so perfekten Lebenslauf kaum irgendjemand auf die Reihe bekommt. Der Glaube, alles haben zu können, ist eine Illusion. Gerade die Gründung einer Familie erfordert natürlich in Sachen Geld, in Sachen Freizeit und unter Umständen auch in Sachen Karriere deutliche Abstriche. Man muss bereit sein, Opfer zu bringen und Verantwortung zu übernehmen. Aber wie soll man das dem armen Hascherl zumuten, das bisher so verwöhnt worden ist?! (Siehe Infantilisierung) Schon die Aussicht, ein Zimmer mit irgendwem teilen zu müssen, kann ihm als unerträgliche Schikane erscheinen.

Ne, ne, ne! Ehe man zugibt, dass einem das wahre Leben Abstriche abverlangt, scheut man lieber jede Festlegung und schiebt alles vor sich her, weil man sich so viele Optionen wie nur möglich offen halten will. Nur irgendwann sind Chancen, die einmal da waren, vertan.

5.) Unrealistische Wunschvorstellungen: Liegt es darin, dass man heutzutage wie am Fließband Liebesschnulzen in Buch- oder Film-Format serviert bekommt? Ich weiß es nicht, aber mein Eindruck ist, dass viele Menschen heute völlig unrealistische, viel zu hoch gesteckte Erwartungen an Ehe und Familie haben. Sie scheinen zu glauben, sie hätten so etwas wie ein Menschenrecht auf immerzu harmonische, wundervolle Zustände in ihrem Leben. Kaum gibt es Probleme, wird die Ehe oder Beziehung flugs beendet und der Partner wie ein Kleidungsstück ausgetauscht – nur um dann festzustellen, dass der nächste genauso wenig perfekt ist und dass es mit dem früher oder später auch Konflikte geben wird.

Früher war nicht alles besser. Früher kannten die Leute dieselben Probleme wie heute auch und noch schlimmere obendrein. Aber heute, so scheint es mir, lassen sich viele Leute von den Problemen, die es im Zusammenleben unweigerlich gibt, ganz schnell ins Bockshorn jagen und schmeißen alles hin. So werden Familien auseinander gerissen – die Leidtragenden sind die Kinder – oder gar nicht erst gegründet.

Das alles hängt wohl wiederum damit zusammen, dass viele Menschen heute infantil und verwöhnt sind. (Siehe oben) Sie lernen es gar nicht erst, mit Problemen umzugehen, und kneifen, sobald sich welche auftun. Sie lernen außerdem nicht, dass ihnen manches im Leben von einem Partner gar nicht gegeben werden kann, dass sie zu ihrem Glück also selbst auch etwas tun müssen.

6.) Lernen durch „Vorbild“: Ist ein Mensch erst einmal bindungsunfähig oder unfähig, Verantwortung für eine Familie zu übernehmen, kann das Problem auch an die kommenden Generationen weitergegeben werden. Menschen, die aus zerrütteten Familien stammen, werden nicht zwangsläufig, aber regelmäßig selbst zu miesen Eltern, die die nächste Generation mit versauen und so weiter und so fort.

7.) Der Krieg gegen die Tradition: Eine Rolle spielt wohl auch der propagandistische Feldzug links-grüner Ideologen, etwa der Third-Wave-Feministen, gegen die traditionelle Familie. Nicht zuletzt gegen die Männer. In meiner Kindheit war es glücklicher Weise noch nicht so, aber wenn ich mir heute anschaue, was Kindern in der Schule oder in Filmen vielfach vermittelt wird, dann schätze ich mich glücklich, noch früh genug geboren zu sein, um die schlimmsten Auswüchse der Politischen Korrektheit nicht mehr am eigenen Leib erfahren zu müssen. Unterschwellige oder manchmal ganz offene Familienfeindlichkeit ist nichts Besonderes mehr. Es fängt ja schon mit der wirren Gender-Mainstreaming-Ideologie an, die uns weis machen will, es gäbe 32 oder 50 oder wie viele Geschlechter auch immer. Nun ist es völlig unstrittig, dass es Minderheiten in dieser Gesellschaft gibt, Homosexuelle, Transsexuelle etc., und selbstverständlich sollen sie nach ihrer Facon leben. Mein Problem ist, dass zahlreiche Gender-Ideologen es nicht dabei belassen, sondern die Identitäten der Mehrheit negieren. Sie wollen die Familie und die Identitäten von heterosexuellen Männern und Frauen kaputt machen. Judith Butler zum Beispiel behauptet sinngemäß, von Natur aus seien eigentlich alle schwul oder lesbisch, das heterosexuelle Paar mit Kindern würde demnach zu einem künstlichen Konstrukt.

Männer sind heutzutage das Lieblingsfeindbild der Gender-Gesellschaftsingenieure. Auch das hat zur Zerstörung der Familie beigetragen. Nein: ich wünsche mir nicht das Patriarchat zurück, aber ich frage, warum man eigentlich von einem Extrem ins nächste verfallen muss und heutzutage viele Männer zu verweichlichten, feminisierten Hipster-Nancyboys verzieht, damit sie nur ja nicht mehr dem entsprechen, was früher als archetypisch männlich galt.

Sind die Frauen damit glücklicher? Glaube ich nicht so recht, denn sonst würde man nicht immer wieder Wehklagen hören, wo denn die „richtigen Männer“ geblieben seien. Die „Schmerzensmänner“ (Die Zeit) von heute können das andere Geschlecht nicht so recht für sich begeistern. Eher landen sie in der Nur-ein-guter-Freund-Schublade und kommen da nie wieder raus. So ziemlich die schlimmste Demütigung, die man(n) erfahren kann.

Solche gebrochenen Typen sollen einmal selbstbewusste Familienväter werden?

Etwas ganz anderes nur um Rande: was haben diese Zartbesaiteten eigentlich Männern entgegen zu setzen, die aus einem Kulturkreis hierher kommen, in dem sie völlig anders sozialisiert worden sind, bei denen es noch ganz normal ist, sich mit den Fäusten auseinander zu setzen, um einen Konflikt zu lösen? Ich bezweifle, dass der hiesige „moderne Mann“ mit Dutt, gepuderter Nase und gezupften Augenbrauen in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen oder die Frauen dieses Landes vor Übergriffen zu schützen, wie sie etwa zu Silvester 2015 und bei zahlreichen weiteren Gelegenheiten stattgefunden haben …

Aber nicht nur Männer sind ein Feindbild heutiger Gender-Ideologen. Frauen sind es auch – nämlich dann, wenn sie doch tatsächlich die Stirn haben, ihrer Familie die höchste Priorität in ihrem Leben einzuräumen. Eine Frau, die das tut, kann sich fest darauf verlassen, in vielen Medien ausgegrenzt, verhöhnt, als „Heimchen am Herd“ beschimpft und verachtet zu werden. Als ob die Mutterschaft etwas wäre, für das man sich gefälligst zu schämen hat.

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Grenzschutz lässt sich, wenn man denn nur will, relativ schnell organisieren

Aber die Probleme dieser Gesellschaft, die zur Zerrüttung von Familienwerten und zur demographischen Selbstzerstörung geführt haben, sind nicht über Nacht zu lösen. Dahinter steht ein jahrzehntelanger Entwicklungsprozess und wer weiß, wie lange es dauern würde, den angerichteten Schaden zumindest einigermaßen in den Griff zu bekommen?!

Umso dringender muss was passieren, ehe es zu spät ist. Es geht ja nicht einfach nur um den Fortbestand dieser Zivilisation, sondern auch um die Frage, ob es in der Gesellschaft der Zukunft überhaupt noch Familienwerte, Wärme und Zusammenhalt geben wird oder ob ihre bestimmenden Merkmale Egoismus, Gleichgültigkeit und Vereinsamung sein werden.

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Tipps zum Weiterlesen:

The Washington Times, 11.9.2017: „A surprising solution to illegal immigration“ by Daniel Pipes http://www.washingtontimes.com/news/2017/sep/11/illegal-immigration-solution-found-in-greece/

Middle East Forum, 7.11.2017: „Border Walls Are All the Rage Worldwide Because They Work“ by Michel Gurfinkiel (PJ Media) http://www.meforum.org/7002/border-walls-are-all-the-rage-worldwide

The Washington Times, 10.10.2017: „We’ll always have Paris“ by Clifford D. May https://www.washingtontimes.com/news/2017/oct/10/europeans-have-self-destructive-view-of-world/

The Begin-Sadat Center for Strategic Studies, 2.10.2017: „How to Prevent a New Wave of Millions of Iraqi Refugees“ by Lt. Col. (res.) Dr. Mordechai Kedar (BESA Center Perspectives Paper No. 602) https://besacenter.org/perspectives-papers/iraqi-refugees-wave/

Gatestone Institute, 3.12.2017: „Europe’s Migrant Crisis: Millions Still to Come“ by Soeren Kern https://www.gatestoneinstitute.org/11480/europe-migrant-crisis-exodus

Die Familie und ihre Zerstörer: Die Infantilisierung http://de.dfuiz.net/familienzerstoerer/gesellschaft/infantilisierung/

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.11.2012: „Aus Leuten werden Kinder“ von Edo Reents http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-infantile-gesellschaft-aus-leuten-werden-kinder-11947625.html

Der Spiegel 9 / 1997: „Die Tyrannei des Kindischen“ http://www.humanistische-aktion.de/infantil.htm

Dietrich Schwanitz: „Die Wonnen des Klagens“ http://www.humanistische-aktion.de/infantil.htm

Tichys Einblick, 24.7.2016: „Eine zensierte Welt ist eine freudlose Welt“ von Dushan Wegner https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/dushan-wegner-metaethics/eine-zensierte-welt-ist-eine-freudlose-welt/

Junge Freiheit 39 / 2016: „Die Infantilisierung ist gewollt“ von Thorsten Hinz https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/die-infantilisierung-ist-gewollt/

Die Zeit Nr. 02 / 2012: „Die Schmerzensmänner“ von Nina Pauer http://www.zeit.de/2012/02/Maenner

Neue Zürcher Zeitung, 1.2.2016: „Der postheroische Mann“ von Cora Stephan https://www.nzz.ch/meinung/debatte/der-postheroische-mann-1.18687259

Der Spiegel, Ausgabe 18/2006: „Die gehen Elche jagen“ http://www.spiegel.de/spiegel/a-413649.html

Foreign Policy, 20.10.2009: „The Return of Patriarchy“ by Phillip Longman http://foreignpolicy.com/2009/10/20/the-return-of-patriarchy/

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*) Adrian F. Lauber: Wir freuen uns sehr, daß mit dem bekannten Blogger Adrian F. Lauber seit November 2017 ein weiterer renommierter Autor auf conservo tätig ist.

www.conservo.wordpress.com     7.1.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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27 Antworten zu Der demographische Suizid

  1. info68 schreibt:

    Immer wieder: Die Völker Europas machen das alles seit 40 Jahren mit, wer was anderes wollte, konnte und mußte nur anders wählen. Wir hatten schon inden 90ern eine große Asylantenwelle, und hat sich was geändert??

    So einfach liefen die Dinge, und wie eben Tychi schrieb zur neuen Groko, liegen die Probleme auf der Straße, also für jedermann sichtbar, won wegen große Machenschaften der gewissen Kreise und Mächte gegen unwissende, übertölpelte Völker!!

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  2. Fin schreibt:

    Deutschland ist überbevölkert – die Hälfte täte es auch. Ich vermute, daß es ganz natürlich ist, weniger Nachkommen zu zeugen, wenn die Wiesen voll besetzt sind.
    Es gibt den Generationentext „Der ersten der Tod, der zweiten die Not, der dritten das Brot“ und der vierten die Dekadenz scheint es.
    Wer nicht bereit ist die kommenden Rechnungen zu tragen, kann ja auswandern; sagt die CDU. Ich vermute, daß dies viele (mit means & skills) getan haben, tun und noch tun werden. Zurück bleibt der sozialabhängige Bodensatz in steigender Kriminalität.
    info68 schreibt oben „seit 40 Jahren“ – er hat recht, diese Entwicklungen waren absehbar, aber meine Gesellschaft interessierte sich nicht. Vor 31 Jahren las ich einen Text zu meiner Rente im Spiegel (damals ein seriöses Blatt). Ich verstand sofort. 1997 brachte Norbert Blüm dann ganz Deutschland zum Lachen -> also wußten es alle!!! Und was haben die meisten getan? Nichts! Wie immer.
    Fazit: Die Deutschen wollen es so und wenn ich es nicht so will, dann muß ich diese sich dem Untergang hingebende Gesellschaft verlassen. Mir macht das keine Freude. Ich sehe es wie ein Buschfeuer, das den unnützen gesellschaftlichen Ballast sterben lassen wird. Aber die Hälfte täte es ja auch.

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  3. greypanter schreibt:

    Zunächst eine Kritik an der Länge des Beitrags: Spätestens nach der Hälfte hört man auf, zu lesen. Geht es auch kürzer? Andere Autoren bringen ihr Anliegen samt guter Argumentation auf ein bis zwei Seiten unter!
    Zum Inhalt: Die politische Klasse verkennt die Leistungsfähigkeit und den Leistungswillen der Über-Sechzigjährigen total.
    Ich sehe mich als Durchschnittsmitglied der intelligenteren Bevölkerungshälfte. Im Alter von 74 war ich noch journalistisch und mit Präsentationen voll für eine Partei aktiv. Als es aber darum ging, Ämter zu besetzen, wurde mir gesagt, dafür sei ich zu alt. Als Konsequenz zog ich mich aus der Parteiarbeit zurück. Was ist das für eine allgemein anzutreffende Missachtung älterer Menschen! Gerade durch dieses Abgeschoben-Werden verfallen viele Älteren in Untätigkeit und verlieren dadurch ihre Fähigkeiten. Nur durch ständiges Fordern bleibt die Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten. Wann findet endlich ein Umdenken statt? Betrachten Sie dies als deutliche Kritik an Ihrer Darstellung, Herr Lauber.

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    • Xan Tippe schreibt:

      Grätzkopf!

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    • @ Grätzkopf schreibt:

      Haben Sie noch nicht die Nase voll genug? Suchen Sie sich eine SINNVOLLE Beschäftigung :- ) …Tanzen, Kreuzworträtseln, Tauben füttern….oder besser wie die Okinawa-Frauen! Nach Bittergurken tauchen.
      statt lukrative Jobs zu BESETZEN bis zum Umfallen?

      Mal ist SCHLUSS mit lusitig . Energie ist endlich 🙂

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      • greypanter schreibt:

        Ein typisches Beispiel für diese menschenverachtende Spezies! Sich selbst durchfüttern lassen und Menschen, die als Akademiker in einem angeblich so gut bezahlten Beruf stehen, drei Viertel von ihrer erarbeiteten Wertschöpfung an den Staat abführen lassen! Man rechne nach: Steuern, Versicherungen d.h. Arbeitnehmer- plus Arbeitgeberanteil. Wieviel von der Krankenversicherung beim Höchstbeitragssatz ist für den Beitragszahler selbst und wieviel für unsere vom Staat zum Mindestbeitragssatz oder beitragslos mitversicherte Bevölkerung? Was kommt von den einbezahlten Rentenbeiträgen schlussendlich beim Höchstbeitragszahler an Rente an? Dieser Aspekt einer staatlich praktizierten Sklaverei wird von unserem ach so sozialen System nie erwähnt.

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        • ff schreibt:

          Frage auch, was bevorzugt einen ehemaligen Jounalisten und Parteimenschen NACH Karriere „ab 74“ für einen Erwerbsjob (und damit verbunden positive „Nebenprodukte“wie Anerkennung, Sicherheit, Zugehörigkeit, kein Stillstand…) gegenüber einer Mutter mit 45 oder 50, NACH Familien“pause“, der ihr Wiedereinstieg (meistens kollektiv, strukkurell) verwehrt ist?

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        • ff schreibt:

          die erw. Singlekinder einer kinderreichen Familie sind nun auch Höchstbeitragszahler! Sowie ü400Euro (für Selbständigen) in der gesetzlichen KV…..abgesehen von den Mieten für Bruchbuden u.s.w.u.s.f. Das ist alttestamentarische? Generationenstrafe bis ins wie vielte Glied?
          Durchgefüttertwerden, guter Mann???
          Bildung allein genügt nicht im „Staate Dänemark“… Hier zählen andere PRIVILEGIEN! (Hab auch gesehen, dass ein Parteibuch nützt oder hilft)
          Von wegen ernten, was man reingesteckt hat!

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  4. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    cc Demografie, Tradition, Werte, Dekadenz

    Schön, nicht wahr, wenn man bei Mama und Papa auf dem Grundstück bauen kann (oder auf dem Selbstversorger-Landsitz leben), wo schon Oma und Opa wohnen und die eigenen Kinder mit kräftigen Wurzeln ausgerüstet , nicht dauernd ausgerissen und neu verpflanzt werden, sondern sich ausbreiten können und ebenfalls „nach vorne“ Stärke entwickeln.
    Solches war mir und meinen Kindern nicht vergönnt. Die Kollateralschäden nicht zu übersehen. (diese vermessenen gesellschaftlichen -ideologisch-politisch- Plädoyers Weltbürger zu sein, mobil und flexibel usw. ODER an Frauen gerichtet! „dem Mann zu folgen“ ) Nein, gesund, stabil, in Wohlstand sind m.E., eher diejenigen, die den Bezug zu ihrem Umfeld, ihrer Familie, ihren Freunden und sozialen Systemen bewahren konnten. Warum treibt es so viele wieder zurückinihre HEIMATEN????

    Aber da habe ich aus deutsch-SUPERchristlicher Ecke ganz andere Forderungen erlebt! (Wie könnts anders sein? Selten an die Männer!)

    Was Beziehungen betrifft, ist meine Erkenntnis, Schuster,bleib bei deinen Leisten. (dann mußt du auch nicht übermäßig LEISTEN im fremden Kollektiv und deine Ebenbürtigkeit beweisen!..sowohl zum Partner als auch zu dessen Sippe usw.) – und schafft euch (weitgehend) eine gleiche Anschauung an! Nicht die Verschiedenheit, Andersartigkeit TRÄGT!
    Dankenswerte Ausarbeitung zum Thema bi und inter bei Norbert Kunze und Maria Weibel-Spirig.

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    • Platz am Tischdes Lebens schreibt:

      „Feindbild heutiger Gender-Ideologen. Frauen sind es auch – nämlich dann, wenn sie doch tatsächlich die Stirn haben, ihrer Familie die höchste Priorität in ihrem Leben einzuräumen. Eine Frau, die das tut, kann sich fest darauf verlassen, in vielen Medien ausgegrenzt, verhöhnt, als „Heimchen am Herd“ beschimpft und verachtet zu werden. Als ob die Mutterschaft etwas wäre, für das man sich gefälligst zu schämen hat.“

      was bewrikt das wohl, wenn Frau (das Heimchen am Herd, und NUR gerademal von der CSU kläglich rententechnisch bedacht?) rundum gedisst wird?
      Diese Gesellschaft KANN MICH MAL! Da finde ich kaum noch irgendwen, der MEINER SOLIDARITÄT WÜRDIG WÄRE! Eine Gesellschaft, die dir das Fell über die Ohren zieht!
      Tatsächlich ist Frau in dieser Rolle von erschreckend heftiger Dekadenz umgeben!
      Und diese Rolle zieht sich nicht nur durch die Aufzuchtjahre der Kinder! Sondern LEBENSLANG. Oder WO BITTE SIND DIE JOBS, die auch den Kindern das Brot sichern? ? ? ??? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? Da wird wohl absoluter Schmarrn kolportiert! In den Großstädten dominiert schon das Lohndumping vs Wuchermieten….
      Aber ACH! Wären wir doch zehn Jahre früher dran gewesen 🙂
      Meine Fr_ _ _e: Was für eine Beliebigkeit!

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  5. hihi schreibt:

    Man(n) lese die Partneranzeigen der beiden „anspruchsvollen“ papers (Wochen-und Tages…) :- )
    Daddys mit 69/75 SUCHEN ……was wohl?!
    Unterirdisch! Grauköpfe, die nicht abtreten wollen! In Selbstbeschreibung jugendlich, jünger aussehend. Natürlich. Und sich nochmals ausrüsten mit schlank, charmant, Jeans und Abendkleid usw.., um im Cabrio zu flanieren…aus parietätischen Gründen finanziell unabhängig und ohne Altlasten. L A C H
    von wegen Generation GELÄUTERT!

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  6. BTW schreibt:

    cc Gender, Zuzug…

    mal googeln 2017 (ZEIT, Welt…)
    Alice Schwarzer,
    auch „Kritik an Gedenkfeierlichkeiten“

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  7. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  8. maja1112 schreibt:

    Wenn die einheimische Bevölkerung so gepampert würde wie die angeblichen Neubürger, dann
    wären sie auch In der wirtschaftlichen Lage sich fortzupflanzen. Es ist ja so, während die Goldstücke ihren Nachwuchs in die wirtschaftlichen Hände von uns Deutschen legen, ist der Deutsche daran interessiert, seinen Nachwuchs selbst aus eigener Kraft zu versorgen. Da das der einheimischen Bevölkerung immer schwerer gemacht wird, reagiert das deutsche Volk zwangsläufig mit Babypause. Ich bin der festen Meinung, daß es nicht am Willen liegt Kinder zu bekommen, sondern an den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Sobald eine andere, den deutschen Menschen zugetane Regierung etabliert ist, klappt es auch wieder mit dm Storch.

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    • ff schreibt:

      ganz genau! Und einige wenige „Blöde“ haben dann in ihrer Bilanz: etliche Male bis Abi privat finanziert und nochmals finanziert, u.a. Schüleraustausche, örderung, Führerscheine, eigene Zimmer, Musikunterricht und andere „Hobbys“, (Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kulturtechniken) Auslandsstudium, Private Hochschulen….
      ______________________________________
      = macht gegengerechnet UNTERM STRICH wie viele Einfamilienhäuser????????????????????
      (nicht zu vergessen, jenes große, in welchem man zusammen wohnt)
      DAS ALLES SIEHT DIESE LIEBE GESELLSCHAFT einschl. „Mutti M“ N I C H T! Im Gegentum! Was kommt?: Selber schuld! „Asozial“…Die Ärztin im Beisein des behinderten Kindes und gleichzeitig Schülermutter aus der Grundschul- I-Klasse: .“Warum haben Sie denn keine …… gemacht??..Wollten Sie……“

      übrigens: meine eigene Rente (heute alleinlebend) liegt nach nicht nur einem Studium (2ter BW, ja auch das zeugt von Fleiß und „Ehrgeiz“ nach den armen 50ern) und Praxis und eben Familien“pause“ gut und gerne bei durchschnittlich etwas ü600 jämmerlichen EU-Mäusen. (Tja, auch das hat Herr Juncker für sein Luchs(en)burg etwas anders „geregelt“.).

      #Sobald eine andere, den deutschen Menschen zugetane Regierung etabliert ist, klappt es auch wieder mit dm Storch.#
      Für viele ist es dann zu spät! Was hat dieses Land seine eigenen BÜRGER nicht auch ausser Landes getrieben!!!

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      • Platz am Tisch des Lebens schreibt:

        In München geht gerade ein Magen-Darm-Virus um .(Ooch….) Aktuell Bericht auf ARD-Morgenmagazin. Wohin nun, werte Karrieredamen und Arbeitswelt, mit den ‚überflüssigen Plagen‘? Dieser lästige Umstand KRANKHEIT, diese Zwischenwelt ist für manche Technokraten nicht vorgesehen.

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  9. Pingback: Zensurknaller: Hass-Maas zensiert sich selbst – website-marketing24dotcom

  10. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    J

    bei pp kommentierter Lauber-.Demografie-Artikel auf Leser Johannes Resch

    „Die Ursache der demographischen Entwicklung ist die Zerstörung der Familie ! Soweit würde ich dem Autor zustimmen. Aber was sind die Ursachen für die Zerstörung der Familie? Die vom Autor angegebenen 7 Gründe erscheinen mir eher als Folgen statt als Ursachen der Zerstörung der Familie. Die Ursachen sind viel einfacher nachzuvollziehen.

    Die Ursachen liegen schon ganz vordergrüdig im Materiellen. So wurde z.B. besonders durch die Retenreform 1957 die Altersversorgung durch die KInder von der Elterneigenschaft gelöst und an Erwerbsarbeit gebundebn. Das kommt einer Enteignug der Eltern gleich. Damit wurde Familie und KInderwunsch immer weiger attraktiv. Kinderlose Lebensformen wurden immer erstrebenswerter. Dieses Defizit kann auch nicht durch die häufigen Lippenbekenntnisse zur Familie ausgeglichen werden. Die vom Gesetzgeber künstlich geschaffene Familienarmut wirkt einfach stärker als alle Lippenbekenntnisse.

    Bemerkenswert ist allerdings, dass diese tiefgreifende Abwertung der Familie ausgerechnet von der damals noch konservativen CDU unter Adenauer ausging. Die Unfähigkeit den Zusammenhang zwischen Anerkennug des wirtschaftlichen Werts der Erziehungsarbeit einerseits und der Lebensfähigkeit der Familie andererseits zu erkennen, erscheint mir der wichtigste Grund für die Zerstörung der Familie. Diese Unfähigkeit ist aber bei den Konservativen, die sich verbal zur Familie bekennen, am stärkste ausgeprägt. So sind nicht etwa die LInken mit ihren weltfremden Ideen die Totengräber der Familie. Zumindest in der alten Bundesrepublik wurde die Grundlage zur Zerstörung der Familie von der Sozialpolitik Adenauers gelegt. Die linken Ideologien haben allerdings insofern davon profitiert, als ihre Auffassung, die Familie sei als Lebensform überholt, scheinbar bestätigt wurde.“
    Antworten

    Platz am Tisch des Lebens

    (Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.)

    Hallo Herr Dr. Resch,
    ab den 80ern fünf Kinder von einem Gehalt (Hochachtung in dieser Hinsicht für den Vater!) durchzubringen. alles PRIVAT und ohne Großelternhilfe etc….von Schüleraustausch, Private Hochschule, Auslandsstudium über Führerschein und Wuchermieten in Studentenstädten bis private Förderung eines behinderten Kindes und heute Zusehen, dass Säen nicht zwangsläufig eine satte Ernte hervorbringt, sondern dass in dieser unserer Gesellschaft meist andere Privilegien zählen (wie Golfplatz oder Parteibuch, auf jeden Fall sind Börse und Dresscode nie verkehrt) – was heißt das u.U. für die Mutter? ausser mickriger Rente (nach Trennung) , nach mindestens 30 Jahren sich nicht von der Stelle rühren….(KEINE Kreuzfahrten usw. :- ) )
    das heißt u.a. auch im Alter ohne soziale Netze dazustehen, insbesondere, wenn Frau „mitgegangen“ war…und einst „alles aufgegeben“ hatte 🙂
    Im Alter „Teilhabe“, nochmal Freunde finden? (ein Werbeplakat mit einem *Indianer)
    Nun soll – ideologisch – die „Wahlfamilie “ den Ersatz schaffen. Ein neuer MARKT entsteht. Und Tummelplatz für Absahner, Fantasten und Spinner.

    Wo ALTES Kapital ist, bauen die 30jährigen nun auf die Grundstücke der Eltern, können sich auch Nachwuchs „leisten“!

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  11. Pingback: Warum ein ‚Gutverdiener‘ mit 75 noch arbeitet | greypanter

    • Platz am Tisch des Lebens schreibt:

      habe seit ich 12 war in JEDEN Ferien gejobt (nix Reisen mit den Nachkriegs-Eltern, welche die Existenz sichern mußten, deren Geschwister auszahlen etc…) . 2ter BW, StudienabschlüssE (in Rekordtempo, leider!) …Verbeamtung. Leider war DAMALS keine Familienzusammenführung/Tausch mit einem gewissen ultraschwarzen Bundesland möglich.
      Manche blasierte Leute kommentieren „Die Kinder kamen wie die Schnittchen“…:- ( ABER JA! Ich habe SIE ALLE GEWOLLT!
      „Überqualifiziert“ hieß es bei mir im Alter von 45. KEINE CHANCE mehr auf dem deutschen Arbeitsmarkt! Wochenmarktstand hab ich allerdings nicht versucht….
      S I E arbeiten also noch, um Ihre erwachsene Tochter zu finanzieren! Klasse! Ich sag ja auch immer, man ist LEBENSLANG für seine Kinder verantwortlich! :- (
      Nun rechnen Sie das mal 5! Und ziehen Sie nochmal zehn Jahre ab oder versetzten sich gleich in die Lage von heute. „Zu Ihren Zeiten“ herrschten noch paradiesischere Bedingungen.

      Danke fürs Lesen meines Geschwurbels und für die Unterstellung der Hängematte oder des Durchgefüttertwerdens und weiterer charmanten Zuschreibungen.

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    • Platz am Tisch des Lebens schreibt:

      Kinder und Religion

      Soll dies die Antwort sein der LEBENSLANGEN VERANTWORTUNG für Kinder?
      Warum ein Gutverdiener mit 75 noch arbeitet
      https://greypanter.wordpress.com/2018/01/09/warum-ein-gutverdiener-mit-75-noch-arbeitet/

      (Die beim Demografie-Ranking Bestabschneidenden kolportieren ja -immer noch??- , dass wohlgefälliges Verhalten vor Gott Wohlstand hervorruft)

      Kinder und Religion. Und WER trägt die LASTEN und LEISTET? Leistet ebenso den meisten Verzicht, opfert Gesundheit uvam, eigenes Rückpolster?????? W E R ????
      Die instrumentalisierende „soziale Einbindung“ (Arbeitseinsätze für gewisse „weibliche Dienste“) in eine enge fundamentalistische „orthodoxe“ Gruppe soll ERSATZ sein für Teilhabe und Anerkennung „in der Welt“? Für den EIGENEN NAMEN?

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  12. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    Birgit Kelle meldet sich einmal wieder zu Wort:
    Für Familien kein Kurswechsel in Sicht
    Über die Verschiebung der CDU-Familienpolitik in der Merkel-Ära
    (gelesen bei iDAF, Liminski, I 2018)
    ….“Angela Merkel führt nach zwölf Jahren Kanzlerschaft eine familienprogrammatisch ausgehöhlte Partei, die dieses Feld nicht nur kampflos, sondern gar bereitwillig der SPD überlassen hat. Auch das in der zweiten großen Koalition durchgesetzte Trostpflaster der kleinen Angleichung der „Mütterrente“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Familienpolitik der vergangenen Jahre Opfer hinterlassen hat: Die immer noch Millionen von Mütter im Land, die der Familie statt der Karriere die Priorität geben, die im Fall einer Scheidung nun schneller hart fallen als früher, die man angesichts drohender künftiger Minirente und gar Altersarmut mit einem „Selbst Schuld, du hast ja nicht gearbeitet“ links liegen lässt. Diese ganz normalen Frauen waren nie auf der Agenda von Angela Merkel. Das dürfte sich in einer Groko III nicht ändern. Die Aussichten für Familie in einer fortgesetzten Ära Merkel bleiben nebulös und düster.“

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  13. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    zur Erinnerung:
    das war 2010…(incl. Leserbriefe)
    ein Artikel über Kinderreichtum in religiösen Christen-Gemeinschaften. Und wer führte das Ranking an? DIE FREIKIRCHEN!
    http://www.zeit.de/gesellschaft/generationen/2010-02/religion-valentin-kinder

    „Gemeinschaften wie die Zeugen Jehovas oder die Neuapostolische Kirche, die ihren Mitgliedern traditionelle Familienrollen abverlangen, sie aber kaum durch entsprechende Institutionen unterstützen, weisen heute europaweit zurückgehende Geburtenraten auf. Und hatten europäische Katholikinnen Anfang des 20. Jahrhunderts noch mehr Kinder als ihre evangelischen Schwestern, so führen heute moderne, evangelische Freikirchen mit vielfältigen Familienrollen und Kinderbetreuung die innerchristliche Demografie an. „

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  14. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    an Jens Berger schreiben
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=41978#more-41978

    kleine kinder – kleine Sorgen
    große Kinder – große Sorgen
    keine Kinder – gute Rente, viele Immobilien und noch mehr Aktien

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