Verdienstorden für Beatrix von Storch

(www.conservo.wordpress.com)

Von Philolaos *)

Besser hätte das neue Jahr nicht beginnen können. Nämlich mit einem rhetorischen Silvester-Böller von Beatrix von Storch. Drei knackige Sätze in einem Tweet der AfD-Politikerin reichten aus, um die vereinigte bunte Gemeinde mit einer polemischen Stichflamme aus ihrer heilen Welt aufzuscheuchen:

(c) pi-news

Das hat gesessen. Kurz, prägnant, pointiert. Ein chirurgisch präzises Bonmot mit Nachbeben und Nachwehen. Nur wenig später war Hochbetrieb in Agenturen, Redaktionen und an Mikrofonen. Was erlauben Strunz?Die hyperventilierende vereinigte hysterische Bunte (VHB) schäumte. „Mehrere Hundert Strafanzeigen gegen Beatrix von Storch wegen Volksverhetzung“ titelte der BR. Der Staatsanwalt wurde aus den Federn gescheucht und ans Mikrofon gezerrt. Sichtlich verlegen versuchte ein interviewter Robenträger im TV den Tatendrang übereifriger Journalisten vom Typ Lynchmob zu de-eskalieren und bat erstmal um Geduld.

Ist es nicht fabelhaft, wie sehr drei ins Schwarze getroffene Aussagen die bunte Gemeinde im Hand umdrehen zerlegen und fassbombenartige Fassungslosigkeit und Betroffenheit beim politischen Gegner zur Folge haben?

(c) Kurt Klarsicht

Ein Hattrick wie durch den Bomber der Nation, Gerd Müller. Ein wohlgezielter, brillanter Aphorismus mit Potential zum Eingang in den Zitatenschatz. Ein Grund für eine Ehrenmitgliedschaft im Verein für deutliche Aussprache, der auch Franz Josef Strauß (CSU) nahestand.

Twitter, NDG, Titanic – alle im Aufruhr. Tweet, Treffer, Schiff torpediert. Sogar die Satire-Zeitschrift TITANIC – versenkt. Ein Parodie-Tweet der TITANIC führt zur Selbstversenkung und TITANIC wurde von Twitter gesperrt.

Der Bayerische Rundfunk nahm den Tweet von Beatrix von Storch als vermeintliche Steilvorlage dankbar auf. Mit der bewußt martialisch gehaltenen Schlagzeile „Mehrere Hundert Strafanzeigen gegen Beatrix von Storch wegen Volksverhetzung“ titelte der BR in der leicht erkennbaren Absicht, die Stigmatisierungs-Mühle anzuwerfen. Der BR nutzte die Vorlage für holprig formulierte falsche Tatsachenbehauptungen zum Nachteil von Beatrix von Storch „In einem islamfeindlichen Tweet hatte die AfD-Politikerin …“

Man kann sich des Eindrucks nicht entledigen, der BR pflege ein pornographisches Verhältnis zu Tatarenmeldungen.

Beatrix von Storch hingegen hat sich im Gegensatz zum BR nicht blamiert, sondern alle Angriffe mit Bravour und Leggerezza schlagfertig gekontert. Wo nötig, mit entwaffnender Ironie souverän pariert.

Beatrix von Storch spielt rhetorisch und intellektuell in einer anderen Liga als die sattsam bekannten prolligen SPD-Flegel, sei es aus der ersten Reihe oder die durch seltsame Neigungen bekannten Hinterbänkler der SPD.

Beatrix von Storch hat sich als Kandidatin für einen Verdienstorden ins Gespräch gebracht.

*) Quelle: https://bayernistfrei.com/2018/01/06/verdienstorden-fuer-beatrix-von-storch/

www.conservo.wordpress.com   7.1.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Verdienstorden für Beatrix von Storch

  1. greypanter schreibt:

    Darin liegt die Formulierkunst einer intelligenten Beatrix von Storch: Präzise eine bestimmte Gruppe von Menschen zu benennen, auf welche die erhobenen Beschuldigungen zutreffen, anstatt verallgemeinernde Hetze zu betreiben.
    Ihre Gegner besitzen nicht das geistige Potential, um diesen Unterschied zu erkennen. In gewohnter Lesart wird jede Äußerung des politischen Gegners verallgemeinert, um sie als Volksverhetzung darstellen zu können. Dazu wird nach Herzenslust aufgebauscht und gelogen. Leider bleiben die Gegendarstellungen aus, sodass die Wahrheit immer auf der Strecke bleibt.
    Ironie des Schicksals ist jedoch, dass in diesem Medienzirkus auch die ursprüngliche Aussage einer Beatrix von Storch an eine breite Öffentlichkeit getragen wird. Weil aber die Bevölkerungsmehrheit der Aussage zustimmt, schießen die politisch korrekten Medien mit dem ganzen Rummel, den sie veranstalten, ein gewaltiges Eigentor.
    Meine Meinung; Gut gemacht, Beatrix von Storch, weiter so!

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