Inge Steinmetz – Vor der Wahl und nach der Wahl

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Du Lisbeth, sag emol, ich versteh ja nit so viel von Politik wie

du, jetzt hab ich von den Sondierungsgespräche gelese. Verstehst du

des Ganze?

Was verstehst du denn nicht, Babett?

Die CDU/CSU also, die habe doch im letzte Jahr im Wahlkampf gesagt,

dass sie die ländliche Regione fördern wolle, des wär dann ja auch

unser Dolledorf, oder? Also, damit auch mir Leute vom Land nit so

dumm und faul bleibe wie mir sind, soll uns Zugang verschafft werde

zu Bildung, Arbeit, zu Infrastruktur, zu Krankenhäusern undPflegeeinrichtungen und natürlich der Diggi…, Diggi…, ei du weißt

schon, was ich meine.

Wenn sie es versprochen haben, dann werden sie das auch halten. Die

Frau Merkel ist einfach toll. Immer so chic in ihren Hosenanzügen.

Sie sieht nicht nur seriös aus, sie ist es auch!!! Sie sorgt für

Vertrauen und für Beständigkeit.

Jetzt hab ich aber von den Sondierungsgespräche mit der SPD gehört,

dass sie auf einmal ganz was ganz anners vorhat! Sie will 1,5

Millionen Wohnunge in de Ballungsgebiete bauen lassen. Des sind

dann jo mindestens 3 Millionen Menschen, die in und um die

Großstädte ziehe! Dann wird die ländliche Region ja noch ärmer,

oder?

Ach, so würde ich das nicht sehen. Das müssen ja nicht drei

Millionen Menschen vom Land sein, die da hinziehen.

Ei wo solle die dann sonst herkomme???

Wir brauchen ja auch Platz für die Menschen, denen wir Schutz

bieten! Die müssen auch irgendwo wohnen und ihre Familien sollen

sie nachholen können. Und die wohnen nun mal lieber in der Stadt

mit guter Infrastruktur!

Un was solle dann die 3 Millione Leute arbeite?

Die müssen ja nicht arbeiten, die sollen den demographischen Wandel

aufhalten. Aber dadurch entstehen auch automatisch Arbeitsplätze

für die, die schon länger hier leben, denn es werden Kindergärten,

Schulen, Krankenhäuser, Gefängnisse gebaut. Dann werden viele

Sozialarbeiter, Übersetzer, Juristen, Polizisten usw. gebraucht,

das wird ein schwere Aufgabe für die Politik. Aber Frau Merkel hat

ja auch ihren Wählern eine Vollbeschäftigung und längere

Arbeitszeiten versprochen und so wird sie ihre Versprechungen

halten können.

Sie hat aber auch gesagt, dass in naher Zukunft bald niemand mehr

arbeite muss, dass des alles die künstliche Intelligente mache. Nur

noch Politiker wern dann gebraucht. Wie ich des meinem Mann gesagt

hab, dass er bald nix mehr arbeite muss, nur noch die Politiker, da

meint er, dass es scheinbar einfacher ist künstliche Intelligenz

als künstliche Idiotie herzustelle. Naja, er hält nit viel von de

Politik. Aber zurück zum Thema, was wird dann aus unsere ländliche

Regione? Wann wern die gefördert?

Babett, die Politiker brauchen auch noch etwas, was sie sich wieder

für den nächsten Wahlkampf aufheben. Wenn alle Probleme gelöst

wären, hätten sie nichts mehr was sie versprechen könnten und

müssten nicht mehr gewählt werden. Du musst ihnen einfach ein

bisschen vertrauen.

Du bist ganz schön schlau, Lisbeth. Dann weiß ich ja jetzt schon,

wen ich wieder wähle werd!

www.conservo.wordpress.com   14.01.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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