Wer hält es auf, das „Wetter“ in seinem Lauf?

(www.conservo.wordpress.com)

Dr. Wolfgang Thüne

Von Wolfgang Thüne *)

Dieses Kunststück ist noch nie in der gesamten Menschheitsgeschichte jemals einem Menschen geglückt. Und auch die ersten Tage des Jahres 2018 wecken keine Hoffnung, dass dies je gelingen könnte. Im Gegenteil, das Wetter narrt nicht nur die Menschen, sondern auch die Computer. Das Wetter ist und bleibt für den menschlichen Verstand ein „Buch mit sieben Siegeln“. Dieses hat noch kein Mensch geöffnet: – weder Angela Merkel noch Martin Schulz oder Emmanuel Macron, weder Al Gore noch Donald Trump, weder die Vereinten Nationen noch der Weltklimarat!

Unsere Urahnen kannten ihre Ohnmacht vor dem Wetter und siedelten es daher bei den Göttern im Himmel an, – die Griechen bei „Zeus“, die Kelten bei „Mogon“, die Germanen bei „Wotan“, die Römer bei „Jupiter“, die Christen beim Wetterapostel „Petrus“. In der Rangliste der Götter standen die „Wettergötter“ immer an oberster Stelle. Sie wurden angefleht, für gutes Wetter und damit gute Ernten zu sorgen. Die Menschen hatten großes Vertrauen, dass ihre Gebete erhört würden und die Götter auch bei den schlimmsten Sünden Gnade walten lassen würden.Natürlich gab es auch immer kluge „Schlangen“ unter den Menschen, die glaubten berufen zu sein, hinter die Kulissen des Wetters schauen und es vorhersagen zu können. Aber alle ihre Vorhersagen mittelfristiger Natur erwiesen sich als Weissagungen, ob von Weisen und Schriftgelehrten, von Priestern und Schamanen, von Orakeln und Spökenkiekern. Aber auch die modernsten superschnellen Computer schaffen es mit ihrer kollektiven Schwarmintelligenz nicht, das Wetter korrekt für mehrere Tage, Wochen, Monate oder gar ein Jahr in seinem Ablauf vorherzusagen. Niemand kennt die Ziele des Wetters. Man kann das Wetter weder befragen, noch gibt es Antworten und befriedigt unsere Neugier. Gibt es überhaupt ein „Wetterziel“ und welches Ziel könnte dies sein? Diese Frage wurde von der Meteorologie nie gestellt, weil sie per se unsinnig ist. Wir wissen auch nicht, ob die Evolution „Ziele“ hat und wie ihr „Endziel“ aussehen könnte.

Stirbt die Erde etwa den „Wärmetod“? Er tritt ein bei Annäherung eines abgeschlossenen Systems an das thermische Gleichgewicht. Diese Theorie, dass sich die Entropie in einem abgeschlossenen System nur erhöhen kann, trifft jedoch nicht auf die Erde zu, denn diese ist ein „offenes Ökosystem“. Die Erde ist offen zur Sonne, um hochwertige arbeitsfähige Energie zu empfangen und offen zum Weltall, um nicht mehr arbeitsfähige Wärmeenergie zu entsorgen. Beides hat mit der momentanen „Temperaturzunahme“ nichts zu tun, denn Anstieg und Abfall der Temperaturen hat es schon oft im Eis-Warm-Zeit-Rhythmus“ gegeben, ohne Einfluss des und lange Zeit vor dem Menschen.

Vom Endlos-Film „Wetter“ zum dem „Klima“ und den „Klimazielen“

Die Wissenschaft glaubt zwar an das „Nichts“ und den „Urknall“, mit dem alles begann, aber sie kann nicht sagen, wie die Entstehung von „Himmel und Erde“ konkret vonstatten ging, wann das Wetter begann und ob es mit dem heutigen vergleichbar ist. Das Problem ist, dass wir selbst heute permanent von Wetter reden, aber trotzdem keine Definition von Wetter haben. Dieses grundsätzliche Manko wird dadurch kaschiert, dass wir sagen: „Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre“. Sind wir dadurch klüger? Nein, denn der „augenblickliche Zustand“ ändert sich permanent, also von Minute zu Minute und das gleichzeitig für jeden Punkt auf der Erde. Es gibt keine Nachtruhe oder Konstanz beim Wetter. Es ist dauernd in Bewegung und das ist auch die Urbedeutung des Wortes „Wetter“, das dem indogermanischen Wort „wetar“ für „Bewegung“ entlehnt ist.

Selbst unter einem kräftigen Hochdruckgebiet mit mehrtätig tiefblauem Himmel ändert sich ständig das Wetter, wie es allein der Tagesgang der Temperatur mit seinen extremen Amplituden eindeutig beweist. Das Wetter kennt keine mittleren Zustände, wenn auch die Konstruktion von „Klima“ solche „mittleren Wetterzustände“ schafft. Diese haben aber keine reale Existenz. Ziel des Wetters ist nicht das „Klima“. Das hat sich nur der Mensch ausgedacht, denn er braucht statistische Werte für statische Berechnungen der Windlast an Gebäuden. Aber auch das anhand von Wetterdaten berechnete Klima hat kein „Ziel“, denn es beschreibt einen fiktiven Zustand, den mittleren Zustand des Wetters an einem ganz bestimmten Ort über eine Periode, die auf 30 Jahre festgelegt wurde. Dies beschloss die internationale Politik über ihre nationalen Wetterdienste. Sie deklarierten die 30-jährige Periode 1901 bis 1930 zur „Klimanormalperiode“, 1935 in Warschau. Die Fachleute gingen damals davon aus, dass alle Wetterextreme mindestens einmal während der 30 Jahre aufgetreten seien und die daraus berechneten Mittelwerte „konstant“ sein müssten, für alle Zukunft.

Doch wie es so ist: ein Irrtum gebiert den nächsten, bis es aus dem Riesenlabyrinth von Irrtümern keinen Ausweg mehr gibt. Der Mensch hatte das „Klima“ geschaffen und dieses sein „Kind“ entwickelte bald sein Eigenleben. Das “Klima“ erhob sich zum Maßstab über das Wetter. Das Wetter wurde einfach für „anormal“ erklärt, wenn es von den für die Vergangenheit berechneten Mittelwerten abwich. Wie soll man einen Wissenschaftler bezeichnen, der solch einen Irrsinn verbreitet? So wird jeden Monat über die Medien das Spiel gespielt, im Stil eines Oberlehrers der Temperatur vorzuwerfen, sich „anormal“ verhalten zu haben, ob positiv oder negativ. In dieser Rolle als „Lehrmeister“ über Natur und Wetter fühlen sich die „Klimaexperten“ wohl. Und wir schauen gebannt zu!

Keiner hält der Politik wie den ihr dienenden „Klimaexperten“ den Spiegel vor und zeigt ihnen, wie töricht sie im Grunde sind, und wie realitätsfern und vermessen in ihrem Größenwahn und Machbarkeitswahn. Alle Warnungen der „Klimaexperten“ vor der „Klimakatastrophe“ entbehren jeden Sinnes, denn berechnete Mittelwerte sind abstrakte wie nackte Zahlen, die gar nichts bewegen und keinen Schaden anrichten können. Auch brauchen Mittelwerte nicht geschützt zu werden, da die Vergangenheit eines Schutzes nicht mehr bedarf und ohnehin nicht mehr verändert werden kann. Auch kann ein Mittelwert keine Ziele haben oder sich zum Ziel setzen, für alle Zeiten konstant zu bleiben oder sich nur in einem, wie bei der Weltklimakonferenz 2015 in Paris beschlossen, vorgegebenen Rahmen zu verändern. Mögen dies auch fast alle Staatenlenker der Welt so beschlossen haben, das Wetter wird diesen Beschluss weder zur Kenntnis nehmen noch befolgen.

Der Weltklimarat gesteht ein: „Klimaziel unerreichbar“.

Dieses Eingeständnis, das ambitionierte ehrgeizige Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erwärmung bei 1,5 Grad Celsius stoppen zu können, machte nach einem epd-Bericht der UN-Weltklimarat. Dieses Ziel liege „mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit jenseits des Erreichbaren“. Schuld daran sei „die aktuelle Politik der Staaten“, der Staaten, die in Paris hoch und heilig versprochen hatten, die CO2-Emissionen so stark zu reduzieren, um ihre „Klimaziele“ zu erreichen. Das Problem ist das Ziel an sich! Dies ist utopisch. Haben die Staaten sich inzwischen „schlau“ gemacht und ihre Vermessenheit eingesehen oder ist das ganze Spiel mit „Klima- und Erwärmungsängsten“ Ablenkung, ein gezinktes politisches Pokerspiel im Kampf um die Deutungshoheit und Weltherrschaft?

Hat sich jemals ein Wetterdienst eines UN-Mitgliedsstaates gefragt und überlegt, wie sich eine Reduktion von CO2-Emissioen und damit des CO2-Gehalts der Luft auf das Wetter und speziell seine Temperaturen auswirken könnte? Diese Frage wird deswegen nicht gestellt, weil der geringfügige Gehalt der Luft an Kohlenstoffdioxid nachweislich keinerlei Einfluss auf das Wettergeschehen hat, auch nicht auf die Temperaturen, vom Äquator bis zu den Polen, vom Meeresspiegel bis in die höchsten Höhen. Der das Weltwetter wie Weltklima regulieren und steuern sollende CO2-Gehalt der Luft ist nicht einmal in den Rang eines „Wetterelementes“ wie Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit, … aufgenommen worden, erscheint in keiner Wetterkarte, in keinem Wetterbericht. Es ist so überflüssig wie ein Kropf!

Wenn sich das Wetter völlig autonom verhält und nicht die geringste Korrelation mit dem CO2-Gehalt der Luft aufweist, wie soll dann urplötzlich eine Kausalbeziehung zum Klima, das einzig und allein vom Wetter abgeleitet wird, zustande kommen? Da keine Beziehung besteht, wird geschwiegen nach der Devise: worüber man nicht spricht, das gibt es auch nicht. So einfach ist das in einer Kommunikationsgesellschaft. Was man nicht mag, wird totgeschwiegen. Am Schlimmsten ergeht es der Wahrheit. Wenn sie ans Tageslicht käme, der ganze Spuk mit „Klimaängsten und Klimaschutz“ hätte ein jähes Ende. Also wird weiter das Wettergeschehen mutwillig vom Weltklimarat missbraucht, um den ganzen „Treibhaus- und Erwärmungsschwindel“ am Köcheln und Leben zu erhalten.

News vom PIK: „Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten“

Mit dieser Meldung wartete das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 11. Januar 2018 auf. Das PIK orakelt, dass Überschwemmungen an Flüssen schon heute „zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen“ gehören und sich „vielerorts stark erhöhen“. Und wer hat das souffliert? „Umfassende Computersimulationen“ haben ergeben, dass „die Zunahme der Hochwasserrisiken“ bereits durch die „Menge an Treibhausgasen verursacht wird, die wir bereits in die Atmosphäre gebracht haben“. Und dann die übliche Warnung: „Die Ergebnisse sollten eine Warnung für die Entscheidungsträger sein. Wenn wir das Thema ignorieren, werden die Folgen verheerend sein. … Nichtstun wäre gefährlich“. Um die Sicherheit der Menschen und des PIK zu gewährleisten, „müssen klimabedingte Risiken ernst genommen und sehr schnell Geld für Anpassung“ und Forschung bereitgestellt werden. „Geld regiert die Welt“, aber nicht das Wetter. Es ist unbestechlich!

Das Ganze ist haltlose Panikmache, denn die Definition „Klima“ sagt klipp und klar, dass es ein vom Wetter abgeleitetes Konstrukt ist, es daher keine „klimabedingten Risiken“ geben kann. Das Wetter ist ein Naturereignis, dessen Risiken dem Menschen bekannt sind. Das „Klima“ ist kein Naturereignis. Es steht nicht neben oder über dem Wetter. Es beschreibt „mittlere Wetterzustände“, ist Statistik. Der „mittlere Intelligenzquotient“ der Menschheit ist auch kein Ziel, das zur Norm für alle Menschen gemacht werden muss.

Es ist Kaffeesatzleserei hochzurechnen, dass die Zahl der Menschen, die von Hochwassern beeinträchtigt werden, in Nordamerika von 0,1 auf 1 Million, in Deutschland von 0,1 auf 0,7 Million, in Südamerika von 6 aus 12, in Afrika von 25 auf 34 und in Asien von 70 auf 156 Millionen steigen wird. Doch wohin die Reise geht, auch das sagt das PIK: „Solange wir Kohle, Gas und Öl verbrennen, steigt die Temperatur unseres Planeten und die Gefahr nimmt zu.“ Daher die Devise: Zurück in vorindustrielle Zeiten! Oder zurück in die „Kleine Eiszeit“? Doch ein Blick in die Erdgeschichte zeigt, dass es nach dem Ende der „Weichsel-Eiszeit“ vor etwa 12.000 Jahren nachweislich mindestens viermal wärmere Epochen gegeben hat als derzeit. Der Beginn der christlichen Zeitrechnung lag im „Klimaoptimum zur Römerzeit“ und nach der Abkühlung zur „Völkerwanderungszeit“, dem das Imperium Romanum zum Opfer fiel, folgte der Aufstieg der Wikinger und das „Klimaoptimum des Hochmittelalters“. Alles ohne Verbrennung von „Kohle, Gas und Erdöl“ und, was noch viel wesentlicher ist, ohne Erklärung der „Klimaexperten“!

Und wie erklären die Klimaexperten die „Groten Mandränken“ 1219 und 1362, die weite Teile Nordfrieslands vernichtete, die Riesenflut von 1634, die Allerheiligenflut von 1570, die Weihnachtsflut von 1717 und die Hamburger Sturmflut von 1962? Am Rhein bei Köln war im Februar 1784 der höchste Pegelstand mit 13,63 m. 13,30 m waren es im Februar 1374 und 11,53 m im Juli 1342. Im Januar 2018 waren es „extreme“ 4,82 Meter, als das PIK die globale „Sintflut“ hochrechnete! Mit der billigen Schlagzeile „Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten“ kann man dreiste Schlagzeilen machen und ängstliche, den Pressemeldungen vertrauende Menschen erschrecken, mehr aber auch nicht.

Ich wünsche Ihnen Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr und mehr Mut, dem eigenen Verstand zu vertrauen. Lassen Sie sich nicht mehr von den Prophezeiungen der Klimaexperten ins Bockshorn jagen. Der Wettergesprächsstoff wird nicht ausgehen. Doch alle Klimaängste sind überflüssig.

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*) Wolfgang Thüne (www.derwettermann.de) ist Diplom-Meteorologe und Dr. phil. Er war 16 Jahre lang „Wetterfrosch“ des ZDF und ist regelmäßiger Kommentator auf conservo.

www.conservo.wordpress.com   18.1.18

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Wer hält es auf, das „Wetter“ in seinem Lauf?

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Ulfried schreibt:

    Klimaangst hatte ich nie und werde sie auch nie haben. Was mich sorgt ist das Hochspielen dieser unsinnigen Agenda durch Leute die damit ihre hegemonialen Ziele verfolgen und die Menschen mit Angstmacherei zuschütten und Step by Step uns entmündigen. Wieviel Geld mußten wir denen schon in den Rachen werfen, wieviel Lebensbeschränkungen mußten wir bisher schlucken. Unsere Kohle ist unsere gegebene Energie- Recource, die sollen wir aufgeben und jetzt geht es an unsere Diesel- Autos. Mal ans Firmament schauen wenn dort von Flugzeugen Chemtrails gezogen werden,die sich von den Wasserstoffbahnen sehr unterscheiden fällt keinem ein. Hier stehen sich die mörderisch- kriminelle Energie der Möchtegern- Weltbeherrscher gegenüber der ignoranten Masse der Menschen die sagen: „ES IST BESSER WENN MAN NICHT ALLES WEISS WAS PASSIERT!“ Und dann schießt ihre Fußball- Mannschaft ein Tor und sie lesen in der Werbebande: IHRE NEUE HEIZUNG SCHONT DAS KLIMA DURCH EINSPARUNG VON CO². Na da ist die Welt doch wieder in Ordnung!!

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  3. Andreas schreibt:

    Erst wenn der kollektive Schmerzpunkt erreicht ist, werden die Menschen genau hinsehen, weil sie auch erst dann wissen wollen, woher der Schmerz kommt.
    Das Verbrechen über unseren Köpfen ist aber, das muss man den scheinbaren Ignoranten zugute halten, so dermaßen gewaltig in seinen weit reichenden Ausmaßen und -wirkungen, dass sie es im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht fassen können. Unsere Psyche hat einen Not-Aus-Mechanismus, der dann Widerstand erzeugt, wenn sich eine Offensichtlichkeit über den funktionierenden Menschen zusammen braut, die deren Weltbild auf den Kopf stellt und ihnen eine Änderung ihres Lebens und eine starke Korrektur des Alltagsverstänisses abverlangt.
    Der Krieg gegen uns am Himmel ist sehr weit fortgeschritten und immer noch glauben wir einem
    Al Gore und den vielen anderen militanten, indoktrinierten und öffentlichen Repräsentanten. Wenn man genau hin sieht, zum Beispiel bezüglich der Finanzierung seiner Filme,weiß man schnell, wer noch hinter der neuen Doktrin des Klimawandels steckt und „Klima-Leugner“ ins Gefängnis stecken will.
    Zu einer neuen Ordnung gehört schließlich auch eine neue Doktrin. Und neue Strafen.
    Der globale Aufwand zur Destablilisierung und Reduzierung der Menschheit ist enorm und so gut getarnt, dass sich die Mechanismen erst dann erkennen lassen, wenn ein Teil der alten Fassade schon abgerissen ist und neue Synapsen in der Folge neue Gedanken und Erkenntnisse zu lassen. Meine langjährigen Beobachtungen von Wetter, Klima und den Akteuren lassen mich darauf schließen, dass es nur noch selten ein „echtes“, von Menschen nicht massiv manipuliertes Wetter gibt. Hat sich schon mal jemand gerfagt, wie ein amerikanischer Wetterdienst die Jahrhundert-Niederschläge in Deutschland Monate vorher ankündigen kann oder warum unser Wetterdienste einen Orkan wie den der vergangenen Nacht überhaupt nicht
    vorher sagen konnte? Klingelt es? So etwas absurdes hatten wir in diesem Jahr mehrfach.
    Wozu brauchen wir einen Wetterdienst, solange es die Amerikaner viel besser wissen und unser Aushängemeteorologe, Herr K., die Chemtrails als Cirrus homogenitus oder noch banaler als Schöwetterwolken bezeichnet?
    Noch haben die Schlafenden die Möglichkeit zu wählen, zwischen einem Pokalspiel mit Freunden auf dem Sofa oder der schmerzlichen Erkenntnis, dass das Leben kein Ponyhof ist und es die Sicherheit, die sie von früher kannten, nicht mehr gibt.
    Willkommen in der Gegenwart.

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  4. Pat schreibt:

    Der Mensch hat seit Zeiten der Römer eine Unmenge an Holz für den Bau von Segelschiffen,Galeeren und sonstige Bauten verbraucht und auch durch Kriege vernichtet.
    Rings um das Mittelmeer herum ist Wüste was vorher Wald war.
    In unserer Zeit schreitet die Abholzung der Wälder weiter voran aus Provitgründen.
    Der Nackte Boden wird durch Sonneneinstrahlung Aufgeheizt.
    Ein Wald beschützt den Boden , speichert Wasser und der Boden bleibt kühl,als auch Co.2 und Sauerstoff sich einpendeln..
    Ist das die Erklärung für die 1000 jährigen Klimaverschiebungen ?

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  5. Querkopf schreibt:

    Das Klima auf der Erde wird seit Millionen von Jahren vorn der Sonne beinflußt. Kalt- und Warmzeiten wechseln sich seither nachweislich ständig ab. Und nun kommen einige superschlaue grün-linke Demagogen daher und wollen allen Ernstes behaupten, dass der Mensch an den Klimaveränderung schuld sei. Welch ein totaler Blödsinn! Nein, die Grün-Linken benutzen bzw. mißbrauchen das Klimathema nur, um den Menschen neue Verbote und neue einengende und steuerpressenden (!) Vorschriften zu machen, so wie der Sozialismus eben seine Massen steuert.
    Trump machte diesen Bödsinn nicht mit und kündigte das Klimaabkommen völlig zu Rechtauf, besonders aus USA-Sicht war das richtig.
    Und nun kommt das erstaunliche: Plötzlich, im Schatten von Trump, kommen auch Wissenschaftler aus der Deckung und geben Trump recht. 31.000 Wissenschaftler haben sich in den USA in einer Petition gegen die politische Agenda der globalen Erderwärmung, wonach der Mensch fälschlicherweise für die Erdewärmung verantwortlich sein soll, zusammengeschlossen.
    Na also, geht doch!

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  6. MrAndystueve schreibt:

    Der Klimairrsinn ist nur ein Baustein. Die Bürger sollen verunsichert und verängstigt, in ihren seelischen Befindlichkeiten erschüttert werden. Ein neuer Schuldkult wird etabliert. Alles das gleiche: Feinstaub, Diesel, Kohle, Atom.
    Dann Gender- Islam-und Homo-Trans-X-Anbetung. Indoktrination und Frühsexualisierung unsrer Kinder, Zerstörung der Familie, marxistische Deutung der Medien,kommunistischer und islamischer Terror. Was soll man noch alles ausführen. Wer nicht bemerkt, das das alles ein Riesenprogramm ist, ist wenigstens kein Verschwörungstäter, Nazi oder ähnliches, sondern nur rot oder dumm.

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  7. Morgentau schreibt:

    CO2 ist nur in Geschäftsmodell. Die derzeitigen Wetterkapriolen sind auf massive Regenwaldabholzungen, Zerstörung von Flora und Fauna und Geoengineering zurückzuführen.
    Auto- und Industrieabgase gepaart mit atomarer Verunreinigung durch Kraftwerke, Waffen und über 2000 Atomtests wird die Erde nicht ruinieren, wohl aber uns profitverseuchte Menschen.

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