Inge Steinmetz und die Blockflöte-spielende Bundeskanzlerin

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz, Satirikerin

Hallo Frau geschäftsführende, Blockflöte-spielende Bundeskanzlerin, ich bin blond und habe wieder eine Frage: Kennen Sie das Gefühl, dass Sie schweißgebadet aufwachen, glauben einen Albtraum geträumt zu haben, aber der Horror geht immer weiter?

Vor zwei Jahren und fünf Monaten hat mir irgendwer K-O-Tropfen verabreicht und mich in eine Irrenanstalt eingeliefert. Ich bin nicht mal in der offenen Anstalt gelandet, da wo man Kontakt zur Außenwelt hat, nein sie haben mich direkt in die geschlossene Abteilung gebracht. Kein Entkommen möglich! Seitdem wache ich jede Nacht auf und hoffe, dass alles nur ein böser Traum ist, der doch noch irgendwie gut endet.

Mit jedem Tag wird alles schlimmer, ich zweifle ja nicht mehr nur an mir selbst. Ich habe es mit Ärzten zu tun, die sich als die „Elite“ ausgeben und mit größenwahnsinnigen, machtbesessenen Parolen um sich werfen. Sie haben Regeln aufgestellt, die von allen befolgt werden sollen, nur für sie selbst gelten diese Gesetze nicht. Sie achten auf jede Kleinigkeit, das ganze Taschengeld, das mir eigentlich zusteht, stecken sie ein, spenden es dann großspurig an irgendwen und lassen sich dafür feiern. Mich lassen sie alle Arbeit machen und werden immer unverschämter, obwohl sie doch ein Heidengeld von meiner Krankenkasse bekommen.

Überall sind Überwachungskameras angebracht, unsere Handys werden überwacht. Sie sprechen ständig von Digitalisierung, wenn aber eine Straftat in der Klinik passiert, dann werden die Daten komischerweise nicht ausgewertet. In der letzten Zeit haben wir nicht mal genug Toiletten hier, weil sie ein paar der vorhandenen für das dritte Geschlecht ausgezeichnet haben. Die bleiben unbenutzt, weil es gar kein drittes Geschlecht hier gibt!!!

Und jetzt wollen sie noch eine neue Irrenanstalt-Welt-Ordnung einführen. Damit sie noch mehr Verwaltungsaufwand betreiben können, noch mehr Geld einstecken, noch größere Dienstwagen bekommen und für ihre Familien auch noch ein paar Pöstchen abfallen. Vor lauter weißen Kitteln frag ich mich sowieso schon, wo denn eigentlich die Patienten in der Klinik sind.

Es sind Menschen hier, die anderen an die Gurgel wollen, nur weil sie sich schief angesehen fühlen, weil sie keinen Schokopudding bekommen oder weil sie nicht von der Angebeteten wiedergeliebt werden. Die werden aber trotzdem bevorzugt behandelt, denn die Wärter sind auch nicht besser. Habe ich gerade wieder einen tätlichen Übergriff überlebt, wird nicht der Übeltäter in die Gummizelle gesteckt, nein, ich selbst lande dort, nur weil ich den Mund aufgetan habe. Und wenn ich frage, wie man sich denn gegen die Angriffe wehren könne (ab und an endet so ein Angriff ja auch mal tödlich), dann empfiehlt die Oberärztin Beten, Blockflöte spielen, Weihnachtslieder singen und in die Kirche gehen.

Jetzt wollen die Ärzte mir einreden, dass ich farbenblind sei. Früher hab ich immer schwarze Kleider getragen. Einmal wollte ich ein blaues anziehen, da meinten sie, das sei nicht blau, es sei braun. Als wenn man über Nacht farbenblind wird!!!

Manche der Wärter hier – der Schlimmste ist Klein-Heiko – leiden unter Verfolgungswahn, werfen ein paar anderen Patienten und mir vor, dass wir Nazis seien, nur weil wir nicht mit ihren Behandlungsmethoden Zwangsjacke, Gummizelle, Elektroschocks, K-O-Tropfen und – Heiko`s Lieblingstherapie – dem absoluten Redeverbot einverstanden sind. Sie sagen, dass wir vorhätten sie in die Gaskammer zu stecken. Wie soll das möglich sein? In der Geschlossenen gibt`s keine Gaskammer und wenn es eine gäbe und wir Nazis wären, dann könnten die Wärter so was nicht mehr behaupten! Vielleicht bin ich ja doch verrückt, früher hatte ich doch solche Gedanken nicht!!!

Zwölf Jahre existiert die Klinik. Noch nie wurde hier ein Patient als geheilt entlassen. Angeblich soll das aber jetzt in den nächsten vier Jahren geschehen. Und sie oder Sie – ich tue mich schwer mit Groß- und Kleinschreibung – finden immer wieder Verrückte, die ihnen (Ihnen?) das glauben.

www.conservo.wordpress.com    27.01.20018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Inge Steinmetz und die Blockflöte-spielende Bundeskanzlerin

  1. Ingrid Jung schreibt:

    Gut geschrieben Frau Steinmetz, aber als Satire kann ich das nicht mehr abheften, denn es ist bitterer Alltag geworden. Die schon länger hier lebenden Deutschen sollen abgeschafft werden und in in einem Einheitsbrei versinken.
    Nur eines bedenkt unsere Oberhirtin nicht, der Islam wird das nicht zulassen. Da gibt es nur Unterwerfung oder Tot. Wir werden es uns dann aussuchen können.
    Ade du wunderschönes DEUTSCHLAND, du wirst mit den neuen Besatzern zum DRITTE WELT LAND werden.

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  2. herby1646 schreibt:

    Meine begründete Hoffnung: Die GroKo(tz) platzt und wir bekommen Neuwahlen und dann geht’s richtig „rund“.
    Für Inge Steinmetz: Bitte noch ein bisschen Geduld. Der Tag der Entlassung aus dem Irrenhaus ist schon in Sicht! 😉

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  3. lostlisa schreibt:

    Liebe Frau Steinmetz, Sie haben es wieder geschafft es auf den Punkt zu bringen. Danke! Ich freue mich auf weitere Ergüsse einer Blondine 😉

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