„Freiheit ohne Gott – Kirche und Politik in der Verantwortung“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Unter diesem Titel setzt sich der Politikwissenschaftler mit theologischem Hintergrund Professor em. Dr. Werner Münch sehr kritisch mit der Glaubenswirklichkeit in Deutschland auseinander.

Gleich zu Beginn bestimmt er den roten Faden für sein Buch: “Bei der Behandlung dieses Themas sollen zuerst unsere Verfassung und danach die Situation in Politik, Gesellschaft und Kirche … dargestellt werden.“

Den Leser erwartet keine leichte Kost – im Gegenteil. Münch geht in das Eingemachte.

Das Grundgesetz aus dem Jahre 1949 beginnt in der Präambel mit dem Satz:

„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen…..“

Der Gottesbezug und die Menschenwürde( Art. 1 GG)

Beides gehört für den zitierten Robert Kardinal Sarah untrennbar zusammen: weil „die Verfinsterung des Göttlichen die Erniedrigung des Menschlichen bedeutet.“Mit der Aufweichung des Gottesbezugs fehlen vielen Menschen der Kompass und die Orientierung.

„Freiheit ohne Gott“ benennt die Selbstüberschätzung und die fehlende Demut vieler Menschen. Sie glauben nicht mehr, dass sie eines Tages vor Gott Rechenschaft über ihr Leben ablegen müssen.

Der Verlust des Orientierungsrahmens führt zu den politischen und geistigen Irrungen und Verwirrungen, die Prof. Werner Münch zerpflückt.

Das Thema „Ehe und Familie“ steht für ihn an erster Stelle. Im Grundgesetz ( Art.6) heißt es: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“

Spätestens mit dem im Bundestag durchgepeitschten Gesetz „Ehe für alle“ und dem „Segen“ der Staatskirchen wird der Art.6 ausgehöhlt. (Wenn es nicht sogar verfassungswidrig ist. Der Verf.)

„Politik und Rechtsprechung spielen zusammen“ Man könnte noch die „Vierte Gewalt“ – die Medien – nennen, die in ihrer Mehrzahl mit einer Hype ohne Beispiel dem Zeitgeist zum – opportunistischen – Sieg verholfen haben. Mit diesem Gesetz kurz vor der Bundestagswahl ist es der Bundeskanzlerin und Parteivorsitzenden Merkel einmal mehr gelungen, dem politischen Gegner ein wichtiges Thema aus den Händen zu schlagen. Dieses Gesetz und seine Auslegungen für unsere Gesellschaft – z.B. auch der Begriff „ Ehe zu dritt“ – werden erst in Jahren zur vollen Geltung gelangen. Es gibt bereits westliche Staaten, die auch eine solche Ehe erlauben. Warum nur zu dritt? Warum nicht auch in dem „bunten“ Deutschland?

Münch schreibt: „Einen besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ für Ehe und Familie gibt es nicht mehr. Die Ehe von Mann und Frau ist nur noch eine „Lebensweise unter vielen“.

Leider müssen zu viele Frauen und auch Mütter arbeiten, um die Familie zu ernähren.

Frauen, die ohne wirtschaftliche Not auf eine berufliche Karriere verzichtet haben, werden als „Heimchen am Herd“ verspottet. Dabei leisten sie für ihre Familie und unsere Gesellschaft einen sehr wichtigen Dienst, denn die Familie ist die Keimzelle jeder Gesellschaft.

„Feminismus und Gender-Ideologie zerstören Ehe und Familie sowie unsere christliche Kultur und demokratische Zivilisation“.

Ein zweites Schwerpunktthema ist für Werner Münch das Verhältnis von Staat und Gesellschaft zum Islam.

Wenn man das Verhalten der Kirchenspitze beider „Staatskirchen“ betrachtet, wird man an die Lektüre des Buches „Unterwerfung“ (deutsche Übersetzung des Begriffes „Islam“) von Michel Houllebecq) erinnert. Der Gipfel der Anbiederung und Unterwerfung fand auf dem Tempelberg in Jerusalem im November 2016 statt. Dort legten Kardinal Marx und der Landesbischof Bedford-Strohm ihre „Brustkreuze“ ab, um die muslimischen Gastgeber nicht zu „irritieren“. Dieser Akt ist für M. angesichts tausender Märtyrer christlichen Glaubens, die heute weltweit verfolgt, gefoltert und ermordet werden, ein unglaubliches Kirchenversagen – ohne Konsequenzen für die „ Kirchenfürsten“.

Es wäre Aufgabe der Kirchen, die Gläubigen über die wahren Inhalte und Ziele des Islam aufzuklären und sie gegen seine Hasspropanda zu immunisieren. Es wäre auch zu erwarten, dass unsere reichen Staatskirchen, die vom Staat großzügig finanziert werden, in Gottes Namen Aufklärung betreiben. Leider ziehen sie es vor, krampfhaft nach Gemeinsamkeiten zu suchen.

„Die Diskussion über den Islam verlangt Ehrlichkeit. Ignoranz, Verharmlosung oder Gleichgültigkeit führen nicht weiter.“

So wird von deutschen Kirchenvertretern behauptet, der „Islam“ und das Christentum hätten eines gemeinsam: den einen Gott. Das ist falsch. Die Dreifaltigkeit und dass Jesus Christus Gottes Sohn sei, wird im „Islam“ als Gotteslästerei verurteilt.

Der Koran – inkl. der Scharia – bestimmt das religiöse und staatliche Leben in einem muslimischen Staat. Er ist ein „Gottesstaat“. Der Austritt aus der Glaubensgemeinschaft wird mit dem Tode bestraft. Die Frau hat sich dem Manne bedingungslos unterzuordnen. Er kann bis zu vier Frauen haben. Seine Frau hat weder das Recht zu noch eine finanzielle Absicherung für eine Scheidung. Der Mann kann seine Frau mit Gewalt züchtigen. Nach einem Ehebruch wird sie zur Abschreckung öffentlich gesteinigt – so die Scharia. Eine junge Frau, die ein „westliches“ Leben führt, wird durch ein Familienmitglied durch einen sog. “Ehrenmord“ bestraft.

„Weihnachten 2015 meldete sich Ignatius Joseph III. Younan, das Oberhaupt der syrisch-katholischen Kirche, zu Wort, um an das Leid der Christen im Nahen Osten zu erinnern:

“Wir werden nicht nur vergessen, sondern betrogen von der sogenannten zivilisierten Welt, die sich weigert, die Notlage der christlichen Mehrheit anzuerkennen…“

Dem Westen warf der Patriarch vor, „seine Geschäfte mit den muslimischen Ländern höher einzustufen als die Verteidigung und Unterdrückung der bedrohten Glaubensbrüder“.

„Das überkonfessionelle Hilfswerk „Open doors“, das jährlich einen Weltverfolgungsindex verfasst, stellt für das Jahr 2015 fest, dass mehr als 100 Millionen Menschen weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, am stärksten Christen“.

Mit der illegalen Masseneinwanderung von 2015 – von überwiegend Muslimen – hat sich Deutschland besonders in den sog. „sozialen Brennpunkten“ deutlich verändert. Eine Integration scheitert weitestgehend an den mangelnden Sprachkenntnissen und an den fehlenden schulischen und beruflichen Qualifikationen, die einen baldigen Eintritt in die deutsche Berufswelt verhindern.

Prof. Werner Münch fasst zusammen:

„Wohin man auch blickt: Verharmlosung und Anpassung, Gleichgültigkeit und Ignoranz statt Aufklärung, kulturellen Widerstands und mutigen Eintretens für die eigenen Glaubenswahrheiten – das kann nicht gut gehen/ Nur ein Bewusstseinswandel kann das Fortschreiten der gegen unsere christlichen und demokratischen Werte gerichteten weiteren Islamisierung verhindern. In Verantwortung gegenüber den uns nachfolgenden Generationen in Europa und den verfolgten Christen weltweit stehen wir vor einer großen Verantwortung, der wir uns mutig stellen müssen. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr!“

Diesen Appell richtet er besonders an die „kleine Herde“. „Die „kleine Herde: Rolle und Bedeutung von Minderheiten in Gesellschaft, Politik und Kirche.“

„Sicher ist zunächst, dass eine „kleine Herde“ gegenüber einer größeren Einheit in der Minderheit ist. Manchmal ist sie sogar unsichtbar, weil sie im Verborgenen wirkt, aber sie hat immer ein klares Ziel, steht für ihre Positionen ein, die sie mutig verteidigt, und gibt nicht auf. Im Zentrum steht die Bereitschaft, die Wahrheit nicht zu verleugnen, also im christlichen Sinne „Salz der Erde“ und „Licht der Welt zu sein, d.h. entschieden für Jesus Christus einzutreten.“

Neben anderen Faktoren gibt Werner Münch der Gender-Ideologie eine große Schuld an der Zerstörung christlich-abendländischer Werte.

„Die Gender-Ideologie hat nicht, wie sie wahrheitswidrig vorgibt,

die Gleichstellung von Mann und Frau zum Ziel,

sondern stellt die Bestimmung der geschlechtlichen Identität

zur freien Wahl…“

Diese Ideologie will im Kampf gegen das christliche Menschenbild eine anthropologische Revolution und stellt dabei die Zusammengehörigkeit von Geschlechtlichkeit und Fortpflanzungsfähigkeit radikal infrage…. Rund 200 Lehrstühle, meistens von Frauen besetzt, sorgen für eine pseudowissenschaftliche Verbreitung….Zu dieser Forderung gehören auch die Forderungen …nach Anerkennung jeder Art von Homosexualität und die Verführung unserer Kinder in Kindertagesstätten und Schulen mit der sogenannten „sexuellen Vielfalt“. Diese ist in einigen Bundesländern gegen den Elternwillen eingeführt worden.

Sein Plädoyer :

„Ich habe einen bunten Strauß geflochten von falschen Verhaltensweisen in Politik, Gesellschaft und Kirche, die wesentlich sind, aber beliebig erweitert werden könnten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie eine Herausforderung für jeden Einzelnen von uns in der „´kleinen Herde` der katholischen Kirche bedeuten“…Die Bereitschaft, sich zu informieren und dort, wo es nötig ist, zu widersprechen und auf friedlichem Wege Widerstand zu leisten, beginnt immer beim Einzelnen, also bei mir selbst.“

Dieser Appell gilt auch für die Mitglieder der evangelischen Kirche, in der die Irrungen und Wirrungen noch größer zu sein scheinen als in der katholischen Kirche.

Der „kleinen Herde“ fehlen zu häufig Zuspruch und Unterstützung der Kirchenoberen.

Die Massenaustritte aus beiden Kirchen legen Zeugnis ab von der Verzweiflung und dem Verlust christlich-kirchlicher Orientierungshilfen. Kirche und Politik nehmen ihre Verantwortung nur unzureichend wahr.

Dieses Buch ist ein „Muss“ für jede(n) deutschen Staatsbürger/in, der/die sich ein eigenes Urteil über Glaubensfragen in Deutschland bilden will.

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Werner Münch: „Freiheit ohne Gott – Kirche und Politik in der Verantwortung.“, Verlag Media Maria, Illertissen, 2017

Erscheinungsdatum: [2017]. Umfang/Format, 174 Seiten ; 21 cm. ISBN/Einband/Preis, 978-3-945401-38-5, Preis: 16,95 €, auch bei Amazon bestellbar

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Zum Autoren:

Professor Dr. Werner Münch, Zeitoffizier in der Panzertruppe der Bundeswehr, Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie, Rektor und Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, Mitglied im Europäischen Parlament, Minister der Finanzen und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt a.D., Publizist

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

www.conservo.wordpress.com    29.01.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu „Freiheit ohne Gott – Kirche und Politik in der Verantwortung“

  1. Ruheständler schreibt:

    „Dieser Akt ist für M. angesichts tausender Märtyrer christlichen Glaubens, die heute weltweit verfolgt, gefoltert und ermordet werden, ein unglaubliches Kirchenversagen – ohne Konsequenzen für die „ Kirchenfürsten“.“
    Diese beiden „Geistlichen“ müssten entlassen werden. Ich bin heute dankbar, dass ich schon
    vor Jahren den Mut hatte, aus der evangelischen Kirche auszutreten. Es war ein Austritt aus
    Gewissensgründen, nicht etwa einer aus gewissen Gründen, um die Kirchensteuer zu
    sparen. Der in meinen Augen grünschimmelige Kirchenfunktionär Bedford-Strohm wird
    vom Staat bezahlt; das muss man sich mal vorstellen.

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  2. Fin schreibt:

    Da ich Ehrlichkeit so schätze und der Autor meine negative Kritik als persönliches Angehen interpretierte (so ein bischen zumindest): „It’s not personal, it’s strictly business Herr General!“
    Dennoch: Es tut mir leid, wenn ich den Autoren verletzte und es womöglich gleich wieder tue.

    Da der Buchautor ein Militärkumpel vom Autoren des Artikels ist – nehme ich das Militär als Beispiel für meine Argumentation…
    Weshalb geht einer zur BW? Was bringt einen jungen Menschen dazu sich ein Leben lang unterzuordnen und Befehle zu erhalten und selbige auch dann auszuführen, wenn sie PERSÖNLICH NICHT getragen werden? Schlimmer noch, wenn man selber welche gab politische Einläufe zu erhalten? [Ich denke dabei an die aufgesetzten Skandale der Gorch Fock und vor allem den Oberst, der den Abschußbefehl des Tankzuges gegeben hat].
    Ach ja und das Leben könnte man womöglich auch verlieren.
    Antwort: Es wird so nicht verstanden. Soldat ist nur ein Beamtenjob mit Pensionsanspruch.
    Und dies gilt für viele Bereiche, denn wir folgen bei der Berufswahl nicht etwa einer Berufung sondern Umständen.

    Wozu brauchen wir die BW? Der Witz meiner Jugend war „Gegner aufhalten bis richtiges Militär kommt“. Klingt nicht wirklich ehrenvoll. Vieler meine Jugendfreunde lernten Mechaniker um dann Z Soldat bei der BW zu werden mit der Hoffnung auf lebenslänglich.
    Die Wahrheit ist, der Deutsche sucht Sicherheit und will Beamter werden. „Und wenn ein Krieg kommt….?“ Ich wurde ausgelacht!
    Wo ist die Identifikation mit dem Job? Wo ist die Berufung“? Wo also ist die VERANTWORTUNG?

    Und wenn eine Dame die BW auf den Kopf stellt und auseinandernimmt, dann passiert….? Nichts!
    Und wenn eine andere Dame das Land auf den Kopf stellt und auseinandernimmt, dann passiert…? Auch nichts!
    Und wenn Rechtsbrüche passieren, dann….? Nichts!
    Polizei wird unterwandert und es passiert (Skandale Polizeischule Berlin)….? Nichts!

    Abgeordnete erscheinen gar nicht zur Arbeit (leere Sitze im BT) und Soldaten gehen zur Kaserne und wieder nach Hause. Kaum einer arbeitet wirklich. Alles kostet Geld und es wird noch mehr hinausgeworfen…. Verantwortung?

    Es gibt Mißbrauchsskandale in den Kirchen überall. Diese Kirchendiener sind wie Staatsdiener so gut wie unkündbar…. Verantwortung?

    Fazit: In der Welt der Beamten gibt es keine Verantwortung! Sie fordern alles und haften für nichts. Einer schiebt es dem anderen zu. Hier sagt das Militär: „Kirche und Politik in der Verantwortung“. Selber ist es das Militär natürlich nicht.

    In jeder guten Bananenrepublik hätte das Militär schon längst gemeutert, die Kirchenoberen rebelliert, die Opposition auf die Regierung wortwörtlich eingeprügelt. In D sind alle verbeamtet und somit fett, faul und träge.

    Zum Schluß: Ich möchte nochmals betonen, daß dies kein persönlicher Angriff auf den Autor ist. Es ist meine Sicht der Dinge auf ein Beamtensystem ohne Verantwortung. Verantwortlich sind nur die, die offiziell keine Verantwortung tragen. Oder um mit Gauck zu reden: „Die Eliten sind nicht das Problem…“, denn sie nehmen keinerlei Verantwortung wahr.

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