Die Filterblasen-Gesellschaft – oder: warum Facebook unsere Debattenkultur zerstört hat

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hanno Vollenweider, Die Unbestechlichen *)

Über 10 Jahre war ich Mitglied bei Dir, Facebook. Nun habe ich mich abgemeldet. Warum ich das tat und warum ich hoffe, dass mir viele Deiner User folgen werden, möchte ich hiermit erklären.

Als wir uns kennenlernten, so Anfang 2008, da wurde es überall im deutschsprachigen Bereich gerade total hipp, sich bei Dir anzumelden und sich mit Leuten zu befreunden, die man aus der Schule kannte, vom Büro oder einfach aus irgendeiner Bar. Langsam aber sicher wurdest Du ein fester Bestandteil im Leben vieler Menschen, die in ihrer Freizeit – oder wenn am Arbeitsplatz niemand hinsah –Bilder aus dem Urlaub, vom Mittagessen oder den Drink nach Feierabend posteten sowie „Likes“ für lustige Bildchen mit Katzen oder dumme Sprüche gaben.

Dann begann 2009 der Wahlkampf für die Bundestagswahl in Deutschland und Du begannst damit, Dich zu verändern. Freunde und Bekannte posteten vermehrt politische Zeitungsartikel, Reden von Politikern, Wahlwerbung. Freundschaftsanfragen mehrten sich. Auf einmal begannen alle, sich mit allen zu „befreunden“, die in weiterer Hinsicht die gleiche Meinung hatten oder prominent politisch aktiv waren. Das war die Zeit, in der ich auch das erste Mal „entfreundet“ wurde. Ein Schulfreund aus der Grundschule wollte mit mir wohl nichts mehr zu tun haben, nachdem ich seine Wahlwerbung für Die Linke kritisierte. Das war allerdings eine Ausnahme, denn eigentlich war der Ton damals noch sehr freundlich und man diskutierte sehr offen, auch über Parteigrenzen hinweg. Ich kann mich z.B. noch gut daran erinnern, wie 2009 (es gab zu diesem Zeitpunkt so was wie Fan-Seiten noch nicht) Claudia Roth von den Grünen und Jörg van Essen von der FDP oder auch der damalige JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder mehrfach auch auf meiner Pinnwand in einer Diskussion zwischen ganz normalen Wählern mitmischten. Man debattierte einfach, so wie man es im realen Leben auch gewohnt war. Ganz offen arbeitete man mit den Argumenten des anderen, versuchte sie zu widerlegen, diskutierte – ganz ohne Beleidigungen.

2009 fand die Veränderung statt, die ich im eingehenden Satz des letzten Absatzes ansprach, allerdings noch nicht so, dass man sie irgendwie negativ hätte betrachten müssen. Ganz im Gegenteil, ich fand das alles klasse. Die Vernetzung – meine Freundesliste war zur Zeit der BTW09 auf über 2000 Personen angewachsen – brachte ungeahnte neue Möglichkeiten. Man lernte tolle neue Leute kennen, von denen man einige dann auch im realen Leben traf. Die Timeline entwickelte sich zu so einer Art globaler Informationsleiste. Die geposteten Zeitungsartikel der immer mehr auf Social Media ausgelegten Online-Angebote der Tageszeitungen aus aller Welt ergaben einen Informationsfluss, wie ich ihn bis dahin noch nie gesehen hatte, und der war für mein wissensdurstiges Mittzwanziger-Hirn die absolute Erfüllung! Du, liebes Facebook, nahmst zu diesem Zeitpunkt einen festen Platz in meinem Leben ein. Morgens in der Straßenbahn las ich nicht mehr die Pendlerzeitung, ich schaute durch meine Timeline. Für den Abend verabredete man sich über Facebook und mindestens zwei Mal am Tag wurde geschaut, ob die Freunde etwas Neues gepostet hatten.

Das ganze tröpfelte nun weiter vor sich hin. Facebook fügte neue Funktionen hinzu, es gab jetzt vermehrt Gruppen von Interessengemeinschaften, die ersten Fan-Seiten erblickten das Licht der Welt, Facebook limitierte die Höchstanzahl der „Freunde“ etc. Ich persönlich lernte immer mehr Gleichgesinnte kennen, egal ob es das Hobby oder die Politik betraf. Allerdings wurde oft auch schon der Ton in den Diskussionen schärfer. „Entfreundet“ oder aus Gruppen gelöscht zu werden, wenn man mit der dort vorherrschenden Meinung nicht konform ging, wurde exponentiell steigend zur Normalität. Die „Nettigkeit“ im Netz nahm ab, was mich damals aber noch nicht sonderlich störte, ich hatte so oder so andere Prioritäten im Leben und zog mich deshalb vermehrt aus Diskussionsgruppen zurück, in denen ich für meine Meinungseinwürfe beleidigt wurde. Anfangs waren das noch Gruppen, die meiner politischen Einstellung größtenteils gegensätzlich waren, wie z.B. solche von Anhängern der Grünen oder der SPD, dann kamen in letzter Zeit sogar Gruppen meiner liberal-konservativen politischen Heimat dazu. Widerspruch wurde also oftmals nicht mal mehr in den eigenen Reihen geduldet.

Um mich herum bildete sich also eine sogenannte Filterblase. Das ging wahrscheinlich den meisten politisch interessierten Facebook-Nutzern so, egal welcher parteilichen Richtung sie angehörten. Es war ganz einfach zu bequem und einfach geworden, sich nur noch mit dem berieseln zu lassen, was man hören wollte. Richtig krass sind diese Filterblasen mit dem Fortschreiten der Flüchtlingskrise geworden. Egal, in welcher Art Facebook-Gruppe man zu dieser Zeit gewesen ist, ob pro oder contra, man fand dort keine vernünftige Diskussionskultur mehr vor. Wer etwas Kritisches zur Flüchtlingspolitik in „Refugees-Welcome“-Gruppen postete, wurde meist sofort gelöscht, nachdem ihm vorher andere User noch schnell irgendwelche Beleidigungen in die Kommentare geschrieben hatten – und umgekehrt war es genauso und ist es auch heute noch. Facebook hat unzählige kleine elitäre Clubs in Form von „Gruppen“ geschaffen, bei denen eine Beitrittsanfrage gestellt werden muss, um überhaupt Mitglied werden zu können. Bei vielen dieser Gruppen müssen Sie, bevor man Sie aufnimmt, zusätzlich zur Anfrage eine Reihe an Fragen „richtig“ beantworten, welche die Gruppen-Administratoren vorher festgelegt haben. Was meist einer Art Gesinnungsprüfung gleichkommt.

Die wichtigste Frage, die sich dabei im Bezug auf diese Entwicklung meiner Meinung nach stellt, ist, wie viele Nutzer wohl gemerkt haben, dass sie sich in einer solchen Blase befinden? Ich befürchte leider, auch im Hinblick auf unsere derzeitige gesellschaftliche Entwicklung, dass der Prozentsatz sehr gering ist. Ich bin sogar davon überzeugt, dass es den meisten Nutzern nicht bewusst ist, wie tief sie in einer solchen Filterblase stecken. Selbst in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, bestehend aus Linken, Liberalen und Rechten, ist das offensichtlich vielen nicht bewusst.

Zwei Dinge sind dabei wohl besonders schlimm:

  1. Viele dieser Freunde sind Politiker, Journalisten sowie Unternehmer. Menschen, die offen – also „open minded“ – bleiben sollten für Argumente jedweder Art, um vernünftige und vorausschauende Entscheidungen treffen zu können.
  2. Sehr viele dieser Menschen scheinen diese Filterblasen mittlerweile auch mit ins reale Leben übernommen zu haben.

Interessanterweise scheinen die Berufsgruppen der Politiker und Journalisten dabei besonders stark betroffen zu sein, was sich auch darin widerspiegelt, dass es kaum noch echte politische Debatten zu geben scheint. Argumente der Gegenseite prallen oft nur noch ab. Jeder hält verbissen an seiner Meinung fest, selbst dann noch, wenn Denkfehler durch logische Argumentation offenkundig sind. Somit scheint die Vernunft ein Opfer der unbedingten Durchsetzung der eigenen Ideologie zu werden. Das ist zwar nicht erst seit Facebook der Fall, jedoch scheint es sich durch sein Zuwirken noch verstärkt zu haben.

Ganz besonders auffallend zu beobachten ist dies an Figuren wie Justizminister Heiko Maas, der ironischerweise mit seinem NetzDG gerade die für ihn und die Bundesregierung unbequemen Meinungen wegzensieren möchte und damit Facebook wohl am Ende zu einer Super-Filterblase im Gutmenschen-Gleichschritt formt.

Ähnlich verkorkst sieht die Situation im Journalismus aus. Begriffe wie Lügen- oder Lückenpresse kommen nicht von ungefähr. Dass sich die deutschen Medien, gerade mit der pro-Merkel- und der pro- bzw. oft sehr lückenhaften Flüchtlingsberichterstattung nicht mit Ruhm bekleckert haben, mag außer Frage stehen. Doch auch auf der „anderen Seite“ sieht es nicht besser aus. Um der einseitigen Berichterstattung in den Mainstreammedien entgegenzuwirken, schossen die Blogs im Netz wie Pilze aus dem Boden. Dass sich auch hier oft fragwürdige Inhalte finden, braucht nicht groß ausgeführt zu werden. Wer beide Blasen nicht erkennt und kritisiert, sollte vielleicht überprüfen, ob er sich nicht zu tief in einer der beiden befindet.

Was Facebook allerdings jetzt macht – oder aufgrund des Drucks von Seiten des bereits erwähnten Meinungsinquisitors Heiko Maas tun muss –, halte ich für das Gegenteil von förderlich. Ich möchte hier ganz klar sagen, dass ich keine Lösung habe, den Zustand, wie ich ihn von 2008 kenne, wiederherzustellen. Allerdings wird dies wohl kaum durch einfaches Löschen von „unbequemen“ Inhalten oder „Hass“-Postings durch groß aufgestellte Löschzentren zu händeln sein. Eine Zensur von unbequemen Meinungen, die nicht in das Weltbild der anscheinend sehr bequemen und nach außen abgeschotteten Filterblase von Heiko Maas und seinen Genossen von CDU/CSU, SPD und Grünen passen, wird die ganze Lage auf kurze Sicht nur noch verschlechtern. Die steigende Anzahl unzufriedener Bürger in eine Ecke zu treiben, aus der sich der ein oder andere sicherlich nicht mehr auf friedlichem Wege zu befreien weiß, ist sicherlich brandgefährlich – mal davon abgesehen, dass diese Zensur ein Angriff auf unsere Demokratie ist, wie es ihn seit 1945 nicht mehr gegeben hat.

Bisher hatten mich die Zensoren in Ruhe gelassen, selbst nachdem ich das erste Enthüllungs-Interview zu den zweifelhaften Praktiken der Facebook-Löschzentren mit einer ehemals dort tätigen Mitarbeiterin geführt hatte, durfte ich lange weiter ungestört meine Artikel posten. Doch nun hat mich diese Zensur innerhalb von 30 Tagen drei Mal, fast direkt hintereinander getroffen. Facebook hat mir dabei das Posten für je eine Woche verboten – unbegründet. Ohne mir eine „Verfehlung“ mitzuteilen und auch auf meinen ausführlichen Einspruch gegen die Sperre hat das Unternehmen nicht reagiert. Dabei bin ich nicht der einzige, wie bekannt sein dürfte. Blogger-Kollegen wie David Berger, Jürgen Fritz, Ines Laufer, Imad Karim usw. geht es regelmäßig genauso wie mir. Unbegründet gesperrt, Einspruch nicht beantwortet und kaum einmal entsperrt, geht das ganze Procedere wieder von vorne los. Allerdings ab jetzt nicht mehr mit mir. Ich werde Facebook diese Woche endgültig verlassen, meinen privaten Account und meine Fan-Seite schließen. Zensur kann ich als freier Mensch in keinster Weise hinnehmen!

Facebook lebt von seinen Nutzern, es sammelt Daten – was ich bis zu einem gewissen Grad hingenommen habe – und es verkauft Werbeplätze. Und für die werbenden Unternehmen ist Facebook nur so lange interessant, wie es diese Vielzahl an Nutzern hat, die es heute vorweisen kann.

Mit mir geht einer dieser Nutzer. Vielleicht folgen mir 10 und jedem dieser 10 folgen wieder 10 und so weiter, bis man auf der Facebook-Timeline nur noch Postings von Heiko Maas und Marc Zuckerberg findet. Vielleicht finden wir so zurück zur Debatte und zu einem vernünftigen Miteinander. Ich würde es mir wünschen!

PS.: Falls sich bei Facebook nun einige freuen, einen unbequemen Geist losgeworden zu sein: Nur weil ich Facebook verlasse, heißt das nicht, dass ich nicht weiter gegen die Zensurpraktiken bei euch anschreiben werde!

*****

*) Hanno Vollenweer ist Herausgeber der höchst lesenswerten Internet-Plattform „Die Unbestechlichen“. Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2018/01/die-filterblasen-gesellschaft-oder-warum-facebook-unsere-debattenkultur-zerstoert-hat/

www.conservo.wordpress.com     3.2.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Die Filterblasen-Gesellschaft – oder: warum Facebook unsere Debattenkultur zerstört hat

  1. David schreibt:

    Warum man 10 Jahre braucht, um das „System Facebook“ zu durchschauen, erschließt sich mir nicht. Die Fehlentwicklungen und die negativen Auswirkungen – mehr als „nur“ die Debattenkultur – sind mehr als offensichtlich.
    Immerhin haben Sie nun das längst Notwendige getan – hierzu meinen Glückwunsch!

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  2. feld89 schreibt:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  3. Wolfhilta schreibt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

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  4. Albert Rieder schreibt:

    Ein super Artikel, nur warum brauchten Sie so lange für den Ausstieg? Ich war nie bei Fratzenbuch, ich habe 5 echte Freunde, lebendige und beseelte Menschen. Zwitscher hat mich auch nie interessiert, wenn ich die Mitforisten hier so lese, bin ich froh das nie gemacht zu haben.

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. tamahru schreibt:

    Fratzenbuch, Zwitscher, Guckel, GEZ, New York Times, Times, die Zeitung, „hinter der immer ein kluger Kopf steckt“, Reuter, der gleichgeschaltete Rest der „Nachrichten“-Monopolisten des „Westens“, die Vaticanos, die Protestanten und wer auch immer meint, im Auftrag seiner Hintermänner oder gottgesandt dem Volk mit Halbwahrheiten zu einer Meinung verhelfen zu dürfen: sie alle tragen die Maske des Torquemada. Der Trog ist der gleiche, nur die Schweine wechseln. Der Fraß ist die Wüstenreligion, die die Reinheit der Nordvölker seit 1200 Jahren mit einer Orgie beispielloser Bosheit von Rohheit, Lüge und Haß gewaltsam vergiftet hat; die Substanz ist die Geistesverwirrung der Auserwähltheit einer kleinen Klicke eines wurzellosen Völkchens Beschnittener, die sich für ihr Ziel der Weltherrschaft das Recht der Meinungsführerschaft und des straflosen Raubes des Geldes aller Völker anmaßt. Der Weltfeind versteckt sich hinter einer Maske, tarnt sich hinter falschen Namen, korrumpiert zahllose Unwissende mit Geld, terrorisiert ALLE mit seiner Holo-Weltlüge, seinem Orwellschen Neusprech, seiner Zensur, seinen Geschichtslügen seit dem beispiellosen Terror von Nürnberg. Weil der Massenmord an unseren Vätern, Müttern, Großeltern niemals herauskommen darf. Er glaubt, das mit Schlapphüten und Zensur erreichen zu können?
    Der Autor ist seiner inneren Stimme gefolgt und hat etwas erkannt. Das ist zu loben und der erste Schritt zur inneren Freiheit. Weiß er, wer Zuckerberg ist, welcher Sippe er sich verpflichtet fühlt, welcher Agenda sich dieser heimtückische Inquisitor unter dem Segel der Meinungsfreiheit bedient? Auch die Halbwahrheit ist eine Lüge. Die Wahrheit versteckt sich unter einem Gebirge von Lügen, das diese Klicke seit der Raserei der Inquisition, diverser „Revolutionen“, so erfolgreicher wie der der Jakobiner, der Bolschewiki, der Henker von Nürnberg, immer weiter perfektioniert hat. Sie ist so gefährlich, daß zu allen Mitteln moderner Manipulationstechniken gegriffen werden muß. Das Mittelalter machte mit den deutschen Aufklärern eine kurze Pause, bis der böse Geist aus der Wüste in Nürnberg scheinbar über den Geist Schillers triumphierte. In seiner maßlosen Geldgier hat der Weltfeind mit der Freigabe des Internet einen Fehler gemacht, den Strick verkauft, an dem er gehängt wird (Karl Marx, der es wissen mußte). Er hat das Monopol der Meinungshoheit verloren. Sein verzweifelter Abwehrkampf ist das Todesröcheln der Medusa.
    Er wird auch die Wahrheit des Massenmordes in Dresden nicht unterdrücken können, auch nicht
    die geheime Agenda, die hinter seiner modernen Kriegswaffe „Flüchtlinge“ steckt: dem versuchten
    Genozid an uns Deutschen. Wer seinen Feind nicht kennt, kann nicht kämpfen. Deutschland hat
    den Weltfeind benannt. Deshalb hat uns das Weltjudentum am 24.3.1933 den Krieg erklärt. Der jetzt in seine Endphase kommt. Es geht um ALLES: DIE oder WIR? Wird der Feind benannt, hat er verloren. DRESDEN steht seit dem 12./13.1945 für den Horror des Weltfeindes, den wir niemals vergessen werden. Kommt ALLE, die Ihr noch ein Gewissen habt, am 17.2.2018 nach
    DRESDEN. Wir sind viele, und mit DIR, liebe Leserin, lieber Leser, werden wir mehr! Sofern Conservo den Mut hat, meinen bescheidenen Beitrag zu veröffentlichen.
    „Der gemanische Geist ist der geist der Freiheit.“ (Friedrich Schiller)

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    • Caro DeClerk schreibt:

      Richtig.
      Wir befinden uns wieder in der blutigen Phase des Vernichtungskrieges.
      Der einzige Unterschied ist, dass „jene“ statt Bombenterror, diesmal noch weit tödlichere Waffen gegen uns einsetzen:
      die Massenmigrations- und die wirklich bestialische „Volksvertreter“-Waffe.

      Wer genau hinschaut, sieht wieder die Krummnase um die Ecke blinzeln und sich verschmitzt die blutigen Hände reiben.
      Wieder sind es unsere „Auserwählten“, mit denen hier jede Institution durchseucht ist und die seit 2000 Jahren eine Blutspur ohnegleichen durch die Geschichte aller Völker ziehen.

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  7. Caro DeClerk schreibt:

    Erste Schritte eines dumpfen Mitläufers mit einer ersten Ahnung der Wirklichkeit – mehr aber auch nicht.

    Vermutlich wird er von der Keule eines marodierenden negroiden Schwerst-Bereicherers erschlagen oder der Krummdolch schlitzt ihm die Kehle – RIP.

    Er glaubt vermutlich bis zum bitteren Ende, dass wir die Raketen-Klempner und Molekular-Schrauber aus den hyperst industrialisierten Weiten Groß-Elendistans mit offenen Armen empfangen müssen, damit sie unser aller Renten erwirtschaften, sobald wir alle mal alt sind, ohne zu erkennen, dass die durch unsere Städte marschierenden Migratten-Armeen nur aus einem Grund in unsere Heimat gelockt werden: als unsere Mörder.

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  8. Wolf schreibt:

    Glückwunsch für sie zum Austritt bei Facebook. Ich hoffe nur das immer mehr Leute diesen Schritt tun. Meine Frau und ich sind schon lange nicht mehr dabei. Es zählen nur reale Freunde.

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