Imad Karim ist mein Bruder, nicht Heiko Maas

(www.conservo.wordpress.com)

von Jürgen Fritz *)

Imad Karim

Es gibt genau zwei Sorten von Menschen: Freunde und Feinde der Freiheit, Freunde und Feinde der Aufklärung, freie, autonome Bürger und solche, die freie, autonome Bürger unterdrücken wollen bzw. solche, die sich mit Freiheit und Autonomie überfordert fühlen und sie daher ablehnen.

Die halb Eingeschläferten und ihre Anästhesisten

Ich fürchte, sehr vielen ist noch immer nicht klar, um was es eigentlich geht, und einige werden es vielleicht auch nicht kapieren, bis es dann irgendwann zu spät sein wird. Warum begreifen sie es nicht? Weil sie es, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit oder innerer Korrumpiertheit, nicht begreifen wollen. Oder aber weil ihnen bildungsmäßig die Voraussetzungen fehlen, vor allem die philosophischen. Weil sie im Geiste keine Kinder der Aufklärung sind. Weil sie den Freiheitsbegriff nie wirklich verstanden haben oder ihm irgendwie fremd gegenüberstehen.

So wie die Figuren in höchsten Regierungs- und Staatsämtern, die doch tatsächlich meinen, die religiös-totalitäre grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung, die genau für das Gegenteil all dessen steht, würde zum Deutschland des 21. Jahrhunderts gehören. So wie die Figur in unserer aktuellen Regierung, die Facebook und alle anderen großen elektronischen Kommunikationsplattformen dazu zwingen will, Zensur zu üben bis zum Geht-nicht-mehr, die jede Fundamentalkritik an der besagten totalitärenWeltanschauung und am eigenen Treiben mit Gewalt unterdrücken will. Sie alle sind Feinde der Aufklärung, Feinde der Freiheit, hier der freien Rede.

Imad Karim ist ein Kind der Aufklärung – Imad Karim ist mein Bruder

Imad Karim ist vor solchen Feinden der Freiheit, vor Totalitaristen und dem libanesischen Bürgerkrieg geflohen, ist 1977 nach Deutschland gekommen und hat die Freiheit, die wir hier über Jahrzehnte genießen durften, von Anfang an zu schätzen gewusst. Ja, er liebt sie. Er hat sich mit unserem Land, mit seiner Kultur, mit seiner Geschichte beschäftigt, hat begonnen, unser Land und unsere Kultur zu lieben.

Er studierte Medienwissenschaft und Sozialwissenschaft,  machte seinen Magister und arbeitete ab 1992 regelmäßig für die ARD, das ZDF und vor allem den WDR. Seine Filme wurden im WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, in 3Sat, Phoenix und im Ersten ausgestrahlt, mehrfach wiederholt und erreichten Millionen Zuschauer. Jahrelang gehörte er verschiedenen Filmjuries an und erhielt selbst etliche Fernsehpreise. Imad Karim ist wie Hamed Abdel-Samad ein Kind der Aufklärung. Die beiden gehören zu uns und sie sind eine große Bereicherung.

Wo man geboren wurde, welche Hautfarbe man hat, welche Gene man in sich trägt, spielt dabei keine Rolle. Das hat sich niemand selbst ausgesucht. Der Mensch ist aber im Gegensatz zum Tier kein rein biologisches, sondern vor allem auch ein geistiges und Kulturwesen. Imad Karim hat die deutsche Sprache erlernt und die europäische Kultur internalisiert. Mehr internalisiert als viele Mitglieder unserer aktuellen Regierung. Imad Karim ist ein Europäer. Imad Karim ist ein Kind der Aufklärung. Imad Karim ist mein Bruder.

Die Feinde der Aufklärung

Doch es gibt Menschen in unserem Land, Deutsche, die sich andere Brüder gesucht haben. Solche mit denen sie Geschäfte machen können. Solche, die in ihrem Innersten vor allen Dingen eines sind: Unterdrücker der Freiheit, Unterdrücker des freien, kritischen Denkens und Redens, solche, die die Freiheit und Ideologiekritik von Grund auf ablehnen und totalitären Weltanschauungen anhängen.

Und weil jene sich solche als Brüder ausgesucht haben und solche unter fadenscheinigen Begründungen („Humanität“, „Wir brauchen frisches, junges Blut“, „Wir müssen doch helfen“) millionenweise in unser Land schleusen wollen, müssen sie mich und meine Brüder bekämpfen, die das zu verhindern suchen, die das kritisieren, die sich nicht einschüchtern lassen und offen auf die Gefahren dieses Irrsinns und dieses Verrats hinweisen.

Der Verrat der Aufklärung, der Freiheit und des eigenen Volkes

Um es ganz klar und deutlich zu sagen: Womit wir es hier zu tun haben, ist nichts Geringeres als der Verrat der Errungenschaften der Aufklärung, der Verrat der Freiheit, der Verrat der freien Rede und freien Entfaltung der Persönlichkeit, der Verrat des eigenen Volkes, dem diese Grund- und Bürgerrechte ganz langsam in homöopathischen Dosen Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt immer mehr entzogen werden sollen, bis zum Schluß kaum noch etwas davon übrig ist.

Ich bitte euch und rufe euch zu: Lasst euch nicht einlullen! Lasst euch nicht einschläfern von den neuen Meistern der Anästhesie! Lasst euch nicht einschüchtern von den neuen Zensoren! Lasst euch nicht eurer Rechte berauben! Lasst euch das nicht gefallen!

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Dieser Text erschien auch auf Jouwatch und auf Epoch Times.

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Foto: Von Ekadus – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47445543

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https://juergenfritz.com/2017/04/14/imad-karim-ist-mein-bruder-nicht-heiko-maas/

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*) Jürgen Fritz zählt zu den renommiertesten politischen Bloggern (https://juergenfritz.com/). Es ist mir eine Ehre und Freude, ihn seit Oktober 2017 zu den Gastkommentatoren von conservo zählen zu dürfen.

Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie (Schwerpunkte: Erkenntnis-/Wissenschaftstheorie und Ethik), Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Für seine philosophisch-erziehungswissenschaftliche Abschlussarbeit wurde er mit dem Michael-Raubal-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

www.conservo.wordpress.com    4.02.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Imad Karim ist mein Bruder, nicht Heiko Maas

  1. karlschippendraht schreibt:

    Michel-West muss erst eine nationale Katastrophe am eigenen Leibe verspüren , bevor sein Denkvermögen wieder soweit funktionieren wird , dass er Aufklärung überhaupt intellektuell erfassen kann .
    Heiko Maas empfinde ich als STASI-pur !!!

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  2. Ulfried schreibt:

    Als der Feind vor den Toren der Stadtmauer stand war große Aufregung. Der Rat versammelte sich und die Bürgerschaft diskutierte. Die hochangesehenen Gelehrten waren die Wortführer und ratschlagten und verwarfen und philosophierten und wußten dennoch keinen Rat. Der einzige der sich nicht an dem Geschwätz beteiligte war der Schmied. Scheinbar unbekümmert ging er seinem Tagwerk nach und man hörte täglich das Klingen der Schmiedehämmer. Das brachte die Philosophen und Gelehrte schließlich auf den Plan und sie suchten ihn in seiner Schmiede auf: „Interessiert es dich überhaupt nicht, daß der Feind uns bedroht?“ Der antwortete: „Während ihr schwätzet und philosophieret, habe ich Waffen geschmiedet, hier Pflugschare zu Schwertern und Sensen zu Hellebarden!“ So können wir uns wehren aber nicht durch Geschwätz.“
    Diese alte deutsche Sage lehrt uns mehr als alle akademischen Philosophien. Damit will ich nicht das mutige Wort in Abrede stellen. Doch reicht es?
    Gruß Ulfried der Trucker

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  3. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  4. karlschippendraht schreibt:

    @ Ulfried

    Unterschreibe ich täglich neu .

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  5. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  6. Pingback: Abschiebung von zum Christentum Übergetretener – website-marketing24dotcom

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