Der Abstieg der „Süddeutschen Zeitung“ zu einem Regimepropagandablatt


(www.conservo.wordpress.com)

Von Philolaos *)

Die „Süddeutsche Zeitung“ wirbt mit dem Slogan „Seien Sie anspruchsvoll„. Larifari. Die Zeiten, als Autoren wie ein Joachim Kaiser dem Blatt tatsächlich einen intellektuellen Touch verliehen, sind längst vom Winde verweht. Tempi passati. Die „SZ“ war mein Weggefährte noch zu Abiturzeiten, als wir im Deutsch-Unterricht Artikel analysierten und diskutierten. Zum Frühstück verschlang ich während des Studiums und auch im Berufsleben nicht nur Semmeln mit Kaffee und Marillen-Marmelade sondern auch die Leitartikel, Streiflicht, Feuilleton und Kommentare der linksliberalen Tageszeitung. Doch spätestens seit ein Oberpfälzer Waldschrat mit Oberlehrer-Attitüden in den Kommentarspalten seltsame Tiraden und Fatwas vom Stapel ließ, begann meine innere Kündigung. Lange hatte ich mit mir gerungen, und eine Kündigung des Abos immer wieder prokrastiniert. Ich befürchtete nach all den Jahren an der Nabelschnur der SZ horrende Abstinenzsymptome. Rückfall-Komplikationen. Bittere Reue und den Gang nach Canossa. Bis ich meine Kündigung nach einem letzten durchgeknallten Kommentar von Prantl mit einem Finale furioso unterschrieb.

Keine meiner apokalyptischen Visionen nach Kündigung des SZ-Abos wurden wahr. Was gibt es Schöneres als ein Frühstück ohne Ayatollah Prantl?

antijournalist und meinungsdiktator prantl, dauergast in politischen talkshows hierzulande)

Bis heute bereue ich keine Sekunde, mich von der „Prantlhausener Pest- und Pinocchio-Postille“ (Zitat n0by) abgenabelt zu haben.Die „SZ“ – in gut unterrichteten Kreisen auch als „Alpenprawda“ verspottet – führt ihren Werbeslogan „Seien Sie anspruchsvoll“ komplett ad absurdum. Gerade weil ich anspruchsvoll bin, lege ich keinen Wert auf die „SZ“. Nur noch Snobs, Buntblödel und die Abteilung betreutes Denken der blasierten Schickeria lesen im öffentlichen Raum ostentativ die „SZ“.

„Immer wenn ich die Süddeutsche lese“, beklagte sich eine Patientin, „dann tränen meine Augen so!“ Die Gesichtszüge der gnädigen Dame versteinerten zu einer Botox-Miene als ich ihr empathisch versicherte „wenn ich die Süddeutsche lesen würde, dann würden meine Augen auch immer tränen!“

Die Totengräber des Qualitätsjournalismus scheinen bei der „Süddeutschen Zeitung“ ein und aus zu gehen. Das vermeintliche Flagschiff des Qualitätsjornalismus hat sich die wahrheitsferne Berichterstattung offensichtlich ans Revers geheftet. Da wird gefiltert, vertuscht und skandalisiert bis die Festplatten glühen. In den Köpfen der Redakteure haust der Dunning-Kruger-Effekt. Sie unterschätzen ihre Leser und überschätzen ihren bisweilen mässigen Intellekt. Der Pressekodex gammelt als Lippenbekenntnis und Makulatur.  Presstituierte diffamieren, dämonisieren und denunzieren.

Unabhängiger Journalismus informiert objektiv und unparteiisch. Wenn sich SZ-Journalisten im Dunstkreis rotgrünbunter Aktivisten, Denunzianten und linksextremer Netzwerke  deren Ideologie zu eigen machen, und sich mit fragwürdigen bunten Bündnissen der Besten der Guten und Egalitärfrömmlern gemein und zu deren Sprachrohr machen, dann erinnert das an Orwell und käuflichen, gewissenlosen Journaillismus.

Die Zahl der Leser und Abos in den Leitmedien befindet sich im Sinkflug.

Wikipedia

Der Lack ist ab. So in etwa lautet der Tenor im Aufsatz von Isabella Klais zum Thema der Niedergang im Journalismus der Leitmedien.

Der Abstieg der Süddeutschen Zeitung“ zu einem Regimepropagandablatt“

Die Süddeutsche Zeitung zeichnete sich einmal durch gute journalistische Arbeit aus. Das liegt leider lange zurück.
Inzwischen ist sie zu einem Forum von Tintenklecksern verkommen, das den Systemmedien zuzurechnen ist. Als Propagandastimme des Regimes gehört sie der Lücken~, Lügen~ und Lynchpresse an und wird zu Recht als „Alpen-Prawda“ apostrophiert.
Anstelle neutraler Informationsvermittlung, was ihrem Auftrag entspräche, betreibt sie tendenziösen Journalismus der billigsten Art. Es werden Fakten nur selektiv berichtet, verfälscht oder zur Gänze unterdrückt, Potemkin’sche Dörfer als Tatsachen verkauft und Meinungskommentare mit Berichten vermischt, wo doch eine klare Trennung von beidem ein Grundgebot seriöser journalistischer Arbeit darstellt.

Der bisherige Leiter des Innenressorts, Heribert Prantl, spottet seiner juristischen Ausbildung Hohn, indem er absurdeste Thesen zur Innen~ und Rechtspolitik verbreitet. Seine Unkenntnis der Materie hält ihn nicht davon ab, andere permanent zu belehren mit dem Anspruch, die Moral exklusiv für sich gepachtet zu haben. Dabei bedient er sich eines Stils, der eines gut erzogenen Menschen unwürdig ist.
Sein neuestes Projekt stellt ein neu zu gründendes „Meinungsressort“ dar; als ob er nicht schon bisher das Innenressort für die Verbreitung seiner abwegigen Ansichten mißbraucht hätte.
Um die Groteske zu komplettieren, übernimmt eine ehemalige Sprecherin von Joachim Gauck nun das Innenressort, damit der bisherige Inhaber sich umso ungestörter von Tatsachen seiner Desinformationskampagne widmen kann.
Wie es der Zufall so will, fiel Prantls Wahl für seine Nachfolge auf eine Person mit Migrationshintergrund. Kompetenz diente hier eher nicht als Auswahlkriterium.
Die Infiltration unserer Medien durch Ausländer oder Migrationshintergründler steht in keinem Verhältnis zu deren Qualifikation und zahlenmäßiger Vertretung in der Bevölkerung. Dementsprechend unzumutbar wirkt sich dies auf das dadurch entstehende Meinungsbild aus, das durch die Sichtweise dieser Fehlbesetzungen geprägt wird. (Vgl. hierzu die Ausführungen zur Parallelproblematik der Ausländer in politischen Parteien: https://steemit.com/politik/@isabellaklais/auslaenderwahlrecht-weder-aktiv-noch-passiv).

Eine überregionale Tageszeitung mit dem Anspruch, auf qualitativ hohem Niveau bei der Meinungsbildung mitzuwirken, sollte keine Probleme damit haben, Schlüsselposten angemessen zu besetzen. Daß dies zum zweiten Mal in Folge nicht gelingt, zeigt, in welcher Liga das Blatt inzwischen spielt.

Drei Euro sind morgens für eine Tasse Kaffee, die den Geist weckt, besser angelegt als für ein liederliches Schundblatt, zu dem diese Zeitung verkommen ist. Für Desinformation sollte man nicht noch zahlen.

 http://www.dofaq.com/de/heribert-prantl
https://steemit.com/politik/@isabellaklais/auslaenderwahlrecht-weder-aktiv-noch-passiv
(Quelle: https://bayernistfrei.com/2018/02/09/der-abstieg-der-sueddeutschen-zeitung-zu-einem-regimepropagandablatt/
www.conservo.wordpress.com   9.2.18

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Der Abstieg der „Süddeutschen Zeitung“ zu einem Regimepropagandablatt

  1. MECKERER schreibt:

    Was werden Prantl und die Seinen in der Nach-Merkel-Ära machen ???, Die SZ ist dann TOT.

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  2. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  3. Karl Schippendraht schreibt:

    Der Kenner der Materie wird keine Bedenken haben , Prantl in eine Reihe mit Goebbels , Schnitzler und Kleber zu stellen .

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  4. oldman_2 schreibt:

    Exzellente Tatsachenbeschreibung, mir aus der Seele gesprochen. Und dieser Waldschrat stammt aus einem Ort nur sechs Kilometer von mir entfernt. Aber ich versichere : Die Oberpfalz ist unschuldig ! Ehrenwort !

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