Inge Steinmetz und ein letztes „Hallo Maddin!“

(überarbeitete Fassung vom 10.02.18, 11 Uhr)
(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Ein letztes Mal: Hallo Maddin,

so schnell kommt der Fall! Groß gefeiert im März 2017, mit 100 % Zustimmung zum SPD-Chef gewählt. Ein einzigartiges Ergebnis in der Geschichte der Partei! Wenn man da nicht größenwahnsinnig wird, sich schon als künftigen Kanzler sieht und Merkel voreilig – und ganz großzügig –  die Rolle der Vizekanzlerin zuschiebt! Und gleich einen Deal mit Gabriel eingeht: Bekomme ich den Parteivorsitz und werde Kanzlerkandidat, dann wirst und bleibst du Außenminister! Ein Parteivorsitzender, der erklärt, dass die SPD dafür sorgen muss, dass JEDE Frau, JEDER Mann, JEDES Kind im Mittelpunkt der Politik steht. Ein kleines Wort in diesem Satz hat gefehlt, aber das ist dir nicht aufgefallen, lieber Maddin. Das haben wohl nur die Wähler bemerkt, denn es ging nicht um die DEUTSCHEN Frauen, Männer, Kinder!!! So ist die Anfangsbegeisterung schnell flöten gegangen und die SPD verliert die wichtigen Landtagswahlen im Frühjahr 2017.

Und dann das Desaster bei der Bundestagswahl! 20,5 %, die große Volkspartei ist am Boden. Die Ankündigung, dass die SPD in die Opposition gehen soll, eine richtige Entscheidung nach vielen Fehlern. Der Satz: „In eine Regierung von Angela Merkel werde ich NIE eintreten“ fällt! Und er bleibt fest in den Köpfen (blödes YouTube, da kann sich jeder alles noch x mal ansehen!). Und dann die 180 Grad-Wende, natürlich nur zum Wohle des Volkes, ganz klar, aber so ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten, das wirft halt alle guten Vor- und Grundsätze über den Haufen!

Nach den Sondierungsgesprächen dann der Satz: „Die Bundesrepublik Deutschland ist das Land, das die Europäische Union zusammen mit Frankreich führen muss, um die Demokratie zu stärken!“ Den Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, dass zwei Staaten die FÜHRUNG übernehmen sollen, um die DEMOKRATIE zu stärken. Und ich dachte immer, dass die EU aus 27 Staaten besteht und nicht aus zweien!

Ach Maddin, die Nächte der Koalitionsverhandlungen waren wohl zu lang. Du kündigst den Rücktritt vom Parteivorsitz an und möchtest dann DOCH ins Kabinett Merkel, als Außenminister! Das kommt bei der Basis der SPD nicht gut an und bei Sigmar Gabriel auch nicht. Noch ein Wortbruch! Es muss also unheimlich rumort haben, wenn du nun auf das Amt des Außenministers „freiwillig“ verzichtest und nur noch als gewöhnlicher Bundestagsabgeordneter im Saal sitzen wirst.

Das Wort „Respekt“ habe ich übrigens in meinem ganzen Leben noch nie so oft gehört wie heute am 9.2.2018, alle zollen dir Respekt, weil du „verzichtest“ hast! RESPEKT, frag ich mich? Für einen Mann, der seinen eigenen Untergang durch Lügen selbst herbeigeführt hat? Das kann ja nur noch getoppt werden von einem Preis für Angela Merkel für ihren Kampf gegen kriminelles Schleppertum! Aber auch das wird uns noch blühen!

So wirst du also auch noch im unwürdigen Abgang gefeiert. Zwar nicht mehr mit einem 10-Minuten-Applaus wie beim Bundesparteitag 2017, aber Schwamm drüber, immerhin warst du ja mal FAST-Kanzler und FAST-Außenminister. Mir ging es übrigens auch mal so, ich hab mal FAST im Lotto gewonnen. Ein Volltreffer und fünf Zahlen knapp daneben; ich weiß also, wie du dich fühlst. Vielleicht wirst du aber mal FASTnachtsprinz (für 2018 ist aber auch das schon wieder fast gelaufen) oder du darfst beim nächsten Maddinsumzug auf dem hohen Ross sitzen. Wenn ich die Kanzlerin wäre, dann würde ich dir sagen: „Wir schaffen das“!

Lieber Maddin, ich wünsch dir also was und mit viel Glück ruft dir auf der Straße der ein oder andere flaschensammelnde Rentner noch „Maddin“ zu, ist doch auch was, das hörst du doch so gerne, bei „Volksverräter“ wirst du ja immer gleich stinksauer!

www.conservo.wordpress.com   10.02.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Inge Steinmetz und ein letztes „Hallo Maddin!“

  1. francomacorisano schreibt:

    Ein schwacher Typ wie Martin Schulz konnte nur in der Politik etwas werden.
    In jeder normalen Firma hätte er es noch nicht einmal zum Abteilungsleiter geschafft!

  2. Ulfried schreibt:

    Danke Inge Steinmetz. Dieser Beitrag trifft ins Schwarze. Ergänzt kann er nur noch werden durch die schmutzige Rolle die dieser gefährliche Depp in Brüssel spielte gemeinsam mit Juncker. Wie oft kamen Millionen von Geldforderungen aus Brüssel von diesen beiden Hallodries. Wieviel Kriege gg andere Völker haben Rot-Grün seit 1999 angezettelt? Patriotismus sieht anders aus.
    (vom Tablet )

  3. Gerd Taddicken schreibt:

    Und nun müssten wir (ausnahmweise!) den Jusos Glück wünschen. Auf dass die Basis den K.O.-Vertrag ablehnt.
    Dann werden wir die FDJ-Frau auch noch los und sie kann als Flüchtling nach Chile reisen.
    Honeckers Wohnung soll noch frei sein…

    MfG

    Sonnabend, 10. Feb. 2018, 08:34 h – [xTRBJ]

  4. Karl Schippendraht schreibt:

    So paradox es jetzt auch erscheinen mag , die JUSO`s sind momentan ein Hoffnungsträger , der dieses Gruselkabinett noch verhindern könnte . Sollte allerdings diese Horrorvision Realität werden und Maas würde wieder Justizminister , dann müssen wir davon ausgehen dass auch bei der g e s a m t e n CDU – Führungsriege Böswilligkeit , Charakterlosigkeit und diktatorisch- totalitäre Zielstellungen vorherrschen . Dagegen wird Widerstand zur Menschenpflicht !!!

  5. gelbkehlchen schreibt:

    Frau Steinmetz, wunderbar geschrieben, ich kam aus dem schadenfrohen Schmunzeln nicht heraus!

  6. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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