Inge Steinmetz und die designierte SPD-Chefin

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz

Hallo Frau designierte – bald desillusionierte – SPD-Chefin, ich bin blond und hab mal ´ne Frage: Möchten Sie wirklich irgendwann mal Kanzlerin werden?

Ist ja wirklich nur eine Frage, denn ich schreibe mir jetzt schon seit einem Jahr die Finger wund. Zuerst an die amtierende, dann an die am Stuhl fest klebende und nun an die geschäftsführende Bundeskanzlerin (auf das Wort legt sie auch nach über 12 Jahren Amtszeit immer noch viel Wert; sie kann es wohl selbst noch nicht fassen, wie sie das geschafft hat). Das wäre ja auch noch eine Frage, die ich ihr stellen könnte, denn ich begreife immer noch nicht, wie man mit Aussitzen und Nägelkauen Welt-Politik betreiben kann. Naja, auf alle Fälle hat sie mir genug Gesprächsstoff geliefert, sodass ich ihr ein bis zwei Briefe die Woche geschrieben habe. Bisher kamen keine Klagen, ich denke also, dass sie gerne Post erhält.

Gestern am Aschermittwoch ließen Sie verlauten, dass Sie früher mal ein Hüftproblem hatten (gibt es das, dass sich das bis in den Kopf auswirkt, ich muss mal meinen Physiotherapeuten fragen). Und dass Sie in Ihrer Abi-Zeitung (das Abi muss unbedingt erwähnt werden, sonst werden Sie noch mit den Dorfschulzen von Würselen gleichgestellt), als Berufswunsch entweder Hausfrau oder Bundeskanzlerin angaben und jetzt die „Göttinnendämmerung“ begonnen hätte. Warum Sie da schon den Plural benutzt haben, weiß ich nicht.Zählen Sie sich jetzt schon zu den Göttinnen dazu?

EGAL, ich wollte Ihnen ja ein bisschen was über mich erzählen, ICH bin nämlich Hausfrau! UND ich bin Oma! Seit 2 Jahren. Nun darf also mein Enkel zum Eingewöhnen in den Kindergarten, zwei Mal die Woche, mit Begleitperson. Ich sitze also da, das Strickzeug auf dem Schoß und lausche den Kindern. Zwei streiten sich und eines ruft: „Ich bin aber besser, BÄTSCHI!“. Darauf die Kindergärtnerin: „Benehmt euch, wir sind hier nicht im Bundestag!“.

Kurz darauf singen die Kinder „da da di da da, ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt“. Jetzt kam ich mir WIRKLICH vor wie im Bundestag. Und als dann noch der Satz eines kleinen rotzfrechen Bengels fiel: „Aber morgen gibt`s eines auf die Fresse!“, da packte ich schnell meinen Enkel und überlegte, ob er dort in der richtigen Gesellschaft ist.

Ich weiß, Sie haben andere Sorgen, es geht ja nun um die GroKo. So, wie ich versuche meinem kleinen Enkel ein bisschen Schliff beizubringen, so tun Sie das nun mit den jungen Mitgliedern Ihrer Partei.

„Da haben sich einige schon ziemlich festgerammelt“, sagten Sie in Bezug auf die Anti-Groko-Proteste der Jusos. Ja, was will man auch von einem Karnickelstall erwarten? Fehlt nur, dass eine Zibbe den Vorsitz übernimmt! Ehrlich gesagt kannte ich das Wort auch nicht, musste erst mal googeln und hab dabei die folgende Erklärung gefunden: Zibbe bedeute außer weibliche Kaninchen (und andere Kleintiere) übertragen auch eine „geile, liederliche Weibsperson“. EGAL, hat ja nix mit Ihnen zu tun, Sie wollen ja nur irgendwann mal Bundeskanzlerin werden und dann Briefe von mir bekommen. Ich bin mir sicher, bei dem Stoff, den Sie so liefern, da bekommen Sie von mir täglich Post.

P.S. Ich hab gehört, dass Sie besser stricken als Maddin. Aber immer nur links? Sie wissen, dass das kraus wird, das wird nie glatt gehen.

www.conservo.wordpress.com   15.02.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Inge Steinmetz und die designierte SPD-Chefin

  1. herby1646 schreibt:

    Einfach amüsant und quicklebendig, die Inge S. !!!

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  2. Querkopf schreibt:

    „Aber morgen gibt`s eines auf die Fresse!“ — Wir sollten mit der netten und sympathischen Andrea nicht zu hart ins Gericht gehen, sie kommt doch aus den schönen Eifelbergen. Dort isst man gut und redet halt deftig, wie man bei ihr sieht und hört. Ein Kind seiner sozialen Umwelt und seiner guten sozialistischen Erziehung halt …

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  3. Ulfried schreibt:

    Hallo Inge,
    deine erfrischenden Beiträge sind mit guten Rosinen gespickt (Karnickelstall), muß mer erst mal drauf kommen. Auch ich habe Enkel, 9 an der Zahl, und fast erwachsen. Fast alle haben eine abgeschlossene Schulbildung und einen erlernten Beruf. Einer der jüngsten hat jetzt zusammen mit seiner Freundin das Studium als Bauingenieur begonnen. Und da bin ich beim Thema Schulz/ Merkel und Konsorten. Merkels Physik- Abschluß hat in etwa das Thema PHYSIK IM DIENST DES SOZIALISMUS. Ob Max Planck begeistert wäre?
    Bei Maddin hat der IQ nicht mal dafür hergehalten. Und da ist die über Jahre verfehlte Schul/ Ausbildungs- Politik. Alle brauchten Abitur und mußten studieren egal was! Wo die Studiengänge nicht mehr faßten, wurden neue erfunden. Und so haben wir heut ein Heer von Psychiatern, Soziologen, Politologen, Philosophen und lauter so Leute die statt in der Wirtschaft von Steuergeld alimentiert werden müssen. Statt Fakten präsentieren die uns „LÖSUNGSANSÄTZE“ und so’n Zeug. Mein Ältester ist Meister im Heizungsbau und hat die Suche nach Lehrlingen aufgegeben. Auch in meiner Branche Logistik gehen allmählich die Fahrer und Lichter aus Wir gehen interessanten Zeiten entgegen wenn viele zwar super-studiert sind aber keiner mehr einen Nagel in die Wand bekommt. Jetzt sind die Polit- Deppen auf die „rettende“ Idee gekommen: INCLUSION!? Behinderte Kinder, die einer behutsamen und liebevollen Förderung bedürfen werden in einer Klasse mit normal- entwickelten Kindern unterrichtet. Das ist fast so, als wenn man Claudia Roth aufs Gymnasium schickt. Was mich erstaunt ist, daß Inclusion im Bundestag funktioniert; da sitzen gutausgebildete AfDler gemeinsam mit bildungsresistenten „Grün/innen“. Der Ausgang dieses Experimentes ist ungewiß, doch ich hoffe, daß sich endlich wieder die intelligenten Politiker rechts der Mitte als das staatstragende Bürgertum durchsetzen und neu etablieren. Eins auf die Fresse(?):
    Würde es gelingen, die politisch Verantwortlichen des Krieges gg Jugoslawien von 199 endlich vor ein „ordentliches“ Gericht zu bringen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen wäre ein großer Schritt getan, den rot- grünen Faschismus zu enthaupten und wir hätten etwas mehr Luft zum Atmen. Dafür plädiere ich seit Jahren, doch niemand scheint das Thema zu interessieren.
    Gruß Ulfried

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    • waren/sind wir Leistungsträger, Helden oder Loser? schreibt:

      unsere „Lebensleistung“: eine Großfamilie durch diese Jahrzehnte geschifft zu haben ohne sonderliche Unterstützung, sondern als Privatvergnügen. Fleiß, Ausdauer, Verzicht. Dabei Einblick in VIELE Mangelnischen dieser Republik.(Behinderte, Bildung, u.a. Rote und Schwarze Landesregierungen….) Den kollektiven „Dank“ ernten wir nun -nichts vom Kuchen übrig…(sage nur Mütterrente nach Diffamierungen von den Stegners a l l e r Art)…Mal abwarten, was der angeblich neue Wind bringen wird. (Die Kümmerer fürs Alltägliche….lol,lol und nochmals lach..es melden sich allenfalls die „Abgelaufenen“ wie Papier. Während der „aktiven Phase“ wird geduckmäusert)
      Angea….t ist angea… – egal, ob nun ein C oder ein S (oder ein A oder sonstwas ) davor steht.
      Wir waren Leistungsträger UND HELDEN!!! Aber wen interessierts? 😦
      und mich interessieren die Etablierten nicht mehr…und wohl auch nicht „die Neuen“….

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      • waren/sind wir Leistungsträger, Helden oder Loser? schreibt:

        ich wollte niemals Hausfrau werden, aber genau das war ich nun doch die längste Zeit meines Lebens, nach karrieretauglicher Überholspur noch in dem ersten beschwerlichen Lebensdrittel, welches zugleich dennoch sowas wie die „schönste Zeit“ war. Wofür könnte ich DANKBAR sein? Etwa diesem Land?? Das werde ich hier an dieser Stelle nicht ausbreiten! Einige Klassenkameraden sind unserem ehemaligen Lehrer dankbar….(auch mich hatte der kurzfristig zu den Jusos gelotst…sehr sehr KURZFRISTIG)
        Man tingelte temporär unwissend mit auf der Welle…(die Welle gegen BILD und die Spießbürger…)
        Aber nun ist alles ganz anders 🙂
        Wo alle ganz prima aufgestellt sind und nach vorne blicken, muß ich feststellen: ich bin wohl doch NUR eine Loserin und blicke zurück.

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