Kabinettsumbildung! Eine letzte Chance für unsere Soldaten

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D.*)

Reißleine ziehen!

Es kostet eine gewisse Überwindung, vor der Vereidigung des nächsten Verteidigungsministers- oder -ministerin noch einen Kommentar zur absehbaren Zukunft der Bundeswehr und ihrer Soldatinnen und Soldaten zu schreiben, aber jetzt gibt es für die Kanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende die letzte Chance, bei der Personalauswahl die Reißleine zu ziehen.

Wenn sie diese Chance verpasst, erwarten die Soldaten weitere vier magere Jahre unter Leitung von Ursula von der Leyen, deren Ansehen, Glaubwürdig und Vertrauen bei der überwiegenden Mehrzahl in der Truppe im Keller sind. Das gilt leider auch für die militärische Führung.

Auch in der eigenen Partei hat vdL keinen großen Rückhalt (mehr?).

Diese Stimmungslage kann der Kanzlerin und Parteivorsitzenden sowie ihrem Beraterkreis nicht entgangen sein.

Ein aufrüttelnder Kommentar eines Kenners

In einem aufrüttelnden Beitrag des – noch heute hoch angesehenen – ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Klaus Naumann, heißt es in der Überschrift der Süddeutschen Zeitung vom 29. Januar 2018:“Der Weg ins Versagen – was CDU, CSU und SPD bei den Sondierungen in der Verteidigungspolitik beschlossen haben, ist eine brandgefährliche Illusion“

Ein Blick in den sog. “Koalitionsvertrag“ mit seinen 177 Seiten untermauert die Bewertung des Vier-Sterne-Generals, der als ehemaliger Chef des „NATO Military Committees“ auch die Auswirkungen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie des Beitrages der Bundeswehr auf die Bündnispartner beurteilen kann.

Was steht im Koalitionsvertrag zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik?

In dem Vertrag gibt es das kleine Kapitel XII. „Deutschlands Verantwortung für Frieden, Freiheit“.

Dort heißt es zur Bundeswehr:

„Damit die Bundeswehr die ihr gestellten Aufträge in allen Dimensionen sachgerecht erfüllen kann, werden wir den Soldatinnen und Soldaten die bestmögliche Ausrüstung, Ausbildung und Betreuung zur Verfügung stellen – dies gilt insbesondere auch für den Bereich der persönlichen Ausstattung…

Die Bundeswehr beschafft, was sie braucht, und nicht, was ihr angeboten wird……

Im Rahmen der jährlichen Haushaltsaufstellung ab 2018 bis 2021 wird die Koalition zusätzlich entstehende Handlungsspielräume (dazu gleich mehr) prioritär dazu nutzen, neben den Verteidigungsausgaben zugleich die Mittel für Krisenprävention, humanitäre Hilfe, auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit ausgehend von der Grundlage des 51. Finanzplans (dazu gleich mehr) angemessen zu erhöhen im Verhältnis von 1:1 beim Verteidigungshaushalt. Diese (welche ?) Erhöhungen dienen der Schließung der Fähigkeitslücken der europäischen Zusammenarbeit wie auch gleichermaßen der Stärkung der zivilen Instrumente der Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen einer gemeinsamen umfassenden Friedens- und Sicherheitspolitik. Deutschland wird verbindlich mit dieser Haushaltspolitik…“

Dies sind die schwülstigen, vagen Absichtserklärungen, die nach General Naumann zu der „brandgefährlichen Illusion“ führen, die er in seinem Beitrag beschrieben hat.

Diese Aussagen ohne Fakten und Zahlen dienen der arglistigen Täuschung der deutschen und ausländischen Öffentlichkeit.

Was sagen die Zahlen?

Blumig umschrieben, aber klares Nein zum 2-Prozent-Ziel

Die Beweisführung ist einfach:

  • Wo sollen zusätzlich entstehende Handlungsspielräume herkommen? Finanzexperten der CDU beziffern den Finanzierungsbedarf für im Koalitionsvertrag versprochene Leistungen auf 100 Milliarden. Das ist das Doppelte dessen, was bisher als möglich eingestuft wurde. Für diese zusätzlichen Kosten gibt es bislang keine Gegenfinanzierung. Darüber hinaus gibt es große Fragezeichen, was der mögliche Brexit Deutschland zusätzlich kosten wird oder wie sich Inflation mit dann höheren Preisen auf die finanzielle Lage Deutschlands auswirken würde. Hinzukommen die steigenden Kosten für die Integration der Migranten. Spielräume erscheinen als Wunschträume.
  • Was geben die Grundlagen des 51. Finanzplanes für den Zeitraum 2018 bis 2021 an klaren Fakten her?

Die Messlatte bilden der Anteil des Verteidigungshaushaltes von zwei Prozent am Bruttoinlandsprodukt und der 20-prozentige Anteil von Rüstungsausgaben am Verteidigungshaushalt. Die zwei Prozent gelten als Benchmark der NATO-Mitgliedsstaaten bis 2024, während die 20 Prozent für Rüstungsausgaben schon längere Zeit gelten.

Für das Ziel von zwei Prozent macht der 51.Finanzplan folgende Angaben:

–          2018: 1,23 Prozent

–          2019: 1,23 Prozent

–          2020: 1,23 Prozent

–          2021: 1.23 Prozent

Mit diesen Zahlen verabschiedet sich Deutschland von dem Ziel von zwei Prozent bis 2024, denn woher soll die Regierung nach spätestens 2021 die Mittel für dann noch höhere Summen hernehmen?

Bei den Zahlen für die Rüstungsausgaben sind die im 51. Finanzrahmen ähnlich negativ:

–          2018: 16,4 Prozent

–          2019 :16,2 Prozent

–          2020 :15,9 Prozent

–          2021 :15,8 Prozent

Damit setzt sich die von der Regierung zugegebene Unterfinanzierung über Jahre fort. Ein Gegensatz zu den vollmundigen Worten der Verteidigungsministerin, die das Wort „Verantwortung“ erneut mehrfach im Februar 2018 in der Münchner Sicherheitskonferenz benutzt hat.

Wer glaubt noch an die Umsetzung dieser im Grunde richtigen Forderung nach mehr Verantwortung für die Sicherheitsvorsorge Deutschlands und Europas, wenn man diese Zahlen liest?

Es bleibt nur noch wenig Zeit für einen Paradigmenwechsel in der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Noch kann die Kanzlerin ein Zeichen setzen mit einer schnellen Entscheidung für eine andere politische Leitung und eine andere konstruktiv-kritische militärische Führung. Beide haben ihre Chancen in vier Jahren nicht genutzt.

Weitere Berichte über Pleiten, Pech und Pannen in der Bundeswehr erscheinen unausweichlich verbunden zu sein mit weiteren negativen Folgen für das Ansehen der Bundeswehr und für die Werbung qualifizierten Nachwuchses, die bereits heute problematisch ist.

Ein grundsätzlicher Kommentar zum Schluss

  • Welche Auswirkungen hat dieser „Vertrag“ von 177 Seiten auf unsere repräsentative Demokratie?
  • Was bleibt für die 709 Bundestagsabgeordneten – die Volksvertreter – an politischen Entscheidungen übrig?

Bundestag als Abnick-Parlament

Sie können nur das ausführen, was der Rahmen des Vertrages unter den wachsamen Argusaugen des Koalitionsausschusses noch erlaubt.

Wozu braucht man noch 709 Bundestagsabgeordnete in einem aufgeblähten Parlament, wenn die Vorentscheidungen längst getroffen sind?

Ein teures Stempelkissen!

**********

*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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(Siehe auch https://conservo.wordpress.com/2018/02/19/u-v-d-leyen-zu-unfaehig-im-amt-und-zu-eitel-dies-einzusehen/)

www.conservo.wordpress.com   20.02.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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21 Antworten zu Kabinettsumbildung! Eine letzte Chance für unsere Soldaten

  1. SVEN GLAUBE schreibt:

    Ursula von der Leyen wäre mehr als Gesundheitsministerin geeigenet, ABER NICHT als Verteidigungsminidterin\Kriegsministerin ! TOTALE FEHLBESETZUNG !!!!

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    • Nele schreibt:

      Gesundheitsministerin, bitte NICHT !
      Diese Frau ist, egal wo sie eingesetzt würde, eine Fehlbesetzung!

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      • Inge Steinmetz schreibt:

        Wie kann jemand, der sich so arrogant äußert („Wir müssen in der Politik den Mut haben, das Notwendige mehr zu erklären, in einer einfachen Sprache, in Hauptsätzen“), überhaupt ein politisches Amt ausüben? Sie ist – egal wo – am falschen Platz!

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  2. gelbkehlchen schreibt:

    Als ich 1970 als 18-jähriger zur Bundeswehr gehen musste, galt noch als oberste Regel nach unserem verlorenen Angriffskrieg, dass die Bundeswehr nur zur eigenen Verteidigung von Deutschland da ist. Ein wichtiger Grund für mich damals, nicht zu verweigern. Und es haben ausgerechnet die friedensbewegten Linksgrünen mit dieser Regel gebrochen und die Bundeswehr ins Ausland geschickt.
    Wir sollten zu dieser Regel zurückkehren. Was müssen wir Deutschen mit unserem Geld und unserem Blut woanders für Ordnung sorgen. Das sollen diese Völker selber machen.
    Bündnisverpflichtungen? Brauchen wir die NATO noch nach dem Ende des Kalten Krieges? Ist die NATO nicht ein unnötiger Hetzer zum Krieg gegen Russland?
    Das denke ich als eher rechtsgerichteter und eindeutig nicht linksgerichteter Mensch!

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  3. Jan Favre schreibt:

    Bei offenen Grenzen, wozu noch eine Wehrmacht?

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  4. Pingback: U.v.d. Leyen: Unfähig im Amt und zu eitel, dies einzusehen | Bayern ist FREI

  5. Karl Schippendraht schreibt:

    …..Bei offenen Grenzen, wozu noch eine Wehrmacht?……

    Um bei der Umsetzung fremder Interessen Handlangerdienste zu leisten !!! In diesem Zusammenhang spielt es eigentlich keine Rolle mehr , ob das mit alten oder neuen Waffen geschieht . Unsere Soldaten/innen werden schon lange als Hilfstruppe der Ostküste missbraucht !

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  6. Farwick schreibt:

    Liebe Leserinnen ! Lieber Leser !
    Nach der Veröffentlichung meines Kommentars gibt es aktuelle Informationen, die die Kommentare von Peter Helmes untermauern:
    # Der Wehrbeauftragte des Bundestages am 20.02.18: “ Die Lücken bei der Bundeswehr sind noch größer geworden“..“ Die Einsatzbereitschaft ist dramatisch schlecht“ “ Viele Soldaten sind überlastet und Frustriert“ …“ Das hat zu einem Vertrauensverlust geführt“
    # Der ehemalige Gen Insp Kujat. “ Verteidigungsministerin hat völlig falsche Akzente gesetzt“….“ Die Bundeswehr wird ganz gezielt von der Politik vernachlässigt“

    Wie lange wollen Merkek und vdl ihr Versagen fortsetzen.

    Dieter Farwick

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    • Ulfried schreibt:

      Dieter Farwick, das ist kein Versagen sondern geplantes System. Ich bin kein „Verschwörungs- Theoretiker (dazu fehlt mir die Praxis). Und wenn ich ein Fazit meiner Recherchen (ist mein Hobby) ziehe, sehe ich einen gezielten Angriff auf Mitteleuropa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen. Ein paar der Kriegsverbrecher und Strippenzieher könnte jetzt in Haft sitzen wenn bspw. Die „BILDERBERGER“- Zusammenrottung in Dresden letztes Jahr durch die deutsche Justiz ihrem angemessenen Strafmaß zugeführt worden wären.
      Hätte die deutsche Justiz Gerechtigkeit walten lassen und mutmaßliche Kriegsverbrecher des „LINKEN“ deutschen Spektrum vor Gericht gestellt für das Kriegsverbrechen von 1999 gg Jugoslawien könnte der Prozess so aussehen:
      http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/anklage-euro-trib.html
      Danach hätte die letzte Bundestags- Wahl ein anderes Ergebnis hervorgebracht und wir hätten jetzt eine stabile Regierung aus Union und Afd!!
      Unter dem Deckmantel Münchener „SICHERHEITS- KONFERENZ“ tagten letzte Woche auch potentielle Kriegsverbrecher auf dieser Veranstaltung. Die meisten standen nicht unter dipl. Schutz und hätten festgenommen werden können. Kann jemand meine Gedanken weiterführen und Fakten präsentieren?
      Vielleicht gelingt es bei CONSERVO ein Archiv der NATO- Verbrechen und der Linken Verbrecher zu erstellen.
      Gruß Ulfried
      GELOBT SEI JESUS CHRISTUS

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      • ausgenommenes Steuerzahlerlein schreibt:

        Ministerrücken
        (und 709 BT-Abgeordnete)
        Toll, wie sie alle so universell verschiebbar und einsetzbar sind mit ihrer eigentlichen Kompetenz, dem Handaufhalten und dem Geld anderer Leute aus der Tasche ziehen. Ich sag ja immer: Deutschland zahlt die Welt…
        immer mehr mit der eigenen Existenz
        http://www.phoenix.de/content/2545030
        oder gar mit dem (gut & gerne? hier ) Leben oder Nichtleben.
        40 Jahre GorLeben.
        Lese gerade bei Heise „Ursula von der Leyen und die religiösen Fanatiker“ von 2010….(über ihren Papa und den ACP)
        sagt vieles.
        „Wer täglich betet, hat mehr Kinder“.
        Tja, was fürn Pech aber auch, wenns nicht nur Buben für den Krieg waren. Was fürn Glück aber auch , wenn auch Mägdelein für den Krankenschwesternpflegerinnendienst.
        (traue niemand!)

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Guter Urfried,
        leider sind in Deutschland Merkel Politik und Justiz schon lange verbandelt, viel Schlimmer als dass sie das den Polen vorwerfen.

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    • Absalon von Lund schreibt:

      So lange, bis sie jemand hinter Gitter bringt!

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  7. Ulfried schreibt:

    Hier mein Gespräch mit einem LKW-Fahrer- Kollegen im Januar 2016
    Wir standen nebeneinander, der andere LKW- Fahrer und ich bei einem Kunden vor Öffnungszeit 04.00h auf dem Stuttgarter Großmarkt und unterhielten uns. Im Gespräch sagte er, daß er
    12 Jahre in der Bundeswehr diente und Fallschirmjäger war. Dann ließ er sich nach einer Sprungausbildung in USA nach Somalia abkommandieren. Er: „Als meine Tochter geboren wurde, hab ich in Somalia Kinder erschossen.“ Ich: „Warum?“ „Die kamen auf uns zu mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln. Weißt du, Kinder, überhaupt Menschen, sind dort nichts wert. Wenn du denen da unten zehn Euro gibst, verkaufen die dir ihr Kind. Frauen und Mädchen dort zu vögeln ist genau so billig, hab ich aber nicht gemacht. Kannst jedes Mädchen dort billig kaufen wenn du sagst, du nimmst sie mit nach Deutschland. Haben viele Kameraden in Kisten verpackt.“ Ich: „Und wie ging’s weiter?“ „Nach meiner Entlassung mußte ich in die Psychiatrie. War übrigens auch in Afghanistan – war krass.“ Meine Frau hat sich scheiden lassen. Hat es nicht ausgehalten. Ich schlief nachts mit einem Dolch unterm Kopfkissen und wenn sie sich rührte hatte ich sie am Hals!“
    Werde mich wieder bewerben und ins Ausland gehen.“ Ich: „und dann in die Geschlossene?“
    „Kann schon sein, doch wird gut bezahlt, 60.000 fürs halbe Jahr, zusätzlich doppelten Sold und nach Entlassung Weiterzahlung.“ Haste keine Sorge um dein Leben? „Nö, ist doch sowieso alles wurscht.“
    Zuerst war ich wütend auf den, doch dann tat er mir leid – so werden unsere jungen Menschen mißbraucht.
    Meine Fragen:
    Ist das Töten von Ausländern durch dt. Soldaten in deren Ländern nicht wahre Ausländerfeindlichkeit?
    Als ROT-GRÜN 1999 die Bundeswehr zum Totbomben von Zivilisten nach Jugoslawien sandte war das ein ausländerfeindlicher Akt?
    Soldaten dürfen „POTENTIELLE MÖRDER“ genannt werden – wie darf ich dann die politischen Anstifter nennen?
    Jetzt werden Islamisten in der BW bewaffnet und ausgebildet im Töten – es ist unfaßbar, doch geplant.
    Mit freundlichem Gruß, Ulfried

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Guter Ulfried,
      wie Recht du hast, siehe meinen obigen Beitrag.Als ich 1970 als 18-jähriger zur Bundeswehr gehen musste, galt noch als oberste Regel nach unserem verlorenen Angriffskrieg, dass die Bundeswehr nur zur eigenen Verteidigung von Deutschland da ist. Ein wichtiger Grund für mich damals, nicht zu verweigern. Und es haben ausgerechnet die friedensbewegten Linksgrünen mit dieser Regel gebrochen und die Bundeswehr ins Ausland geschickt.

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  8. Anonymous schreibt:

    Lieber Herr Farwick, das war heute die absolute Bestätigung Ihrer und meiner Meinung durch den Wehrbeauftragten. Die Bundes-WEHR ist nicht wehr-fähig. Wer auf diese Misere hingewiesen hatte, wurde bisher beschimpft. Heute höre ich seltsamerweise ein gewisses Schweigen.
    Es hilft nichts: Die Bundeswehr braucht ein echtes Bekenntnis zu sich selbst, eine echte Rückenstärkung durch die Politik – und keine Schmusesitze.
    Aber für eine solche Realitätsbetrachtung ist vdL offenbar unfähig. Und eben deshalb ist sie auch für das Amt eines NATO-GS absolut untauglich!
    Danke, lieber Herr Farwick, daß Sie so nüchtern offengelegt haben, was eine „2-Prozent-Zielvereibarung“ wert ist, wenn der Status bei rd. 1, 2 Prozent festgeschrieben wird.
    Der Letzte macht das Licht aus…

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  11. Querkopf schreibt:

    Die Aussetzung der Wehrpflicht und die systematische Zersetzung der Bundeswehr sind nur ein kleiner Teil des Puzzle zur von langer Hand geplanten systematischen Vernichtung Deutschlands.
    Wichtig ist, dass man das große Bild, das „big piture“ der international agierenden Deutschlandhasser und – zerstörer erkennt.

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