Der Unheilige Vater: Teufel in Pontifexgestalt?

(www.conservo.wordpress.com)

Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Letzte Woche: Franziskus geht auf junge Gläubige in Mexiko los, die ihm angeblich zu nahe gekommen waren. Seine Security muss ihn zurückhalten (c) Youtube Screenshot

Date: Februar 23, 2018Author: davidbergerweb0 *)

Philosophia-perennis ist ein Blog, dessen Macher eng mit der katholischen Tradition verbunden ist. Da das Papsttum eines der zentralen Kennzeichen der römisch-katholischen Kirche und ihrer Gläubigen ist, werden Sie, geneigter Leser, eine gewisse Papstreue erwarten. Normalerweise.

Das können Sie derzeit allerdings vergessen.

Papst Franziskus der Erste, der Jesuit, ist eine Fehlbesetzung auf dem Heiligen Stuhl, wie wir Katholiken sie seit dem Borgia-Pontifex Alexander VI. nicht mehr hatten.

Nach dem historisch fast einzigartigen Rücktritt des gelehrten wie konsequent konservativen Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, machte der Italo-Argentinier Bergoglio zunächst eine gute Figur, als er nach seiner Wahl den Gläubigen auf dem Petersplatz jovial „Buon giorno!“ entgegenrief und von sich reden machte, als er einfache Katholiken mit den Worten „Hier ist Papa!“ am Telefon begrüßte.Danach schaffte es der neue Pontifex maximus, der „Große Brückenbauer“, allerdings schnell, bei den gläubigen Irritationen hervorzurufen. Er fiel mit der Einschätzung negativ auf, dass körperliche Züchtigung von Kindern nicht so schlimm sei. Seine PR-Nummer mit dem alten Fiat, den er angeblich häufiger nutzt, war vielen Katholiken zu ökolastig.

Ein Papst hat andere Aufgaben als die Verbreitung säkularer Ersatzreligionen wie Klimakatastrophismus.

 Mit Beginn der Asylkrise hat sich Franziskus I. bei den traditionellen und konservativen Gläubigen endgültig unmöglich gemacht. (Foto: Bildquelle Screenshot Youtube).

Zum Gefallen der linken und grün-angehauchten Eliten in Regierung, Medien, und auch in der eigenen Kirche, begrüßt er die Massenimmigration von Millionen Muslimen, die Ungläubige, Juden und Homosexuelle verabscheuen und Frauen als minderwertig ansehen. So wusch er an am Gründonnerstag 2016 doch tatsächlich mohammedanischen „Flüchtlingen“ die Füße, was bei Moslems als eindeutige Unterwerfungsgeste angesehen wird. Als er Lesbos besuchte, nahm er eine Familie angeblicher Asylsuchender mit in den Vatikan – natürlich keine Christen oder Jesiden, sondern Mohammedaner.

A propos verfolgte Christen: Substanzielle Aussagen des Unheiligen Vaters oder der Kurie zu den heftig durch Mohammedaner verfolgten Christen hört man nicht, obwohl die Hilfsorganisation „Open doors“ die katastrophale Lage vieler christlicher Gruppen im Nahen und Mittleren Osten eindeutig nachweist.

Stattdessen verniedlicht Franziskus allen Ernstes den moslemischen Terror und Ehrenmorde in Europa mit der Aussage, dass auch katholische Italiener Morde an ihren Familien begingen; eine in ultralinken Kreisen seit Jahren beliebte Relativierung.

Den Vogel allerdings, der ihn hoffentlich bald das Amt kosten wird, schoss der Große Brückeneinreißer vor einer Woche ab, als er sich mit dem sunnitisch-radikalen türkischen Diktator und IS-Unterstützer Recep Erdogan, der gerade mit Leopard-Panzern die nordsyrischen Kurden schlachtet, im Vatikan zum diplomatischen Stelldichein traf, und dem Massenmörder aus Ankara eine Medaille mit FRIEDENSENGEL (!!) überreichte. (Foto: Bildquelle Screenshot Youtube)

Eigentlich hätte man wissen können, was Bergoglio für ein „Dämon“ in Priestergestalt ist. Und man hat es gewusst. Aus seiner Zeit als argentinischer Jesuiten-Chef während der Militärdiktatur und deren „Schmutzigem Krieg“ sind unschöne Details bekannt: Er hat vermutlich mit dem Regime kooperiert und eigene Priester ans Messer geliefert oder nicht geschützt.

Und gerade vermeldete die Presse, dass der Unheilige Vater sich an Vertuschung von Kindesmissbrauch beteilige, obwohl er schon 2014 eine Kommission zum Schutz von Minderjährigen ins Leben gerufen hat.

Heute sind wir Katholiken meist wissenschaftlich-reflektiert. Daher vermutet niemand mehr nach der biblischen Warnung den Leibhaftigen hinter der Maske eines versagenden Bischofs; erst recht nicht, wenn es sich um den Bischof von Rom handelt.

In letzter Zeit allerdings fangen viele vielleicht an ihrer Reflexion zu zweifeln, wenn sie sich Bischöfe wie Rainer Maria Woelki, Reinhard Marx oder Jorge Bergoglio ansehen.

Gab es schon einmal eine Phase, in der katholische Oberhirten derart effizient geholfen haben, ihre eigene Kirche und die Gemeinschaft der Gläubigen, auch Kinder und Frauen, zu gefährden?

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(Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2016/12/18/papst-franz-80-j-und-niemand-scheints-zu-interessieren/)

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*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog PHILOSOPHIA PERENNIS

www.conservo.wordpress.com      23.02.2018
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Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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9 Antworten zu Der Unheilige Vater: Teufel in Pontifexgestalt?

  1. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

  2. strafjustiz schreibt:

    PP B or g oglio steht im 82. Altersjahr, ein Alter, wo normalerweise alle Werktätigen a) endlich in Pension oder b) (auch wegen natürlicher (!) Senilität) biologisch entsorgt sind, müssen doch zB Bischöfe (mit sträflicher Ausnahme von zZ. jenem von Chur) mit 75 den Hut nehmen: bei Päpsten und englischen Monarchiepersonen (= auch Vorsteher deren Religion) scheinbar (fast…) nie zu Lebzeiten, so wird auch PP Franziskus die römische Christenwelt noch eine +/- „schöne“ Weile weiter ärgern, mindestens so lange wie sein Vorgänger noch atmet.// Geschichtlich besehen ist es nicht selten vorgekommen, dass Päpste durch ihr Tun oder auch zu wenig bis passiv Tun (= PP Pius XII) unangenehm auffielen, aber schon die Säulenträger der Christenlehre: Petrus/Paulus waren sich strittig in der Auslegung, wer Neu-Christ werden durfte. Ganz zu schweigen von der dunkelsten – vorreformatorischen – Phase des 13.- 16. Jhdt. der Borgia & Medici-Pontifexe. // Papst sollte endlich mal nur ein jüngerer, Nachkriegs geborener Kardinal werden, der die unter-schiedlichen „Rom-Lehren“ ausgleichend zu vermitteln vermag, was anscheinend beim gegen-wärtigen Italo-Argentinier nicht der Fall ist.- Man hoffte, mit der ab PP J-P. II (als Wegbereiter der Oeffnung gegen Osten) 1978 erfolgreich verfolgten Strategie der Wahl von Nicht-Italiener, der Amtskirche den neuen, weltweiten Impuls zu versetzen, konnte aber nicht ahnen, wie der Jetzige weit übers Ziel hinausschoss mit seiner einseitigen Anbiederung an die Muslime (was doch die Juden als deren ewige Widersprecher vor den Kopf stiess) und auch die (Zwingli/Calvin-) Evangelischen, bei denen er mit der Annährung an die Lutheraner (sich selbstherrlich aufnötigen-der Mitfeiernder des Reformations-Jubiläums in Lund > Herausgabe einer Luther-Briefmarke) einen Keil in deren Bewegung trieb. Ja, wo steht er denn nun ideologisch, der PP Franziskus? Etwa überall und nirgendswo? Ist er nun als römisch-katholisches Oberhaupt auch noch jüdisch-lutheranisch-muslimisch angehaucht, was sich all diese Konkurrenz-Religionen auf ewig unterstehen werden, gegenzubestätigen. Kurz: Da hat er sich in seiner kurzen Amtszeit von knapp 5 Jahren aus mutwilligem Unverstand in eine verstrickte Glaubenslehr-Lage hinein-manövriert, die die traditionellen Gläubigen weder mittragen können noch wollen. (23.2.18)

  3. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  4. Paul schreibt:

    Liebe(r) A.R. Göhring,
    vielen Dank für den Hinweis auf Berger.

    Seit seiner Klimaenzyklika hat dieser Papst bei mir versch… Sein Besuch in Lesbos war dann nur noch die Bestätigung. Dies habe ich auch in den Sozialmedien artikuliert. Spätere Ereignisse habe ich nur noch bedauernd zur Kenntnis genommen und nicht mehr artikuliert. Berger hat alle benannt.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich zum Ende meines Lebens mal so über einen Papst schreiben würde. Meinen katholischen Glauben berührt das nicht, weil der Papst, auch wenn er der Stellvertreter Gottes auf Erden ist, letztlich ein Mensch bleibt. Ein Mensch der sich irren kann, der falsch handeln kann. Als ‚Teufel‘ würde ich ihn nicht bezeichnen, aber als einen irrenden Menschen. Wobei ich ihm zubillige, dass er in bester Absicht handelt. Darin äußert sich eben seine menschliche Fehlbarkeit.

    Wir hatten zu viele gute Päpste. Das fing mit Johannes Paul XXIII an und endete mit Benedikt XVI. Johannes Paul II war für mich der „Leuchtturm“ unter den Päpsten.

    Eines steht für mich fest, im Artikel wird auch darauf hingewiesen, die Katholische Kirche hatte schon noch schlechtere Päpste und sie wird deshalb Schaden erleiden, aber nicht untergehen.

    Leider liegen bei den Jesuit Licht und Schatten zu dicht beieinander. Das ergibt sich für mich jedenfalls aus ihrer Ordensgeschichte. Vielleicht studieren sie wirklich zu viel?

    Herzlich, Paul

  5. conservo schreibt:

    Lieber Herr Paul, danke für Ihre Meinung, die ich gerne teile. Zufall: Ich habe vorhin einem (wirklich) lieben kritischen Menschen geschrieben, der mit dem Artikel „nicht glücklich“ ist. Hier ist (anonymisiert) ein Auszug meiner Antwort:

    „…Wenn Sie im conservo-Feld (oben rechts „Suchen“) das Papst Wort Papst eingeben, werden Sie sehr viele Artikel (meist von mir) dazu finden. Der Tenor zieht sich durch: Im Vergleich zu Benedikt ist Franz I. ein Abstieg.

    Die negative Sicht auf ihn habe ich schon sehr bald durch meinen Bruder (sehr konservativer Priester/Pius-Bruderschafts-Nähe) erfahren. Ich habe das anfangs in die Ecke „typisch alt-konservativ“ geschoben (mein Bruder hatte sehr enge Verbindungen zum Vatikan). Hängengeblieben ist mir aber seine ernste Mahnung: „Satan wütet jetzt auch im Vatikan, er gibt den Kampf gegen Gott nicht auf!“

    Die zweite Erfahrung habe ich mit Helmut Kohl gemacht, der – nach einer Provozierung – direkt auf einen Schreier losging, mit fast demselben Gesichtsausdruck (Wut) wie jetzt Franz I.

    Drittens: Ich bin mit Dr. theol. Dr. phil. David Berger (ehem. Professor im Vatikan) sehr verbunden. Wir tauschen auch unsere Artikel aus. Auch deshalb habe ich die Philippika gegen Franz I. veröffentlicht…“

    Liebe Grüße, schönes Wochenende!
    Ihr P.H.

    • Paul schreibt:

      Danke lieber Herr Helmes,
      ich weiß, dass wir in dieser Frage übereinstimmende Ansichten haben.
      Auch um die Sorgen in der Priesterschaft über diesen Papst weiß ich.
      Den einzigen Trost den wir haben, ist sein fortgeschrittenes Alter. Seine Wirkungszeit ist also biologisch begrenzt. Dadurch kann er zwar Schaden anrichten, aber der wird nicht so groß sein.
      Meine Hoffnung ist, dass die Konzilväter bei der nächsten Papstwahl klüger sind.

      Herzlich, Paul

      PS: Mich erinnert diese Situation an die Zeit nach dem Tod von Breschnew. Auch da wurden zwei mal Männer an die Macht gebracht, die auf Grund ihres Alters nur als Übergangsregierung empfunden werden konnten.
      Danach kam Gorbatschow.
      Es ist meine Hoffnung, dass es in meiner Kirche auch so kommen wird.

      • DM schreibt:

        Der Schaden, den Borgoglio bereits angerichtet hat, ist enorm. Die Verwässerung der Sakramentenlehre durch AL ist da hoffentlich der Gipfel der Infamie.
        Die Kirche, freilich, wird auch das überstehen.

  6. Absalon von Lund schreibt:

    Deutsche Katholiken sind derzeit meist wissenschaftlich reflektiert, allen voran die Priester. Stimmt, aber es ist ein untauglicher Versuch, die Wirklichkeit zu verdrängen. Es ist Selbstbetrug. Die Mächte des Bösen sind real existent und erreichen leicht Orkanstärke, zur Zeit auch im Vatikan. Der schweizer Theologe Walter Nigg sagte, der größte Trick des Teufels in unserer Zeit besteht darin, den Leuten einzureden, daß es ihn nicht gibt. Aber es gibt ihn sehr wohl, den Leibhaftigen. Aus eigener Erfahrung, nicht angelessen, bezeuge ish: es gibt die Hölle, wie sie die heilige Schwester Faustyna beschrieben hat, Aber es gibt auch den Himmel. Durch das Verhalten deutscher Bischöfe und des Bischofs von Rom heute fühle ich mich erinnert an die große Botschaft der Mutter Gottes von La Salette aus dem Jahr 1846.

  7. SVEN GLAUBE schreibt:

    Angela MerkeL, Frank-Walter Steinmeiner, Barack Obama und George Soros haben den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI durch eine Geheimdienst Intrige Erpresst und Gewungen zum Rücktritt als Papst und dann An dessen Stelle diesen Islamistischen Antichristen installiert als Neuen Unrechtmässigen Papst !

    George Soros’s Open Society Foundation, Barack Obama’s CIA und CFR und Frank-Walter Steinmeiner’s und Angela MerkeL’s Bundesnachrichtendienst (BND) haben Den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI durch eine Geheimdienst Intrige Erpresst und Gewungen zum Rücktritt als Papst und dann An dessen Stelle diesen Islamistischen Antichristen installiert als Neuen Unrechtmässigen Papst !

    Diese Verbrecher haben Den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI wegen eines Exorzismus-Rituals aus den 1960er Jahren in Deutschland bei dem es zum Tod eines Kindes kamm, eine Strafverurteilung wegen Ritualmord Angedrohnt gegen den Papst Benedikt XVI und seinen Bruder, wenn Der Papst Benedikt XVI und Bruder Nicht von Alle Ihren Kirschen-Ämtern Sofort Zurücktretten !

    Angela MerkeL, Frank-Walter Steinmeiner, Barack Obama und George Soros haben den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI durch eine Geheimdienst Intrige Erpresst und Gewungen zum Rücktritt als Papst und dann An dessen Stelle diesen Islamistischen Antichristen installiert als Neuen Unrechtmässigen Papst !

    George Soros’s Open Society Foundation, Barack Obama’s CIA und CFR und Frank-Walter Steinmeiner’s und Angela MerkeL’s Bundesnachrichtendienst (BND) haben Den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI durch eine Geheimdienst Intrige Erpresst und Gewungen zum Rücktritt als Papst und dann An dessen Stelle diesen Islamistischen Antichristen installiert als Neuen Unrechtmässigen Papst !

    Diese Verbrecher haben Den Rechtmässigen Papst Benedikt XVI wegen eines Exorzismus-Rituals aus den 1960er Jahren in Deutschland bei dem es zum Tod eines Kindes kamm, eine Strafverurteilung wegen Ritualmord Angedrohnt gegen den Papst Benedikt XVI und seinen Bruder, wenn Der Papst Benedikt XVI und Bruder Nicht von Alle Ihren Kirschen-Ämtern Sofort Zurücktretten !

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