Willkommenskultur oder Abschottung – „Gesinnungsethik“ und „Verantwortungsethik“

(www.conservo.wordpress.com)

von Jörgen Bauer

„Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend und ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!“ (Jesaja 58, Vers 7)

Der obige, oft auch überstrapazierte Vers, ist allgemein bekannt.

Mit großem Interesse habe ich deshalb den Beitrag von Pfarrer Johannes Frey im Informationsbrief der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, Ausgabe Februar 2018, Nr. 308, gelesen, der unter der Überschrift stand:

„Willkommenskultur oder Abschottung? – Gibt es eine christliche Antwort auf die gegenwärtige Völkerwanderung?“

Der Autor ist ein biblisch orientierter, kritischer Analytiker, der sehr sinnvoll und überzeugend zwischen „Gesinnungsethik“ und „Verantwortungsethik“ differenziert.Der Unterschied zwischen gut und gut gemeint

Der Unterschied zwischen beiden Haltungen besteht darin, dass der Gesinnungsethiker weltweit allen Menschen helfen will, und wie bei der Willkommenseuphorie, auf rechtswidrige und gröblich rechtsverletzende Weise blindlings alle Welt zu uns einlädt, anschließend mit vollen Händen Geld, das ihm nicht gehört, verteilt und auf ebensolche Weise großzügige Zugeständnisse macht, ohne dabei auch nur im Geringsten die Folgen zu bedenken.

Er verhält sich wie der sagenhafte Karnevalist, der, bevor am “Aschermittwoch alles vorbei ist”, noch schnell sein restliches Geld auf den Putz haut, wobei es ihm egal ist, wovon er ab Donnerstag leben wird.

Genau das ist bei der die Flüchtlingskrise auslösende unverantwortlichen Einladung an alle Mühseligen und Beladenen erfolgt, was mit humanistischen Phrasen und aus dem Zusammenhang gerissenen biblischen Zitaten unterlegt wurde, wobei diejenigen, die das kritisch sahen, diffamiert wurden und ihnen gleichzeitig ein schlechtes Gewissen gemacht werden sollte.

Die Folgen dieses unverantwortlichen und letztlich sogar strafbaren Verhaltens haben wir noch lange nicht im Griff. Es sind nämlich nicht nur Flüchtlinge und wirklich Schutzbedürftige unkontrolliert eingesickert, sondern in ganz erheblichen Maße auch kriminelle Elemente, Asoziale, Betrüger und Gewalttäter aus Kreisen, die weiterhin alle sich bietende Gelegenheiten ausnutzen, um mittels gefälschter Pässe und sonstigen frisierten “Dokumenten” illegal einzureisen und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Und alle diese Leute werden großzügig alimentiert, wobei sich der Staat weitgehend als handlungsunfähig erweist bzw. indem er sich selbst durch seine Bürokratie und dem Wunsch, es allen recht zu machen, verbunden mit ausufernden Klagemöglichkeiten, lähmt.

Vom politisch-medialen Komplex wird uns hier weiterhin eine heile Welt vorgegaukelt und nicht dazu passende Fakten und Tatsachen großzügig unterschlagen. Auch wenn die sozialen Netzwerke kontrolliert (NetzwerkDG) und zensiert werden (“Bundestrojaner”), sickert doch noch vieles an skandalösen Vorgängen durch, wodurch der Eindruck entsteht, dass wir seitens der gleichgerichteten Medien und Politiker nach Strich und Faden verdummt werden, ganz genau so, wie man es von der früheren DDR her kennt.

Das Gegenstück zum emotional aufgeladenen Gesinnungsethiker ist der –Verantwortungsethiker, der ebenfalls Notleidenden helfen will, aber dabei die Folgen seines Tuns bedenkt.

Ein Verantwortungsethiker war Friedrich von Bodelschwingh (1831 – 1910). Der Gründer von Bethel gab den Obdachlosen keine Almosen, sondern eine Aufgabe. Dazu gab er ihnen Werkzeuge in die Hand und die nötige Anleitung. Das war nicht immer einfach. Aber am Ende wurden aus Fürsorgebedürftigen aktive und respektierte Teilnehmer am gesellschaftlichen Leben.

Und das Werk Friedrich von Bodelschwinghs ist nicht das Einzige dieser Art von christlich geprägter Nächstenliebe.

Gesinnungsethik und Verantwortungsethik erwachsen jeweils aus einer bestimmten Glaubenshaltung. Gesinnungsethik geht von einem falschen Menschenbild aus, wonach der Mensch von Natur aus gut ist, und das ist der große Irrtum, der zu rückgratloser Duldsamkeit gegenüber kriminellen Elementen und Betrügern führt, die sich, zu Lasten des aufnehmenden Staates, trickreich als Notleidende ausgeben und damit Forderungen stellend in die sozialen Sicherungssysteme einsickern.

Der obige Vers aus Jesaja 58 hebt nicht darauf ab, allen Notleidenden weltweit zu helfen, sondern sich in allererster Linie der akut Notleidenden im unmittelbaren Umfeld anzunehmen, und bereits da gibt es nach wie vor genug zu tun.

Gesinnungsethik erwächst aus dem Gedanken, dass der Mensch durch sein Tun qualifiziert wird. Wer das Gute tut, ist somit gut und wertvoll.

Das ist die Haltung der Gesetzlichkeit, die Jesus am pharisäischen Judentum scharf kritisierte. Dieser Haltung ist das eigene Gutsein wichtiger als die Folgen des eigenen Tuns für andere.

Die Verantwortungsethik erwächst aus dem Wissen, dass ich niemals durch mein Tun zu einem guten Menschen werden kann, sondern immer ein Sünder bleiben werde.

Das heißt nicht, nichts zu tun, sondern zu wissen, dass auch beim Helfen Fehler gemacht werden, was aber besser ist, als überhaupt nichts zu tun.

Wie ist das alles zu bewerten?

Wenn sich der Staat in rechtswidriger Weise als Wohltäter der Menschheit aufspielt, dann belastet er ungefragt seine Bürger und gibt deren Geld mit vollen Händen aus. Die Regierenden, die hier vom Recht abweichen, verzichten dabei nicht auf ihr eigenes Recht, sondern auf das Recht der ihnen anvertrauten Menschen. Es geht dabei auch um das Recht der Bürger auf Schutz vor dem Unrecht, den der Staat ihnen nicht vorenthalten darf.

Daraus ergibt sich, dass die Politik zur Aufnahme Schutzsuchender nur in den engen Grenzen des Asylrechts berechtigt ist. Für den Bereich der Migrationspolitik besteht die Pflicht, in Abwägung der Folgen das Beste für die aufnehmende Gesellschaft anzustreben.

Dementsprechend wählen klassische Einwanderungsländer ihre Immigranten nach ihrer Leistungs- und Integrationsfähigkeit und –bereitschaft aus.

Denn niemand hat ein Recht auf Einwanderung nur aufgrund der Tatsache, dass sein Einkommen in seiner Heimat geringer wäre als die Sozialhilfe in Deutschland.

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise ist eine große Zahl von Jugendlichen bei uns eingereist, denen man bereitwillig unsere großzügigen Leistungen der Sozial- und Jugendhilfe zur Verfügung stellt, so dass es ihnen an nichts fehlt.

Jetzt wurde der Ruf nach Familienzusammenführung laut, damit die Jugendlichen bei uns noch besser integriert werden können. Wie bekannt ist, wurden viele Jugendliche als Quartiermacher vorausgeschickt, die hier den Boden für den Zuzug der restlichen Familie bereiten sollen.

Aber kann das der Sinn der Sache sein? Warum soll eigentlich alles bei uns integriert werden? Familienzusammenführung ist auch möglich, wenn die Jugendlichen wieder zu ihren Familien zurückkehren, dorthin, wo sie hergekommen sind.

Die andere Seite ist die islamische Unterwanderung und die Ausdünnung der ursprünglichen Bevölkerung durch Menschen aus einem anderen Kulturkreis mit Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die nicht zu unserer Kultur passen, sondern als Bedrohung wahrgenommen werden müssen. Es ist nur zu verständlich, wenn sich hier Widerstand formiert.

Was kann vom Wort Gottes noch dazu gesagt werden?     

„Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann,

allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ (Galater 6, Vers 10)

Es ist immer richtig, Flüchtlingen und Notleidenden, die zu uns kommen, ohne Ansehen der Person, zu helfen. Das muss aber im Rahmen der Gesetze und vernünftig geschehen, wobei die Folgen für Staat und Gesellschaft zu bedenken sind und die Bewahrung der eigenen Grundlagen im Auge behalten werden müssen.

Aufgabe der Christen hierzulande wäre es, sich in allererster Linie der Christen unter den Flüchtlingen anzunehmen, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und die in den Flüchtlingsheimen teilweise von den gleichen Leuten bedroht und schikaniert werden, deretwegen sie geflüchtet sind.

Es gäbe also viel zu tun, um die eingetretenen Fehlentwicklungen zu korrigieren und die Flüchtlingsproblematik auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.

Vor lauter unkritisch einseitiger Wohltätigkeit, dürfen die vielschichtigen sozialen Probleme, die es hierzulande gibt, nicht in traumtänzerischer Weise negiert werden. Zuallererst wäre deshalb an die diversen Notstände in diesem unserem Land zu denken, wo es allenthalben klemmt, bevor das Geld großzügig für andere Zwecke verschwendet wird.

—–
Quellenverweis:
Informationsbrief der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, Ausgabe Februar 2018, Nr. 308, Beitrag „Willkommenskultur oder Abschottung?” – ergänzt durch eigene Überlegungen.
www.conservo.wordpress.com     27.02.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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15 Antworten zu Willkommenskultur oder Abschottung – „Gesinnungsethik“ und „Verantwortungsethik“

  1. Freya schreibt:

    Danke für diese großartige Analyse! Jede Zeile spricht mir aus der Seele und ich bin überaus froh für mich und meine Selbstzweifel als Gläubige, diesen Beitrag heute morgen gelesen zu haben.

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  2. gelbkehlchen schreibt:

    Eines ist am christlichen Gedanken der Nächstenliebe grundsätzlich falsch oder wurde von geltungssüchtigen Übertreibern der Moral im Nachhinein verfälscht. Die Freiheit der Nächstenliebe muss grundsätzlich gewahrt bleiben. Der barmherzige Samariter hat in Freiheit Nächstenliebe an den unter die Räuber Gefallenen geübt und wurde zu nichts gezwungen.
    Denn tätige Nächstenliebe (das Verkünden der Nächstenliebe mit dem Mund an andere anstatt sie selbst auszuüben ist nicht moralisch gut sondern scheinheilig) muss ja immer mit der Arbeitskraft des Nächstenliebenden geschehen, mit seinen Muskelzellen, mit seinen Gehirnzellen, mit seinen Arbeitszellen, und die gehören ausschließlich ihm und nur er darf darüber verfügen. Und zwar in Freiheit.
    Wenn ein anderer darüber verfügen will, z.B. der berühmte Gutmensch, der meint, er wäre schon gut, wenn er die Nächstenliebe proklamiert und hätte deshalb ein Recht, andere zur Nächstenliebe zu zwingen, ist nichts anderes als ein Sklavenhalter und versteckt diese Sklavenhaltermentalität hinter einer anscheinend „hohen“ Moral.
    Und Sklaverei ist nicht nur gegen das Christentum gerichtet, sondern auch gegen die Menschenwürde und Menschenrechte und letztendlich der eigentliche Rassismus.
    Denn so wie wir Deutsche Menschenpflichten haben, haben natürlich die Fremden, bzw. alle Bürger dieser Welt, Menschenpflichten, vor allen Dingen die Menschenpflicht, sich selbst zu ernähren und nicht egoistisch und bequem anderen auf der Tasche zu liegen.
    So muss also die Nächstenliebe immer freiwillig sein (es heißt ja auch: Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST, DAS HEIßT, DU SOLLST DICH AUCH SELBER LIEBEN, AUF DICH SELBER ACHTEN). Daraus folgt, dass das Asylrecht immer auf Freiwilligkeit hätte beruhen sollen. Wer immer den Bedrohten in aller Welt helfen will, kann dieses tun, indem er alle finanziellen Belastungen übernimmt, die Bedrohten ernährt, unterbringt, kleidet. Aber niemand darf dazu gezwungen werden. So wird der Scheinheiligkeit Vorschub geleistet und auch die Menschenwürde und Menschenrechte der Menschen in den Aufnahmeländern gewahrt, denn Menschenwürde und Menschenrechte stehen natürlich auch den Menschen in den Aufnahmeländern zu. Denn das sollen angeblich auch Menschen sein und keine Steuer- und Arbeitssklaven.

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  3. SVEN GLAUBE schreibt:

    Die Neue Bedeutung des Begriff’s ANTIFA als ANTIFA = AngelaMerkel’s Neue Terroristische Islamistische Faschisten Armee !

    ANTIFA = AngelaMerkel’s Neue Terroristische Islamistische Faschisten Armee

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  4. greypanter schreibt:

    Der von Jörgen Bauer verwendete Denkansatz fordert zum Widerspruch heraus.

    Zunächst soll das Wort ‚Denkansatz‘ nach den Grundsätzen der analytischen Informatik präzisiert werden. Der Analytiker verwendet die Lehre der Axiomatik, um den Denkansatz als Bündel von Axiomen zu präzisieren. Eines dieser Bündel ist die Lehre der christlichen Ethik. Ihre Richtigkeit kann nicht aus sich selbst heraus bewiesen werden, jedoch spricht für sie als Handlungsnorm die geschichtliche Erfahrung einer höchst produktiven und Wohlstand fördernden Zivilisation. Man kann nun die Wohlstand generierenden Elemente dieser Ethik untersuchen und stößt dabei auf die Axiome, welche in ihrer Gesamtheit das Gebäude der christlichen Ethik ausmachen. Es würde zu weit führen, alle Axiome aufzuzählen. Überdies wäre zu untersuchen, wo aus den Axiomen abgeleitete Regeln und Vorschriften entstehen, wie Gesetze und Staatsformen. Die Grundrechte, welche in verschiedenen Chartas der Menschenrechte vorliegen, stellen eine weitgehend akzeptierte Ausformulierung derartiger Axiome dar.

    Abweichend von obigem Denkansatz bedienen sich heutige Glaubenslehren des Rückgriffs auf Texte, welche vor vielen Jahrhunderten entstanden sind und den Erfahrungsschatz der damals existierenden Völker enthalten. Entsprechend dem Kenntnisstand der damaligen Zeit sind die Axiome dieser Lehren in einen transzendenten, überirdischen Bereich verlagert. Kennzeichnend für diese Transzendenz ist das Postulat einer höheren Macht, die als Gott präzisiert ist und oftmals mit anderen transzendenten Wesen, wie Engeln und Teufeln ausgeschmückt wird. Durch diesen Kunstgriff brauchen die Axiome nicht weiter hinterfragt zu werden und können zweifelsfrei als Regeln des Denkens und Handelns anerkannt werden. So wird der Erfahrungsschatz einer Lebensgemeinschaft, eines Volkes, oder einer Völkerfamilie zur allgemein anerkannten Richtschnur des Handelns. Es besteht kein Zweifel, dass diese Glaubenslehren, sei es die jüdische, christliche oder muslimische, zur Zeit ihrer Entstehung eine brauchbare Richtschnur des Handelns darstellten. Dies betrifft jedoch nur den Lebensraum der Gesellschaft, welche die jeweilige Religion praktizierte. Unter veränderten Lebensbedingungen verliert jede Religion ihre Gültigkeit. Es entstehen religionsfreie Räume. Ihnen folgt die Einsicht, dass eine Anpassung der Religion an die neuen Lebensbedingungen erforderlich ist oder die Entstehung einer neuen Lehre, wie dem Marxismus.

    Alle aus dem Marxismus weiterentwickelten Heilslehren verzichten auf ein Axiom, welches für das Funktionieren einer Gemeinschaft unerlässlich ist: Es fehlt der Anreiz, durch eigene Leistung Wohlstand zu bilden, über dessen Verwendung man frei entscheiden kann. Um dieses Defizit der Lehre zu heilen, wird auf ihre konsequente Anwendung teilweise verzichtet und ein kleiner Selbstbehalt an den selbst geschaffenen Gütern gestattet. Für eine privilegierte Minderheit wird sogar die Bildung großen Reichtums zugelassen. Diese ‚Reichen‘ dienen für die Masse der Armen als Anreiz, durch eigene Arbeitsleistung den Traum von einem besseren Leben erfüllen zu wollen. Bei realistischer Betrachtungsweise verlieren sie jedoch durch die in Arbeitsleistung verbrachte Lebenszeit mehr an Lebensqualität, als wenn sie das Umverteilungsaxiom konsequent ausnutzen würden, welches allen diesen Lehren als Markenzeichen anhaftet und sie in die höheren Sphären einer Heilsreligion erhebt.

    Nach diesen Ausführungen erscheint der Rückgriff auf Bibelzitate eine Methode, welche aus früheren Jahrhunderten stammt und den wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit nicht mehr Stand zu halten vermag.

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    Ich sahe hier gerade den Hinweis von ’schön hier…‘ auf den Artikel bei epocjtimes.

    Dieser bestätigt mir meine schon längst vorhadene Einschätzung, dass dieses Monstrum ‚MerKILL‘ in ihrem Grössenwahn (u. sh. immer wieder Dr. Maaz) vollkommen abgehoben hat in ihrem Wahn und sich über die Befindlichkeit der Bürger überhaupt nicht im Klaren ist!

    Nicht, dass es ihr etwas ausmachen würde!

    Diese Frau ist völlig geistig verwirrt und gehört schnellstens eingewiesen!
    Geschlossene Abteilung!

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    • Freya schreibt:

      ceterum_censeo schreibt:
      27. Februar 2018 um 16:44
      Diese Frau ist völlig geistig verwirrt und gehört schnellstens eingewiesen!
      Geschlossene Abteilung!
      _________________________________________
      Da stimme ich völlig zu. Aber es steht zu befürchten, das ihre bisherigen Helfer beim Heimatzerstören auch ohne sie fleissig weitermachen werden.

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    • schön hier...:-( in BRD schreibt:

      wie heißt es doch? Dummheit schützt vor Strafe nicht!
      ???
      Dann mal los!

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    • "nicht gut" schreibt:

      diese Frau MERKT’s nicht! Als ehemalige „Familienministerin“ und auch sonst nicht.

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  8. schön hier...:-( in BRD schreibt:

    oder „Blankenese ist frei“ :- (
    Sieht man dort mal einen Hinz -und Kunzt Verkäufer? In der Bahnhofstraße? In Flottbek? Nienstedten? Othmarschen? Gäste aus Südost-Europa?
    Geldadel oder „Eigentum verpflichtet“?
    Eine unbeschreibliche Gier verbietet sogar dem, der freiwilig mehr Steuern zahlen will, zu teilen. (http://www.zeit.de/2017/27/peter-kraemer-reeder-links) Konservataiv und links? Was sollen die ganzen Kategorisierungen? Was das ganze Gerede? ANFANGEN! MACHEN!
    Wo ich wohne, wartet an jedem Geschäft jemand, hospitalisierend und frierend…. Wirklich Reiche vermute ich hier eher nicht. Aber hier scheinen die Leute „zu geben“. Hier kaufen die Menschenein, denen schon das meiste eh aus der Tasche gezogen wird. Ansonsten ist jeder sich selbst der Nächste. Und das immer mehr und überall.. Glaubt doch wohl keiner, dass unter den neuen Grölern und bierseligen Mett-Kreuze-Jung-Kongreßteilnehmern den großen Wurf für die Menschheit hinlegt?!
    „Wer ist mein Bruder“? Mein Nächster? heißt es biblisch. Der barmherzige Samariter taucht auf. Von Schuldenerlaß ist die Rede. Vom Zehnten geben. Von Talenten, von Mißwirtschaft, von Schurken, von Völkerwanderungen, von babylonischen Zuständen….
    Aktuell schreibt ein studierter Philosoph, dessen Papa einst Militärbischof war im Tagesspiegel, dass es für ihn den Bezug Heimat nicht gibt.
    Der Bezug zu dem, was MEIN NÄCHSTES ist…mein Um-Feld…?
    Aber viel altruistischer Mischmasch floß durch die alten Schläuche.Mann/FRAU! – sollte christlich auch noch die andere Backe hinhalten!
    Nur nicht die Solidarität mit dem, was naheliegend ist, was sich vor der Haustür befindet?: die EIGENE Familie, das Stück anvertraute Erde….?
    In meinen alten Bücherkisten befindet sich das Werk von Deloria „Nur Stämme werden überleben“. Indianische Spiritualität. 1970 klang er, der Rechtsanwalt- Jurist und Theologe- so:
    »Wir befinden uns gerade mitten in einem Prozeß der Wiederbildung von Stämmen, ob wir es wollen oder nicht. Genau wie unsere Vorfahren in ihren Stämmen sind wir Objekte einer Welt, die wir nicht verstehen, keine Subjekte mehr, die eine Welt zum Ausbeuten besitzen. Durch unsere Technologie haben wir die althergebrachte religiöse und politische Auffassung des Menschen als des Schmiedes seines Schicksals auf den Kopf gestellt. Und anstelle einer willkürlichen Natur fürchten wir jetzt die Willkür der Technik und eine teilnahmslose, unmenschliche Wissenschaft.« (S. 66)
    Wiederbelebung von „Stämmen“? Wo? In der esoterischen, rechten „Anas…“-Land-Bewegung? Muß es so „extrem“ sein?
    Da, wo Tradition, Erbe, (das „Erbe der Väter“), „altes Geld“ und Verbindlichkeit sitzt, funkioniert’s. Noch. Dort kommen die Nachkommen in die Hufe…..Dort pflegt man so dies und das und das Stück grüne Scholle.
    aber doch nicht in den Städten, in den unwirtlichen Städten….(Selbsterziehung zur Mündigkeit. Mitscherlich) M.: „Das Einfamilienhaus, ein Vorbote des Unheils, den man immer weiter draußen in der Landschaft antrifft, ist der Inbegriff städtischer Verantwortungslosigkeit und der Manifestation des privaten Eigentums.“ Hahaha…
    Wie aufgesetzt und letztlich auch NUR MONETARISIERT, das Konzept der (linken) „Wahlfamilie“ : e Zahlungskräftige Alte und „junge Familien“ (gibt es die noch?) in die Generationen-Wohnmaschinenen, in denen letztlich alles nur NOCH VIEL TEURER IST (und jeder Hans und Franz mitmischt und abkassieren möchte…Dienst-Leister, Gut-Achter :-))
    SCHÄBIG, dieses Leben!

    Schönen Tag,
    wünscht Mutter von 6 Kids….interessiert aber keinen

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    • schön hier...:-( in BRD schreibt:

      und der katholische Pfarrer Franz Meurer wirbelt in Köln herum und erzählt vom ECHTEN Kapitallismus! Na dann!

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      • schön hier...:-( in BRD schreibt:

        so ist das mit der Tehnik.Haut selbst die Fehler rein. Die KONTROLLE hat
        DER MENSCH!

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