Die Erde – ein „Treibhaus“, ein „Kühlhaus“ oder gar kein Haus?

(www.conservo.wordpress.com)

Dr. Wolfgang Thüne

Von Wolfgang Thüne *)

Bevor man diese Frage als absurd und blödsinnig abtut, schaue man sich zuerst einmal ein Foto unseres „blauen Planeten“ aus der Satellitenperspektive genau an. Man sieht die Erde als runde „Scheibe“, die in Wirklichkeit eine doppelte „Scheibe“, also eine Halbkugel von 90 Grad Ost bis 90 Grad West abbildet, wenn die geostationären Satelliten senkrecht über dem Nullmeridian „stehen“.

Die Kameras der Satelliten zeigen die kugelförmige Erde bei Tageslicht in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt. Kein „Dach“ verhindert den Blick auf die Kontinente und Meere, die Inseln, Gebirge, Wüsten, Urwälder, aber auch die sich vermehrenden Ballungsräume. Aber auch nachts ist die Erde indirekt sichtbar, über ihre unsichtbare Wärmestrahlung mit Hilfe von Infrarotkameras. Sie empfangen mit hoher Auflösung die von allen Körpern auf den verschiedenen Wellenlängen ausgesandte „Temperaturstrahlung“ und berechnen daraus „Wärmebilder“, sowohl in diversen Grautönen als auch koloriert. Nicht die Lufthülle, sondern einzig und allein die Wolken können den Blick auf die Erdoberfläche trüben.

Die Luft selbst ist durchsichtig und unsichtbar. Dies gilt insbesondere für das gasförmige Kohlenstoffdioxid, das, weil es völlig unsichtbar ist, in den Medien fälschlicher Weise über Kühlturmschwaden „sichtbar“ gemacht wird. Doch sehen kann man nur, wie beim menschlichen Atem bei starkem Frost, den zu winzigen Wolkentropfen kondensierten gasförmigen Wasserdampf. Die Erde ist objektiv betrachtet kein „Haus“ und der Himmel enthält auch keine unsichtbare Glasscheibe, an der sich die „Treibhausgase“ sammeln, die die infrarote Wärmestrahlung der Erde absorbieren und zur Erde zurückstrahlen oder re-emittieren. So einleuchtend und leicht begreifbar das Bild der Erde als „Haus“ auch sein mag, es ist ein Trugbild und entspricht nicht der Wirklichkeit. Wenn Theologen vom „Himmelszelt“ sprechen, dann hat das symbolischen Charakter, aber keinen materiellen. Wenn jedoch Physiker dieses Bild gebrauchen, dann ist dies wissenschaftlich falsch und irreführend.

Die Erde ist kein „Haus“ und erst recht kein „Treibhaus“

Die Erde ist nichts anderes als eine Lebensplattform, sei sie fest oder flüssig. Die Erde allein als Planet ist nicht lebensfähig und bedarf einer externen lebensspendenden Kraft, die Sonne. Ohne deren Licht keine Helligkeit, keine Sicht, keine Buntheit, keine Farbfotos. Ohne deren Licht keine Energie, keine Wärme, kein Leben, denn alles Leben ist ein Energie wandelnder, ja Energie „zehrender“ Vorgang. Ohne das „Es werde Licht“, ohne Sonne gäbe es weder den Artenreichtum an Pflanzen und Tieren, noch die Vielfalt an Menschen. Ohne Licht wäre die Erde dunkel und finster, ein lebloser Planet.

Die Sonne ist die Energiequelle für alles höhere Leben auf der Erde. Dieses beginnt mit den „grünen Pflanzen“, mit der Photosynthese. Nur diese allein können aus den beiden anorganischen Rohstoffen, dem Wasser (H2O) im flüssigen Aggregatzustand und dem Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Luft mit Hilfe des Sonnenlichts energiehaltige pflanzliche Nahrung oder „Biomasse“ mit Hilfe des grünen Farbstoffes Chlorophyll erzeugen. Bei dem Prozess der Photosynthese wird aus dem Wassermolekül Sauerstoff (O2) freigesetzt. Er ist zwingend notwendig beim Verzehr und der Verbrennung der pflanzlichen Nahrung. Bei der Verbrennung wird nicht nur die Sonnenenergie in Lebensenergie umgewandelt, es wird auch Wärme freigesetzt, die zwingend notwendig ist, um bei Warmblütern wie der Mensch die Körpertemperatur stabil bei etwa 37,5 Grad Celsius zu halten. Die Energie der Sonne ist existentiell für alles Leben.

Die Vereinten Nationen haben über ihr Umweltprogramm den 3. Mai zum „Tag der Sonne“ deklariert. Die Sonne ist die Energiequelle der Erde. Ohne ihre Wärme und ihr Licht wäre das Leben, so wie es sich auf der Erde in Milliarden von Jahren entwickelt hat, nicht möglich. Die Sonne ist auch der Motor für das Wettergeschehen. Sie bestimmt mit der Erdrotation den Rhythmus von Tag und Nacht wie den Rhythmus der Jahreszeiten, von Hell und Dunkel, von Warm und Kalt, dem sich die Pflanzen und die Tiere wie auch die Menschen angepasst haben. Würde einer den Befehl „Licht aus!“ aussprechen, dann würde die „Globaltemperatur“ innerhalb einer Woche auf den Gefrierpunkt abgesunken sein. Nach einem Jahr wären es -73° C und nach 10 Jahren -220°C. Dann würde auch der Sauerstoff der Luft kondensieren und wie Schnee vom Himmel fallen.

Dieselben Vereinten Nationen haben aber auch die Erde zum „Treibhaus“ erklärt, das sich selbst mit Hilfe des „natürlichen Treibhauseffektes“ von -18° C auf +15° C um 33 Grad erwärmen könne. Zugrunde liegt dieser Behauptung ein primitives und simples Rechenexperiment, das jedoch nie verifiziert und experimentell auch nicht falsifiziert werden kann, weil es außerhalb jeglicher physikalischer Realität liegt. Die teils feste überwiegend aber flüssige Erdoberfläche strahlt nämlich wie jeder andere physische organische wie anorganische Körper unaufhörlich, bei Tag und auch bei Nacht, Wärme ab als unsichtbare IR-Strahlung. Dieser permanente Energieverlust muss durch die Sonne nicht nur ausgeglichen werden, es muss auch mehr Energie von der Sonne eingestrahlt werden, denn alles Leben ist ein Energie zehrender Vorgang. Auch die Wettermaschinerie benötigt gewaltige Mengen an Solarenergie.

Das von den Vereinten Nationen über den Weltklimarat propagierte und „kritikfrei“ gestellte Dogma von der Erde als „Treibbaus“ ist falsch. Es ist ein Gedankenkonstrukt, das fern jedweder Realität ist. Schon die ersten „Nackten Affen“ spürten die Hitze der Sonne am Tage und die kühlende Kälte der Nächte, die erst am folgenden Tage mit aufgehender Sonne beendet wurde. Sie lernten, sich mit Fellen und Kleidung vor den extremen Temperaturschwankungen zu schützen, auch um ihre Körpertemperatur auf konstantem Niveau zu halten. Sie lernten auch das Feuer zu nutzen, um ihre Speisen zu erwärmen, zu braten oder zu kochen. Es war der geniale Physiker Sir Isaak Newton, der nicht nur das „Gravitationsgesetz“ formulierte, sondern experimentell auch das der Natur inhärente „Abkühlungsgesetz“ ableitete. Es wird insbesondere von der Gerichtsmedizin benutzt, um anhand der Körpertemperatur wie der Umgebungstemperatur den Zeitpunkt des Todes zu berechnen. Nur den Klimaexperten“, die in überwiegender Zahl Physiker sind, scheint Newton’s „cooling law“ unbekannt zu sein.

„Wärmedämmung“ schützt nicht das „Klima“, sondern schützt vor dem Klima!

Die ersten Lebewesen, die eine konstante Körpertemperatur besaßen, waren die Vögel. Ihre Körpertemperatur beträgt 37 bis 40° C und diese gilt es konstant zu halten. Wie brachten die Vögel dieses Kunststück fertig? Sie schufen sich ein spezielles Kleid und schafften es auf ganz natürliche Weise, sich vor Kälte zu schützen und auch im ewigen Eis der Pole bei -40 °C und darunter ihre Körpertemperatur konstant zu halten und 80 Grad Temperaturdifferenz zu überleben. Das bedingt zuerst einen sehr raschen Stoffwechsel durch Fressen. Bei der Nahrungsverbrennung verbindet sich Sauerstoff und Kohlenstoff zu Kohlensäure und erzeugt Wärme. Diese ist lebensnotwendig und darf nicht einfach „abgestrahlt“ und abgegeben werden.

Nehmen wir das Alpenschneehuhn, ein Relikt der Eiszeit. Es ist zirkumpolar vertreten und brütet in Grönland, Island, Spitzbergen, im Norden Amerikas und Eurasiens, auf den Aleuten, den Kurilen etc. Alpenschneehühner mausern dreimal jährlich und passen sich bei jedem Wechsel des Federkleids der jeweiligen Umgebung und den Temperaturen an. Schneehühner übernachten im Winter in Schneekammern etwa 25 bis 30 cm unter der Schneeoberfläche. Sie haben nicht Physik studiert und wissen doch am besten, wie man sich erfolgreich vor Kälte, Unterkühlung und Erfrieren schützt, lange bevor Sir James Dewar (1842-1923) um das Jahr 1893 das Dewar-Gefäß zur Aufbewahrung heißer oder kalter Stoffe entwickelte. Es war ein doppelwandiges Vakuummantel-Gefäß, auch Isolier- oder Thermosflasche genannt, um Kaffee möglichst lange heiß oder Eis kalt zu halten. Dazu wird der Vakuummantel teilweise evakuiert und auf der Innenseite verspiegelt, so dass die Wärmeleitfähigkeit und Wärmeabstrahlung reduziert und auch die Konvektion nahezu unterbunden wird. Alle drei Wärmeübertragungsprozesse werden minimiert: durch das Glasgefäß die „Wärmeleitung“, durch die Verspiegelung die „Wärmestrahlung“ und durch die Evakuierung der „Wärmetransport“ durch Konvektion.

Die Schneehühner wie auch die Eisbären, die Pinguine, die Polarfüchse und Polarwölfe wissen nicht, dass Luft die geringste Wärmeleitfähigkeit aller Stoffe von 0,0261 W/ m*K hat, aber sie nutzen dies instinktiv. Die der Glaswolle liegt bei 0,035-0,05 W/m*K, die des Wassers bei 0,6 und des Glases bei 1,0 W/m*K. Durch falsche Unterrichtung glauben die meisten Leute, dass Styropor dämmt. Aber in Wirklichkeit ist es die eingeschlossene Luft, die wie bei der Doppel- oder Dreifachverglasung den Dämmeffekt bringt. Auch der Mensch ist zum Überleben sowohl mit Kälterezeptoren als auch mit Wärmerezeptoren bestückt, wobei die Kälterezeptoren bei weitem, um das Achtfache, überwiegen. Dies zeigt, wie bedeutsam Kälteempfindlichkeit für die Anpassung unserer Vorfahren an Gefilde außerhalb ihrer tropischen Wiege war.

Wenn heute die Fassadendämmung durch Styropor zwecks „Klimaschutz“ propagiert und staatlicherseits den Schülern die Irrlehre eingetrichtert wird, dass „Klimaschutz durch Wärmedämmung“ möglich sei, wenn man der „Schule eine Pudelmütze“ verpasse. Eine Pudelmütze schützt weder das eiskalte Wetter, noch das eiskalte „Klima“, sondern schützt den Kopf vor Kälte und Unterkühlung! Die Schneehühner machen es vor! Auch beim Hausbau hat man schon vor über einhundert Jahren die Luft als Isolator benutzt beim zweischaligen Mauerwerk mit Luftschicht, die wissentlich aber nicht geschlossen wurde, um die Bildung von Kondenswasser und damit die Durchfeuchtung des Mauerwerks zu verhindern.

Ohne konstante Wärmestrahlung der Sonne wäre die Erde ein „Kühlhaus“

Wie überwältigend die Sonnenstrahlung für den Wärmehaushalt ist, zeigen eindeutig der Tagesgang wie der Jahresgang der Temperatur. Es gibt nicht die geringste Korrelation zwischen den Tages- und Jahresgängen von Lufttemperatur und CO2-Gehalt, geschweige denn eine Kausalbeziehung, welche die Behauptung stützen könnte, CO2 wäre ein Klima- oder Treibhausgas. Dies belegen eindeutig die CO2-Messungen, die seit 1957 auf dem Vulkankegel Mauna-Loa auf Hawaii in über 3000m Höhe durchgeführt werden und den Beweis für die Steuerung der „Globaltemperatur“ durch den CO2-Gehalt liefern sollten.

Ist allen, die diese Hypothese glauben und kritiklos propagieren, schon einmal bei genauerem Ansehen der Kurve aufgefallen, dass immer zu Beginn des Herbstes auf der Nordhemisphäre, wenn die Temperaturen zu sinken beginnen, der CO2-Gehalt steigt? Dies geht bis zum Ende des Winters. Dann hat er sein Maximum! Wenn es dann wärmer wird und die Natur zu „grünen“ beginnt, dann sinkt photosynthetisch der CO2-Gehalt, wobei die Temperaturen zum Sommer hin stiegen. Der minimale CO2-Gehalt der Luft von 0,04 Prozent hat nichts mit dem Wetter wie der Temperatur zu tun. Natürlich kann man über „Klimamodelle“ im Computer dem CO2-Molekül eine „Klimasensitivität“ andichten mitsamt einer „radiative forcing“, aber davon „weiß“ das Wetter nichts und richtet sich auch nicht danach. Warum propagiert die UN-Behörde WMO/Genf (World Meteorological Organisation) den „natürlichen Treibhauseffekt“, unterlässt es aber, das CO2 in den Rang eines Wetterelementes zu erheben, um die Wettervorhersagen zu verbessern?

Fazit? Wir brauchen die Sonne als Energielieferanten und wir benötigen unbedingt das Kohlenstoffdioxid der Luft, um über die grünen Pflanzen als Primärproduzenten Nahrung und Energie zum Leben zu haben. Die Behauptung, die Erde sei ein „Kühlhaus“ mit einer Temperatur von -18° C und werde erst durch die „Treibausgase“ auf eine das Leben ermöglichende Temperatur von +15° Celsius erwärmt, ist durch nichts physikalisch gestützt, widerspricht aller Naturbeobachtung. Sie ist ideologisch motiviert und hat in unseren Köpfen eine „Parallelwelt“ geschaffen, die eine Entfremdung vom eigenen Denken bewirkt, auch wenn alles Instinktwissen, das zum Glück unser Verhalten steuert, auf den Kopf gestellt wird.

Beim besten Willen, die Erde kann sich nicht mit der Wärmeenergie, die sie mit 300 000 km/s als elektromagnetische Welle ins Weltall abgestrahlt hat, erwärmen, auch wenn diese von einer fiktiven Spiegelfläche inmitten der Troposphäre zuerst absorbiert und dann zur Erde zurückgestrahlt würde.

Häuser, auch Gewächshäuser, sind Beweis, dass die Erde kein „Treibhaus“ ist!

Der Mensch betrat als letztes Glied der Evolution die irdische Plattform, als „Krone der Schöpfung“. Alles war fertig, die Pflanzenwelt, die Tierwelt, die Verteilung von Licht und Wärme. Der Mensch war „Konsument“. Er war auf die pflanzliche wie tierische Nahrung angewiesen. Er musste das Wetter so nehmen, wie es kam und sich ihm anpassen, so wie sich auch die Vegetationsperioden dem Wetter angepasst hatten.

Der Mensch war mit Verstand ausgestattet und einer exzellenten Beobachtungsgabe, die sein Überleben in der Natur, die er für seine Bedürfnisse kulturell veränderte, sicherte. Zuerst war er Jäger und Sammler und lief der Nahrung hinterher, dann vollbrachte er die „Neolithische Revolution“ und wurde zum Ackerbauern und Viehzüchter. Aus leicht ab- und aufzubauenden Zelten und eiszeitlichen Höhlen wurden feste Häuser aus Stein, Lehm und Holz. Im Zuge der Kolonisation importierte er tropische Pflanzen und baute für diese Palmengärten, die er aber mangels „Treibhauseffekt“ beheizen und klimatisieren musste. Er baute Gewächshäuser aus Glas, weil die Pflanzen Sonnenlicht zum Wachsen benötigen. Glas wurde zum modernen Baustoff. Wer es sich leisten kann, baut Wintergärten an sein Haus, in denen er geschützt die Wärme der Sonne genießen kann, ohne dem eiskalten Ostwind ausgesetzt zu sein. Doch sein „Treibhaus“, der Wintergarten, kühlt aus und wird empfindlich kalt, so dass der Hausherr sich ins Haus zurückzieht. Dort springt auf Befehl des Thermostats ständig die Heizung an, um die Wohnung auf konstanter Temperatur zu halten. Da hilft auch die beste Isolierung nichts, wie bei der Thermoskanne.

Nichts aber auch rein gar nichts rechtfertigt die Annahme, dass die Erde ein „Treibhaus“ ist und dass es so etwas wie einen „natürlichen Treibhauseffekt“ gäbe.

Ist der Mensch schon so spezialisiert, dass er nur noch „Fachidiot“ und in seinem Spezialgebiet „Experte“ ist, aber ansonsten alles glaubt, was ihm von fachfremden Spezialisten so erzählt wird? Um Kritik zu unterbinden, wird der Mensch wird zum „Schwarmwesen“ deklariert, damit er lernt, sich reaktionsschnell anzupassen und tunlichst nicht seinen eigenen Verstand zu strapazieren. Doch wer es sich so leicht macht, geht in einer “Masse“ auf und wundert sich, wenn er eines Tages zur Besinnung kommt und feststellt, dass er nur manipuliert und fremdgesteuert wurde.

Jeder Spatz mit seinem winzigen Gehirn weiß, wie man sich vor Eiseskälte schützt. Nur die Klimaexperten samt Klimapolitiker predigen, das Klima schützen zu können, indem man Häusern Styropormäntel als Thermokleidung umhängt.

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*) Dr. Wolfgang Thüne (www.derwettermann.de) ist Diplom-Meteorologe und Dr. phil. Er war 16 Jahre lang „Wetterfrosch“ des ZDF und ist regelmäßiger Kommentator auf conservo.
www.conservo.wordpress.com     3.3.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Die Erde – ein „Treibhaus“, ein „Kühlhaus“ oder gar kein Haus?

  1. Querkopf schreibt:

    Doch, die Erde ist ein Haus: ein TOLLHAUS !

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  2. greypanter schreibt:

    Sehr gut formulierte Beschreibung des terrestrischen Wärmehaushalts im ersten Teil. Habe ich in mein Archiv übernommen.

    Im zweiten Teil jedoch unklare Formulierungen zum Begriff ‚Klima‘. Ich kenne niemand, der durch Hausisolierung das Klima schützen will, von unseren geistig unzurechnungsfähigen Politikern mal abgesehen. Eher will er den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren, was sicher sinnvoll ist. Allerdings nicht, um den Ausstoß von CO2 zu reduzieren, sondern weil diese Energieträger auch unwiederbringliche Stoffe enthalten, welche in der Chemischen Industrie benötigt werden. Was machen wir, wenn unser Plastikzeitalter zu Ende geht?

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    • Paul schreibt:

      lieber greypanter
      wenn ich Herrn Thüne richtig verstanden habe, ging es ihm in seiner Aussage darum, den Mainstream der „Kliamschützer“ zu widerlegen.

      Klimaschützer haben diese Kausalkette:
      „WER SEINE FASSADE DÄMMT, SCHÜTZT KLIMA UND UMWELT
      Unser Energieverbrauch ist viel zu hoch. Das bedeutet Ressourcen­verschwendung und CO₂-Emissionen, die zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen.“
      https://daemmen-lohnt-sich.de/fassadendaemmung/vorteile-von-waermedaemmung/klima-und-umweltschutz

      Die CO2-Emission wird für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht.

      Der verlinkte Artikel ist überschrieben mit:
      „Fassadendämmung ist eine Maßnahme für den Klimaschutz. Darum wird sie auch staatlich gefördert.“
      Das ist die herrschende Meinung, der Thüne widerspricht.

      Auch wenn Sie auch niemanden kennen, ‚…der durch Hausisolierung das Klima schützen will,…‘
      ist doch genau das der Grund, weshalb der Staat Wärmedämmung fördert. Leider sind es nicht nur ‚unsere geistig unzurechnungsfähige Politiker‘, sondern die Mehrheit der Menschen und wohl auch der Wissenschaftler, allen voran der „Umweltpapst in Potsdam“, die diese Meinung vertreten.

      Dagegen schreibt Thüne an.

      Herzlich, Paul

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  3. Ulfried schreibt:

    Wolfgang Thüne, der wissenschaftliche Fakt dieses Beitrages ist ununstößlich und läuft bei mir offene Tür ein. Da gibts nichts dran zu rütteln sondern nur zu toppen. Doch hier gehe ich nicht mit: „Der Mensch betrat als letztes Glied der Evolution die irdische Plattform, als „Krone der Schöpfung“. Wissenschaft und Religion sollten zueinander finden statt sich gegeneinander auszuspielen. Das wußte schon Albert Einstein. Das wir dabei nicht auf die derzeitigen Freimaurer in der Führung des Stuhles Petri vertrauen dürfen ist mir bewußt. Die Menschheit steht vor einer existenziellen Wende. Ist es uns Christen und ehrlichen Wissenschaftlern nicht möglich gemeinsam etwas zum Besseren zu bewirken? Ich bin dabei, Gruß Ulfried

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  4. Pingback: Durchgegenderte Hymne: Das schlägt doch dem Faß den Boden ins Gesicht – website-marketing24dotcom

  5. bommel schreibt:

    „…das sich selbst mit Hilfe des „natürlichen Treibhauseffektes“ von -18° C auf +15° C um 33 Grad erwärmen könne. Zugrunde liegt dieser Behauptung ein primitives und simples Rechenexperiment, das jedoch nie verifiziert und experimentell auch nicht falsifiziert werden kann, weil es außerhalb jeglicher physikalischer Realität liegt“

    1. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz erklärt das Verhältnis der Temperatur eines (schwarzen) Körpers zur von ihm abgestrahlten Leistung. Es ist seit weit über 100 Jahren bekannt (!!!) und so klar und deutlich nachzuvollziehen, dass es schon im Anfängerpraktikum eines Physikstudiums durchgeführt wird.
    2. Die Oberflächentemperatur auf der Erde beträgt ~ 15°C im 30-Jahres-Mittel. Diese setzt sich zusammen aus tausenden Temperaturmessungen rund um den Globus.
    3. Wie viel Strahlungsleistung von der Sonne zur Erde transferiert wird, lässt sich noch viel leichter messen als Punkt 2. Man findet im Mittel 1365 W/qm. Dieser Wert wird seit 40 Jahren direkt von erdnahen Orbits aus im Weltall gemessen, wo sämtliche Nebeneffekte der Erdatmosphäre nicht vorhanden sind.
    4. Der Anteil an Sonnenstrahlung, den die Erdoberfläche bzw. -Atmosphäre nicht absorbiert, sondern zurückstreut, wird Albedo genannt und beträgt im Mittel 30%. Dieser Wert wird ebenfalls seit Jahrzehnten auf der Erde gemessen und neuerdings per Satellit

    Rechnet man mithilfe von (1.) aus, welche Temperatur die Erdoberfläche haben müsste, wenn die wirksame (d.h. nicht reflektierte, siehe (4.)) Strahlungsleistung der Sonne von der Erde absorbiert und sodann wieder als Wärmestrahlung abgegeben würde, dann erhält man die im Artikel korrekt zitierte Oberflächentemperatur von -18°C. Es sind aber 15°C auf der Erde!
    Woher kommt denn der Unterschied von stolzen 33 Grad zwischen dem BESTENS bestätigten Ergebnis des Stefan Boltzmann Gesetzes und der auf der Erde gemessenen Oberflächentemperatur?

    Was im Artikel geschrieben steht, entbehrt jeglichen physikalischen Tatsachen! Der Artikel bezieht sich auf den Glashauseffekt (Sonnenstrahlung dringt durch Fenster in einen abgeschlossenen Raum, heizt ihn dabei auf, die erwärmte Luft kann aber nicht entweichen oder kühlere Luft von außen eindringen, womit die Raumtemperatur die Temperatur außerhalb übersteigt), nennt diesen aber Treibhauseffekt! Letzterer hat damit aber NICHTS zu tun!
    Es ist jämmerlich wie hier versucht wird, die Welt an die eigenen Vorstellungen anzupassen.

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  6. SVEN GLAUBE schreibt:

    Wissenschaftliche Forschungen/Untersuchungen der NASA und NOAA und DARPA haben entdeckt und aufgezeigt dass Vulkan-Ausbrüche unter dem Entantarktischen-Packeis Ausgelöst und gesteuert den Klimawndel !

    Der Klimawndel wird durch Vulkan-Ausbrüche unter dem Entantarktischen-Packeis Ausgelöst und gesteuert ! und nicht von einpaar Kohlekraftwerken !

    https://www.kla.tv/11474

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  7. SVEN GLAUBE schreibt:

    Wissenschaftliche Forschungen/Untersuchungen der NASA und NOAA und DARPA haben entdeckt und aufgezeigt dass Vulkan-Ausbrüche unter dem Entantarktischen-Packeis Auslösen und steueren den Klimawndel !

    Der Klimawndel wird durch Vulkan-Ausbrüche unter dem Entantarktischen-Packeis Ausgelöst und gesteuert ! und nicht von einpaar Kohlekraftwerken !

    https://www.kla.tv/11474

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